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Gedichte - Alfred de Musset


Bei der Geburt des Grafen von Paris

(Am 24. August 1838). Nach soviel
Trauerzeit, so reich an Bangen, Hoffen,
    An eitler Müh`, an
viel erduldetem Geschund, Bist, armes
Frankreichs Du nun endlich müd,
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Was Poesie ist?

(Impromtu.) Erinnrung scheuchen, doch
ergreifen den Gedanken, Ihn sanft um
goldene Axe brechen ohne Wanken,  
         
Unruhig, ungewiss, zugleich doc
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Traurigkeit

Dahin, dahin sind Kraft und
Leben,       So Freund,
wie Frohsinn, fort sind sie!  
    Sogar der Stolz auf mein
Genie Ist hin, der Glaube an mein
Streben!
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Morgenständchen

Genug des Schlafes, Süße! Am Söller
wiehert Grüße      
Bereits Dein Falber kühn! Die Beizer
komm` zu schauen, Der Falken schwarze
Klauen     &n
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Die Frau Markisin

Ihr kennt das Schalklang, kennt die
Meine,         Die
Andalusierin so fein_ Es wiegt mein Arm
sie, schläft die Kleine,    
    Bis in den h
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Die Andalusierin

In Barcelona saht Ihr nimmer  
      Die Andalusierin
voll Pli? Bleich, wie der schönste
Frühherbstschimmer, Ist meine Löwin
sie für immer,     &nb
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Madrid

Madrid, Prinzess von Spaniens Talen! In
Deinen tausend Willen strahlen  
      Viel Augen, blau
und schwarz, voll Macht. Du weiße
Stadt der Serenaden, In Deines
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An die Leser

mit den zwei ersten Bänden der
Gedichte. Dies Buch ist meine ganze
Jugend,       Ich
schrieb es, ohne recht zu wagen; Und es
erschien - nicht gilt`s als Tugend -
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Stanzen

O wie lieb` ich`s, tief im Tale Um
Virale, Zu erschau`n, wie
Totenmale,       Alten
Klosters schwarz Gestein! O wie lieb`
ich`s, glitzt beim Minster, Der so fin
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Über eine Dahingeschiedene

Schön war sie, - wenn die Nacht von
Stein,        
  Die schläft in düstrer
Kapelle,        
  Wo Buonarotti’s
Ruhestelle, Bewegungslo
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Venedig

So rot liegt dort Venedig, Doch längst
der Schiffe ledig;      
Kein Netz am Uferrand,    
        Kein Licht
am Strand. Nur auf
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An eine Blume

Was soll mir, Blümchen, all Dein
Prangen,      
Erinnrungszeichen lieb und nett?  
    Halb tot, und doch noch
halb kokett, Wer ließ Dich zu mir her
gelang
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An Pepa

Wenn’s Nacht ist, Pepa, wenn schon
Deine       Geliebte
Mutter ging zur Ruh, Und Du –
entschnürt, - beim
Lämpchenscheine      
Zu Gott stehst, abgestreif
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Erinnerung

Zu weinen hofft` ich, doch ich
fürchtete zu leiden Beim Wiedersehn
des Orts, so heilig mir, den
meiden     Ich sollte, da als
Grab er birgt Erinnerungen,  
    &nb
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