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Gedichte - Andreas Gryphius

Auff den Sontag deß bekenneten Messias

4. Auff den Sontag deß bekenneten Messias/ oder den IV. der Zukunfft Christi. Johan. I.

Was fürcht mein blödes Fleisch dich/ Jesu/ zu bekennen?
Ich bin`s ja/ der recht Geist- ... weiterlesen


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Grab-Schrift

44. Grab-Schrift/ der Jungfrawnschafft
Das an sich selbst nichts ist/ vndt ander herlich macht:
Das man vor köstlich schätzt/ vndt niemand doch beschawet;
Das baldt verlohren ... weiterlesen


Threnen in schwerer kranckheit


Ich bin nicht der ich war/ die kräffte sind verschwunden.
Die glider sind verdort/ als ein durch brandter graus.
Mir schauwt der schwartze tod zu beyden augen aus.
Ich ... weiterlesen


Auff Herrn Gottfried Eichhorns JC. vnnd Jungfraw R

A. 1637. d. 20. Jan.

Ob gleich der weisse Schnee jtzt Berg vnd Thal bedecket/
Vñ manch geschwinder Fluß zeucht einen Harnisch an/
In dem Er sich des Zorns der Kälte ... weiterlesen


Auf seinen Geburts-Tag

A. 1656.

Der Wunder-grosse Gott der nichts als Wunder macht/
Pflegt diese/ die ihm treu/ nur wunderlich zu führen/
Sie gehn durch Stahl und Schwerdt/ doch muß kein ... weiterlesen


Annæ Erhardinæ Optimæ Matris,

A. Ætat. 36. Christi 1628. 21. Martii, extinctæ tumulus.

Ach Edle tugendt blum/ an der man konte schawen
Was Got recht fürchten hies! was trew vnd heilig sein!
... weiterlesen


Vber des Herren Jesu todten Leichnamb

Ach weh! was seh Ich hier ein außgestreckte Leichen/
An der man von fuß auff nichts vnzerschlagen find/
Die Seit auß der das Blutt mit vollen Strömen rinnt;
Die Wangen so von ... weiterlesen


Die Hoelle

Ach! und weh!
Mord! Zetter! Jammer! Angst! Creutz! Marter! Würme! Plagen.
Pech! Folter! Hencker! Flamm! Stanck! Geister! Kälte! Zagen!
        Ach ... weiterlesen


Die Hölle

Ach! vnd weh!
Mord! Zetter! Jammer! Angst! Creutz! Marter! Würme! Plagen.
Pech! Folter! Hencker! Fla i! stanck! Geister! kälte! Zagen!
Ach vergeh!
Tieff` vnd Höh`!
... weiterlesen


An Faustinen. In schwerer Kranckheit

Alß ich mit Blutt bedeckt bey noch nicht hellem Tage
Nächst auß dem schlaff euch jagt/ habt jhr mir/ was verletzt
Verbunden/ vnd was sich den schmertzen widersetzt
Hervor ... weiterlesen


An den HochEdlen Gestrengen ...

An den HochEdlen Gestrengen vnd GroßAchtbaren etc. H. Christoph von Dihr/ in Streidelsdorff vnd Luisdorff Röm. Kay. Maytt. würcklichen Rath/ vnd Beysitzern deß Königlichen Ampts in dem ... weiterlesen


An den vortrefflichen Philosophum ...

An den vortrefflichen Philosophum vnd Mathematicum Petrum Crugerum uber den Tod seines Kindes
Anno 1638.

O Dantzig! wil der Zorn der Deutschland gantz verzehret/
... weiterlesen


An die Durchl. Princeßin Elisabeth

An die Durchl. Princeßin Elisabeth/Pfaltz-Gräfin am Rhein

Wie offt hab ich verhofft/ Durchlauchtes Licht der Welt/
Und Wunder aller Zeit/ zu knien vor ihren Füssen/
... weiterlesen


An eben selbigen

An eben selbigen/ als er ihm den Papinian übersendete

Der standhafft reine Geist/ der für das Recht der Welt
Ehr/ Amt/ und Ruhm und Gold/ Hof/ Kind und Leib auffsetzet/
... weiterlesen


An ein Adeliches Frauenzimmer

An ein Adeliches Frauenzimmer/ in eben selbiger Gelegenheit. Als er ihr seinen Papinian übersendete

O Rose/ die du nun auf Dornen gantz verblühst/
Benetzt mit stetem Thau der ... weiterlesen


An eine, seiner Bekanten ...

An einẽ seiner Bekanten/ welcher sich in vnzeitige Ehe eingelassen

Daß du mein Pœte nun die Musen pflegst zu hassen
Durch Weiber List verführt; auch aller ... weiterlesen


An einen höchstberühmten Feldherrn

An einen höchstberühmten Feldherrn/ bey Uberreichung des Carl Stuards

Held/ den die Tapfferkeit/ Held den die Kunst zu kriegen/
Der treffliche Verstand/ des alten Hauses ... weiterlesen


An H. Johan Christoph von Schönborn Antwort

An H. Johan Christoph von Schönborn Antwort/auff übersendete Sonnette

Betrübtes Schlesien/ bestürtztes Vaterland/
Was hast du das der grim der Seuchen nicht verzehret?
... weiterlesen


An H. Johan Christoph. von Schönborn

An H. Johan Christoph. von Schönborn: über meine zurück kunfft in Deutschland

Der/ den jhr offt gewündscht/ der der Euch offt begehret
Der vnter frembder schar den ... weiterlesen


An H. Johan. Baptista Carminelli

An H. Johan. Baptista Carminelli J.U.D. Alß Er auff seinen Namenstag von dreyen Freunden in Franckreich gebunden

Drey Seelen binden dich/ die ein in einem Mund.
Drey Geister/ ... weiterlesen


An Iohannem Fridericum von Saack Equitem Siles

An. 1636. d. 24 Iunii.

Könt` ich ein ander band` als trawte trewe finden
Als fester liebe krafft/ vnd vnverfälschte gunst
Vnd freundschaft die sich nicht geschminckt ... weiterlesen


An Johannem Fridericum von Sack

Anno 1636 d. 24. Junij.

kurtz ehe sich der Autor auß Preussen wegbegeben.

Wüsst ich ein ander Band alß wahre Trew zufinden/
Als feste Liebes Krafft/ als ... weiterlesen


Vber eben dessen Geistliches Schuld-Buch

Anno 1636 Dominicâ 22. Trinitat. expliciret.

Des strengen Richters Buch/ Buch so voll von Sünden/
Voll vbermachter Schuld/ drin wohl zehntausend Pfund
Ein jeder Seele ... weiterlesen


Auff Herrn Joachim Spechts vornehmen Medici vnd Ph

Anno 1636.

In dem der Sternen-Printz von vns begint zu weichen/
Mits So iers warmer Lufft/ in dem das grüne Kleid
Den Wiesen durch den Frost des Herbsts wird ... weiterlesen


Auf das Absterben eines Adelichen Kindes ..

Auf das Absterben eines Adelichen Kindes an die betrübte Frau Mutter

Bißher dem Vaterland/ hochwehrte Frau/ gebohren!
Bißher Eur Ehgemahl mit keuscher Frucht ergötzt!
... weiterlesen


Auf den Sontag deß grossen Schlangentretters

Auf den Sontag deß grossen Schlangentretters/oder Occuli. Luc. II.

Der du dich von dem Thron der Ewigkeit begeben
Ins Raube-Schloß der Welt/ die mehr denn feste Macht
... weiterlesen


Auf den Sontag deß versuchten Sohns Gottes

Auf den Sontag deß versuchten Sohns Gottes/oder Invocavit. Matth. 4.

Weg! weg! hinweg du stoltzer Geist! dafern mir schon die raue Wüsten
In welcher Gott mich prüfen wil/ ... weiterlesen


Auf den Sontag deß Reichen Speise-Meisters

Auf den Sontag/ deß Reichen Speise-Meisters/oder Lætare. Joh. 6.

Ach wilt du dich noch mehr betrübtes Hertz/ betrüben?
Geht dir dein Aschenbrod zu rau vnd bitter eyn?
... weiterlesen


Auf des Durchlauchtigsten Schmackhafften

Auf des Durchlauchtigsten Schmackhafften/ der Fruchtbringenden Gesellschaft Oberhaubts Absterben

Du woltest/ heilge Seel/ mich unter denen Wissen/
Die fern von fremder List/ ... weiterlesen


Auf eine Wöchnerin

Auf eine Wöchnerin/ unter eines andern Nahmen

Du auch mein ander Ich/ du Lust in meinen Schmertzen/
Mein Seelen Auffenthalt/ du Spiegel reiner Zucht/
Die ich bißher ... weiterlesen


Uber seiner Tochter Annæ Rosinæ Geburt

Auf mein Röschgin! das der Höchste in dem Dornen-Pusch der Zeiten/
Die uns ritzen/ die uns stechen; Daß die Hertzens-Ader springt:
Indem selbst die Rose Sarons mit dem schärffsten ... weiterlesen


Auf das Absterben einer Adlichen Frauen

Auf Seel! auf! mag ein Mensch die Greuel länger sehn.
Sucht man die Tugend nicht gantz aus der Welt zu dringen;
Was soll mich länger dann allhier zu wohnen zwingen/
Solt ich ... weiterlesen


An den aufferstehenden Jesum

Auf! Seligmacher auf! wach auf von deiner Ruh/
Und eile früh den Stand der Ehren zu beginnen/
Die Hölle wird nunmehr mit Schrecken deiner innen/
Der Satan bebt und fleucht/ der ... weiterlesen


Auff das Fest der Heiligen Dreyfaltigkeit

Auff das Fest der Heiligen Dreyfaltigkeit Rom. II. Joh. 3.

O Reiche Wissenschafft! wer kan die Kunst ergründen
Durch die man Gott erkenn`t/ mag dieser Augen-Licht
... weiterlesen


Auff das Fest deß Aufferstehenden Erlösers

Auff das Fest deß Aufferstehenden Erlösers/oder den H. Ostertag. Marci. 16.

Wo ist der Höllen Raub? Wo sind deß Todes Pfeyle?
Wo ist der Sünden Macht? Wo ist der Schlangen ... weiterlesen


Auff das Fest deß Grossen Abendmahls

Auff das Fest deß Grossen Abendmahls/ oder Grünen Donnerstag. I Chorinth. II.

O Höchster Liebe Pfand! O Brunquell guter Gaben!
O beste Süssigkeit! O wahres Engelbrodt!
... weiterlesen


Auff das Fest deß Todes Jesu Christi

Auff das Fest deß Todes Jesu Christi/ oder auff den guten Freytag

O Schmertz! das Leben stirbt! O Wunder! GOTT muß leiden!
Der alles trägt fällt hin/ die Ehre wird ... weiterlesen


Auff den dritten Pfingst-Tag

Auff den dritten Pfingst-Tag. Johann. 10.

Wer durch das Thor nicht geht/ wer falsche Weg` erdencket/
Vnd hinterwerts einfällt/ thut als ein Räuber pflegt/
Der wüttend ... weiterlesen


Auff den Einzug der Durchleuchtigsten Königin ...

Auff den Einzug der Durchleuchtigsten Königin Mariæ Henriettæ In Angiers
D. 14, Augusti Anno 1644.

Die Könige gezeugt/ die Königlich gebohren/
Die Könige geliebt/ ... weiterlesen


Auff den heiligen PfingstTag

Auff den heiligen PfingstTag/ Johan. 14.

Wehn Christi Lieb entzündt: pflegt Christi Wort zu trauen.
Wer Christi Worten traut: den schleust der grosse Gott
Der Vater fest ... weiterlesen


Auff den Sontag der bewehrten Aufferstebung deß H

Auff den Sontag der bewehrten Aufferstebung deß Herrn/ oder Quasimodogeniti. Job. 20.

Was traur ich? Hat der Feind gleich für vnd für gesponnen
Zu meinem Jägergarn: muß ... weiterlesen


Auff den Sontag der vnüberwindlichen Weißheit

Auff den Sontag der vnüberwindlichen Weißheit/ oder XXIII. nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit/ Matth. 22.

Geht/ geht ihr Feinde geht! beschlisset Rath vnd Rencke/
Stellt ... weiterlesen


Auff den Sontag der von der Welt gehasseten Wahrhe

Auff den Sontag der von der Welt gehasseten Wahrheit/ oder Exaudi. Johan. 15.

Hier bilde dir nichts eyn/ als Geisseln/ Stick vnd Band
Als Zangen/ Schwerdt vnd Tod/ dafern du ... weiterlesen


Auff den Sontag deß auff dem Berge lehrenden Mess

Auff den Sontag deß auff dem Berge lehrenden Messias/ oder den III. nach dem Fest der Weisen. Matth. 8.

O Wol dem hohen Geist/ der auff dem Berg` anhöret
Diß was du selig ... weiterlesen


Auff den Sontag deß auff der Hochzeit bewehrten M

Auff den Sontag deß auff der Hochzeit bewehrten Messias/ oder den II. nach dem Fest der Weisen.

Joh. 2.

Ists so mein Seelen-Trost/ daß die gewündschte Stunde
... weiterlesen


Auff den Sontag deß Barmhertzigen Vaters

Auff den Sontag deß Barmhertzigen Vaters/oder 4. Sontag nach der H. Dreyeinigkeit. Luc. 6.

Sol dich der Höchste Gott mit Vater Treu anblicken
So must du iede Zeit voll ... weiterlesen


Auff den Sontag deß ernehrenden Versorgers

Auff den Sontag deß ernehrenden Versorgers/oder VII. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeingkeit/ Marc. 8.

Wenn gleich kein Mittel wä`r/ vnd aller Trost verschwinde:
Vnd ich ohn ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Ewigen Messiæ

Auff den Sontag deß Ewigen Messiæ/ oder Judica, Joh. 8.

Nvn kan ich/ wenn ich sol/ voll Trost die Augen schliessen/
Vnd sagen Welt Ade/ wer Christi Worten trau`t
... weiterlesen


Auff den Sontag deß Felsens deß Aufstehens vnd d

Auff den Sontag deß Felsens deß Aufstehens vnd der Aergernüß/ oder nach der Geburt Jesu. Luc. 2.

O Wunder! Gott ist Mensch/ die Mutter hat gebohren
Die Jungfraw war vnd ... weiterlesen


Auff den Sontag deß flüchtigen Messias

Auff den Sontag deß flüchtigen Messias/ oder nach der Beschneidung Jesu. Math. 2.

In dem das zarte Kind in sanfftem Schlaffe lieget/
Vnd Joseph ohne Sorg`/ in dem der Bluthund ... weiterlesen


Auff den Sontag deß gegenwertigen Messias ...

Auff den Sontag deß gegenwertigen Messias/oder den III. der Zukunft Christi. Matth. II.
Das Lösegeld der Welt/ der Väter langes Hoffen
Kom`t noch den Augenblick/ vnd schleußt die ... weiterlesen


Auff den Sontag deß gerechtmachenden Heylandes

Auff den Sontag deß gerechtmachenden Heylandes/ oder XI. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc. 18.

Ich bins! Gott ach ich bins! den keine Schuld noch Schande
Hat ie ... weiterlesen


Auff den Sontag deß gewündschten Königs

Auff den Sontag deß gewündschten Königs/oder den Palmen-Sontag/ Matth. 21.

Schau Zion/ schau dein Printz von welchem längst geschrieben/
Dein Seligmacher köm`t/ der ... weiterlesen


Auff den Sontag deß guten Hirten

Auff den Sontag deß guten Hirten/ oder Misericordias Domini, Joan. 10.

Mein Ertzhirt ach! Ich durch dein Blutt vnd Sterben
Erkaufftes Schaff/ irr` ohne Trost vmbher
... weiterlesen


Auff den Sontag deß guten Seemans

Auff den Sontag deß guten Seemans/ oder Sexagesimæ. Luc. 8.

Ich höre nichts/ wenn du mich heissest hören!
Dein werther Saam bringt leider wenig Frucht
In mir! Ach ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Gutthätigen Wundermans

Auff den Sontag deß Gutthätigen Wundermans/oder XII. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Marc. 7.

Wie kan ich Herr/ dein Lob vermehren/
Weil mir die Zunge Sprachloß ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Herren deß Sabbaths

Auff den Sontag deß Herren deß Sabbaths/ oder XVII. Sontag/ nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc. 14.

Heyland/ welchem nichts verborgen! GOTT/ der Hertz vnd Nieren kennet/
... weiterlesen


Auff den Sontag deß Herren vnd Sohns Davids

Auff den Sontag deß Herren vnd Sohns Davids/oder XIIX. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Matth. 22.

O Du grosser Himmels Fürst! Jesu! König aller ding/
Jesu! Davids ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Hertz-erkennenden Prophetens

Auff den Sontag deß Hertz-erkennenden Prophetens/ oder VIII.  Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit Matth. 7.

Nicht grosser Blätter Art: nicht` weiter Aeste sprossen:
... weiterlesen


Auff den Sontag deß Hi ilischen Bräutigams

Auff den Sontag deß Hi ilischen Bräutigams/oder XXVII. vnd letzten nach dem Fest der H. Dreyefaltigkeit. Matth. 25.

Avff! Jungfern auff! auff Freundin! wacht! erwacht!
Auff ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Hi ilischen Königes

Auff den Sontag deß Hi ilischen Königes/ oder XX. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit

Mein Seelen Bräutigam/ der du mich stets geliebt;
Vnd schon von Ewigkeit zu deiner ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Himlischen Weingärttners

Auff den Sontag deß Himlischen Weingärttners/oder Septuagesimæ Matth. 20.

Der Höchste rufft vns von dem Marckt der Welt/
In den Weinberg/ den sein Sohn hat mit Schweiß vnd ... weiterlesen


Auff den Sontag deß in dem Tempel erscheinenden M

Auff den Sontag deß in dem Tempel erscheinenden Messias/ oder den I. nach dem Fest der Weisen.

Luc. 2.

Der ists/ mein Hertz/ den Gott vor allen hat verehret
Mit ... weiterlesen


Auff den Sontag deß in dem Tod erhaltenden Artzte

Auff den Sontag deß in dem Tod erhaltenden Artztes/ oder XXIV. nach dem Fest der Heil. Dreyeinigkeit

Schau/ Jesu schau! wie ich mit Blutt vnd Stanck beflecket/
Veracht von ... weiterlesen


Auff den Sontag deß langmütigen Ackermans

Auff den Sontag deß langmütigen Ackermans/oder den V. nach dem Fest der Weisen. Matth. 13.

Der Feind streu`t auß auffs Land/ das du erbauet/
Sein Vnkraut! Herr/ in dem die ... weiterlesen


Auff den Sontag deß letzten Greuels

Auff den Sontag deß letzten Greuels/ oder XXV. nach der Heil. Dreyeinigkeit. Matth. 24.

Ist iemals/ weil der Bau der grossen Welt gestanden/
So grimme Tyranney/ vnd Greuel auch ... weiterlesen


Auff den Sontag deß liebreichen Samariten

Auff den Sontag deß liebreichen Samariten/ oder XIII. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc. 10

Biß auff dem Tod verwund`t/ zerfleischt/ zumalmm`t/ zuschlagen
... weiterlesen


Auff den Sontag deß mit vns kämpfenden Heylands

Auff den Sontag deß mit vns kämpfenden Heylands/ oder Reminiscere. Matth. 15.

Ich hochbetrübtes Hertz! Ich Schau-Platz grauser Plagen/
Schrey für vnd für vmbsonst! der/ ... weiterlesen


Auff den Sontag deß mitleidenden Eyvers

Auff den Sontag deß mitleidenden Eyvers/ oder X. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc. 19.

Ach mein Licht! wo rührt es her? daß du` dich so hoch betrübest?
Meine ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Rechnung-fordernden Hauß-Vat

Auff den Sontag deß Rechnung-fordernden Hauß-Vaters/ oder VIIII. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc. 16.

Herr! aller Herren höchster Gott/ wo werd ich armer vor dir ... weiterlesen


Auff den Sontag deß reinigenden Priesters

Auff den Sontag deß reinigenden Priesters/ oder XIV. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc. 17.

Wo sol ich Armer hin? wo sol ich doch hin eylen?
Ich Aas das lebend ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Richters der Todten vnd Leben

Auff den Sontag deß Richters der Todten vnd Lebendigen/ oder den XXVI. nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Matth. 25.

Der Printz der Ewigkeit/ der Richter aller Sachen/
Heegt ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Sanftmütigen Königs

Auff den Sontag deß Sanftmütigen Königs. Oder den I. der Zukunfft Christi Matth. 21

Kom König/ kom den offt dein Zion hat begehret!
Kom Davids Kind vnd Herr/ Gott/ Helffer ... weiterlesen


Auff den Sontag deß schlummernden Helffers

Auff den Sontag deß schlummernden Helffers/oder den IV. nach dem Fest der Weisen. Matth. 8

Avff! Auff/ wach auff Herr Christ/ schau wie die Winde toben!
Wie Mast vnd Ruder ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Seegen verleyhenden Meisters

Auff den Sontag deß Seegen verleyhenden Meisters/ oder V. 

Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc. 5.
Der ist vmbsonst bemüht wer viel bey Nacht wil fangen/
... weiterlesen


Auff den Sontag deß suchenden Hirtens

Auff den Sontag deß suchenden Hirtens/ oder 3. Sontag nach der H. Dreyeinigkeit/ Luc. 15.

Der Engelschaaren Fürst/ den Gott ihm gleich gebohren.
Durch den das weite Schloß ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Sünden vergebenden Trösters

Auff den Sontag deß Sünden vergebenden Trösters/ oder XIX. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Matth. 9.

Dvnckts iemand frembde/ daß ich in der Angst verschwinde?
... weiterlesen


Auff den Sontag deß vollkommenen Lehrers

Auff den Sontag deß vollkommenen Lehrers/oder VI. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit/ Matth. 5.

Dein Falscher Heuchel-Schein/ dein Phariseer Leben
Schleust nimmermehr ... weiterlesen


Auff den Sontag deß von dem Tod auferweckenden Le

Auff den Sontag deß von dem Tod auferweckenden Lebens/ oder den XVI. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc. 7.

Schau/ mich hat lebend schon die letzte Noth verschlungen/
... weiterlesen


Auff den Sontag deß von der geheimen Ewigkeit leh

Auff den Sontag deß von der geheimen Ewigkeit lehrenden Gottes/ oder I. Sontag nach der H. Dreyeinigkeit. Luc.16

O Nichts! O wahn! O Traum! worauff wir Menschen bauen
Was ... weiterlesen


Auff den Sontag deß von Schuld loßsprechenden vn

Auff den Sontag deß von Schuld loßsprechenden vnd verdammenden Königs/ oder XXII. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Matth. 18.

Geh! aller Herren Herr/ O geh nicht ins ... weiterlesen


Auff den Sontag deß vor vns bittenden Vorsprecher

Auff den Sontag deß vor vns bittenden Vorsprechers/ oder Vocem Jucunditatis. Joh. 16.

Ich! der ich Asch vnd Kott/ mag ich mich vnterfangen
Den Sünd vnd Fluch beschwert/ zu ... weiterlesen


Auff den Sontag deß vor vns sorgenden Schöpffers

Auff den Sontag deß vor vns sorgenden Schöpffers/ oder XV. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Matth. 6.

Weg Welt! weg traurig seyn/ weg Teufel/ Fleisch vnd Zagen/
Weg ... weiterlesen


Auff den Sontag deß vor vns verborgenen Helffers

Auff den Sontag deß vor vns verborgenen Helffers/ oder Jubilate. Johan. 16

Kom` vnd schaue doch/ wie ich nun in lauter Thränen fliesse!
Kom/ denn ich nicht sehen kan/ kom mein ... weiterlesen


Auff den Sontag deß wachsenden Wortes

Auff den Sontag deß wachsenden Wortes/ oder den VI. nach dem Fest der Weisen. Math. 13.

Kein Körnlein ist so klein/ als Senff vor vns zu schätzen/
Doch/ wenn es in die Schoß ... weiterlesen


Auff den Sontag deß Wunderwürckenden Helffers

Auff den Sontag deß Wunderwürckenden Helffers/ oder XXI. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Joh. 4.

Ach! Erden gute Nacht/ Mein Heyland wil nicht hören
Hier nutzt ... weiterlesen


Auff den Sontag deß zu dem Tode gehenden Erlöser

Auff den Sontag deß zu dem Tode gehenden Erlösers/ oder Quinquagesimæ. Luc. 18.

O Lieb` ohn Maß! O Gunst der nirgends was zu gleichen/
Die Gott in Tod: ins Creutz aus seinem ... weiterlesen


Auff den Sontag deß zu der Hochzeit inladenden K

Auff den Sontag deß zu der Hochzeit inladenden Königs/ oder 2. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit/ Luc. 14.

GOTT hat sein Gnadenmal vorlängst anrichten lassen
Vnd die ... weiterlesen


Auff den Sontag deß zum Vater gehenden Gottes

Auff den Sontag deß zum Vater gehenden Gottes/ oder Cantate, Joh. 16.

Was acht ich trauern! Furcht! Angst! grimme Schmertzen!
Creutz/ Plagen/ Schmach vnd Tod. Mein Jesus geht ... weiterlesen


Auff den Tag der Enthauptung Johannis

Auff den Tag der Enthauptung Johannis. Matth. 14.

Ist diß der danck der Welt/ ist diß der Warheit Lohn:
O edler Morgen-Stern! O höchster der Propheten!
Vnd läst ... weiterlesen


Auff den Tag der Geburt Mariæ

Auff den Tag der Geburt Mariæ. Matth. I. Esaiæ. II.

Du Jessen grosser Sta i/ gleich ob er gantz erstorben
Schier ohne Zweige stund/ wuchs eine Rutten vor
Vnd trug die ... weiterlesen


Auff den Tag der Heimsuchung Mariæ

Auff den Tag der Heimsuchung Mariæ. Luc. I.

Avff meine Seel: Last vns der Herren Herr erheben!
Die Brunquell meiner Lust sol Gott mein Heyland seyn.
Gott/ der mit seiner ... weiterlesen


Auff den Tag der Hinfahrt Mariæ

Auff den Tag der Hinfahrt Mariæ. Luc. 10.

Was nutzt es sich mit Sorgen viel bemühen?
Was hilfft in steten Kummer Tag vnd Nacht/
Gespannet seyn/ biß daß die grimme ... weiterlesen


Auff den Tag der Reinigung Mariae

Auff den Tag der Reinigung Mariae. Luc. II.

Herr! der du dich der Menschen blinden Schaaren/
Die Nacht vnd Tod erschrecket
Nunmehr entdecket/
Laß deinen Knecht in ... weiterlesen


Auff den Tag der Tauffe Jesu

Auff den Tag der Tauffe Jesu. Matth. 3.

Der mehr als Engelrein/ dem aller Himmel Heer
Mit zittern Ehr erzeigt/ läst sich auß Jordans Flüssen/
Für diß was vnrein ist/ ... weiterlesen


Auff den Tag der Verklärung Jesu

Auff den Tag der Verklärung Jesu. Matth. 17.

Gleich wie das Heil der Welt/ mit hellem Glantz vmbgeben/
Auff Thabors Spitze steht/ wie seiner Kleider Licht/
... weiterlesen


Auff den Tag der Verkündigung

Auff den Tag der Verkündigung. Mariæ. Luc. I.

Nvn jautze/ was voll Angst/ nun singe was voll Schmertzen!
Der dreymal grosse Gott/ hat seinen Eyd bedacht!
Sein Engel hat ... weiterlesen


Auff den Tag der vnschuldigen Kindlein

Auff den Tag der vnschuldigen Kindlein. Matth. 2.

Nicht! klage Rachel nicht! ob gleich dir zarte Reben
Die Kinder deiner Brust in Auffgang ihrer Zeit/
Von mehr als ... weiterlesen


Auff den Tag deß Apostels Andreæ

Auff den Tag deß Apostels Andreæ. Matth. 4.

Es fahre was mich hält! es fahre Schiff vnd Netze!
Es fahre Gunst vnd Ruhm! es fahre Pracht vnd Geld!
Es fahre Schein vnd ... weiterlesen


Auff den Tag Jacobi deß Apostels

Auff den Tag Jacobi deß Apostels. Matth. 20.

Im Fall du frölich wilt dort bey dem Herren sitzen/
So nim sein hartes Creutz mit frischem Muth hier auff.
Den Lohn trägt ... weiterlesen


Auff den Tag Johannis deß Evangelisten

Auff den Tag Johannis deß Evangelisten. Johann. 21.

Sagst du der Welt Ade? ist Christus gantz allein
Der Grund/ auff den du wilst die keusche Liebe setzen?
So muß dich ... weiterlesen


Auff den Tag Johannis deß Täuffers

Auff den Tag Johannis deß Täuffers. Luc. I.

Der güldne Morgenstern/ dringt durch die trübe Nacht!
Nah ist die Gnaden-Sonn! last vns den Höchsten loben/
Der vnser ... weiterlesen


Auff den Tag Mariæ Magdalenæ

Auff den Tag Mariæ Magdalenæ. Luc. 7.

Die Threnen/ die du schaust von diesen Wangen fliessen/
Dringt ernste Reu/ doch mehr entbränte Lieb`/ hervor
Die offt vor Christi ... weiterlesen


Auff den Tag Petri vnd Pauli

Auff den Tag Petri vnd Pauli. Matth. 16.

Nicht irgend ein Prophet/ nicht der auß Jordans Strande
Mit Wasser hat getaufft/ nicht der den Himmel schloß/
Vnd Lichte Feuer ... weiterlesen


Auff den Tag Philippi vnd Jacobi

Auff den Tag Philippi vnd Jacobi/ Johann. 14.

Schlag alle trübe Furcht auß deinen Sinnen/
Du kleine Schaar! wer seinem Christo traut/
Dem ist die feste Wohnung ... weiterlesen


Auff den Todt deß Hertzogs von Buckingam

Auff den Todt deß Hertzogs von Buckingam.
Auß eines andern Frantzösischen

Das Glück/ so fruchtbar ist nur wunder zu gebehren/
Hat mich so hoch geführt/ alß keiner ... weiterlesen


Auff die Himmelfahrt oder Triumph deß Herrn

Auff die Himmelfahrt oder Triumph deß Herrn/Marci 16.

Triumf/ der Tod ist tod/ Triumf! ihr Himmel-Schaaren
Triumf! die Hölle ligt/ Mein König fähret auff!
Vnd führt ... weiterlesen


Auff die Letzte Nacht seines 25. Jahrs

Auff die Letzte Nacht seines 25. Jahrs
den 2. Octobr. St. Gregor

Kom Mitternacht vnd schleuß diß Threnen reiche Jahr!
Die schmertzen volle zeit/ die mich so tief ... weiterlesen


Das Letzte Gerichte

Auff Todten! auff! die welt verkracht in letztem brande!
Der Sternen Herr vergeht! der Mond ist dunckel-rott/
Die Sonn` ohn allen schein! Auff/ Ihr die grab vnd kott
Auff! jhr ... weiterlesen


Autor ad librum. Quem Genere, Ingenio, Eruditione

Autor ad librum. Quem Genere, Ingenio, Eruditione Virtute Excellentiss. Dn. Michaelem Borck

Reipubl. Gedanensis Secretar. fidelis. adire jubet;

Geh weil dich ja so sehr ... weiterlesen


Mittag

Avff Freunde! last vnß zu der Taffel eylen/
In dem die Sonn ins Himmels mittel hält
Vnd der von Hitz vnd arbeit matten Welt
Sucht jhren weg/ vnd vnsern Tag zu theilen.
... weiterlesen


Auf Herrn Ephraim Herrmans Hochzeit

Bisher bist du/ mein Freund/ ein Mann der jungen Heere/
Die du durch tappfre Zucht/ der Tugend Kunst und Schweiß/
Führst zu der Ewigkeit und theurer Künste Preiß/
Daß sie ... weiterlesen


H. Eliæ Æbelij vnd Jungfr. Barbaræ Gerlachin Ho

Bisher/ hört ich allein Mein werther Freund euch singẽ:
Wofern es singen heißt/ wenn nicht geferten sind/
Schawt wie der Himmel Euch zu newen danck verbind/
Der zu Violl ... weiterlesen


Auf Herrn von K. und Jungfrau von S. Beylager

Bißher habt ihr nichts gesehen/ werther Freund/ als Noth und Tod/
Nichts als Elend/ nichts als Schmertzen/ nichts als überhäuffte Klagen/
Ihr habt eurer Seelen Seele auf der Bahr ... weiterlesen


Auf seinen Geburts-Tag

Danck sey dir! ewig Danck! vor höchste Wunderthaten/
Danck sey dir/ Herr/ daß ich dein Wunderwerck an mir
Und Allmacht deiner Hand und Höchste Gunst verspür/
Dadurch in ... weiterlesen


Auf Herr Seilers und Frau Richterin Hochzeit in Cr

Das vor in Krieges-Blut durchaus verglimmte Crossen/
Wird/ nun der neue Fried uns höchst-erfreulich grüßt/
Auch mitten in der Kält/ durch Amors süsse List/
Mit unversehnem ... weiterlesen


Auff die Geburt deß Herrn Joh. I.

Das wesentliche Wort/ das in den Ewigkeiten
Eh` eine Zeit entstund/ Gott ist/ vnd Gott geschau`t
Das Wort/ durch das Gott hat der Erden Haus gebau`t
Durch das Himmel stund/ das ... weiterlesen


Auf seinen Geburts-Tag

Daß du den Bau gemacht/ den Bau der schönen Welt
Und so viel tausend Heer unendlich heller Lichter
Und Cörper die die Krafft gleich fallender Gewichter
An dem gesetzten Ort/ ... weiterlesen


Vber Hippolyten Todt

Dein adel/ deine trew/ vndt vnverletzt gewissen
Vndt tugendt vndt verstandt die blume deiner jahr
O blume deiner zeitt ruht auff der schwartzen bahr
Kan dieser enge sarg so ... weiterlesen


Der Autor vber seinen Geburts-Tag

den 29. Septembr. des 1616 Jahres.

Als Ich diß Jammerhauß der Welt solt erst beschreiten/
Vnd nichts als Angst vñ Noth/ man hier gewertig war;
Vmbringstu Jesu mich mit ... weiterlesen


Vber Abraham Ortels Parergon

Den schaw-platz alter welt/ in welchem noch zu finden
Was harter flammen grim/ vndt rawer feinde schwerdt
Was der geschwinde plitz/ vndt lange zeit verkehrt/
Schleust Ortels ... weiterlesen


Elias

Der Flammen aus der Brust der Mutter hat gesogen;
Der von der heilgen Flam des eyvers heiß entbrandt/
Deß Fürsten grim verlacht/ vnd dem verführten Land
Durch flammen hat ... weiterlesen


Uber die Geburt des Herren Jesu

Der Himmel hat bißher sich auf die Erd erhitzt
Und mit viel Schwefel/ Feur und Flammen lichten krachen/
Gelodert und getobt; Die Erd hat aus dem Rachen
Des Abgrunds auf die Luft ... weiterlesen


Auf einen in der heiligen Pfingst-Nacht entstanden

Der höll`sche Trauer-Geist/ erhitzt von Rach und Toben/
Riß mitten in der Nacht aus seines Kerckers Nacht/
Und wolt in Asch und Rauch/ durch grauser Flammen Macht/
Umstürtzen ... weiterlesen


Auff eines vornehmen Juristen Grab-Stein

Der Ich durch all Gesetz vnnd alle Recht kont brechen;
Dem an Verstand vnd Kunst kaum jemand gleiche war;
Der Ich die Dunckelheit der sachẽ machte klar;
Hab vber mich den ... weiterlesen


Der Kayserin Constantinæ

Der Kayserin Constantinæ, Mauritij Ehegemahlin Grabschrifft.
Aus dem Grichischen Cedreni

Ich/ voll von tausend angst/ vnd voll von tausend pein/
Deß Kaysers Eh-gemahl/ ... weiterlesen


Ebenbildt vnsers lebens

Der Mensch das spiel der zeit/ spielt weil er alhie lebt.
Im schaw-platz dieser welt; er sitzt vnd doch nicht feste.
Der steigt vnd jener fält/ der suchet die Paläste/
Vndt der ... weiterlesen


Abend

Der schnelle Tag ist hin / die Nacht schwingt ihre Fahn /
Und führt die Sternen auff. Der Menschen müde Scharen
Verlassen feld und werck / Wo Thier und Vögel waren
  ... weiterlesen


Abend

Der schnelle Tag ist hin/ die Nacht schwingt jhre fahn/
Vnd führt die Sternen auff. Der Menschen müde scharen
Verlassen feld vnd werck/ Wo Thier vnd Vögel waren
Trawrt jtzt ... weiterlesen


Auf Hn. Samuel von Schafs und Frau Reginæ gebohrn

Der weitberühmte Mann/ der Vater hat der Welt
Der Kräuter Eigenschafft/ der Vögel Art und Wesen/
Der Thiere Zucht und was von Fischen auszulesen/
Und Ertz und Holtz und Säfft ... weiterlesen


Widmung

Der WolEdlen/ Gestrengen/ Ehr- vnd Tugentsamen Frawen
EVÆ gebohrnen Pezoltin/ Frawen auff Schönborn vnd Zissendorff.
So wol auch Denen Ehrbaren/ vnd Vieltugendsamen Frawen
... weiterlesen


Vber seines Herrn Brudern Pauli Gryphii Geistliche

Des strengen richters buch/ das buch so voll von sünden
Voll vbermachter schuld in dem viel tausend pfund
Ein jeder seele hatt/ mitt welcher alle stund
Der hochergrimbte Gott/ ... weiterlesen


Uber seinen Geburts-Tag

Die edle Sonn` ersucht nunmehr Astræens Schalen/
Und theilt die Stunden gleich dem Tag aus und der Nacht/
Sie bringt mir diese Zeit/ die mich ans Licht gebracht/
Als sie den ... weiterlesen


Morgen Sonnet

Die ewig helle schar wil nun jhr licht verschlissen/
Diane steht erblaßt; die Morgenrötte lacht
Den grawen Himmel an/ der sanffte Wind erwacht/
Vnd reitzt das Federvolck/ den ... weiterlesen


Uber die Sendung des heiligen Geistes

Diß ist das heilige Feur/ das Jesus wolt entzünden/
Indem was irrdisch ist verlodert und vergeh`t/
Durch daß was tod/ sich regt/ was kalt/ in Hitze steht/
Vor dem die ... weiterlesen


An eben Selbige

Doch grünt die frische Lieb/ ob Blum und Baum erbleicht/
Die Liebe/ die sich mir in einem Krantz verehret/
Dem Bild der Ewigkeit/ die durch kein End auffhöret/
Und keiner ... weiterlesen


Auf seines Sohnes Theodori Absterben

Du forderst Herr von uns zum Neu-Jahr dein Geschencke/
Das du auf kurtze Frist uns und der Welt vertraut.
Nimm den! Ich laß es hin; es hat die Welt geschaut
Und wie sich in der ... weiterlesen


An Cleandrum

Du fragst wie Bibulus die zeit zu Rom vertreibe?
Er sucht kein` alte Schrifft/ noch Bild/ noch Buch/ wie du.
Er kümmert sich nicht viel was man zu Hofe thu/
Er fragt nicht ob ... weiterlesen


Seuffzer an eben selbige Person der H.H. Dreyfalti

Du siehst es wil bey uns nun mehr denn finster werden/
Der reinen Liebe Flamm und heisser Andacht Gluth
Erkaltet und verlöscht/ der tollen Laster Fluth
Reist ein/ und ... weiterlesen


An Furium

Dv falscher böser mensch/ aus dessen krummen rachen
Die grüne natter pfeifft/ aus dessen schlimmen mundt
Die schwartzen schlangen sehn/ du mehr den tober hundt.
Du gantz ... weiterlesen


An einen falschen Zwey-züngeler

Dv falscher böser Mensch/ auß dessen krummen Rachen
Die schwartzen Schlangẽ sehn/ in dessen schlimmen Mund
Das natterzischen pfeifft/ Du mehr alß tober Hund/
Du gantz ... weiterlesen


Auf Hn. Gottfried Klesels und Jungfrau Catharinä

Ederin/ Redein.

Herr Klesel fühlt er auch die bitter-süsse Pein/
Mit der die Liebe quält? setzt dem verletzten Hertzen
Die strenge Hitze zu mit immer-neuem ... weiterlesen


An einen Vnschuldig Leidenden

Ein brandt pfall vndt ein raadt/ pech/ folter/ bley vnd zangen
Strick/ messer/ hacken/ beyll/ ein holtzstos vndt ein schwerdt/
Vndt siedent öel/ vndt bley/ ein spies/ ein glüendt ... weiterlesen


An eine hohen Standes Jungfraw

Ein wolgestalter Leib ist billich zuerheben/
Noch billicher/ wenn Er von Edlem Blut herrührt/
Vnd ein geschickte Seel in selbten einlosirt/
Welch einig sich bemüht der ... weiterlesen


Vanitas, Vanitatum, et Omnia Vanitas

Es ist alles gãtz eytel. Eccl. 1. V. 2.

Ich seh` wohin ich seh/ nur Eitelkeit auff Erden/
Was dieser heute bawt/ reist jener morgen ein/
Wo jtzt die Städte stehn so ... weiterlesen


An sein Buch das er H. Michaeli Borck vbersendet

Geh immer weil dich ja von mir gelust zu gehen
Vnd suche Preussens haubt die mehr den schöne stadt
Die aller völcker zier vndt gaben in sich hatt/
Vnd sprich dem zue durch den ... weiterlesen


Ein anders

Geh! Liebes Kind/ geh hin! und schwere zu der Fahn
Des Königs/ der für dich sich in den Tod verschworen:
Geh! liebes Kind/ geh hin! itzt wirst du neu gebohren/
Und setzest ... weiterlesen


An die Freunde

Gehabt euch alle woll! ô erden gutte Nacht!
Ihr Himmel ich vergeh! vmbsonst hatt meine wunden.
Mitt so viel wehrtem fleis Callirhoë verbunden!
Man hatt vmbsonst an mich/ so ... weiterlesen


An Eugenien

Gleich als ein wanders mann`/ im fall die trübe nacht
Mitt dicker fünsternus lufft erdt vndt see verdecket
Irt trawrig hin vnd her/ vnd mitt vill furcht erschrecket`
Weis ... weiterlesen


An Eugenien

Gleich als ein Wandersmann / dafern die trübe Nacht /
Mit dicker Finsternüß / Lufft / Erd / und See verdecket /
Betrübt irr`t hin und her / und mit viel Furcht erschrecket /
... weiterlesen


Vber des Herren Jesu Gefängnüß

Gleich wie im Garten sind dem Teuffel eingegangen/
Ins auffgestalte Netz/ gantz blind vnd vnbedacht/
Die Ihre Missethat han auff vns erblich bracht/
So wird im Garten auch/ doch ... weiterlesen


An den Erlauchten Unglückseligen

Held/ den rauh unglücklich seyn Unglück überwinden lehret;
Der du rauher Donner Macht
Unerschröckt in Noth verlacht/
Blicke diesen Schauplatz an/ drauf man nichts denn ... weiterlesen


Vber die vnter jrrdischen Gruffte der Heiligen Mar

Hier beuge Knie vnd Haupt! die vnter jrrd`schen gänge
Die grüffte sonder licht/ die du bestürtzter Christ/
Nicht ohn entsetzen sihst/ die waren als die list
Vnd Macht Gott ... weiterlesen


Grabschrifft eines Hochberühmbten Mannes

Hier lieg ich/ nicht mehr Ich/ ein abgelebte Leichen
Ruht vnter diesem Stein/ der Geist der Erd` vnd See
Vnd Sternen/ durch gesucht/ Sucht nunmehr in der höh`
Die ewig` ... weiterlesen


An den am Creutz auffgehenckten Heyland

Hier wil Ich gantz nicht weg: Laß alle Schwerter klingen/
Setz Spiß vnd Sebel an/ brauch aller Waffen macht/
Brauch Fewr/ vnd was die Welt für vnerträglich acht/
Mich soll ... weiterlesen


Hoffnung läst nicht zu Schanden werden

Hoffnung läst nicht zu Schanden werden. Rom. 5.

Welt rühme was du wilt! ich muß die Trübsal preisen/
Die Trübsal die vns lehrt; voll sanffter Sinnen seyn.
Wenn aller ... weiterlesen


Auf Jungfer Marianæ Beckerin und Hn. Rieses Hochz

Holdseligstes Geschlecht an Treffligkeit und Sinnen/
Wen hast du nicht bißher zu deinem Dienst bewegt?
Es hat sich West und Ost und Nord und Sud erregt/
Und deine Gunst gesucht ... weiterlesen


Morgen Sonnet

I.

Die ewig-helle Schaar wil nun ihr Licht verschlissen /
Diane steht erblaßt; die Morgenrötte lacht
Den grauen Himmel an / der sanffte Wind erwacht /
Vnd reitzt ... weiterlesen


Grabschrifft eines vortrefflichen Juristen

Ich der durch alle recht vnd durch gesetze brach/
Dem an verstand vndt kunst kaum jemand gleich zu schätzen
Ich der für keinem thron mich jemals kont entsetzen
Verlohr/ als mir ... weiterlesen


An Eugenien

Ich finde mich allein und leb in Einsamkeit/
Ob ich schon nicht versteckt in ungeheure Wüsten/
In welchen Tygerthier und wilde Vögel nisten.
Ich finde mich allein vertiefft in ... weiterlesen


An Eugenien

Ich lebe/ wo man den mit Recht kan lebend nennen/
Der sonder Geist verfällt in bitter-süsse Pein/
Die Seel ist ausser mir/ und sucht den Glantz allein
Der Augen/ die mir nur zu ... weiterlesen


Gleiches Inhalts

Ich schmacht`/ O Lebens-Lust! erquicke mein Gemüth!
Ich brenn/ O süsser Thau! befeuchte meine Glieder:
Ich zag`/ O höchste Freud! komm du mit Trost hernieder/
Ich gleite/ ... weiterlesen


Gebündnis an einen guten Freund

Ich suche/ werther Freund/ ich such und kan nicht finden/
Indem eur Nahmens-Tag euch frölich wieder sieht/
Und euer neues Glück beym neuen Jahr auffblüht/
Ein Band/ ein festes ... weiterlesen


Auf eben Selbiges

Ich werde gantz erschröckt: so trefflich diß Gesichte/
So sittsam jener Zucht/ so herrlich dieser Geist/
Und munterer Verstand/ der alles nach sich reist/
So liebreich jener ... weiterlesen


Auf eines Adelichen Frauenzimmers Absterben

Ich/ die zu Weh und Angst in diese Welt gebohren/
Hab/ indem sich das Land nach Krieg in Ruh gesetzt/
Indem die Nachbarschafft/ Schwerdt/ Spiß und Säbel wetzt/
Mir Gottes ... weiterlesen


An Melanien

Ihr glaubet warlich nicht wie schön` es sey zu sehen
Wen ihr den krummen hals noch dreymall krümmer macht.
Vnd durch den weiten mund so wunderlieblich lacht
Der sonst nichts ... weiterlesen


An eine Hönische vnnd mehr als kluge Person

Ihr glaubets warlich nicht/ wie schön es sey zusehen/
Wenn Ihr den krummen Halß noch dreymal krümmer macht/
Vnnd durch den weiten Mund so wunder liblich lacht/
Mit dem Ihr ... weiterlesen


An die Sternen

Ihr lichter die ich nicht auff erden saat kan schawen/
Ihr fackeln die ihr stets das weite firmament
Mitt ewren flammen ziert/ vndt ohn auffhören brent;
Ihr blumen die ihr ... weiterlesen


An den Hoch-Edlen Gestrengen...

Ihr Nordstern letzter Zeit / des Vaterlandes Stütze:
Die einig noch nicht bricht / nun Kirch und Hauß verfällt
Den Ach und Noth nicht pocht. 0 unerschreckter Held
An dem man ... weiterlesen


Mittag

II.

Auff Freunde!  lasst uns zu der Taffel eylen/
In dem die Sonn ins Himmels Mittel hält
Vnd der von Hitz und Arbeit matten Welt
Sucht ihren Weg / und ... weiterlesen


Generoso Nobilissimoque Domino

III.

Herr Popschitz / den mein Hertz’ von jugend auff geliebt /
Dem Niderland mich fest; und Franckreich mehr verbunden.
Vnd ihr / den Leiden gab / und Straßburg wider ... weiterlesen


Über die Geburt Jesu

III.

Nacht / mehr denn lichte Nacht! Nacht / lichter als der Tag /
Nacht / heller als die Sonn’ / in der das Licht geboren /
Das Gott / der Licht / in Licht wohnhafftig ... weiterlesen


In admodum Reverend.

In admodum Reverend. Nobiliss. Excellentiss. Domini Pavli Gryphii Philosophi & Theologi

Celeberrimi, Ecclesiarum Crosnensium Episcopi, Vigilantiss. Fratris dulciss. Exilium

... weiterlesen


In bibliothecae ...

In bibliothecã & Effigiem Nobiliss. Excellentiss: Magnificentissq; DN. Georgii Schonborneri in Schönborn & Zissendorff

J.V.D.S. Cæs. Maj. Consiliar. Comitis Palat. etc. etc.
... weiterlesen


In Bibliothecam Nobiliss

In Bibliothecam Nobiliss. Amplissimique Domini, Georgii Schonborneri, etc.

De & in Schönborn & Zissendorff. S. Cæsar. Maj. Consiliar. Comitis Palatini, Fisci per Silesiam & Lusatiam ... weiterlesen


H. Nathanael Roßteuschers vnd Alithææ Roussiæ

In dem das feste Gempf der Helden kühnheit übt/
Vnd endlich jhren ruhm durch seinen fall außbreittet:
Bricht auch der harte Sinn/ den Ihr biß noch bestreittet
Vnd Ewer ... weiterlesen


Auff Herrn Joachimi Spechts Hochzeitt

In dem der sternen Fürst von vns begint zu weichen/
In dem der Sommer stirbt/ in dem das grüne kleidt
Der wiesen durch den frost des herbstes wird gemayt.
Vnd vor dem Scorpion ... weiterlesen


Einsambkeit

In dieser Einsamkeit/ der mehr denn öden wüsten/
Gestreckt auff wildes Kraut/ an die bemößte See:
Beschaw` ich jenes Thal vnd dieser Felsen höh`
Auff welchem Eulen nur vnd ... weiterlesen


Auff H. Baums vnd Jungfr. Annæ Mariæ Gryphiæ Ho

In dieser Krieges Erndt vnd vberheissen zeit
In der man was man schawt/ vor Hitze schawt verschmachten/
Seid Ihr O Jungfraw Brautt glückselig wol zu achten
Weil euch der Liebe ... weiterlesen


Andreas Gryphius Vber seine Sonn- vnd Feyertags So

In meiner ersten Blüt`/ ach! vnter grimmen Schmertzen
Bestürtzt durchs scharffe Schwerdt` vnd vngeheuren Brand
Durch libster Freunde Tod vnd Elend/ als das Land
In dem ich ... weiterlesen


In Reverendi Clariss. Doctissimiq

In Reverendi Clariss. Doctissimiq; Domini M. Pauli Gryphii

Ecclesiæ Eleuteropolitanæ Pastoris Vigilantiss. Fratris onorandiss. Exilium falsò absenti nunciatũ

Der ... weiterlesen


In Viri Admodum Reverendi Excellentissimi

In Viri Admodum Reverendi Excellentissimi M. Michaelis Ederi

Ecclesiæ Gynæcopolitanæ Pastoris & Inspectoris dignissimi praxin fidei

Im alter dieser welt/ nun trew vnd ... weiterlesen


Mitternacht

IV.

Schrecken / und Stille / und dunckeles Grausen / finstere Kälte bedecket das Land
Itzt schläfft was Arbeit und Schmertzen ermüdet/diß sind der traurigen Einsamkeit ... weiterlesen


Über des Hrrrn Gefängnüß

IV.

Wie in dem Garten sind dem Teufel eingegangen
In seine Jägergarn’ und harter Ketten Macht
Die ihre Missethat erbeigen auff uns bracht;
So wird die Vnschuld ... weiterlesen


Johannis Chrysostomi Worte

IX.

Die Königin’ ergrimm’t: Gedult kan überwinden!
Sie jagt mich aus der Stadt: des HErren ist die Welt;
Sie schneidet / der Prophet / ward durch die Qual ... weiterlesen


Thränen in schwerer Kranckheit

IX.

Ich bin nicht der ich war / die Kräffte sind verschwunden /
Die Glider sind verdörr’t / als ein durchbrandter Grauß:
Mir schaut der schwartze Tod zu beyden Augen ... weiterlesen


Am Ende

Jedoch was klag ich dir?
Dir ist mein Leid erkannt.
Was will ich dir entdecken,
Was du viel besser weißt:
Die Schmerzen, die mich schrecken,
Die Wehmut, die mich ... weiterlesen


Auff einen vngeschickten Römer

Kan Rom dich nicht gelehrt/ vnd nicht geschickter machen/
Wo es an keiner kunst/ an keiner weißheit fehlt/
Wo die Scharffsinnigkeit selbst jhren sitz erwehlt.
Wo die vernunfft ... weiterlesen


Der Welt Wollust ist ni ier ohne Schmertzen

Kein Frewd ist ohne Schmertz/ Kein Wollust ohne Klagen/
Kein Stand/ kein Ort/ kein Mensch/ ist seines Creutzes frey/
Wo schöne Rosen blühn/ stehn scharffe Dorn darbey.
Wer ... weiterlesen


Uber die Geburt Christi 1657

Kind dreymalh süsses Kind/ in was bedrängten Nöthen
Bricht dein Geburts-Tag ein! Der Engel Schaaren Macht
Bejauchtzet deine Kripp` und singt bey stiller Nacht/
Die Hirten ... weiterlesen


Uber seines Sohnes Theodori Geburt

Kind/ das der Höchst uns hat aus lauter Hold gegeben/
Kind/ das man schon vor Todt eh es gebohren schätzt:
Kind/ das nach langer Angst hat unser Hertz ergötzt/
Kind/ das des ... weiterlesen


Elias

L.

Der Flammen aus der Brust der Mutter hat gesogen;
Der von der heilgen Flamm des Eyvers heiß entbrant
Des Fürsten Grimm verlacht / und dem verführten Land
... weiterlesen


Über seines Herrn Bruder P. Gryphii Grab

L.

Hir ruht / dem keine Ruh’ auff diser Welt bescheret:
Hir ligt der keinmal fil / hir schläfft das hohe Haupt /
Das für die Kirche wacht / hir ist / den GOtt geraubt ... weiterlesen


Domine! minor sum cunctis miserationibus Tuis!

Laß alles trawren seyn/ Hör auff mein Hertz zu klagen.
Weil dir der höchste Gott/ mehr als du je begehrt.
Mehr als zu wündschen stund mit reicher Hand gewehrt.
Jtzt lach ich ... weiterlesen


Neujahrs-Wunsch an Eugenien

Man fängt das Neue Jahr mit Wunsch und Gaben an/
Mein Hertz/ ihr hab ich selbst zu eigen mich gegeben/
Und bin nicht weiter frey/ mein ihr verpflichtet Leben
Hat nichts/ zu dem ... weiterlesen


Auf eines guten Freundes Hochzeit

Man glaubt das Schnee und Lufft auf Bergen stets zu finden/
Ob schon der Himmel sich in lauter Gluth verkehrt/
Und von der Sonnen Brand die Ströme selbst verzehrt/
Auch Chloris ... weiterlesen


Anhang

Manibus Beatiß. Fœminæ Pietate, Virtute Modestia, Suavitate Floridißimæ Mariæ Rismanniæ Parentis Dulcissimæ Desideratissimæq;

Ætatis Anno 25. Christi 1637. 2. Februarij ad ... weiterlesen


Auf einer Hoch-Fürstl. Person Absterben

Mehr denn durchlauchter Geist/ zureissest du das Band
Mit welchem Sterblichkeit umsonst dich sucht zu halten/
Schwingst du dich Himml auf/ was ewig zu verwalten/
Und denckst du ... weiterlesen


Beschluß Sonnet

Mehr hatt Ich vor der Faust; doch wer thar hier was schreibẽ
Weñ eine Fraw dem Man ein Leinen Tuch versagt
Ins Grab/ vnd wenn sie kaum den andern hat/ der Magd
Beut ... weiterlesen


Auf ein Jungfern-Spiel

Mein Freund wo muß ich hin! verzeiht ich muß ja fragen/
Findt auch bey euer Lust mich mein stets während Leid?
Mich kränckt was euch ergetzt/ der angenehme Streit;
Erweckt ... weiterlesen


Als sein ander Sohn Constantinus gebohren wurde

Mein Kind du wilst die Welt/ du wilst die Welt beschauen/
Jtzt nun die Wanckelmuth uns und die Welt verkehrt
Und schärffer denn vorhin der rauhe Krieg verheert/
Komm denn und ... weiterlesen


An die Welt

Mein offt besturmbtes Schiff der grimmen winde spiell/
Der frechen wellen baall/ das schier die flutt getrennet/
Das vber klip auff klip`/ vndt schaum/ vndt sandt gerennet;
Kombt ... weiterlesen


Beschluß deß XXIV. Jahrs

Mein Schöpffer / der du mich so wunderlich gemacht.
Erlöser / der du mich zu deinem Kind erkohren /
GOtt reiner Geist / der du mich durch dich neu-gebohren
Dreyeinig Einigkeit ... weiterlesen


Betrachtung der Zeit

Mein sind die Jahre nicht,
Die mir die Zeit genommen;
Mein sind die Jahre nicht,
Die etwa möchten kommen;
Der Augenblick ist mein,
Und nehm ich den in acht
... weiterlesen


Augenblick

Mein sind die Jahre nicht,
die mir die Zeit genommen;
mein sind die Jahre nicht,
die etwa mögen kommen;
Der Augenblick ist mein,
und nehm ich den ich acht,
... weiterlesen


An sich Selbst

Mir grawet vor mir selbst/ mir zittern alle glieder
Wen ich die lipp` vnd naß` vnd beider augen kluft/
Die blindt vom wachen sindt/ des athems schwere luft
Betracht/ vndt die ... weiterlesen


Threnen in Schwerer Kranckheitt

Mir ist ich weis nicht wie/ ich seufftze für vndt für.
Ich weine tag vndt nacht/ ich sitz in tausend schmertzen;
Vndt tausendt fürcht ich noch/ die krafft in meinem hertzen
... weiterlesen


Schluß des 1650zigsten Jahres

Nach Leiden/ Leid und Ach und letzt ergrimmten Nöthen/
Nach dem auf uns gezuckt- und eingestecktes Schwerdt/
Indem der süsse Fried ins Vaterland einkehrt.
Und man ein ... weiterlesen


Auf den Anfang des 1650sten Jahres

Nachdem das müde Land in harter Dienstbarkeit/
In Schmertzen/ Krieg und Ach und unerschöpfften Thränen/
Schier zweymal sechzehn Jahr geschmachtet/ hört auf Sehnen/
Auf ... weiterlesen


An H. Petrum Crugerum Mathematicum

Nembt wider von mir hin/ was ihr mir nechst vertrawet;
Ihr wohnhaus trewer gunst/ ihr richt schnur aller zeit.
Der ihr der Sonnen selbst/ auch eine Sonne seidt/
Dis was man hier ... weiterlesen


Margarithæ Goltziæ Aviæ Maternæ Tumulus

Nun jhr die Seelen noth/ nun jhr im dritten brand
Hab`t Ewre Stadt beweynt: nun euch deß Himmels zeichen/
Der Erden fall/ erschreckt: nun jhr der Kinder leichen
Die Augen zu ... weiterlesen


Gebündnis-Sonnet an eine Frauens Person

O Blume dieser Zeit! ist wohl ein Wunsch zu finden
Der recht bequem für euch/ indem die grosse Welt
Sich mit dem Jahr verneut/ und viel auf Wünschen hält/
Und doch nichts ... weiterlesen


Auff die Beschneidung deß Herrn. Luc. 2.

O Blut! O reines Blutt! das meine Blutschuld wendet!
O Werthes Kind/ das mich zu Gottes Kinde mach`t
O Glantz der Herrligkeit/ der die sehr lange Nacht
Vnd alte Finsternüß auff ... weiterlesen


Andencken eines auf der See ausgestandenen gefähr

O Gott! was rauhe Noth/ wie schaumt die schwartze See
Und sprützt ihr grünes Saltz/ wie reist der Zorn die Wellen
Durch Nebel volle Lufft wie heult das wüste Bellen
Der tollen ... weiterlesen


Vber die gebaine der ausgegrabenen Philosetten

O Häslich` anblick! ach! wo sindt die güldnen haar!
Wo ist der stirnen schnee? wo ist der glantz der wangen?
Der wangen die mitt blut vndt lilien vmbfangen?
Der rosen rote ... weiterlesen


Ewige Frewde der Außerwehlten

O! wo bin ich! O was seh` ich! wach ich! treumt mir? wie wird mir
IESV! welcher wollust Meer/ überschwemmt mein frölich Hertz/
Welt Ade! glück zu mein trost! gutte Nacht todt angst ... weiterlesen


Auff H. Godofredi Eichorns vndt Rosine Stoltzin Ho

Ob gleich der weisse schnee itzt thall` vnd berge decket/
Ob mancher schneller flus zeucht einen harnisch an/
In dem er sich des zorns der kält erwehren kan/
Vor welcher jeder ... weiterlesen


Auff Herr Herings Hochzeit. An die Brautt

Ob zwar die schöne zeit/ der Erden newes leben/
Den Menschen newe lust/ den Bäumen newe zier.
Vnd Früchte wider schenckt/ doch trawrt jhr für vnd für/
Vnd wolt Euch Jungfraw ... weiterlesen


An eine Jungfraw

Ob zwar ewr eigen lob hier gar nicht ist zu schawen/
So nembt doch von mir an was dieser feder pflicht/
Vndt meine Pieris hatt andern auffgericht
Die ihr nur vbertrefft/ O Crone ... weiterlesen


Tumulus Fœminaæ Annæ Erhardinæ Matris dulcissi

Obiit Anno Ætatis 36. Christi 1628. 21. Martij.

Ach schönste Tugendblum/ an der man konte schawen
Was Gott recht fürchten hieß/ was Trew vnd Heilig seyn!
O Spiegel ... weiterlesen


Omni Eruditione

Omni Eruditione & Virtute Eminentissimo Domino M. Petro Crugero

Mathematico Dantiscano, per Orbem celeberrimo. cum ei accomodata Epitaphia restituerem.

Nembt wieder ... weiterlesen


Absit mihi gloriari nisi in Cruce Domini nostri Je

Pocht auff eur Gold/ auff die nichts werthen Schätze!
Pocht Menschen auff eur nicht beständig Gutt!
Auff eure Macht die über Erd vnd Flutt
Den Zepter streckt/ wie bald fällt ... weiterlesen


Reveræ, do Clariss. Doctissimoq ...

Reverẽdo Clariss. Doctissimoq; Domino M. Michaeli Edero

Ecclesiæ Wschovens. Pastori vigilantiss. Parenti de se bene meritiss.

In dieser letzten Zeit/ da Trew vnd ... weiterlesen


Auff die selige Geburt deß Herrn Luc. 2

Schaue höchster König schaue/ wie vnmässig mich geschätzet
Der ergrimmte Fürst der Erden/ mit Weh`/ Ach vnd Angst vnd Leid/
Schaue/ wie mich itzt vmbhüllet hat die Nacht der ... weiterlesen


Einem Neydischen vnnamhafften Lästerer

Schmeh` j ier weil du kanst/ halt nichts als dich/ für gutt/
Vnd bleib nur/ wer du bist! Man wird nach dir nicht fragen/
Von dem kein Mann erführ/ ob dich die welt getragen/
... weiterlesen


Mitternacht

Schrecken/ vnd stille/ vnd dunckeles grausen/ finstere kälte bedecket das Land/
Jtzt schläfft was arbeit vnd schmertzen ermüdet/ diß sind der trawrigen einsamkeit stunden.
Nunmehr ... weiterlesen


An Eugenien

Schön ist ein schöner leib! den aller lippen preisen!
Der von nicht schlechtem stam vndt edlen blutt herrührt.
Doch schöner wen den leib ein edle seele zihrt
Die einig sich ... weiterlesen


An eben Selbige

Sie dennoch sie/ mein Licht/ sie wil beständig seyn/
Ob die Zeit sich gleich verändert und die Sonne sich versteckt/
Und die wüsten Felder trauren/ und das Feld mit Schnee ... weiterlesen


An eben Selbige

So fern/ mein Licht/ von euch/ so fern von euch gerissen/
Theil ich die trübe Zeit in Schmertzen und Verdruß/
Und wünsch all Augenblick daß mir des Himmels Schluß
Erlaub ... weiterlesen


An den leidenden Herren Jesum

So gehst du nunmehr hin/ und trägst den Fluch mit dir!
Den König/ dir die Welt zum letzten Abscheid giebet/
Dein Land/ das du vielmehr noch als dich selbst geliebet/
Das dir ... weiterlesen


Auf das Absterben eines Fürstlichen Kindes

So reist holdselges Kind der unverhoffte Tod
Dich von uns hin/ und macht kaum inner einem Lichte/
Das liebreichst Ebenbild der Anmuth gantz zu nichte.
Ach kaum erhörter Fall! ... weiterlesen


An den Neugebohrnen Herrn Jesum

So vielmahl hundert Jahr von Anbegin der Zeiten
Hofft nicht Judäa nur/ es hofft die gantze Welt/
Dieweil du noch nicht dar in Schuld und Angst verfällt/
Auf dich/ O höchstes ... weiterlesen


Annæ Mariae Gryphiae

Todt.

Dv bist den/ du bist hin! Der Himmel gönte dich
Der Erden weiter nicht/ die Tugend kaum mehr kennet/
Darin man Laster preist/ vnd Sünde from seyn nennet/
... weiterlesen


Johannis Chrysostomi Worte

Tom. V. Epist. 3 ad Cyriac..

Deß Keysers Fraw` ergrimm`t: Gedult kan überwinden.
Sie jagt mich auß der Statt: deß Herren ist die Welt
Sie schneidet der Prophet/ ward ... weiterlesen


Trawrklage des Autoris

Trawrklage des Autoris/ in sehr schwerer Kranckheit
A. 1636. Mense Febr.

Ich bin nicht/ der ich war/ Die kräffte sind verschwunden!
Die Glieder sind verdorrt wie ein ... weiterlesen


Tumulus admodum Reverend.

Tumulus admodum Reverend. Excellentis. Viri, Pavli Gryphii Theologi

Vt suspicienda docendi assiduitate, sic imitanda vivendi sanctimonia pollentissimi, parentis desideratiss.
... weiterlesen


Uber das Unglück seiner Tochter

Uber das Unglück seiner Tochter/ an eine Fürstliche Person

Mein Kind/ Loise fleht/ doch mit erstarrter Zungen/
Und sucht/ O Fürstin! Hülff aus der Durchlauchten Hand;
... weiterlesen


Uber seiner Tochter Maria Elisabeth Geburts-Tag

Uber seiner Tochter Maria Elisabeth Geburts-Tag/ war das Fest Concordiæ

Komm Pfand der Eintracht komm/ die grimmen Völcker wütten/
In rasend vollem Zanck/ die Kirche wird ... weiterlesen


Tumulus Reverend. Clarissimiq, Dni Pauli Gryphii,

Ut suspiciendâ docendi assiduitate
Sic imitanda vivendi sanctimoniâ
Pollentissimi
Parentis longè desideratissimi.

Obiit Glogoviæ Major: ubi docuerat

... weiterlesen


Über des Herrn Leiche

V.

Ach weh! was seh’ ich hir? ein außgesträckte Leichen /
An der man von Fuß auff nichts unzerschlagen find’t:
Die Seit / aus der das Blutt mit vollen Strömen ... weiterlesen


Vberschrifft an dem Tempel der Sterbligkeit

Vberschrifft an dem Tempel der Sterbligkeit/auß A. Gryphij  Meletomenus Ersten Buch

Ihr jrr`t in dem jhr lebt: die gantz verschränckte bahn
Läßt keinen richtig gehn. ... weiterlesen


An den gecreutzigten Jesum

VI.

Hir wil ich gantz nicht weg! laß alle Schwerdter klingen!
Greiff Spiß und Sebel an! brauch aller Waffen Macht
Vnd Flamm’ / und was die Welt für unerträglich ... weiterlesen


Einsamkeit

VI.

In diser Einsamkeit / der mehr denn öden Wüsten
Gestreckt auff wildes Kraut / an die bemoßte See:
Beschau ich jenes Thal und diser Felsen Höh’
Auff ... weiterlesen


Gedenckt an Loths Weib

VII.

Eh’ als der ernste GOtt mit Blitz und Schwefel-Regen
Mit Feuer / Pech und Sturm hat Sodom umbgekehrt
Eh’ Erd und Himmel kracht vor seines Eyfers Schwerdt /
... weiterlesen


Sicut

VII.

Sicut uri nata ligna, nata messis demeti,
Sic ab alta lege fati, ferre nos mortalia
Ad Cruces ???m ad flagella NUMEN, alvus projicit.
Ecce praeit Imperator, ... weiterlesen


VIII. Auff den Tag der Bekehrung Pauli

VIII. Auff den Tag der Bekehrung Pauli. Matth. 19. Act. 9.

Der/ so der Menschen Hertz eh als man meint verwend
Hat offt der Feinde Zorn/ vnd vngestümes pochen.
Vnd das ... weiterlesen


Es ist alles Eitel

VIII.

Du sihst / wohin du sihst nur Eitelkeit auff Erden.
Was diser heute baut / reist jener morgen ein:
Wo itzund Städte stehn / wird eine Wisen seyn /
Auff der ... weiterlesen


An Eugenien (2)

VIII.

Wenn meine Seel in euch / mein Licht wie kan ich leben?
Nun das Verhängnüß mich so ferne von euch reißt.
Wie kan ich frölich seyn / wenn ihr mir euren Geist
... weiterlesen


An Valerium

Vmbsonst/ Mein Freund vmbsonst! Ich kan dir nicht gewehren
Ein denckmal das von fall/ von strenger Tyranney
Der Jahr/ vnd seiner grufft sich/ dich/ vnd mich befrey.
Die zeit kan ... weiterlesen


Uber die Beschneidung unsers Heylandes

Vor Blut-Schuld fordert Recht nichts als nur Blut vergiesen/
Die Liebe brennt in Blut/ und wird durch Blut bewährt/
Ein blutig Opffer ist/ das Gottes Grimm begehrt;
Mein Jesus ... weiterlesen


An Iolinden

Was habt ihr das ihr mögt an euch ewr eigen nennen!
Die schminck ists die euch so bluttrotte lippen macht:
Die zähne sindt durch kunst in leeren mundt gebracht.
Man weis das ... weiterlesen


An eben selbige

Was hat des Fürsten Hof/ was fand die weise Stadt/
Das mächtig sey mich zu erfreuen?
Ich muß die schöne Zeit bereuen/
Die mein Gemüth ohn sie/ mein Licht/ verzehret hat.
... weiterlesen


Der Todt

Was hilfft die gantze Welt/ Mensch! deine Stũde schlegt!
Zwar ehr alß du vermeynt! doch wer muß nicht erbleichen?
Nun wird die schönheit rauch; nun muß die Tugend weichen/
... weiterlesen


An eine Geschminckte

Was ist an Euch/ das Ihr Ewr eigen möget nennen?
Die Zähne sind durch Kunst in leeren Mund gebracht;
Euch hat der Schmincke dunst das Antlitz schön gemacht/
Daß Ihr tragt ... weiterlesen


An Lucinden

Was ist der zartte mund? ein köcher voller pfeile
Durch die manch weiches hertz wird bis in tod verletzt.
Der augen heller glantz wird flammen gleich geschätzt
An welchen jeder ... weiterlesen


An eine Jungfraw

Was ist Ewr zarter Mund? ein Köcher voller Pfeile/
Dardurch manch weiches Hertz wird biß in Todt verletzt/
Der hellen Augen glantz/ ist flammen gleich geschätzt/
An welchem ... weiterlesen


Menschliches Elende

Was sind wir Menschen doch! ein Wonhauß gri ier Schmertzẽ?
Ein Baal des falschen Glücks/ ein Irrliecht dieser zeit/
Ein Schawplatz aller Angst/ vnnd Widerwertigkeit/
Ein ... weiterlesen


Menschliches Elende

Was sind wir menschen doch? ein wohnhaus grimmer schmertzen.
Ein baall des falschen glücks/ ein irrlicht dieser zeit.
Ein schawplatz herber angst/ vnd wiederwertikeit/
Ein bald ... weiterlesen


An eben dieselbe

Was wundert Ihr Euch noch/ Ihr Rose der Jungfrawen/
Daß diese purpur Roß die Ihr kaum auffgefast
In Ewr schneeweissen Hand so vnversehns erblast?
So wird Ewr schöner Leib/ ... weiterlesen


An Eugenien

Was wundert ihr euch noch/ Ihr Rose der Jungfrawen
Das dieses spiel der zeit/ die ros/ in ewrer handt
Die alle rosen trotzt/ so vnversehns verschwandt?
Eugenie so gehts! so ... weiterlesen


An Eugenien

Wenn meine Seel in Euch/ mein Licht? wie kan ich leben?
Nun das verhängnüß mich so ferne von euch reißt.
Wie kan ich frölich seyn/ wenn jhr mir Ewren geist
Nicht für den ... weiterlesen


Uber die Worte: Sie sind voll süsses Weins

Wer leugnets? sie sind voll/ und wissen selber nicht
Wie ihnen sey geschehn. Der vorhin schier verzaget
Vor einer blossen Magd/ hat sich ins Volck gewaget/
Darunter redend er ... weiterlesen


Wie eine Rose blühet

Wie eine Rose blühet
Wenn man die Sonne siehet,
Begrüßen diese Welt,
Die eh der Tag sich neiget,
Eh sich der Abend zeiget
Verwelkt und unversehens abfällt.
... weiterlesen


An Callirhoen

Wie kombts Callirhoe? was mag die vrsach sein/
Das ihr mich gestern habt so trawrig angeblicket?
Wie das ihr alle lust vndt freundtlikeit verschicket?
War meine gegenwart ein ... weiterlesen


Auf die Geburt seines ältesten Sohnes Christiani

Willkommen süsses Kind/ der Mutter höchste Lust/
Doch die sich schier mit beyder Tod erkäufft/
Willkommen Kind/ das/ weil die Nacht umläufft/
Mit neuer Freud erquickt des ... weiterlesen


Domine, quid est Homo, quod memor es ejus!

Wir armen! ach wie ists so bald mit vns geschehn!
Wie plötzlich gehn wir fort/ offt/ eh wir vns besinnen
Rufft vnß der schnelle Todt: komm`t Menschen/ kommt von hinnen
Kan ... weiterlesen


Wir haben allenthalben Trübsal

Wir haben allenthalben Trübsal. 2. Cor. 4.

Was haben wir doch hir als Trübsal/ ach/ vnd Bande?
Doch schmacht die Seel` in Angst vnd stettem Trauren nicht/
Ob schon vns ... weiterlesen


Trawrklage des verwüsteten Deutschlandes

Wir sind doch numehr gantz/ ja mehr alß gantz vertorben.
Der frechen Völcker schar/ die rasende Posaun/
Daß vom Blutt feiste Schwerd/ die donnernde Carthaun/
Hat alles diß ... weiterlesen


Threnen des Vatterlandes, Anno 1636

Wir sindt doch nuhmer gantz/ ja mehr den gantz verheret!
Der frechen völcker schaar/ die rasende posaun
Das vom blutt fette schwerdt/ die donnernde Carthaun
Hatt aller schweis/ ... weiterlesen


Auf den Anfang des 1660zigsten Jahres

Wir zehlen was nicht ist und längst in nichts verschwunden/
Verwichner Zeiten Lauff und Menge vieler Jahr
Und was den Augenblick noch kaum verhanden war.
Wir zehlen was sich ... weiterlesen


Der Welt Wolust

Wo lust ist/ da ist angst; wo frewd` ist/ da ist klagen.
Wer schöne rosen sicht/ siht dornen nur darbey
Kein stand/ kein ortt/ kein mensch ist seines Creutzes frey.
Wer lacht; ... weiterlesen


Uber seines jüngsten Sohnes Danielis Geburt

Wo sind wir! sind wir nicht fast in der Löwen Rachen?
Schwächt nicht die Freyheit selbst in mehr den ehrnen Band!
Was schauen wir vor uns/ als ein verheertes Land/
Und weinen ... weiterlesen


Überschrifft an dem Tempel der Sterbligkeit

X.

Ihr irr’t in dem ihr lebt / die gantz verschränckte Bahn
Läst keinen richtig gehn. Diß / was ihr wündscht zu finden
Ist Irrthumb: Irrthumb ists!  der euch ... weiterlesen


Der Welt Wollust

X.

Wo Lust ist / da ist Angst; wo Freud’ ist / da sind Klagen.
Wer schöne Rosen siht / siht Dornen nur dabey;
Kein Stand /kein Ort / kein Mensch ist seines Creutzes ... weiterlesen


Menschliche Elende

XI.

Was sind wir Menschen doch? ein Wohnhauß grimmer Schmertzen
Ein Ball des falschen Glücks / ein Irrlicht diser Zeit.
Ein Schauplatz herber Angst / besetzt mit ... weiterlesen


An den gefangenen Dicaeus

XI

Der Mutter enger Leib hilt erstlich dich gefangen /
Als deine Seele ward in Fleisch und Bein verstrickt;
So bald du dises Licht / das süsse Licht erblickt /
... weiterlesen


Tumulus admodum Reverend. Excellentis

XII.

Der Christum frey bekant / und seine Stimm erhoben
Gleich einer Feldposaun / den rufft er aus der Welt.
Eh als die Blutt-Trompett aus seines Grimmes Zelt
... weiterlesen


In H. Johann Christoph von Schönborn in Schönbor

XII.

Wir Armen! ach wie ists so bald mit uns gethan!
Wie plötzlich wird uns offt / worauff wir Menschen dencken /
(Der Sinnen Wundsch) verkehrt. Wir pflegen uns zu ... weiterlesen


ANNAE ERHARDINAE

XIII.

Ach Edle Tugend Blum / an welcher recht zu schauen
Was keusch / was unverzagt / was treu und heilig seyn /
O Spigel der Geduld in ungemeiner Pein
... weiterlesen


Beschluß des XXIII. Jahrs

XIII.

In Angst / in trüber Noth / in Hoffnung / Schmertz und Pein
In Sorgen und in Ach / hab ich diß kurtze Leben
Wofern es Leben heißt / der Eitelkeit gegeben.
... weiterlesen


In Bibliothecam

XIV.

Diß ist der traute Sitz / den Themis ihr erkohren.
Da Svada sich ergetzt / der hohen Weißheit Zelt
Das aller Künste Schaar in seinen Schrancken hält,
Vnd ... weiterlesen


An H. Johan Christoph von Schönborn Antwort auff

XIX.

Betrübtes Schlesien / bestürtztes Vaterland /
Was hast du / das der Grimm der Seuchen nicht verzehret?
Das der geschwinde Blitz der Schwerdter nicht verheret?
... weiterlesen


An sein Buch daß er H. Michael Borck übersendet

XIX.

Geh immer / weil dich ja gelüstet hinzugehen /
Vnd suche Preussens Haupt. Die Stadt / die Land und See  /
In Frid’ und Krig vermählt / als in verknüpfter ... weiterlesen


Über Hippolyten Tod

XL.

Dein Adel / deine Treu / und unverletzt Gewissen
Vnd Tugend und Verstandt / die Blume deiner Jahr
O Blume deiner Zeit ruht auff der schwartzen Bahr
Kan dieser ... weiterlesen


An Cleandrum

XL.

Du fragst / wie Bibulus die Zeit zu Rom vertreibe?
Er sucht kein’ alte Schrifft / noch Bild / noch Buch / wie du
Er kümmert sich nicht vil / was man zu Hofe thu ... weiterlesen


An Callirhoen

XLI.

Wie kompts Callirhoe? was mag die Vrsach seyn /
Daß du mich gestern hast so traurig angeblicket:
Wie daß du alle Lust und Freundligkeit verschicket?
War ... weiterlesen


Über die unterirrdischen Grüffte der Heiligen Ma

XLII.

Hir beuge Knie und Haupt! die unterirrd’schen Gänge
Die Grüffte sonder Licht / die du bestürtzter Christ /
Nicht ohn Entsetzen sihst / die waren als die ... weiterlesen


An H. Johan Christoph von Schönborn

XLIII.

Der / den ihr offt gewündscht / der / der euch offt begehret
Der unter frembder Schaar den neundten Frühling zehlt
Den seiner Gräntzen Angst / abwesend auch ... weiterlesen


Ebenbild unseres Lebens

XLIII.

Der Mensch das Spil der Zeit / spilt weil er allhie lebt.
Im Schau-Platz diser Welt; er sitzt / und doch nicht feste.
Der steigt und jener fällt / der suchte der ... weiterlesen


Grab-Schrifft der Jungfrauschafft

XLIV.

Das an sich selbst nichts ist / und ander’ herrlich macht:
Das man vor köstlich schätzt / und nimand doch beschauet;
Das bald verlohren wird / in dem es wird ... weiterlesen


An H. Casper Dietzel

XLIV.

Der hochverhaßte Fürst / den zwar die grosse Stadt
Des Bosphers hat gekrönt: Auff den sich doch verbunden
Erd / Himmel / Freund und Feind / der durch gehäuffte ... weiterlesen


An die Welt

XLIX.

Mein offt bestürmbtes Schiff der grimmen Winde-Spil
Der frechen Wellen Baal / das schir die Flutt getrennet /
Das über Klipp auf Klipp und Schaum und Sandt ... weiterlesen


Ewige Freude der Außerwehlten

XLIX.

O! wo bin ich! O was seh’ ich / wach ich? träumt mir? wie wird mir?
Jesu! welcher Wollust Meer überschwemmt mein frölich Hertz /
Welt Ade! Glück zu mein ... weiterlesen


Thränen in schwerer Kranckheit (2)

XLV.

Mir ist ich weiß nicht wie / ich seuffze für und für.
Ich weyne Tag und Nacht / ich sitz in tausend Schmertzen;
Vnd tausend fürcht ich noch / die Krafft in ... weiterlesen


An die Freunde

XLVI.

Gehabt euch alle wol O Erden gute Nacht!
Ihr Himmel, ich vergeh! umbsonst hat meine Wunden /
Mit so vil wehrtem Fleiß Callirhoe verbunden!
Man hat umbsonst ... weiterlesen


Der Tod

XLVI.

Was hilfft die gantze Welt / Mensch! deine Stunde schlägt!
Zwar eh’ als du vermeynt! doch wer muß nicht erbleichen?
Nun wird die Schönheit rauch; nun muß die ... weiterlesen


Das letzte Gerichte

XLVII.

Aaff Todten! auff! die Welt verkracht in letztem Brande!
Der Sternen Heer vergeht! der Mond ist dunckel-rott /
Die Sonn’ ohn allen Schein! Auff / ihr die Grab ... weiterlesen


An die umbstehenden Freunde

XLVII.

Ihr Libsten / die ihr mich das Wohn-Hauß grimmer Noth /
Den abgezehrten Leib / und die verdorrten Hände /
Diß sterbende Gesicht / und mein betrübtes Ende /
... weiterlesen


Die Hölle

XLVIII.

Ach! und Weh!,
Mord! Zetter! Jammer / Angst / Creutz! Marter! Würme! Plagen.
Pech! Folter! Hencker! Flamm! Stanck! Geister! Kälte! Zagen!
Ach vergeh!
... weiterlesen


An sich selbst

XLVIII.

Mir grauet vor mir selbst / mir zittern alle Glider
Wenn ich Lipp’ und Nas’ und beyder Augen Klufft /
Die blind vom wachen sind / des Athems schwere Lufft
... weiterlesen


PAULI GRYPHII

XV.

Der Eyfers voll von Gott hat Tag und Nacht gelehret /
Den Christus Lib entzünd’t; den Gottes Geist gerührt /
Der Christus Schafe stets auff grüne Weide führt ... weiterlesen


Auff die letzte Nacht seines XXV. Jahrs

XV.

Kom Mitternacht und schleuß diß Thränen-reiche Jahr!
Die Schmertzen-volle Zeit / die mich so tiff verletzet /
Die dich / mein Bruder / hat in jenes Reich versetzet ... weiterlesen


Auff den Einzug der Durchläuchtigsten Königin

XVI.

Die Könige gezeugt / die Königlich gebohren /
Die Könige gelibt / die bey noch zartem Jahr
Ein König ihm vermählt / die Könige gebahr
Nach dem drey ... weiterlesen


Michaelis Ederi

XVI.

Im Ende diser Welt / nun Treu und Lib erkalt /
Nun wahre Redlikeit / und Tugend wil verschwinden /
Nun man von Christenthumb schir nichts kan übrig finden /
... weiterlesen


An Herrn Guilhelm Schlegel

XVII.

Der / welchen euch ein Hertz / und eine Treu verbunden
Den ihr zwar unerkennt / doch mehr denn hoch gelibt
Gibt / weil bey grauen Frost euch / Franckreich Blumen ... weiterlesen


Über seines Herren Brudern Pauli Gryphii Geistlic

XVII.

Des strengen Richters Buch / das Buch voll grauser Sünden
Voll übermachter Schuld / in dem vil tausend Pfund
Ein ider Seele hat / mit welcher alle Stund
... weiterlesen


Quantum est quod nescimus!

XVIII.

Ists!  oder ists ein Wahn! daß anverwanter Blutt
Sey kräfftig unsern Geist durch frembde Macht zu rühren?
Sol / wenn mein Freund betrübt / ich mich ... weiterlesen


An Herrn Petrum Crügerum

XVIII.

Nemt wider von mir hin / was ihr mir nechst vertrauet;
(Ihr Wohnhauß treuer Gunst/ ihr Richt-schnur aller Zeit/
Der ihr der Sonnen selbst auch eine Sonne seyd ... weiterlesen


An eben denselben

XX.

Der Himmel hat auff mich gewüttet.
Er hat mich mehr denn hoch betrübt
Vnd alles / was mein Hertz gelibt
Mit Erden / in der Grufft beschüttet /

... weiterlesen


Grabschrifft eines trefflichen Vorsprechers

XX.

Ich / der durch alle Netz die ernsten Rechte brach /
Dein an Verstand und Kunst kaum imand gleich zu schätzen
Der sich für keinem Thron noch Richtstul kont ... weiterlesen


Auff H. Ditterich Baums und Jungfr. Anna!

XXI.

In diser Kriges Erndt und überheissen Zeit /
In der man was man schaut / vor Hitze schaut verschmachten /
Seid ihr O Jungfrau Braut glückselig wol zu achten
... weiterlesen


Annae Maria Gryhiae Tod

XXII.

Du bist denn! du bist hin!  Der Himmel gönte dich
Der Erden weiter nicht / die Tugend kaum mehr kennet /
Darin man Laster preist / und Sünde from seyn nennet ... weiterlesen


Defecit in dolore vita meal Psal. XXXI.

XXIII.

Mit Thränen und mit Ach / mit Arbeit Weh und Zagen
Verschliß ich Stund und Tag / der Feber grimmes Leid /
Nimmt mit dem Jahr mich hin / die Flucht der schnellen ... weiterlesen


Auff Herrn Joachimi Spechts Medici, Hochzeit

XXIII

In dem der Sternen Fürst von uns beginnt zu weichen /
In dem der Sommer stirbt / in dem das grüne Kleid
Der Wisen durch den Frost des Herbstes wird gebant /
... weiterlesen


An Faustinen. In schwerer Krankheit.

XXIV.

Als ich mit Blutt bedeckt bey noch nicht hellem Tage
Nächst aus dem Schlaff euch jagt / habt ihr mir / was verletzt
Verbunden / und was sich den Schmertzen ... weiterlesen


Thränen des Vaterlandes

XXIV.Anno 1636.

Wir sind doch nunmehr gantz / ja mehr denn gantz verheeret!
Der frechen Völcker Schaar / die rasende Posaun
Das vom Blutt fette Schwerdt / die donnernde ... weiterlesen


Auff H. Sigmund Gutsche

XXIX.

Stellt eure Schmertzen ein: ob schon das grimme Toben
Der Flammen eure Stadt zu Aschen hat gemacht;
Ob Kirch und Herd gleich hin; ob schon in einer Nacht
Was ... weiterlesen


An Jolinden

XXIX.

Was habt ihr / das ihr mögt an euch eur eigen nennen!
Die Schminck ists / die euch so Bluttrote Lippen macht:
Die Zähne sind durch Kunst in leeren Mund gebracht ... weiterlesen


An H. Johan. Baptista Carminelli J.U.D.

XXV.

Drey Seelen binden dich / die ein’ in einem Mund.
Drey Geister / doch ein Hertz / drey haben diß geschriben.
Doch nur durch eine Faust. Dir / den sie einig ... weiterlesen


Auff H. Godofredi Eichorns und Rosine Stoltzin Hoc

XXV.

Ob gleich der weisse Schnee itzt Thal und Berge decket /
Vnd manch geschwinder Fluß in einen Harnisch fährt /
In dem er sich des Zorns der grimmen Kält’ erwehrt ... weiterlesen


Dominel minor sum cunctis miserationibus tuis!

XXVI.

Laß alles Trauren seyn / hör auff mein Hertz zu klagen:
Weil dir der höchste GOtt / mehr als du je begehrt /
Mehr als zu wündschen stund mit reicher Hand ... weiterlesen


An Lucinden

XXVI.

Was ist der zarte Mund? ein Köcher voller Pfeile /
Durch die ein weiches Hertz biß in den Tod verletzt.
Recht wird der Augen Glanß Irrlichtern gleich ... weiterlesen


Domine, quid est Homo, quod memor es eius!

XXVII.

Wir Armen! ach wie ists so bald mit uns geschehn!
Wie plötzlich gehn wir fort / offt / eh wir uns besinnen
Ruff uns der schnelle Tod: kommt Menschen / kommt von ... weiterlesen


An Poetum

XXVIII.

Du Poetus, du beginst die Musen denn zu hassen /
Vnd Phillis wird dein Weib / es sey uns lib und leid!
Vnd Phillis die nichts weiß von Ehr und Redligkeit:
... weiterlesen


Dominus de me cogitat

XXVIII

In meiner ersten Blütt’. im Früling zarter Tage
Hat mich der grimme Tod verwaiset / und die Nacht
Der Traurikeit umbhüllt / mich hat die herbe Macht
... weiterlesen


Eliae Abelii und Jungfr, Barbarae Gerlachin Hochze

XXX.

Bißher / hört ich allein mein werther Freund / euch singen:
Wofern es singen heißt / wenn nicht Geferten sind /
Schaut / wie der Himmel euch zu neuem Danck ... weiterlesen


An Melanien

XXX.

Ihr glaubet warlich nicht / wie schön’ es sey zu sehen
Wenn ihr den krummen Halß noch dreymal krümmer macht /
Vnd durch den weiten Mund so wunderliblich ... weiterlesen


An Furium

XXXI.

Du falscher böser Mensch / aus dessen krummen Rachen
Die grüne Natter pfeifft / aus dessen schlimmen Mund
Die schwartzen Schlangen sehn / du mehr denn tober ... weiterlesen


Nathanael Roßteuscher und Alithaeae Roussiae Hoch

XXXI.

In dem das feste Genpf der Helden Kühnheit übt /
Vnd endlich ihren Ruhm durch seinen Fall ausbreitet:
Bricht auch der harte Sinn / den ihr biß noch bestreitet
... weiterlesen


Auff Herrn Herings Hochzeit

XXXII.

Ob zwar die schöne Zeit / der Erden neues Leben /
Den Menschen neue Lust / den Bäumen neue Zir
Vnd Früchte wider schenckt / doch traurt ihr für und für /
... weiterlesen


An Frauen Marien Richterin

XXXII.

Schaut Gott / wie er denn schaut / von seiner Himmel-Feste
Auff diß was heilig ist / und einig auff ihn hält;
Wie / daß sein Donnerstral denn immer auff euch ... weiterlesen


Der Kayserin Constantiae

XXXIII.

Ich / voll von tausend Angst / und voll von tausend Pein /
Des Käysers Eh-gemahl / von Käysern auch geboren
Tiberius sein Kind / das Mauritz ihm erkohren /
... weiterlesen


Über die Gebaine der außgegrabenen Philosetten

XXXIII.

O Häßlich’ Anblick! ach! wo sind die güldnen Haar!
Wo ist der Stirnen Schnee? wo ist der Glantz der Wangen?
Der Wangen / die mit Blut und Lilien ... weiterlesen


Auff den Tod des Hertzogs von Buckingam

XXXIV.

Das Glück / so fruchtbar ist nur Wunder zu gebähren /
Hat mich so hoch geführt / als keiner je gesetzt
Zwey König’ haben mein Gebot für Noth geschetzt /
... weiterlesen


An einen unschuldig Leidenden

XXXIV.

Ein Brand-Pfall und ein Rad / Pech / Folter / Bley und Zangen /
Strick / Messer / Hacken / Beill / ein Holtzstoß und ein Schwerdt
Vnd sidend Oel / und Bley / ein ... weiterlesen


An H. Christopherum Loth

XXXIX.

Nehmt wieder / wehrter Freund / dem ich mein Hertz gelihen
Was ihr mir neulich liht / das Jahrbuch unser Zeit /
Die Anzahl schneller Tag’ in den uns Ach und ... weiterlesen


Auff einen ungeschickten Römer

XXXIX

Kan Rom dich nicht gelehrt / und nicht geschickter machen  /
Wo es an keiner Kunst / an keiner Weißheit fehlt /
Wo die Scharffsinnigkeit selbst ihren Sitz ... weiterlesen


Margarithae Goltziae, Aviae Maternae Tumulus

XXXV.

Nun ihr die Seelen Noth / nun ihr im dritten Brand
Hab’t eure Stadt beweint: nun euch des Himmels Zeichen /
Der Erden Fall / erschreckt:  nun ihr der Kinder ... weiterlesen


An eine Jungfrau

XXXV.

Ob zwar eur eigen Lob hir gar nicht ist zu schauen /
So nemt doch von mir an / was diser Feder Pflicht
Vnd meine Pieris hat andern auffgericht /
Die ihr nur ... weiterlesen


An die Sternen

XXXVI.

Ihr Lichter / die ich nicht auff Erden satt kann schauen /
Ihr Fackeln / die ihr Nacht und schwartze Wolcken trennt
Als Diamante spilt / und ohn Auffhören ... weiterlesen


An den vortrefflichen Philosophum und Mathematicum

XXXVI.

O Dantzig! wil der Zorn der Deutschland gantz verzehret
So rasend auff dich zu? wil der / der alle richt
Durch seiner Blitzen Glutt / die Thron’ und Krone bricht ... weiterlesen


An seinen H. Bruder

XXXVII.

Entschlaffen / nicht erwürgt / verschickt doch nicht verlohren.
Verreis’t / doch nur voran / sind dise so der Welt
Nun gute Nacht gesagt / und in dem Wolcken ... weiterlesen


Grabschrifft eines hochberümbten Mannes

XXXVII.

Hir lig ich / nicht mehr ich / ein abgelebte Leichen
Ruht unter disem Stein / der Geist /der Erd’ und See
Vnd Sternen durchgesucht / sucht nunmehr in der ... weiterlesen


Über Abraham Ortels Parergon

XXXVIII.

Den Schau-Platz alter Welt / in welchem noch zu finden
Was harter Flammen Grimm / und rauer Feinde Schwerdt /
Was der geschwinde Plitz / und lange Zeit verkehrt ... weiterlesen


An Clelien

Zeit mehr denn über Zeit die Brüste zu verdecken/
Indem der Jahre Reiff sich an die Schläffe legt/
Deckt zu was Grauen/ Haß/ und keine Lust erregt/
Verdeckt/ vor was ihr ... weiterlesen



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