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Gedichte - Anakreon


Auf Amorn

Als ich jüngst ein Kränzgen
flochte, Fand ich Amorn in den
Rosen. Schnell erwischt ich ihn am
Flügel, Sties ihn in den Wein, und
trank ihn Mit dem Weine rasch
hinunter. Izt
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Der alte Trinker

Alt bin ich zwar, doch trink ich Trotz
einem Jüngling wacker; Und wenn es
gilt zu tanzen, Mach ich in meinem
Chore Den tanzenden Seilenos, Nehme
den Schlauch zum Stabe.
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An einen Knaben

Anmuthsvoller Knabe, Welcher Mädgens
gleicht, Dir, dir lauf ich nach; Und
du willst nicht hören, Und du willst
nicht wissen, Daß du, als ein
Fuhrmann, Meinen stolzen
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Auf sein Mädgen (II)

Auf! Vortreflichster der Mahler! Auf!
und schildre, Preis der Mahler, Meister
in der Kunst der Rhoder, Schildre mein
entferntes Mädgen, Wie ich sie
beschreiben werde. Mahle m
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Auf die, welche lieben

Es haben auf den Schenkeln Die Pferde
Feuermähler; Es sind die
Parthermänner An ihren Hüten
känntlich. Ich kenne gleich
Verliebte, So bald ich sie
erblicke. Ihr sch
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Der wächserne Amor

Es wollt ein Jüngling Amorn, Aus Wachs
gemacht, verkaufen. Ich stand bey ihm,
und fragte: Was geb ich für dieß
Bildgen? Er sprach zu mir auf
dorisch: So viel, als dir belie
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An seine Buhlschaft

Fleuch nicht, du eckel Mädgen, Vor
meinen grauen Haaren, Fleuch nicht vor
meiner Liebe, Weil noch auf deinen
Wangen Die frische Jugend
blühet! Schau her, wie ziert es Kränz
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Auf das schöne Geschlecht

Gott gab den Stieren Hörner; Den
Hengsten starke Hufe; Den Haasen
schnelle Läufte; Den Löwen weite
Rachen, Mit Zähnen stark
besetzet; Den Vögeln leichte
Schwingen;
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Sein Traum

Ich schlief, berauscht vom Bacchus, Des
Nachts auf Purpurdecken; Da deuchte
mirs im Traume, Daß ich mit Schönen
spielte; Und daß ich auf den
Zähen In großer Eile liefe.
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Auf seine Mädgens

Kannstu in allen Wäldern Der Bäume
Blätter zehlen; Kannstu die Zahl der
Körner Des Sandes am Meere
finden; Dann bistu auch im Stande, Und
du allein, die Menge der M
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Das Gelage

Kränze laßt uns, Rosenkränze, Jetzt
um unsre Schläfe winden, Trinken unter
milden Schmerzen! Einen Thyrsos in den
Händen, Welchen Efeulaub
umrauschet, Soll die Tänzerin
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Auf Bathyllen

Mahle meinen Freund Bathyllen, Wie ich
dich belehren werde. Glänzend mache
mir die Haare; Mache mir sie schwarz im
Grunde, Und von aussen gleich dem
Golde. Laß sie, als ein
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Natur gab allem...

Natur gab allem, was sie
schuf, Gehörig seine Waffen. Sie hat
das Pferd mit starkem Huf, Gehörnt den
Stier geschaffen. Sie schuf den Hasen
schnell genug, Des Leu´n
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Auf die Liebe

Nicht zu lieben, und zu lieben, Alles
beydes ist was hartes; Aber dieß das
allerhärtste: Ohne Gegengunst zu
lieben. Kein Geschlecht gilt in der
Liebe; Witz und Sitten sind v
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Die Spröde

Thrakisch Füllen sag, was streifst du
mich mit deinem stolzen Blicke, Warum
fliehst du mich so grausam und
vermeinst, ich sei ein Tor? Wisse nur,
den Zügel könnt ich wohl um deinen
Nacken werfe
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An ein Mädgen

Und was blickstu, thracisch
Füllen, Mich mit schielen Augen
an? Und was fleuchstu mich so
trozig Und vermeynst, ich wisse
nichts? Wisse nur, mit leichter
Mühe Legt ich dir d
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Venus, die die Göttinnen beherrschet

Venus, die die Göttinnen
beherrschet, Amor, Kraft des
sterblichen Geschlechtes Hochzeitgott,
Bewahrer unsers Lebens, Euch, euch drey
besingen meine Lieder, Amor, dich, dich
Hymen, d
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Verschmähte Liebe

Wohl wirft Eros im Goldgelock Einen
glänzenden Ball mir zu, Mit dem
Mädchen zu spielen, das Prangt in
bunten Sandalen. Doch vom stattlichen
Lesbos her Stammt es, wen
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Auf sein Mädgen

Zum Fels ward Tantals Tochter Auf
Phrygiens Gebürgen; Und des Pandions
Tochter Ward ehedem zur Schwalbe. Ich
möcht ein Spiegel werden, Daß du mich
stets beschautest;
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