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Gedichte - Adelheid von Stolterfoth


König Schwerting

435 n. Chr. Der König Schwerting
sitzt im hohen Saal Und schaut hinaus
in`s abendliche Thal; Sein Auge blickt
so wild, als ging`s zur Schlacht, Und
schmückt ihn doch die le
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Kaiser Heinrich IV. auf der Flucht in Hammerstein

Auf seiner hohen Veste Sitzt Wolf von
Hammerstein: So ruht auf seinem
Neste Der Aar im Abendschein; So ruht
in seiner Höhle Der alte Löwe
still, Der nimmer in die Th
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Der Scheidende

Da steh` ich hoch auf Bergeszinnen Und
schau` hinab im Abendstrahl, Und seh`
den Rhein vorüberrinnen Zum letzten
Mal, zum letzten Mal! Von Fels zu
Fels nicht mehr zu springe
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Das Leben flieht!

Das Leben flieht! Bedenke dich nicht
lange, Wenn eine Blume dir
entgegenblüht; In wenig Tagen welkt
sie lange! Das Leben flieht! Verzage
nicht zu bange, Wenn
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Zuversicht

Der Dichter steht am Meer und schaut
hinaus - Im Morgenglanze sieht er Segel
ziehen Und dann verschwinden. So zog
sein Herz voll Lieb` und Sehnsucht
aus, Zu finden Ein schöne
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Abend am Rhein

Die Sonne sinkt und schwindet und
verglüht, Die letzte lichte Rosenwolke
flieht Auf Windesflügeln Nach
entfernten Hügeln. Die Linde rauscht
- es zittert Glockenklang
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Ludwigs des Frommen Tod

Es kommt ein Schiff geschwommen Herab
den stolzen Rhein, Die weißen Segel
wallen Im gold`nen
Mittagsschein; Umgeben von
Getreuen Ruht drin gebettet weich Der
fromme Ka
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Wintertrauer

O Erde, schneebedeckt und
winterkalt, Wie scheinst du mir so
lebensmüd` und alt! Ich wein` um
dich! und meine Thräne heiß Erstarrt
auf deinem bleichen Grund zu Eis.
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Sonnenwende

O Nachtigall! Geweckt hat mich den
Klagen; Was willst du noch dem
Widerhall In mitternächt`ger Stunde
sagen? Die Menschen sind All` in den
Schlaf gesunken, Lei
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Die Grafenbraut

Ruhmgekfönt vom fernen
Morgenland Kommt der Graf von Sayn zum
Heimathstrand - `Sieben Jahr` ist eine
lange Zeit, Ach! es hat mich oft
gereut.` - `Weibertreu`, den Winden
ist
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Der Salmenfischer

Schwank Ein Fischer sitzt am
Salmenfang, Zog schon das Netz zwölf
Stunden lang Und hatte nichts
gefangen. Rauh bläst der Wind von
Norden her, Halb ist der Krug des K
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Das Lied

Wie soll das Lied Des ächten Dichters
sein? Gleich einem Rosenblatt, Das
auf den Wellen schwimmt; Gleich einem
Sonnenstrahl, Der purpurroth
verglimmt.
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Strandlied

Wie wunderbar, wie wunderbar So in den
Strom zu schauen! Wohl ist er still und
silberklar, Und faßt mich doch ein
Grauen. Es wirbelt und es wogt und
kreist Und kommt
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Die Hirschjagd

`Frisch auf zur Jagd! die Hörner
klangen` -- Da drückt sie auf die
Stirn den Hut, Da mischen sich auf
ihren Wangen Der Morgenschein mit
Rosengluth - Und ihre dunklen Locken
wallen,
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Die Wanderer

`Wie stumm die Fluthen wieder
fliehn, Die rauschend unser Kahn
durchflogen` - ``Spurlos auf diesen
Wellen hin Sind viele schon
vorbeigezogen!`` `Schon ist verweht
im leichten
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