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Niederländisch – die niederländische Sprache
Die niederländische Sprache gehört zu den niederfränkischen Sprachen und wie Deutsch zur westgermanischen Gruppe der indogermanischen Sprachen. Gemeinsamkeiten gibt es mit dem grenzüberschreitenden niederdeutschen Niedersächsischen, dem Friesischen und mit Englisch. Das Afrikaans der Südafrikaner und Namibier ging aus Niederländisch hervor.

Sprachbezeichnung, unter anderen Niederländisch – Holländisch

Ab dem Mittelalter bis etwa ins 18. Jahrhundert bezeichneten die Niederländer ihre Sprache als Diets oder Duuts, was sich von diet und duuts = deutsch ableitete, das wiederum ein Synonym für Volk war. Die Sprache wurde damit als „Volkssprache“ in Unterscheidung zum Latein der Kirche und dem Französisch des Adels bezeichnet. Die spätere Bezeichnung als Niederländisch verweist auf die Verwandtschaft mit den niederdeutschen Dialekten Niedersächsisch und Niederfränkisch. Im deutschen Sprachgebrauch werden Niederländisch und Holländisch oft gleichgesetzt, doch Holländisch ist nur ein Dialekt der Region Holland im Westen der Niederlande. Flämisch ist die Bezeichnung für Niederländisch im belgischen Flandern.

>Herkunft und Verwandtschaft mit anderen germanischen Sprachen

Die niederländischen Dialekte stammen von mehreren germanischen Dialektgruppen des frühen Mittelalters ab, aus denen sich Niederländisch, Hochdeutsch, Niederdeutsch, Friesisch und Englisch entwickelten. Mit diesen modernen Sprachen bestehen nach wie vor enge Verwandtschaften, allerdings mit Englisch nur noch in geringer Ausprägung. Wie sich die einzelnen modernen Sprachen aus dem Westgermanischen entwickelt haben, ist auch wegen fehlender Schriftzeugnisse nicht genau geklärt. Es gab östliche und westliche niederfränkische Dialekte, aus dem östlichen gingen auch niederrheinische Mundarten hervor. Die westlichen Dialekte waren nordseegermanisch geprägt, vermutlich stammt von ihnen Niederländisch ab. Wie die Genese erfolgte, wird derzeit noch erforscht. Niederländisch könnte sich aus westniederfränkischen Mundarten entwickelt haben, in die nordseegermanische Innovationen einflossen, doch auch aus Vorläufern des Friesischen. Eine um 1950 entwickelte Wellentheorie der Sprachforschung vermutet, dass sich um 1000 v. Chr. parallel das Nordseegermanische, das Weser-Rhein-Germanische und das Elbgermanische entwickelten, wobei Niederländisch aus dem Nordseegermanischen entstand. Diese Sprachgruppen mischten sich aber auch durch die damalige Handels- und Reisetätigkeit der Germanen, was bestimmte Gemeinsamkeiten von Niederländisch mit rheinischen Mundarten erklärt. Eine traditionellere, jedoch heute in der Fachwelt eher selten vertretene Auffassung geht davon aus, dass Niederländisch und Niederdeutsch aus einer gemeinsamen Sprachgruppe hervorgingen, die später nicht den deutschen und anglofriesischen Lautveränderungen unterworfen war. Demnach hätten zumindest Norddeutsche und Niederländer einmal (bis vor rund 3.000 Jahren) eine gemeinsame Ursprache gesprochen. Es gibt modernere Forschungen, die das anzweifeln, während diese Auffassung unter Laien nach wie vor verbreitet ist.

Periodisierung der niederländischen Sprachgeschicht

Die niederländische Sprachgeschichte kann in folgende Phasen eingeteilt werden:


  • Altniederländisch (600 – 1100): in den heutigen Niederlanden beheimatete niederfränkische Dialekte, von denen leider Schriftzeugnisse fehlen

  • Mittelniederländisch (1100 – 1500): teilweise verschriftete niederfränkische Dialekte, die in bedeutender höfischer und ritterlicher Dichtung verwendet wurden und damals als „Dietsch“ oder „Duutsch“ bezeichnet wurden

  • Neuniederländisch (ab dem 16. Jahrhundert): entstanden aus holländischen und brabantischen Dialekten, durch Schriftzeugnisse gut belegt, nach der niederländischen Staatsentwicklung (ab 1579 durch die Utrechter Union) als moderne und relativ homogene Sprache der Niederlande etabliert

Entstehung der niederländischen Standardsprache

Das moderne Niederländisch wird von Holländisch und dem Brabanter Dialekt dominiert. Die Stadt Antwerpen übte lange eine Vorbildfunktion bei der Entstehung der niederländischen Hochsprache aus. In dieser finden sich Lehnwörter aus dem Deutschen, Französischen und Englischen. Sie war gleichzeitig die Basis für Afrikaans, der Sprache der niederländischen Kolonialherren in Südafrika, die inzwischen auch in Namibia, Botswana, Simbabwe, Lesotho und Sambia gesprochen wird. Niederländisch basierte Kreolsprachen entstanden in Guyana und auf den Jungferninseln, einzelne Dialekte sind inzwischen ausgestorben.

Verbreitung des Niederländischen

Es gibt rund 26 Millionen Muttersprachler. Amtssprache ist Niederländisch in folgenden Staaten:


  • Niederlande mit 17 Millionen Muttersprachlern

  • Belgien mit 6,2 Millionen Muttersprachlern (60 % der belgischen Gesamtbevölkerung, die belgisches Niederländisch – inoffiziell Flämisch – sprechen)

  • Suriname mit 0,4 Millionen Muttersprachlern (~60 % der Bevölkerung, der Rest spricht die englisch-portugiesisch basierte Kreolsprache Sranan Tongo)

  • ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao), wo Niederländisch Amtssprache ist, aber nur von einer Minderheit gesprochen wird, während die Mehrheit die Kreolsprache Papiamentu oder Englisch spricht


In den Niederlanden dominiert zwar das Niederländische, dennoch gibt es mehrere anerkannte Regionalsprachen wie westfriesische Varietäten in der Provinz Friesland. Westfriesisch ist dort zweite Amts- und Schulsprache, in den Schulen dominiert es sogar. Niederländisch wird unter der Bezeichnung „Holländisch“ in den Schulen als Zweitsprache gelehrt. Eine weitere Regionalsprache ist das Limburgische der Provinz Limburg, ein niederländischer Dialekt, den die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen als eigenständig anerkennt. Dasselbe trifft auf Nedersaksisch zu. Dieses ist ein Dialekt im Nordosten, der durch Standardniederländisch überdacht wurde, aber ebenfalls als Regionalsprache anerkannt wird. Im Flämischen gibt es die Dialektgruppen West- und Ostflämisch, Limburgisch und Brabantisch. Die Amts- und Schriftsprache ist in Flandern die niederländische Standardsprache. Brüssel ist zweisprachig, Niederländisch und Französisch sind gleichberechtigte Amtssprachen. Französische Sprecher überwiegen aber. Seit 1980 bilden Belgien und die Niederlande offiziell eine Nederlandse Taalunie (Niederländische Sprachunion), um die Rechtschreibung und Grammatik mit einheitlichen Standards weiterzuentwickeln. Suriname ist seit 2003 Mitglied dieser Union. Auch in Deutschland werden Dialekte gesprochen, die auf das Niederländische zurückgehen, nämlich die ursprünglichen Mundarten am deutschen Niederrhein, im westlichen Ruhrgebiet sowie in Teilen des Bergischen Landes. Besonders kleverländische Dialekte sind typisch für die Abstammung vom Niederländischen, das in der Region bis ins späte 19. Jahrhundert Schulsprache war. Durch die Überdachung mit Deutsch gelten diese Dialekte heute nach soziolinguistischen Kriterien den deutschen Mundarten an. Auch in Nordfrankreich leben rund 100.000 Menschen, die sogenanntes „Westhoek-Flämisch“ sprechen. Afrikaans, das die südafrikanischen Buren und die weißen Einwohner vieler Nachbarländer sprechen (siehe oben), entstammt zwar dem Niederländischen, ist aber eine Halbkreolsprache, die folglich Elemente anderer Sprachen enthält. In Indonesien – einer ehemaligen niederländischen Kolonie – ist Niederländisch die bei Jahrgängen vor 1970 häufiger verbreitete Zweitsprache vor Englisch. Indonesische Studenten der Rechtswissenschaft müssen sie als Teil des Curriculums beherrschen. Die rund 140.000 Kanadier mit niederländischen Wurzeln sind überwiegend zwischen 1950 und 1960 nach Kanada emigriert. Ihr Haupteinzugsgebiet sind die Metropolen Toronto, Vancouver und Ottawa, wo auch niederländische Rundfunksendungen ausgestrahlt werden und Verbände und Sozialeinrichtungen für Niederländer existieren. An Schulen in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen ist Niederländisch ordentliches Unterrichtsfach bzw. Wahlpflichtfach (Bremen).

Dialekte des Niederländischen

Die europäischen Dialekte der Sprache werden in die Hauptdialektgruppen


  • Niedersächsisch,

  • Niederfränkisch und

  • Ripuarisch


eingeordnet. Die niederfränkischen Mundarten dominieren. Dialektgruppen sind


  • Holländisch,

  • Brabantisch,

  • Westflämisch,

  • Ostflämisch,

  • Limburgisch,

  • Seeländisch und

  • Kleverländisch.


Einige der Dialekte wie Ripuarisch tauchen häufiger in Deutschland als in den Niederlanden auf. An der Grenze zwischen beiden Staaten gehen deutsche und niederländische Mundarten fließend ineinander über. Leider drohen die Dialekte auszusterben, weil jüngere Menschen beider Länder wahlweise Englisch oder Deutsch für ihre Kommunikation wählen.

Rechtschreibung und Aussprache

Die niederländische Sprache verwendet eine überwiegend phonematische Rechtschreibung, bei der ein Buchstabe exakt einem Laut entspricht. Fremdwörter werden angeglichen. Beispiele sind:


  • fotografie

  • exclusief

  • techniek

  • recreatie

  • muziek

  • etnologie


Sehr bedeutsam ist die Unterscheidung der Silben in offen und geschlossen. Mit Vokalendung ist die Silbe offen (erste Silbe von ge-ven = geben), mit Konsonantenendung geschlossen (School = Schule). In offenen Silben werden lange Vokale einfach geschrieben, in geschlossenen Silben hingegen doppelt:


  • lezen, geven, geloven (lesen, geben, glauben), jedoch:

  • gaan, jaar, loon, (gehen, Jahr, Lohn).


Diese Änderungen betreffen auch Namen:


  • Callantsoog wird mit offener Silbe (bei Deklination) zu Callantsoger.

  • Namur (= Namen) wird zur Naamsestraat (der Namurer Straße).


Kurze Vokale kommen fast ausschließlich in geschlossenen Silben vor. Eine Ausnahme ist das unbetonte -e, das es auch im Deutschen gibt. Beispiele wären das deutsche Wort Ende und das niederländische Wort gedachte (= Gedanke). In geschlossenen Silben sind diese kurzen Vokale anzutreffen:


  • opletten, pen, snel, dag, boffen


Die Aussprache von Buchstaben gleicht im Niederländischen oft der deutschen Aussprache. Ausnahmen bilden bestimmte Monophthonge und Diphthonge:


  • a/aa: Bei langem Vokal gleicht die Aussprache der deutschen Variante, bei kurzem Vokal wird das a weiter hinten gesprochen und klingt damit dunkler.

  • Die Kombination ae unterliegt denselben Regeln wie aa, allerdings ist diese Schreibweise veraltet und wird heute nur noch in Namen verwendet.

  • au/ou: Die Aussprache ist etwas dunkler als beim deutschen „au“.

  • Die Buchstaben e/ee/é werden wie im Deutschen gesprochen.

  • Ein eu klingt wie ein langes ö.

  • Geschlossen und kurz sprechen die Niederländer i/ie/​i​, aber lang vor einem „r“.

  • Das ei klingt wie ä + i und ähnelt damit dem Wienerischen „ei“ oder dem ei im französischen „Marseille“. Hierbei gibt es noch mundartliche Unterschiede zwischen einzelnen niederländischen Dialekten. Es gibt wiederum ältere Schreibweisen („ey“ und „eij“), die nur noch in Namen vorkommen.

  • Der Diphtong oe klingt wie das deutsche „u“.

  • Ein u kling in geschlossenen Silben relativ geschlossen und erinnert an ein kurzes deutsche ö wie in „Hölle“, während es in einer offenen Silbe wie „ü“ im deutschen Wort „übel“ klingt.

  • Das ui klingt wie „eui“ im französischen Wort „Feuilleton“, doch durch eine etwas weitere Mundöffnung noch mehr nach „öü“ (keinesfalls zweisilbig).

  • Die Schreibweisen „uy“ und „uij“ werden noch in Namen wie Cruijff oder Huygens verwendet.


Bei Abweichungen von der üblichen Aussprache oder bei Trennungen können Vokale bei Paarbildung ein Trema über dem zweiten Vokal erhalten:


  • beïnvloed („beeinflusst“)

  • beëindigen („beenden“)

  • geüniformeerd („uniformiert“)

  • vacuüm („Vakuum“)

  • diëtist („Diätassistent“)

  • coëfficiënt („Koeffizient“)

  • ruïne („Ruine“)


Das Trema entfällt bei (relativ) neu aufgenommenen Fremdwörtern wie paella. Bei den Konsonanten wird c wie ein ​s gesprochen, wenn es vor den Vokalen e und i steht (wie in „city“), vor a, o und u jedoch wie ein k. Wenn in seltenen Fällen die Aussprache nicht „k“ sein sollte, erhält der Konsonant eine Cedille, wie sie auch aus dem Französischen oder Portugiesischen bekannt ist. Beispiele wären façade, reçu und salade niçoise. Das ch wird meistens als x gesprochen, manchmal aber auch als sch, wenn es sich um ein französisches Lehnwort handelt. Solche Wörter werden im Deutschen mit sch geschrieben, so etwa Schokolade (niederländisch chocolade) oder Maschine (niederländisch machine). Die Buchstaben k und p klingen wie im Deutschen, qu kommt selten vor, weil solche Wörter phonematisch geschrieben werden. Beispiele sind kwaliteit, kwark und kwestie (Frage, vom englischen question abgeleitet). Das r kann, muss aber nicht gerollt werden, s wird stimmlos wie das deutsches „ß“ gesprochen, sch bedeutet nicht das deutsche „sch“, sondern „s“ + „ch“. Das t klingt wie im Deutschen, aber nicht behaucht, ein tie wird „ßi“ gesprochen (im südlichen Sprachraum) bzw. „zi“ (im Nördlichen). Der Diagraph tj klingt wie in Matjes, er wird im Niederländischen recht häufig verwendet (deutlich häufiger als in der deutschen Sprache) und kommt vorwiegend in Diminutiva (Verkleinerungen) vor. Die Aussprache des v ist regional sehr unterschiedlich, es kann im Norden wie f klingen, im Süden (so auch in Belgien) wie w. Die Unterschiede sind aber nur mit guter niederländischer Sprachkenntnis zu identifizieren. So ist in allen niederländischen Dialekten sehr gut „wier“ (Tang) von „vier“ (vier) zu unterscheiden, doch im Süden gibt es zusätzlich einen deutlichen Unterschied zwischen dem Zahlwort „vier“ und dem Wort für stolz „fier“. Damit gibt es beim v in der in südlichen Dialekten anzutreffenden Aussprache Parallelen zum z. Dieses wird bei Substantiven mit einem s im Auslaut in der Pluralbildung in das geschriebene und gesprochene z umgewandelt. Dasselbe trifft auf f und v zu. Das huis (Haus) heißt in der Mehrzahl huizen, die duif (Taube) heißt in der Mehrzahl duiven. Damit ersetzt die niederländische Sprache die beiden Konsonanten f und s im Plural durch das stimmhafte Äquivalent. Das w sprechen die Niederländer bilabial (als Doppellippenlaut), vor Vokalen aber – anders als in anderen Sprachen – ohne Lippenrundung. Die bilabiale Aussprache ist uns vorrangig aus dem Englischen bekannt, doch auch das ou im französischen Wort oui oder u im italienischen Wort uomo werden bilabial mit Lippenrundung gesprochen, die zu einem Halbvokal führt. Im Niederländischen entsteht hingegen ein echter Konsonant. Das Wort „wind“ ähnelt in der niederländischen Aussprache halb der deutschen und halb der englischen Variante. Wiederum gibt es regionale Unterschiede: In Belgien klingt das w sehr stark wie die englische Variante. Es wird zusätzlich in Diphthongen verwendet, so -ieuw und -ouw, wobei in der belgischen Aussprache der Halbvokal-Buchstabe, den man sich am hinteren Teil dieses Diphthongs denkt, wirklich angefügt wird. Überdies gibt es in seltenen Fällen ein vollkommen stummes w im Inlaut wie im Wort erwt ("Erbse"), das einfach ert gesprochen wird. Das z klingt im Niederländischen am Wortanfang oft wie ein s wie im deutschen Wort „sehen“. Die niederländische Sprache tendiert zu einer Durchverbindung einzelner Silben.

Groß- und Kleinschreibung

Es herrscht generelle Kleinschreibung bis auf Satzanfänge und Eigennamen sowie Adjektive, die aus Eigennamen abgeleitet werden – wie im Deutschen bei Städtenamen: Die Berliner Mauer verwendet Berliner eigentlich als Adjektiv, schreibt es aber wegen der Ableitung von der Stadt groß. Dasselbe machen die Niederländer. Beispiele für die Großschreibung sind:


  • Eigennamen aller Art wie die einer Person (Rembrandt van Rijn) verwenden die Großschreibung beim Vor- und Familiennamen, doch die innere Präposition (bzw. der Artikel) van wird kleingeschrieben – aber nur, wenn dieses Wort von den großgeschriebenen Namen eingerahmt wird. Das betrifft Rembrandt van Rijn, Jan van Dam oder auch P. de Vries. Wenn es den Vornamen oder Initialbuchstaben nicht am Anfang gibt, wird die Präposition großgeschrieben, es hieße dann Van Dam, De Vries und Van Rijn. Diese Schreibweise ist standesamtlich festgelegt, in der Alltagssprache – auch in journalistischen Publikationen – wird aber oft dagegen verstoßen. Außerdem unterscheiden sich die Schreibweisen zwischen den Niederlanden und Belgien. In Belgien werden alle drei Worte großgeschrieben: P. De Vries, Jan Van Dam. Dieses Phänomen ist der einzige offizielle Unterschied in der Rechtschreibung zwischen den Niederlanden und Belgien.

  • Länder, Städte und Regionen werden großgeschrieben: Nederland, Amsterdam, het Duitse Rijk, Vlaanderen.

  • Die von Eigen-, Sprach- oder Städtenamen (siehe vorn „Berliner“) abgeleiteten Adjektive werden großgeschrieben wie Maasdammer, de Duitse hoofdstad, de Amsterdamer Grachten, een Frans woordenboek.

  • Die beiden Buchstaben IJ am Anfang eines Wortes werden gemeinsam großgeschrieben: IJsselmeer, IJmuiden. In Schriftsätzen wird dafür die Ligatur (Buchstabenverbund) verwendet.

Grammatik

Das Flexionssystem ist relativ einfach, Fälle gibt es zwar, sie werden aber lediglich bei Objektpronomen angewendet (nicht bei Substantiven). Ein Beispiel wäre hij = er, das Wort wird zu hem = ihn oder ihm (Gleichheit von Dativ und Akkusativ). Die Syntax ist fast mit der des Deutschen identisch. Die einzigen Unterschiede gibt es bei der Behandlung von Hilfsverben in Nebensätzen. Sie könnten wie im Deutschen am Satzende stehen, tauchen aber im Sprachgebrauch regelmäßig weiter vorn auf. Es gibt im Niederländischen wie im Deutschen, aber in wenigen anderen Sprachen die drei Geschlechter männlich, weiblich und sächlich. Dennoch kennt das Niederländische nur die beiden bestimmten Artikel de und het (im Deutschen der, die, das). Der Artikel de steht im Singular vor männlichen und weiblichen Substantiven, der Artikel het steht im Singular vor sächlichen Substantiven. Im Plural steht der Artikel de vor Substantiven aller drei grammatischen Geschlechter.

Niederländisch lernen

ist vergleichsweise einfach – ähnlich wie Englisch und leichter als Französisch, Spanisch, Portugiesisch oder Russisch. Es ist außerdem sehr viel leichter, als Arabisch oder Chinesisch zu lernen.

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