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Gedichte - Alfred Meißner


Versäumnis

(Der Erinnerung an die früh verstorbene
Gattin) Oft sag` ich mir: das Leben
ist ein Fest So zweifelhaften Werts!
Verliert man viel, Wenn man es früh
verläßt? Schön ist`s
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Einsamkeit

Daß ich dein auf ewig bliebe, Tiefes,
felsumschlossnes Tal, Traurig-schön
wie unsere Liebe, Tiefe, hoffnungsvolle
Qual. Tannen schauern an den
Wänden, In der Schluc
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Die Sterne.

Die Nacht ist lau, die Nacht ist
lind, Der Wind bringt Grüße aus der
Ferne - Du sitzest stumm, holdselig
Kind, Und blickst hinan, und zählst
die Sterne. O sprich ein Wort!
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In der Gebirgswüste

Du wildes Gebirg, so schroff und
gezackt, Urwüste der Welt wie am
ersten Tag, Als der Himmel öd` und die
Erde nackt Und kein klopfendes Herz an
der Erde lag, - Urstille der Welt! N
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Begegnen

Eine Silberlichtspur folgt dem Kahn In
der stillen Nacht auf seiner Bahn. So
ließ dein Erscheinen eine helle Spur
in meines Lebens dunkler Welle. Jene
Spur, die in den Wasse
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Eins ist die Menschheit...

Eins ist die Menschheit, Ein
Herz, Über Meere hin Den
Riesenpulsschlag schleudernd. Ein
Geist, In Millionen Geistern Ringend
zur Kraft, In Millionen Nervenfaser
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Eine Mutter und das versunkene Heer

Es geht und wehet die Kunde durchs
Land es tragen die Heere am
Moldaustrand, sie haben ein Treffen
geschlagen, auf hölzerner Brücke,
hoch über dem Fluß, da trafen die
Deutschen d
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Erstes Erblicken

Ich hab` Dich immer nur gesehen Von
einem Schleier überwallt, Der wie ein
Duft mit leisem Wehen Umspielte Deine
Huldgestalt. Ob er der Anmut vollen
Schimmer Verhüllt
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Heimliches Glück

Laß im Geheim mich zu dir kommen, Laß
im Geheim mich von dir gehn, Ach,
unsrer Liebe kann`s nicht frommen, Daß
andre noch uns glücklich sehn. Stumm
sei dein Mund, dein Bl
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Nachtwache der Liebe.

Nachtwache der Liebe, du Sabbath im
Herzen, Du singende, herzverjüngende
Zeit, Du Weihnacht bei duftigen,
lustigen Kerzen, Sei ewig und ewig
gebenedeit! Ein Wandeln im Schat
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Abend am Meer.

O Meer im Abendstrahl, In deiner
stillen Flut Fühl` ich nach langer
Qual Mich wieder fromm und gut. Das
heiße Herz vergißt, Woran sich`s
müd` gekämpft, Und
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Heimweh.

Oft durch die junge Seele schwinget Ein
Ton so fremd und so bekannt, Der
Sehnsucht Alphorn ist`s, das
klinget Aus meiner Jugend
Hirtenland. O dunkler Strom voll wilder
Klagen,
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Nachwirkung

Sie ist gegangen, die Wonnen
versanken, Nun glühen die Wangen, nun
rinnen die Tränen, Es schwanken die
kranken, Die heißen Gedanken, Es
pocht das Herz in Wünschen und Sehnen.
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