Selbst wenn man in Bezug auf verschiedene Geheim- und Nachrichtendienste immer in Richtung
Ausland schielt, so sollte man nicht vergessen, dass auch die Bundesrepublik Deutschland
hierbei eben verschiedene solcher Einrichtungen hat. Besonders der Bundesnachrichtendienst, kurz BND genannt sollte einmal auch Erwähnung finden.
Gegründet wurde dieser im Jahre 1956 und seitdem in Pullach bei München ansässig, doch werden spätestens im Verlauf des Jahres 2010 alle Mitarbeiter und Einrichtung in die bundesdeutsche
Hauptstadt Berlin verlegt werden. Der BND selbst ist zudem auch einmal nicht zu verachten, weil dieser mit seinen rund 6000 Mitarbeitern
inzwischen eine wirklich enorme Größe erreicht hat, welche allesamt für die Auslandsaufklärung eingesetzt werden.
Interessant ist nun jedoch einmal seine Rolle im politischen Sinne. Nicht der Kanzler oder die Kanzlerin sind hierbei nämlich der Taktgeber, sondern es ist hierbei im Bundeskanzleramt ein eigener Posten als Geheimdienstkoordinator geschaffen worden, der hierbei eben Ansprechpartner
Nummer 1 ist, wenngleich es natürlich auch einen eigenen Präsidenten des BND gibt.
Dadurch, dass nun jedoch diese Bundesoberbehörde nur durch das Bundeskanzleramt und nicht etwa durch das
Parlament beauftragt und auch beaufsichtigt wird, wird zuweilen vermutet, dass eben der Bundesnachrichtendienst der BRD nicht nur im Ausland tätig ist, sondern zuweilen auch ausländischen Geheim- und Nachrichtendiensten Unterstützung bei verdeckten Operationen auf deutschem Boden gewährt.
Ebenfalls interessant ist in Bezug auf diesen deutschen
Nachrichtendienst einmal seine finanzielle Ausstattung, denn immerhin beträgt dessen Jahresetat und Budget auch
schon mehr als 400 Millionen Euro, welche als Summe im Übrigen nicht direkt im Staatshaushalt der Bundesrepublik Deutschland zu finden sind, sondern deren Höhe auf Aussagen des Präsidenten des BND geschätzt und ermittelt sind.