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Verbformen und Konjugationen

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Verb-Lexikon

Deutsche Verbformen und Konjugationen


Das Verb ist das Wort im Satz, mit dem eine Tätigkeit, ein Zustand oder ein Geschehen zum Ausdruck gebracht wird. Im Deutschen ist es konjugierbar, das bedeutet, dass es sich je nach Person und Personenzahl, die die Tätigkeit ausführt, oder nach der Zeit, in der die Tätigkeit ausgeführt wird, verändert. Die Grundform des Verbs, die in Wörterbüchern zu finden ist, heißt Infinitiv und endet in den meisten Fällen auf „-en“; Beispiele hierfür sind „gehen“ und „machen“. Im Deutschen unterscheidet man zudem zwischen starken und schwachen Verben.

Personen und deren Anzahl
Zunächst wird unterschieden, ob eine Handlung von einer Person oder mehreren Personen durchgeführt wird. Handelt nur eine Person, so muss das Verb im Singular stehen, bei mehreren Personen, also mehr als einer, steht das Verb im Plural. Innerhalb von Singular und Plural gibt es jeweils 3 Kategorien, die die handelnde/n Person/en charakterisieren. Die 1. Person bezieht sich dabei auf den Sprecher, die 2. Person auf den Angesprochenen und die 3. Person auf jemanden oder etwas, über das gesprochen wird. Dem Sprecher ist das Personalpronomen „ich“ zugeordnet, bei mehreren Personen ist es „wir“. Beispiele sind „ich gehe“ und „wir gehen“. Die angesprochene Person hat das Personalpronomen „du“ („du gehst“), mehrere angesprochene Personen „ihr“ („ihr geht“). Eine Ausnahme bildet das höfliche „Sie“, das sowohl im Singular als auch im Plural verwendet wird und wie die jeweilige 3. Person konjugiert wird. Diese trägt im Singular je nach Geschlecht die Personalpronomen „er“, „sie“ oder „es“, im Plural ist es „sie“. Beispiele sind „er geht“, „sie geht“, „es geht“ im Singular sowie „sie gehen“ im Plural.

Die Zeitformen
Grundsätzlich gibt es die 3 Zeitebenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, in denen verschiedene Zeitformen für deutsche Verben existieren. Passiert etwas in diesem Moment, dann verwendet man das Verb im Präsens, wie bei „ich mache“ oder „ich gehe“. Für die Vergangenheit gibt es die drei Zeitformen Präteritum, Perfekt und Plusquamperfekt. Das Präteritum ist neben dem Präsens die einzige Zeitform, bei der die Endung des Verbs je nach Person verändert wird. Beispiele sind „ich machte“ oder „du gingst“. Im Perfekt, das ausdrückt, dass eine Handlung zum Zeitpunkt der Rede beendet ist, wird das Verb in die Form Partizip II gebracht und zusammen mit einem der Hilfsverben „haben“ oder „sein“ verwendet, das seinerseits im Präsens konjugiert wird. Beispiele sind „du hast gemacht“ und „wir sind gegangen“. Das Plusquamperfekt drückt aus, dass eine Handlung bereits in der Vergangenheit ausgeführt wurde, und wird mit dem Partizip II sowie „haben“ oder „sein“ im Präteritum gebildet. Beispiele sind „wir hatten gemacht“ und „ihr wart gegangen“. Für die Zukunft gibt es die beiden Zeitformen Futur und Futur II. Futur drückt etwas aus, das demnächst passieren wird. Es wird gebildet mit dem Infinitiv des Verbs und der konjugierten Form des Hilfsverbs „werden“. Beispiele sind „ich werde machen“ und „wir werden gehen“. Futur II beschreibt eine Tätigkeit, die erst zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft ausgeführt sein wird. Gebildet wird es mit konjugierten Hilfsverb „werden“, dem Verb im Partizip II sowie „haben“ oder „sein“ im Infinitiv. Beispiele sind „sie wird gemacht haben“ und „ihr werdet gegangen sein“.

Starke und schwache Verben
Im Deutschen wird zwischen starken und schwachen Verben unterschieden. Schwache Verben werden regelmäßig konjugiert, das bedeutet, dass sie in jeder Zeitform ihren Wortstamm behalten. Bei „machen“ lautet der Wortstamm „mach-“ und bleibt im Präteritum („ich machte“) und beim Partizip II („gemacht“) gleich. Starke Verben hingegen werden unregelmäßig gebildet, was bedeutet, dass sich der Wortstamm ändert. Das starke Verb „gehen“ ändert sich zum Beispiel im Präteritum in „er ging“ und im Partizip II in „gegangen“. Für die Formen von starken Verben gibt es Verbtabellen, die Sprachlerner auswendig lernen müssen.

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