Bremen besuchen mag
sicherlich das eine sein, doch auch so
sollte man sich auf jeden
Fall einmal für
diese norddeutsche Stadt und ihre
Historie sowie augenblickliche
Situation interessieren. Ins
Blickfeld wird
hierbei normalerweise
dann auch recht
schnell die so genannte Bremer Baumwollbörse rücken, welche
heutzutage als rechtsfähiger Verein
fungiert und dabei sich zum
Ziel gesetzt hat die
Interessen aller am Baumwollhandel beteiligten
Personen zu
wahren und eben auch derer die an der so
genannten Erstverarbeitung beteiligt sind.
Doch nicht nur
diesen Verein gibt es, sondern in Bremen lässt sich auch ein gleichnamiges Gebäude als Sehenswürdigkeit finden, in welchem eben die Bremer Baumwollbörse heute auch ihren eigentlichen
Sitz hat. Zu
finden ist dieses
Bauwerk nun einmal am Bremer Marktplatz, genauer gesagt an
dessen Südostecke und wer einmal das von Außen etwas
unscheinbar wirkende Gebäude besucht wird sicherlich
sehr schnell aus dem Staunen nicht mehr
herauskommen können.
Der
Innenraum des Bauwerks ist nämlich auch heute noch Top in
Ordnung und der so genannte Paternosteraufzug gehört heutzutage schon zu den
letzten seiner Art in der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Die Bremer Baumwollbörse ist zudem keine
neue Einrichtung oder Organisation, sondern dessen Ursprünge gehen hierbei auf das
Jahr 1872 zurück, als das so genannte „Komite für den Baumwollhandel“ gegründet wurde von Händlern die über den
bekannten Bremer Hafen von aller
Welt aus eben Baumwolle importierten und anschließend
damit Handel betrieben.
Gerade dies ist heutzutage eine sehr
wichtige Tatsache, denn zur damaligen Zeit war Bremen
einer der wenigen Orte der eben
durch die Bremer Baumwollbörse überhaupt reichlich mit Baumwolle versorgt
werden konnte, was
wiederum auch den Status als
Handelsstadt Bremen erst so richtig
aufkommen und
bestehen bleiben ließ.