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Gedichte - Adele Schopenhauer


Ihr Bild

Augen, die zu schlafen
scheinen, Zwischen Träumen, zwischen
Weinen, Um in plötzlichem
Erwachen Morgenklar Dich
anzulachen; Lippen, wie des Schweigens
Schwelle, Dem gefangnen
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Dein Wille geschehe!

Dein Wille geschehe! - Doch was ist dein
Wille? Dein heilig Reich komme - doch
wo naht es sich? Ich ruf`s durch die
Welt; doch in ewiger Stille Verbreitet
sich Schweigen und Grausen um mich
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Nach dem Abschied

In meinen Ohren klingt noch immer Der
leise Ton der lieben Worte; Der klaren
Augen stiller Schimmer Umstrahlt noch
die bekannten Orte, Den festen Druck
der treuen Hände - Ich
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Lied

O nur kein Wort, kaum ein Gedanke! Es
spielt im Rosenkelch die Luft, Es
träumt der Schmetterling im Duft, Der
Abendhauch im matten Glanze; Es winkt
verschwiegen dir die Ranke,
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In Jena

Vater! der Himmel mit seiner
Weite Bleibt unerreichbar! - ich höre
Dich nicht! Frag` ich die Nacht mit dem
Sternengeleite, Frag` ich des Tages
hellrosiges Licht! Vater! Die
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An Sibylle Mertens

Wie der Himmel sich im Meere
spiegelt, Seinen Glanz ihm leiht, sein
Lichtbewegen, Seine Wogen farbenhell
beflügelt, Daß sie grundentfliehend
leicht sich regen: Also ist mein Außen
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Der Blick

Zu einer Erzählung gehörend, die aber
nachher anders geschrieben, wodurch das
Gedicht weggelassen wurde. Du siehst
mich an! - Ein unbegreiflich
Irren Hält meinen Blick, - will m
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Capella

Zur Capella aufwärts schauen Muß ich
oft in stiller Nacht, Ihr den lieben
Gram vertrauen, Der mich oft so selig
macht. Und an der geweihten
Stelle Bricht der Sehnsu
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