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Gedichte - Andreas Gryphius


Auff den Sontag deß bekenneten Messias

4. Auff den Sontag deß bekenneten
Messias/ oder den IV. der Zukunfft
Christi. Johan. I. Was fürcht mein
blödes Fleisch dich/ Jesu/ zu
bekennen? Ich bin`s ja/ der recht
Geist- vnd Mutt-
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Grab-Schrift

44. Grab-Schrift/ der
Jungfrawnschafft Das an sich selbst
nichts ist/ vndt ander herlich
macht: Das man vor köstlich schätzt/
vndt niemand doch beschawet; Das baldt
verlohren wirdt/ in de
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Threnen in schwerer kranckheit

Ich bin nicht der ich war/ die
kräffte sind verschwunden. Die glider
sind verdort/ als ein durch brandter
graus. Mir schauwt der schwartze tod zu
beyden augen aus. Ich werde von mi
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Auff Herrn Gottfried Eichhorns JC. vnnd Jungfraw R

A. 1637. d. 20. Jan. Ob gleich der
weisse Schnee jtzt Berg vnd Thal
bedecket/ Vñ manch geschwinder Fluß
zeucht einen Harnisch an/ In dem Er
sich des Zorns der Kälte wehren kan/
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Auf seinen Geburts-Tag

A. 1656. Der Wunder-grosse Gott der
nichts als Wunder macht/ Pflegt diese/
die ihm treu/ nur wunderlich zu
führen/ Sie gehn durch Stahl und
Schwerdt/ doch muß kein Schwerdt sie r
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Annæ Erhardinæ Optimæ Matris,

A. Ætat. 36. Christi 1628. 21. Martii,
extinctæ tumulus. Ach Edle tugendt
blum/ an der man konte schawen Was Got
recht fürchten hies! was trew vnd
heilig sein! O spiegel der gedu
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Vber des Herren Jesu todten Leichnamb

Ach weh! was seh Ich hier ein
außgestreckte Leichen/ An der man von
fuß auff nichts vnzerschlagen
find/ Die Seit auß der das Blutt mit
vollen Strömen rinnt; Die Wangen so
von Schmertz v
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Die Hoelle

Ach! und weh! Mord! Zetter! Jammer!
Angst! Creutz! Marter! Würme!
Plagen. Pech! Folter! Hencker! Flamm!
Stanck! Geister! Kälte! Zagen!  
      Ach vergeh! &nbs
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Die Hölle

Ach! vnd weh! Mord! Zetter! Jammer!
Angst! Creutz! Marter! Würme!
Plagen. Pech! Folter! Hencker! Fla i!
stanck! Geister! kälte! Zagen! Ach
vergeh! Tieff` vnd Höh`! Meer! H
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An Faustinen. In schwerer Kranckheit

Alß ich mit Blutt bedeckt bey noch
nicht hellem Tage Nächst auß dem
schlaff euch jagt/ habt jhr mir/ was
verletzt Verbunden/ vnd was sich den
schmertzen widersetzt Hervor bracht/
vnd in
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An den HochEdlen Gestrengen ...

An den HochEdlen Gestrengen vnd
GroßAchtbaren etc. H. Christoph von
Dihr/ in Streidelsdorff vnd Luisdorff
Röm. Kay. Maytt. würcklichen Rath/ vnd
Beysitzern deß Königlichen Ampts in
dem Fürstenthumb Glogaw
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An den vortrefflichen Philosophum ...

An den vortrefflichen Philosophum vnd
Mathematicum Petrum Crugerum uber den
Tod seines Kindes Anno 1638. O
Dantzig! wil der Zorn der Deutschland
gantz verzehret/ So rasend auff dich
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An die Durchl. Princeßin Elisabeth

An die Durchl. Princeßin
Elisabeth/Pfaltz-Gräfin am Rhein Wie
offt hab ich verhofft/ Durchlauchtes
Licht der Welt/ Und Wunder aller Zeit/
zu knien vor ihren Füssen/ Und Sie/
wiew
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An eben selbigen

An eben selbigen/ als er ihm den
Papinian übersendete Der standhafft
reine Geist/ der für das Recht der
Welt Ehr/ Amt/ und Ruhm und Gold/ Hof/
Kind und Leib auffsetzet/ Lebt/ ob d
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An ein Adeliches Frauenzimmer

An ein Adeliches Frauenzimmer/ in eben
selbiger Gelegenheit. Als er ihr seinen
Papinian übersendete O Rose/ die du
nun auf Dornen gantz
verblühst/ Benetzt mit stetem Thau der
immer früh
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An eine, seiner Bekanten ...

An einẽ seiner Bekanten/ welcher
sich in vnzeitige Ehe
eingelassen Daß du mein Pœte nun
die Musen pflegst zu hassen Durch
Weiber List verführt; auch aller
Einsamkeit/ Vnd K
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An einen höchstberühmten Feldherrn

An einen höchstberühmten Feldherrn/
bey Uberreichung des Carl
Stuards Held/ den die Tapfferkeit/
Held den die Kunst zu kriegen/ Der
treffliche Verstand/ des alten Hauses
Pracht/ U
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An H. Johan Christoph von Schönborn Antwort

An H. Johan Christoph von Schönborn
Antwort/auff übersendete
Sonnette Betrübtes Schlesien/
bestürtztes Vaterland/ Was hast du das
der grim der Seuchen nicht
verzehret? Das der g
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An H. Johan Christoph. von Schönborn

An H. Johan Christoph. von Schönborn:
über meine zurück kunfft in
Deutschland Der/ den jhr offt
gewündscht/ der der Euch offt
begehret Der vnter frembder schar den
neundtẽ Frühl
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An H. Johan. Baptista Carminelli

An H. Johan. Baptista Carminelli J.U.D.
Alß Er auff seinen Namenstag von dreyen
Freunden in Franckreich gebunden Drey
Seelen binden dich/ die ein in einem
Mund. Drey Geister/ doch ein Her
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An Iohannem Fridericum von Saack Equitem Siles

An. 1636. d. 24 Iunii. Könt` ich ein
ander band` als trawte trewe finden Als
fester liebe krafft/ vnd vnverfälschte
gunst Vnd freundschaft die sich nicht
geschminckt mitt falschem
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An Johannem Fridericum von Sack

Anno 1636 d. 24. Junij. kurtz ehe
sich der Autor auß Preussen
wegbegeben. Wüsst ich ein ander Band
alß wahre Trew zufinden/ Als feste
Liebes Krafft/ als vnverfälschte Gu
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Vber eben dessen Geistliches Schuld-Buch

Anno 1636 Dominicâ 22. Trinitat.
expliciret. Des strengen Richters
Buch/ Buch so voll von Sünden/ Voll
vbermachter Schuld/ drin wohl
zehntausend Pfund Ein jeder Seele hat/
mit wel
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Auff Herrn Joachim Spechts vornehmen Medici vnd Ph

Anno 1636. In dem der Sternen-Printz
von vns begint zu weichen/ Mits So iers
warmer Lufft/ in dem das grüne
Kleid Den Wiesen durch den Frost des
Herbsts wird abgemeyt/ Vnd v
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Auf das Absterben eines Adelichen Kindes ..

Auf das Absterben eines Adelichen Kindes
an die betrübte Frau Mutter Bißher
dem Vaterland/ hochwehrte Frau/
gebohren! Bißher Eur Ehgemahl mit
keuscher Frucht ergötzt! Bißher de
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Auf den Sontag deß grossen Schlangentretters

Auf den Sontag deß grossen
Schlangentretters/oder Occuli. Luc.
II. Der du dich von dem Thron der
Ewigkeit begeben Ins Raube-Schloß der
Welt/ die mehr denn feste Macht Mit der
der
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Auf den Sontag deß versuchten Sohns Gottes

Auf den Sontag deß versuchten Sohns
Gottes/oder Invocavit. Matth. 4. Weg!
weg! hinweg du stoltzer Geist! dafern
mir schon die raue Wüsten In welcher
Gott mich prüfen wil/ nichts als nur
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Auf den Sontag deß Reichen Speise-Meisters

Auf den Sontag/ deß Reichen
Speise-Meisters/oder Lætare. Joh.
6. Ach wilt du dich noch mehr
betrübtes Hertz/ betrüben? Geht dir
dein Aschenbrod zu rau vnd bitter
eyn? Vnd muß d
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Auf des Durchlauchtigsten Schmackhafften

Auf des Durchlauchtigsten
Schmackhafften/ der Fruchtbringenden
Gesellschaft Oberhaubts Absterben Du
woltest/ heilge Seel/ mich unter denen
Wissen/ Die fern von fremder List/
ausländscher
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Auf eine Wöchnerin

Auf eine Wöchnerin/ unter eines andern
Nahmen Du auch mein ander Ich/ du
Lust in meinen Schmertzen/ Mein Seelen
Auffenthalt/ du Spiegel reiner
Zucht/ Die ich bißher umsonst im Kre
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Uber seiner Tochter Annæ Rosinæ Geburt

Auf mein Röschgin! das der Höchste in
dem Dornen-Pusch der Zeiten/ Die uns
ritzen/ die uns stechen; Daß die
Hertzens-Ader springt: Indem selbst die
Rose Sarons mit dem schärffsten Tode
ringt/
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Auf das Absterben einer Adlichen Frauen

Auf Seel! auf! mag ein Mensch die Greuel
länger sehn. Sucht man die Tugend
nicht gantz aus der Welt zu
dringen; Was soll mich länger dann
allhier zu wohnen zwingen/ Solt ich vor
jener Lus
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An den aufferstehenden Jesum

Auf! Seligmacher auf! wach auf von
deiner Ruh/ Und eile früh den Stand
der Ehren zu beginnen/ Die Hölle wird
nunmehr mit Schrecken deiner innen/ Der
Satan bebt und fleucht/ der Himmel jau
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Auff das Fest der Heiligen Dreyfaltigkeit

Auff das Fest der Heiligen
Dreyfaltigkeit Rom. II. Joh. 3. O
Reiche Wissenschafft! wer kan die Kunst
ergründen Durch die man Gott erkenn`t/
mag dieser Augen-Licht Bergreiffen
seine
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Auff das Fest deß Aufferstehenden Erlösers

Auff das Fest deß Aufferstehenden
Erlösers/oder den H. Ostertag. Marci.
16. Wo ist der Höllen Raub? Wo sind
deß Todes Pfeyle? Wo ist der Sünden
Macht? Wo ist der Schlangen Zahn?
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Auff das Fest deß Grossen Abendmahls

Auff das Fest deß Grossen Abendmahls/
oder Grünen Donnerstag. I Chorinth.
II. O Höchster Liebe Pfand! O
Brunquell guter Gaben! O beste
Süssigkeit! O wahres Engelbrodt! O
Edle Se
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Auff das Fest deß Todes Jesu Christi

Auff das Fest deß Todes Jesu Christi/
oder auff den guten Freytag O
Schmertz! das Leben stirbt! O Wunder!
GOTT muß leiden! Der alles trägt
fällt hin/ die Ehre wird veracht Der a
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Auff den dritten Pfingst-Tag

Auff den dritten Pfingst-Tag. Johann.
10. Wer durch das Thor nicht geht/
wer falsche Weg` erdencket/ Vnd
hinterwerts einfällt/ thut als ein
Räuber pflegt/ Der wüttend vmb sich
gr
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Auff den Einzug der Durchleuchtigsten Königin ...

Auff den Einzug der Durchleuchtigsten
Königin Mariæ Henriettæ In
Angiers D. 14, Augusti Anno
1644. Die Könige gezeugt/ die
Königlich gebohren/ Die Könige
geliebt/ die bey noch
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Auff den heiligen PfingstTag

Auff den heiligen PfingstTag/ Johan.
14. Wehn Christi Lieb entzündt:
pflegt Christi Wort zu trauen. Wer
Christi Worten traut: den schleust der
grosse Gott Der Vater fest ins Hertz:
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Auff den Sontag der bewehrten Aufferstebung deß H

Auff den Sontag der bewehrten
Aufferstebung deß Herrn/ oder
Quasimodogeniti. Job. 20. Was traur
ich? Hat der Feind gleich für vnd für
gesponnen Zu meinem Jägergarn: muß
gleich mein K
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Auff den Sontag der vnüberwindlichen Weißheit

Auff den Sontag der vnüberwindlichen
Weißheit/ oder XXIII. nach dem Fest der
H. Dreyeinigkeit/ Matth. 22. Geht/
geht ihr Feinde geht! beschlisset Rath
vnd Rencke/ Stellt Gottes Weißheit
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Auff den Sontag der von der Welt gehasseten Wahrhe

Auff den Sontag der von der Welt
gehasseten Wahrheit/ oder Exaudi. Johan.
15. Hier bilde dir nichts eyn/ als
Geisseln/ Stick vnd Band Als Zangen/
Schwerdt vnd Tod/ dafern du Christo
Treue
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Auff den Sontag deß auff dem Berge lehrenden Mess

Auff den Sontag deß auff dem Berge
lehrenden Messias/ oder den III. nach
dem Fest der Weisen. Matth. 8. O Wol
dem hohen Geist/ der auff dem Berg`
anhöret Diß was du selig schätz`st?
wo
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Auff den Sontag deß auff der Hochzeit bewehrten M

Auff den Sontag deß auff der Hochzeit
bewehrten Messias/ oder den II. nach dem
Fest der Weisen. Joh. 2. Ists so
mein Seelen-Trost/ daß die gewündschte
Stunde Der Hülffe
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Auff den Sontag deß Barmhertzigen Vaters

Auff den Sontag deß Barmhertzigen
Vaters/oder 4. Sontag nach der H.
Dreyeinigkeit. Luc. 6. Sol dich der
Höchste Gott mit Vater Treu
anblicken So must du iede Zeit voll
sanffter Geister s
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Auff den Sontag deß ernehrenden Versorgers

Auff den Sontag deß ernehrenden
Versorgers/oder VII. Sontag nach dem
Fest der H. Dreyeingkeit/ Marc.
8. Wenn gleich kein Mittel wä`r/ vnd
aller Trost verschwinde: Vnd ich ohn
Hülff vnd
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Auff den Sontag deß Ewigen Messiæ

Auff den Sontag deß Ewigen Messiæ/
oder Judica, Joh. 8. Nvn kan ich/
wenn ich sol/ voll Trost die Augen
schliessen/ Vnd sagen Welt Ade/ wer
Christi Worten trau`t Schläfft/ wenn e
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Auff den Sontag deß Felsens deß Aufstehens vnd d

Auff den Sontag deß Felsens deß
Aufstehens vnd der Aergernüß/ oder
nach der Geburt Jesu. Luc. 2. O
Wunder! Gott ist Mensch/ die Mutter hat
gebohren Die Jungfraw war vnd blieb/
der alle
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Auff den Sontag deß flüchtigen Messias

Auff den Sontag deß flüchtigen
Messias/ oder nach der Beschneidung
Jesu. Math. 2. In dem das zarte Kind
in sanfftem Schlaffe lieget/ Vnd Joseph
ohne Sorg`/ in dem der Bluthund wacht/
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Auff den Sontag deß gegenwertigen Messias ...

Auff den Sontag deß gegenwertigen
Messias/oder den III. der Zukunft
Christi. Matth. II. Das Lösegeld der
Welt/ der Väter langes Hoffen Kom`t
noch den Augenblick/ vnd schleußt die
Ohren auff
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Auff den Sontag deß gerechtmachenden Heylandes

Auff den Sontag deß gerechtmachenden
Heylandes/ oder XI. Sontag nach dem Fest
der H. Dreyeinigkeit. Luc. 18. Ich
bins! Gott ach ich bins! den keine
Schuld noch Schande Hat ie zu grob geda
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Auff den Sontag deß gewündschten Königs

Auff den Sontag deß gewündschten
Königs/oder den Palmen-Sontag/ Matth.
21. Schau Zion/ schau dein Printz von
welchem längst geschrieben/ Dein
Seligmacher köm`t/ der willigst alles
thu
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Auff den Sontag deß guten Hirten

Auff den Sontag deß guten Hirten/ oder
Misericordias Domini, Joan. 10. Mein
Ertzhirt ach! Ich durch dein Blutt vnd
Sterben Erkaufftes Schaff/ irr` ohne
Trost vmbher In wüßter Wel
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Auff den Sontag deß guten Seemans

Auff den Sontag deß guten Seemans/ oder
Sexagesimæ. Luc. 8. Ich höre
nichts/ wenn du mich heissest
hören! Dein werther Saam bringt leider
wenig Frucht In mir! Ach Herr/ der Höl
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Auff den Sontag deß Gutthätigen Wundermans

Auff den Sontag deß Gutthätigen
Wundermans/oder XII. Sontag nach dem
Fest der H. Dreyeinigkeit. Marc.
7. Wie kan ich Herr/ dein Lob
vermehren/ Weil mir die Zunge
Sprachloß liegt?
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Auff den Sontag deß Herren deß Sabbaths

Auff den Sontag deß Herren deß
Sabbaths/ oder XVII. Sontag/ nach dem
Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc.
14. Heyland/ welchem nichts
verborgen! GOTT/ der Hertz vnd Nieren
kennet/ Schaue/ wie
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Auff den Sontag deß Herren vnd Sohns Davids

Auff den Sontag deß Herren vnd Sohns
Davids/oder XIIX. Sontag nach dem Fest
der H. Dreyeinigkeit. Matth. 22. O Du
grosser Himmels Fürst! Jesu! König
aller ding/ Jesu! Davids Sohn vnd He
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Auff den Sontag deß Hertz-erkennenden Prophetens

Auff den Sontag deß Hertz-erkennenden
Prophetens/ oder VIII.  Sontag nach
dem Fest der H. Dreyeinigkeit Matth.
7. Nicht grosser Blätter Art: nicht`
weiter Aeste sprossen: Nicht hohe
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Auff den Sontag deß Hi ilischen Bräutigams

Auff den Sontag deß Hi ilischen
Bräutigams/oder XXVII. vnd letzten nach
dem Fest der H. Dreyefaltigkeit. Matth.
25. Avff! Jungfern auff! auff
Freundin! wacht! erwacht! Auff auff vom
Schl
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Auff den Sontag deß Hi ilischen Königes

Auff den Sontag deß Hi ilischen
Königes/ oder XX. Sontag nach dem Fest
der H. Dreyeinigkeit Mein Seelen
Bräutigam/ der du mich stets
geliebt; Vnd schon von Ewigkeit zu
deiner Braut erwe
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Auff den Sontag deß Himlischen Weingärttners

Auff den Sontag deß Himlischen
Weingärttners/oder Septuagesimæ Matth.
20. Der Höchste rufft vns von dem
Marckt der Welt/ In den Weinberg/ den
sein Sohn hat mit Schweiß vnd Blutt
genet
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Auff den Sontag deß in dem Tempel erscheinenden M

Auff den Sontag deß in dem Tempel
erscheinenden Messias/ oder den I. nach
dem Fest der Weisen. Luc. 2. Der
ists/ mein Hertz/ den Gott vor allen hat
verehret Mit deß Geiste
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Auff den Sontag deß in dem Tod erhaltenden Artzte

Auff den Sontag deß in dem Tod
erhaltenden Artztes/ oder XXIV. nach dem
Fest der Heil. Dreyeinigkeit Schau/
Jesu schau! wie ich mit Blutt vnd Stanck
beflecket/ Veracht von aller Welt/ mit
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Auff den Sontag deß langmütigen Ackermans

Auff den Sontag deß langmütigen
Ackermans/oder den V. nach dem Fest der
Weisen. Matth. 13. Der Feind streu`t
auß auffs Land/ das du erbauet/ Sein
Vnkraut! Herr/ in dem die Sünden Nacht
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Auff den Sontag deß letzten Greuels

Auff den Sontag deß letzten Greuels/
oder XXV. nach der Heil. Dreyeinigkeit.
Matth. 24. Ist iemals/ weil der Bau
der grossen Welt gestanden/ So grimme
Tyranney/ vnd Greuel auch erhört?
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Auff den Sontag deß liebreichen Samariten

Auff den Sontag deß liebreichen
Samariten/ oder XIII. Sontag nach dem
Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc.
10 Biß auff dem Tod verwund`t/
zerfleischt/ zumalmm`t/
zuschlagen Verschmacht ich vn
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Auff den Sontag deß mit vns kämpfenden Heylands

Auff den Sontag deß mit vns kämpfenden
Heylands/ oder Reminiscere. Matth.
15. Ich hochbetrübtes Hertz! Ich
Schau-Platz grauser Plagen/ Schrey für
vnd für vmbsonst! der/ auff den ie vn
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Auff den Sontag deß mitleidenden Eyvers

Auff den Sontag deß mitleidenden
Eyvers/ oder X. Sontag nach dem Fest der
H. Dreyeinigkeit. Luc. 19. Ach mein
Licht! wo rührt es her? daß du` dich
so hoch betrübest? Meine Lust! was kr
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Auff den Sontag deß Rechnung-fordernden Hauß-Vat

Auff den Sontag deß Rechnung-fordernden
Hauß-Vaters/ oder VIIII. Sontag nach
dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc.
16. Herr! aller Herren höchster
Gott/ wo werd ich armer vor dir
bleiben!
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Auff den Sontag deß reinigenden Priesters

Auff den Sontag deß reinigenden
Priesters/ oder XIV. Sontag nach dem
Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc.
17. Wo sol ich Armer hin? wo sol ich
doch hin eylen? Ich Aas das lebend tod/
ich Scheu
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Auff den Sontag deß Richters der Todten vnd Leben

Auff den Sontag deß Richters der Todten
vnd Lebendigen/ oder den XXVI. nach dem
Fest der H. Dreyeinigkeit. Matth.
25. Der Printz der Ewigkeit/ der
Richter aller Sachen/ Heegt Vrtheil;
rei
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Auff den Sontag deß Sanftmütigen Königs

Auff den Sontag deß Sanftmütigen
Königs. Oder den I. der Zukunfft
Christi Matth. 21 Kom König/ kom den
offt dein Zion hat begehret! Kom Davids
Kind vnd Herr/ Gott/ Helffer in der Noth
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Auff den Sontag deß schlummernden Helffers

Auff den Sontag deß schlummernden
Helffers/oder den IV. nach dem Fest der
Weisen. Matth. 8 Avff! Auff/ wach
auff Herr Christ/ schau wie die Winde
toben! Wie Mast vnd Ruder knackt/ ietzt
s
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Auff den Sontag deß Seegen verleyhenden Meisters

Auff den Sontag deß Seegen verleyhenden
Meisters/ oder V.  Sontag nach
dem Fest der H. Dreyeinigkeit. Luc.
5. Der ist vmbsonst bemüht wer viel
bey Nacht wil fangen/ Wen/ Sü
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Auff den Sontag deß suchenden Hirtens

Auff den Sontag deß suchenden Hirtens/
oder 3. Sontag nach der H.
Dreyeinigkeit/ Luc. 15. Der
Engelschaaren Fürst/ den Gott ihm
gleich gebohren. Durch den das weite
Schloß der wunder-sc
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Auff den Sontag deß Sünden vergebenden Trösters

Auff den Sontag deß Sünden vergebenden
Trösters/ oder XIX. Sontag nach dem
Fest der H. Dreyeinigkeit. Matth.
9. Dvnckts iemand frembde/ daß ich
in der Angst verschwinde? Daß teurer
Mi
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Auff den Sontag deß vollkommenen Lehrers

Auff den Sontag deß vollkommenen
Lehrers/oder VI. Sontag nach dem Fest
der H. Dreyeinigkeit/ Matth. 5. Dein
Falscher Heuchel-Schein/ dein Phariseer
Leben Schleust nimmermehr die Burg/ de
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Auff den Sontag deß von dem Tod auferweckenden Le

Auff den Sontag deß von dem Tod
auferweckenden Lebens/ oder den XVI.
Sontag nach dem Fest der H.
Dreyeinigkeit. Luc. 7. Schau/ mich
hat lebend schon die letzte Noth
verschlungen/ O grosse
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Auff den Sontag deß von der geheimen Ewigkeit leh

Auff den Sontag deß von der geheimen
Ewigkeit lehrenden Gottes/ oder I.
Sontag nach der H. Dreyeinigkeit.
Luc.16 O Nichts! O wahn! O Traum!
worauff wir Menschen bauen Was hilfft
der Taffe
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Auff den Sontag deß von Schuld loßsprechenden vn

Auff den Sontag deß von Schuld
loßsprechenden vnd verdammenden
Königs/ oder XXII. Sontag nach dem Fest
der H. Dreyeinigkeit. Matth. 18. Geh!
aller Herren Herr/ O geh nicht ins
Gerichte
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Auff den Sontag deß vor vns bittenden Vorsprecher

Auff den Sontag deß vor vns bittenden
Vorsprechers/ oder Vocem Jucunditatis.
Joh. 16. Ich! der ich Asch vnd Kott/
mag ich mich vnterfangen Den Sünd vnd
Fluch beschwert/ zu knien Herr fü
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Auff den Sontag deß vor vns sorgenden Schöpffers

Auff den Sontag deß vor vns sorgenden
Schöpffers/ oder XV. Sontag nach dem
Fest der H. Dreyeinigkeit. Matth.
6. Weg Welt! weg traurig seyn/ weg
Teufel/ Fleisch vnd Zagen/ Weg
Eitelkeit v
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Auff den Sontag deß vor vns verborgenen Helffers

Auff den Sontag deß vor vns verborgenen
Helffers/ oder Jubilate. Johan.
16 Kom` vnd schaue doch/ wie ich nun
in lauter Thränen fliesse! Kom/ denn
ich nicht sehen kan/ kom mein Schmertz n
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Auff den Sontag deß wachsenden Wortes

Auff den Sontag deß wachsenden Wortes/
oder den VI. nach dem Fest der Weisen.
Math. 13. Kein Körnlein ist so
klein/ als Senff vor vns zu
schätzen/ Doch/ wenn es in die Schoß
der feucht
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Auff den Sontag deß Wunderwürckenden Helffers

Auff den Sontag deß Wunderwürckenden
Helffers/ oder XXI. Sontag nach dem Fest
der H. Dreyeinigkeit. Joh. 4. Ach!
Erden gute Nacht/ Mein Heyland wil nicht
hören Hier nutzt kein Menschen
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Auff den Sontag deß zu dem Tode gehenden Erlöser

Auff den Sontag deß zu dem Tode
gehenden Erlösers/ oder Quinquagesimæ.
Luc. 18. O Lieb` ohn Maß! O Gunst
der nirgends was zu gleichen/ Die Gott
in Tod: ins Creutz aus seinem Throne tr
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Auff den Sontag deß zu der Hochzeit inladenden K

Auff den Sontag deß zu der Hochzeit
inladenden Königs/ oder 2. Sontag nach
dem Fest der H. Dreyeinigkeit/ Luc.
14. GOTT hat sein Gnadenmal
vorlängst anrichten lassen Vnd die
verstockte
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Auff den Sontag deß zum Vater gehenden Gottes

Auff den Sontag deß zum Vater gehenden
Gottes/ oder Cantate, Joh. 16. Was
acht ich trauern! Furcht! Angst! grimme
Schmertzen! Creutz/ Plagen/ Schmach vnd
Tod. Mein Jesus geht vor-an
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Auff den Tag der Enthauptung Johannis

Auff den Tag der Enthauptung Johannis.
Matth. 14. Ist diß der danck der
Welt/ ist diß der Warheit Lohn: O
edler Morgen-Stern! O höchster der
Propheten! Vnd läst Herodes dich/ f
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Auff den Tag der Geburt Mariæ

Auff den Tag der Geburt Mariæ. Matth.
I. Esaiæ. II. Du Jessen grosser Sta
i/ gleich ob er gantz erstorben Schier
ohne Zweige stund/ wuchs eine Rutten
vor Vnd trug die hohe Frucht
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Auff den Tag der Heimsuchung Mariæ

Auff den Tag der Heimsuchung Mariæ.
Luc. I. Avff meine Seel: Last vns der
Herren Herr erheben! Die Brunquell
meiner Lust sol Gott mein Heyland
seyn. Gott/ der mit seiner Treu/ vnd
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Auff den Tag der Hinfahrt Mariæ

Auff den Tag der Hinfahrt Mariæ. Luc.
10. Was nutzt es sich mit Sorgen viel
bemühen? Was hilfft in steten Kummer
Tag vnd Nacht/ Gespannet seyn/ biß
daß die grimme Macht D
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Auff den Tag der Reinigung Mariae

Auff den Tag der Reinigung Mariae. Luc.
II. Herr! der du dich der Menschen
blinden Schaaren/ Die Nacht vnd Tod
erschrecket Nunmehr entdecket/ Laß
deinen Knecht in stillem Fr
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Auff den Tag der Tauffe Jesu

Auff den Tag der Tauffe Jesu. Matth.
3. Der mehr als Engelrein/ dem aller
Himmel Heer Mit zittern Ehr erzeigt/
läst sich auß Jordans Flüssen/ Für
diß was vnrein ist/ durchs Die
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Auff den Tag der Verklärung Jesu

Auff den Tag der Verklärung Jesu.
Matth. 17. Gleich wie das Heil der
Welt/ mit hellem Glantz vmbgeben/ Auff
Thabors Spitze steht/ wie seiner Kleider
Licht/ Hell-Stralende verblend`
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Auff den Tag der Verkündigung

Auff den Tag der Verkündigung. Mariæ.
Luc. I. Nvn jautze/ was voll Angst/
nun singe was voll Schmertzen! Der
dreymal grosse Gott/ hat seinen Eyd
bedacht! Sein Engel hat die Post d
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Auff den Tag der vnschuldigen Kindlein

Auff den Tag der vnschuldigen Kindlein.
Matth. 2. Nicht! klage Rachel nicht!
ob gleich dir zarte Reben Die Kinder
deiner Brust in Auffgang ihrer
Zeit/ Von mehr als grausem Sturm/ de
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Auff den Tag deß Apostels Andreæ

Auff den Tag deß Apostels Andreæ.
Matth. 4. Es fahre was mich hält! es
fahre Schiff vnd Netze! Es fahre Gunst
vnd Ruhm! es fahre Pracht vnd Geld! Es
fahre Schein vnd Ehr! es fahr
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Auff den Tag Jacobi deß Apostels

Auff den Tag Jacobi deß Apostels.
Matth. 20. Im Fall du frölich wilt
dort bey dem Herren sitzen/ So nim sein
hartes Creutz mit frischem Muth hier
auff. Den Lohn trägt niemand weg
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Auff den Tag Johannis deß Evangelisten

Auff den Tag Johannis deß Evangelisten.
Johann. 21. Sagst du der Welt Ade?
ist Christus gantz allein Der Grund/
auff den du wilst die keusche Liebe
setzen? So muß dich wenn er ruf
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Auff den Tag Johannis deß Täuffers

Auff den Tag Johannis deß Täuffers.
Luc. I. Der güldne Morgenstern/
dringt durch die trübe Nacht! Nah ist
die Gnaden-Sonn! last vns den Höchsten
loben/ Der vnser Freyheit nicht
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Auff den Tag Mariæ Magdalenæ

Auff den Tag Mariæ Magdalenæ. Luc.
7. Die Threnen/ die du schaust von
diesen Wangen fliessen/ Dringt ernste
Reu/ doch mehr entbränte Lieb`/
hervor Die offt vor Christi Wort/ vers
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Auff den Tag Petri vnd Pauli

Auff den Tag Petri vnd Pauli. Matth.
16. Nicht irgend ein Prophet/ nicht
der auß Jordans Strande Mit Wasser hat
getaufft/ nicht der den Himmel
schloß/ Vnd Lichte Feuer Ström auff
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Auff den Tag Philippi vnd Jacobi

Auff den Tag Philippi vnd Jacobi/
Johann. 14. Schlag alle trübe Furcht
auß deinen Sinnen/ Du kleine Schaar!
wer seinem Christo traut/ Dem ist die
feste Wohnung auffgebaut/
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Auff den Todt deß Hertzogs von Buckingam

Auff den Todt deß Hertzogs von
Buckingam. Auß eines andern
Frantzösischen Das Glück/ so
fruchtbar ist nur wunder zu
gebehren/ Hat mich so hoch geführt/
alß keiner je gesetzt/
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Auff die Himmelfahrt oder Triumph deß Herrn

Auff die Himmelfahrt oder Triumph deß
Herrn/Marci 16. Triumf/ der Tod ist
tod/ Triumf! ihr
Himmel-Schaaren Triumf! die Hölle
ligt/ Mein König fähret auff! Vnd
führt gebunden sc
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Auff die Letzte Nacht seines 25. Jahrs

Auff die Letzte Nacht seines 25.
Jahrs den 2. Octobr. St. Gregor Kom
Mitternacht vnd schleuß diß Threnen
reiche Jahr! Die schmertzen volle zeit/
die mich so tief verletzet/
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Das Letzte Gerichte

Auff Todten! auff! die welt verkracht in
letztem brande! Der Sternen Herr
vergeht! der Mond ist dunckel-rott/ Die
Sonn` ohn allen schein! Auff/ Ihr die
grab vnd kott Auff! jhr die Erd vnd S
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Autor ad librum. Quem Genere, Ingenio, Eruditione

Autor ad librum. Quem Genere, Ingenio,
Eruditione Virtute Excellentiss. Dn.
Michaelem Borck Reipubl. Gedanensis
Secretar. fidelis. adire jubet; Geh
weil dich ja so sehr gelüst/ vo
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Mittag

Avff Freunde! last vnß zu der Taffel
eylen/ In dem die Sonn ins Himmels
mittel hält Vnd der von Hitz vnd
arbeit matten Welt Sucht jhren weg/ vnd
vnsern Tag zu theilen. Der Blumen Z
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Auf Herrn Ephraim Herrmans Hochzeit

Bisher bist du/ mein Freund/ ein Mann
der jungen Heere/ Die du durch tappfre
Zucht/ der Tugend Kunst und
Schweiß/ Führst zu der Ewigkeit und
theurer Künste Preiß/ Daß sie die
rauhe Nac
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H. Eliæ Æbelij vnd Jungfr. Barbaræ Gerlachin Ho

Bisher/ hört ich allein Mein werther
Freund euch singẽ: Wofern es
singen heißt/ wenn nicht geferten
sind/ Schawt wie der Himmel Euch zu
newen danck verbind/ Der zu Violl vnd
Laut/ d
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Auf Herrn von K. und Jungfrau von S. Beylager

Bißher habt ihr nichts gesehen/ werther
Freund/ als Noth und Tod/ Nichts als
Elend/ nichts als Schmertzen/ nichts als
überhäuffte Klagen/ Ihr habt eurer
Seelen Seele auf der Bahr hinweggetragen
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Auf seinen Geburts-Tag

Danck sey dir! ewig Danck! vor höchste
Wunderthaten/ Danck sey dir/ Herr/ daß
ich dein Wunderwerck an mir Und
Allmacht deiner Hand und Höchste Gunst
verspür/ Dadurch in Mutterleib ich d
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Auf Herr Seilers und Frau Richterin Hochzeit in Cr

Das vor in Krieges-Blut durchaus
verglimmte Crossen/ Wird/ nun der neue
Fried uns höchst-erfreulich
grüßt/ Auch mitten in der Kält/
durch Amors süsse List/ Mit
unversehnem Feur umringe
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Auff die Geburt deß Herrn Joh. I.

Das wesentliche Wort/ das in den
Ewigkeiten Eh` eine Zeit entstund/ Gott
ist/ vnd Gott geschau`t Das Wort/ durch
das Gott hat der Erden Haus
gebau`t Durch das Himmel stund/ das
Licht das vn
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Auf seinen Geburts-Tag

Daß du den Bau gemacht/ den Bau der
schönen Welt Und so viel tausend Heer
unendlich heller Lichter Und Cörper
die die Krafft gleich fallender
Gewichter An dem gesetzten Ort/ durch
deinen
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Vber Hippolyten Todt

Dein adel/ deine trew/ vndt vnverletzt
gewissen Vndt tugendt vndt verstandt
die blume deiner jahr O blume deiner
zeitt ruht auff der schwartzen bahr Kan
dieser enge sarg so grossen schatz b
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Der Autor vber seinen Geburts-Tag

den 29. Septembr. des 1616
Jahres. Als Ich diß Jammerhauß der
Welt solt erst beschreiten/ Vnd nichts
als Angst vñ Noth/ man hier gewertig
war; Vmbringstu Jesu mich mit deiner
Eng
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Vber Abraham Ortels Parergon

Den schaw-platz alter welt/ in welchem
noch zu finden Was harter flammen grim/
vndt rawer feinde schwerdt Was der
geschwinde plitz/ vndt lange zeit
verkehrt/ Schleust Ortels Handt hier
auff
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Elias

Der Flammen aus der Brust der Mutter hat
gesogen; Der von der heilgen Flam des
eyvers heiß entbrandt/ Deß Fürsten
grim verlacht/ vnd dem verführten
Land Durch flammen hat entdeckt/ wie
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Uber die Geburt des Herren Jesu

Der Himmel hat bißher sich auf die Erd
erhitzt Und mit viel Schwefel/ Feur und
Flammen lichten krachen/ Gelodert und
getobt; Die Erd hat aus dem Rachen Des
Abgrunds auf die Luft und Sterne
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Auf einen in der heiligen Pfingst-Nacht entstanden

Der höll`sche Trauer-Geist/ erhitzt von
Rach und Toben/ Riß mitten in der
Nacht aus seines Kerckers Nacht/ Und
wolt in Asch und Rauch/ durch grauser
Flammen Macht/ Umstürtzen was sich ka
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Auff eines vornehmen Juristen Grab-Stein

Der Ich durch all Gesetz vnnd alle Recht
kont brechen; Dem an Verstand vnd Kunst
kaum jemand gleiche war; Der Ich die
Dunckelheit der sachẽ machte
klar; Hab vber mich den Todt must la
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Der Kayserin Constantinæ

Der Kayserin Constantinæ, Mauritij
Ehegemahlin Grabschrifft. Aus dem
Grichischen Cedreni Ich/ voll von
tausend angst/ vnd voll von tausend
pein/ Deß Kaysers Eh-gemahl/ von
Keysern
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Ebenbildt vnsers lebens

Der Mensch das spiel der zeit/ spielt
weil er alhie lebt. Im schaw-platz
dieser welt; er sitzt vnd doch nicht
feste. Der steigt vnd jener fält/ der
suchet die Paläste/ Vndt der ein
schlec
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Abend

Der schnelle Tag ist hin / die Nacht
schwingt ihre Fahn / Und führt die
Sternen auff. Der Menschen müde
Scharen Verlassen feld und werck / Wo
Thier und Vögel waren   Trawert
itzt di
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Abend

Der schnelle Tag ist hin/ die Nacht
schwingt jhre fahn/ Vnd führt die
Sternen auff. Der Menschen müde
scharen Verlassen feld vnd werck/ Wo
Thier vnd Vögel waren Trawrt jtzt die
Einsamkei
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Auf Hn. Samuel von Schafs und Frau Reginæ gebohrn

Der weitberühmte Mann/ der Vater hat
der Welt Der Kräuter Eigenschafft/ der
Vögel Art und Wesen/ Der Thiere Zucht
und was von Fischen auszulesen/ Und
Ertz und Holtz und Säfft und Steine
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Widmung

Der WolEdlen/ Gestrengen/ Ehr- vnd
Tugentsamen Frawen EVÆ gebohrnen
Pezoltin/ Frawen auff Schönborn vnd
Zissendorff. So wol auch Denen
Ehrbaren/ vnd Vieltugendsamen
Frawen MARIÆ Rißmann
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Vber seines Herrn Brudern Pauli Gryphii Geistliche

Des strengen richters buch/ das buch so
voll von sünden Voll vbermachter
schuld in dem viel tausend pfund Ein
jeder seele hatt/ mitt welcher alle
stund Der hochergrimbte Gott/ sich
rechtli
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Uber seinen Geburts-Tag

Die edle Sonn` ersucht nunmehr Astræens
Schalen/ Und theilt die Stunden gleich
dem Tag aus und der Nacht/ Sie bringt
mir diese Zeit/ die mich ans Licht
gebracht/ Als sie den neundten Theil
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Morgen Sonnet

Die ewig helle schar wil nun jhr licht
verschlissen/ Diane steht erblaßt; die
Morgenrötte lacht Den grawen Himmel
an/ der sanffte Wind erwacht/ Vnd
reitzt das Federvolck/ den newen Tag zu
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Uber die Sendung des heiligen Geistes

Diß ist das heilige Feur/ das Jesus
wolt entzünden/ Indem was irrdisch ist
verlodert und vergeh`t/ Durch daß was
tod/ sich regt/ was kalt/ in Hitze
steht/ Vor dem die schwartze Nacht des
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An eben Selbige

Doch grünt die frische Lieb/ ob Blum
und Baum erbleicht/ Die Liebe/ die sich
mir in einem Krantz verehret/ Dem Bild
der Ewigkeit/ die durch kein End
auffhöret/ Und keiner Zeiten Grimm/ ja
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Auf seines Sohnes Theodori Absterben

Du forderst Herr von uns zum Neu-Jahr
dein Geschencke/ Das du auf kurtze
Frist uns und der Welt vertraut. Nimm
den! Ich laß es hin; es hat die Welt
geschaut Und wie sich in der Welt ein
Me
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An Cleandrum

Du fragst wie Bibulus die zeit zu Rom
vertreibe? Er sucht kein` alte
Schrifft/ noch Bild/ noch Buch/ wie
du. Er kümmert sich nicht viel was man
zu Hofe thu/ Er fragt nicht ob der
Bapst/ Ba
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Seuffzer an eben selbige Person der H.H. Dreyfalti

Du siehst es wil bey uns nun mehr denn
finster werden/ Der reinen Liebe Flamm
und heisser Andacht Gluth Erkaltet und
verlöscht/ der tollen Laster
Fluth Reist ein/ und überschwemmt den
Kre
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An Furium

Dv falscher böser mensch/ aus dessen
krummen rachen Die grüne natter
pfeifft/ aus dessen schlimmen mundt Die
schwartzen schlangen sehn/ du mehr den
tober hundt. Du gantz verschalckter fuc
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An einen falschen Zwey-züngeler

Dv falscher böser Mensch/ auß dessen
krummen Rachen Die schwartzen
Schlangẽ sehn/ in dessen schlimmen
Mund Das natterzischen pfeifft/ Du mehr
alß tober Hund/ Du gantz verschalckter
... weiterlesen


Auf Hn. Gottfried Klesels und Jungfrau Catharinä

Ederin/ Redein. Herr Klesel fühlt er
auch die bitter-süsse Pein/ Mit der
die Liebe quält? setzt dem verletzten
Hertzen Die strenge Hitze zu mit
immer-neuem Schmertzen? Hoc
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An einen Vnschuldig Leidenden

Ein brandt pfall vndt ein raadt/ pech/
folter/ bley vnd zangen Strick/ messer/
hacken/ beyll/ ein holtzstos vndt ein
schwerdt/ Vndt siedent öel/ vndt bley/
ein spies/ ein glüendt pferdt/
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An eine hohen Standes Jungfraw

Ein wolgestalter Leib ist billich
zuerheben/ Noch billicher/ wenn Er von
Edlem Blut herrührt/ Vnd ein
geschickte Seel in selbten
einlosirt/ Welch einig sich bemüht der
Weißheit nach zu s
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Vanitas, Vanitatum, et Omnia Vanitas

Es ist alles gãtz eytel. Eccl. 1. V.
2. Ich seh` wohin ich seh/ nur
Eitelkeit auff Erden/ Was dieser heute
bawt/ reist jener morgen ein/ Wo jtzt
die Städte stehn so herrlich/ hoch
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An sein Buch das er H. Michaeli Borck vbersendet

Geh immer weil dich ja von mir gelust zu
gehen Vnd suche Preussens haubt die
mehr den schöne stadt Die aller
völcker zier vndt gaben in sich
hatt/ Vnd sprich dem zue durch den die
grosse
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Ein anders

Geh! Liebes Kind/ geh hin! und schwere
zu der Fahn Des Königs/ der für dich
sich in den Tod verschworen: Geh!
liebes Kind/ geh hin! itzt wirst du neu
gebohren/ Und setzest deinen Fuß auf
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An die Freunde

Gehabt euch alle woll! ô erden gutte
Nacht! Ihr Himmel ich vergeh! vmbsonst
hatt meine wunden. Mitt so viel wehrtem
fleis Callirhoë verbunden! Man hatt
vmbsonst an mich/ so liebe schreibe
... weiterlesen


An Eugenien

Gleich als ein wanders mann`/ im fall
die trübe nacht Mitt dicker
fünsternus lufft erdt vndt see
verdecket Irt trawrig hin vnd her/ vnd
mitt vill furcht erschrecket` Weis
nirgendts wo er
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An Eugenien

Gleich als ein Wandersmann / dafern die
trübe Nacht / Mit dicker Finsternüß
/ Lufft / Erd / und See verdecket
/ Betrübt irr`t hin und her / und mit
viel Furcht erschrecket / Nicht weiß
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Vber des Herren Jesu Gefängnüß

Gleich wie im Garten sind dem Teuffel
eingegangen/ Ins auffgestalte Netz/
gantz blind vnd vnbedacht/ Die Ihre
Missethat han auff vns erblich
bracht/ So wird im Garten auch/ doch
ohne Schuld
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An den Erlauchten Unglückseligen

Held/ den rauh unglücklich seyn
Unglück überwinden lehret; Der du
rauher Donner Macht Unerschröckt in
Noth verlacht/ Blicke diesen Schauplatz
an/ drauf man nichts denn Unglück
höret/
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Vber die vnter jrrdischen Gruffte der Heiligen Mar

Hier beuge Knie vnd Haupt! die vnter
jrrd`schen gänge Die grüffte sonder
licht/ die du bestürtzter
Christ/ Nicht ohn entsetzen sihst/ die
waren als die list Vnd Macht Gott Krieg
anbott/
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Grabschrifft eines Hochberühmbten Mannes

Hier lieg ich/ nicht mehr Ich/ ein
abgelebte Leichen Ruht vnter diesem
Stein/ der Geist der Erd` vnd See Vnd
Sternen/ durch gesucht/ Sucht nunmehr in
der höh` Die ewig` Ewigkeit/ die hier
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An den am Creutz auffgehenckten Heyland

Hier wil Ich gantz nicht weg: Laß alle
Schwerter klingen/ Setz Spiß vnd Sebel
an/ brauch aller Waffen macht/ Brauch
Fewr/ vnd was die Welt für
vnerträglich acht/ Mich soll von
Christi C
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Hoffnung läst nicht zu Schanden werden

Hoffnung läst nicht zu Schanden werden.
Rom. 5. Welt rühme was du wilt! ich
muß die Trübsal preisen/ Die Trübsal
die vns lehrt; voll sanffter Sinnen
seyn. Wenn aller Plitzen Ma
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Auf Jungfer Marianæ Beckerin und Hn. Rieses Hochz

Holdseligstes Geschlecht an Treffligkeit
und Sinnen/ Wen hast du nicht bißher
zu deinem Dienst bewegt? Es hat sich
West und Ost und Nord und Sud
erregt/ Und deine Gunst gesucht durch
Liebe
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Morgen Sonnet

I. Die ewig-helle Schaar wil nun ihr
Licht verschlissen / Diane steht
erblaßt; die Morgenrötte lacht Den
grauen Himmel an / der sanffte Wind
erwacht / Vnd reitzt das Federv
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Grabschrifft eines vortrefflichen Juristen

Ich der durch alle recht vnd durch
gesetze brach/ Dem an verstand vndt
kunst kaum jemand gleich zu
schätzen Ich der für keinem thron
mich jemals kont entsetzen Verlohr/ als
mir der Todt s
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An Eugenien

Ich finde mich allein und leb in
Einsamkeit/ Ob ich schon nicht
versteckt in ungeheure Wüsten/ In
welchen Tygerthier und wilde Vögel
nisten. Ich finde mich allein vertiefft
in herbes Leid
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An Eugenien

Ich lebe/ wo man den mit Recht kan
lebend nennen/ Der sonder Geist
verfällt in bitter-süsse Pein/ Die
Seel ist ausser mir/ und sucht den
Glantz allein Der Augen/ die mir nur zu
angenehme
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Gleiches Inhalts

Ich schmacht`/ O Lebens-Lust! erquicke
mein Gemüth! Ich brenn/ O süsser
Thau! befeuchte meine Glieder: Ich
zag`/ O höchste Freud! komm du mit
Trost hernieder/ Ich gleite/ treue
Stärck/
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Gebündnis an einen guten Freund

Ich suche/ werther Freund/ ich such und
kan nicht finden/ Indem eur Nahmens-Tag
euch frölich wieder sieht/ Und euer
neues Glück beym neuen Jahr
auffblüht/ Ein Band/ ein festes Band/
auf
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Auf eben Selbiges

Ich werde gantz erschröckt: so
trefflich diß Gesichte/ So sittsam
jener Zucht/ so herrlich dieser
Geist/ Und munterer Verstand/ der alles
nach sich reist/ So liebreich jener
Mund/ der gle
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Auf eines Adelichen Frauenzimmers Absterben

Ich/ die zu Weh und Angst in diese Welt
gebohren/ Hab/ indem sich das Land nach
Krieg in Ruh gesetzt/ Indem die
Nachbarschafft/ Schwerdt/ Spiß und
Säbel wetzt/ Mir Gottes Schooß zum
Schl
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An Melanien

Ihr glaubet warlich nicht wie schön` es
sey zu sehen Wen ihr den krummen hals
noch dreymall krümmer macht. Vnd durch
den weiten mund so wunderlieblich
lacht Der sonst nichts kan/ den nur
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An eine Hönische vnnd mehr als kluge Person

Ihr glaubets warlich nicht/ wie schön
es sey zusehen/ Wenn Ihr den krummen
Halß noch dreymal krümmer macht/ Vnnd
durch den weiten Mund so wunder liblich
lacht/ Mit dem Ihr jedes Mensch w
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An die Sternen

Ihr lichter die ich nicht auff erden
saat kan schawen/ Ihr fackeln die ihr
stets das weite firmament Mitt ewren
flammen ziert/ vndt ohn auffhören
brent; Ihr blumen die ihr schmückt des
gr
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An den Hoch-Edlen Gestrengen...

Ihr Nordstern letzter Zeit / des
Vaterlandes Stütze: Die einig noch
nicht bricht / nun Kirch und Hauß
verfällt Den Ach und Noth nicht pocht.
0 unerschreckter Held An dem man einig
siht w
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Mittag

II. Auff Freunde!  lasst uns zu
der Taffel eylen/ In dem die Sonn ins
Himmels Mittel hält Vnd der von Hitz
und Arbeit matten Welt Sucht ihren Weg
/ und unsern Tag zu th
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Generoso Nobilissimoque Domino

III. Herr Popschitz / den mein
Hertz’ von jugend auff geliebt / Dem
Niderland mich fest; und Franckreich
mehr verbunden. Vnd ihr / den Leiden
gab / und Straßburg wider gibt /
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Über die Geburt Jesu

III. Nacht / mehr denn lichte Nacht!
Nacht / lichter als der Tag / Nacht /
heller als die Sonn’ / in der das
Licht geboren / Das Gott / der Licht /
in Licht wohnhafftig / ihm erko
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In admodum Reverend.

In admodum Reverend. Nobiliss.
Excellentiss. Domini Pavli Gryphii
Philosophi & Theologi Celeberrimi,
Ecclesiarum Crosnensium Episcopi,
Vigilantiss. Fratris dulciss.
Exilium Der eyv
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In bibliothecae ...

In bibliothecã & Effigiem Nobiliss.
Excellentiss: Magnificentissq; DN.
Georgii Schonborneri in Schönborn &
Zissendorff J.V.D.S. Cæs. Maj.
Consiliar. Comitis Palat. etc.
etc. Das
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In Bibliothecam Nobiliss

In Bibliothecam Nobiliss. Amplissimique
Domini, Georgii Schonborneri, etc. De
& in Schönborn & Zissendorff. S.
Cæsar. Maj. Consiliar. Comitis
Palatini, Fisci per Silesiam & Lusatiam
præfecti.
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H. Nathanael Roßteuschers vnd Alithææ Roussiæ

In dem das feste Gempf der Helden
kühnheit übt/ Vnd endlich jhren ruhm
durch seinen fall außbreittet: Bricht
auch der harte Sinn/ den Ihr biß noch
bestreittet Vnd Ewer Alithè bekennet
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Auff Herrn Joachimi Spechts Hochzeitt

In dem der sternen Fürst von vns begint
zu weichen/ In dem der Sommer stirbt/
in dem das grüne kleidt Der wiesen
durch den frost des herbstes wird
gemayt. Vnd vor dem Scorpion die matten

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Einsambkeit

In dieser Einsamkeit/ der mehr denn
öden wüsten/ Gestreckt auff wildes
Kraut/ an die bemößte See: Beschaw`
ich jenes Thal vnd dieser Felsen
höh` Auff welchem Eulen nur vnd stille
Vöge
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Auff H. Baums vnd Jungfr. Annæ Mariæ Gryphiæ Ho

In dieser Krieges Erndt vnd vberheissen
zeit In der man was man schawt/ vor
Hitze schawt verschmachten/ Seid Ihr O
Jungfraw Brautt glückselig wol zu
achten Weil euch der Liebe glutt/ selbs
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Andreas Gryphius Vber seine Sonn- vnd Feyertags So

In meiner ersten Blüt`/ ach! vnter
grimmen Schmertzen Bestürtzt durchs
scharffe Schwerdt` vnd vngeheuren
Brand Durch libster Freunde Tod vnd
Elend/ als das Land In dem ich auffging
fil`/
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In Reverendi Clariss. Doctissimiq

In Reverendi Clariss. Doctissimiq;
Domini M. Pauli Gryphii Ecclesiæ
Eleuteropolitanæ Pastoris Vigilantiss.
Fratris onorandiss. Exilium falsò
absenti nunciatũ Der Eyvers vol
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In Viri Admodum Reverendi Excellentissimi

In Viri Admodum Reverendi
Excellentissimi M. Michaelis
Ederi Ecclesiæ Gynæcopolitanæ
Pastoris & Inspectoris dignissimi praxin
fidei Im alter dieser welt/ nun trew
vnd lieb erkal
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Mitternacht

IV. Schrecken / und Stille / und
dunckeles Grausen / finstere Kälte
bedecket das Land Itzt schläfft was
Arbeit und Schmertzen ermüdet/diß sind
der traurigen Einsamkeit Stunden.
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Über des Hrrrn Gefängnüß

IV. Wie in dem Garten sind dem Teufel
eingegangen In seine Jägergarn’ und
harter Ketten Macht Die ihre Missethat
erbeigen auff uns bracht; So wird die
Vnschuld selbst im G
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Johannis Chrysostomi Worte

IX. Die Königin’ ergrimm’t:
Gedult kan überwinden! Sie jagt mich
aus der Stadt: des HErren ist die
Welt; Sie schneidet / der Prophet /
ward durch die Qual gefällt. Sie
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Thränen in schwerer Kranckheit

IX. Ich bin nicht der ich war / die
Kräffte sind verschwunden / Die Glider
sind verdörr’t / als ein
durchbrandter Grauß: Mir schaut der
schwartze Tod zu beyden Augen aus /
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Am Ende

Jedoch was klag ich dir? Dir ist mein
Leid erkannt. Was will ich dir
entdecken, Was du viel besser
weißt: Die Schmerzen, die mich
schrecken, Die Wehmut, die mich beißt,
... weiterlesen


Auff einen vngeschickten Römer

Kan Rom dich nicht gelehrt/ vnd nicht
geschickter machen/ Wo es an keiner
kunst/ an keiner weißheit fehlt/ Wo
die Scharffsinnigkeit selbst jhren sitz
erwehlt. Wo die vernunfft durchsucht d
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Der Welt Wollust ist ni ier ohne Schmertzen

Kein Frewd ist ohne Schmertz/ Kein
Wollust ohne Klagen/ Kein Stand/ kein
Ort/ kein Mensch/ ist seines Creutzes
frey/ Wo schöne Rosen blühn/ stehn
scharffe Dorn darbey. Wer aussen lacht/
h
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Uber die Geburt Christi 1657

Kind dreymalh süsses Kind/ in was
bedrängten Nöthen Bricht dein
Geburts-Tag ein! Der Engel Schaaren
Macht Bejauchtzet deine Kripp` und
singt bey stiller Nacht/ Die Hirten
preisen dich mi
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Uber seines Sohnes Theodori Geburt

Kind/ das der Höchst uns hat aus lauter
Hold gegeben/ Kind/ das man schon vor
Todt eh es gebohren schätzt: Kind/ das
nach langer Angst hat unser Hertz
ergötzt/ Kind/ das des Lebens Herr
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Elias

L. Der Flammen aus der Brust der
Mutter hat gesogen; Der von der heilgen
Flamm des Eyvers heiß entbrant Des
Fürsten Grimm verlacht / und dem
verführten Land Durch Flammen
... weiterlesen


Über seines Herrn Bruder P. Gryphii Grab

L. Hir ruht / dem keine Ruh’ auff
diser Welt bescheret: Hir ligt der
keinmal fil / hir schläfft das hohe
Haupt / Das für die Kirche wacht / hir
ist / den GOtt geraubt / D
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Domine! minor sum cunctis miserationibus Tuis!

Laß alles trawren seyn/ Hör auff mein
Hertz zu klagen. Weil dir der höchste
Gott/ mehr als du je begehrt. Mehr als
zu wündschen stund mit reicher Hand
gewehrt. Jtzt lach ich aller Noth!
... weiterlesen


Neujahrs-Wunsch an Eugenien

Man fängt das Neue Jahr mit Wunsch und
Gaben an/ Mein Hertz/ ihr hab ich
selbst zu eigen mich gegeben/ Und bin
nicht weiter frey/ mein ihr verpflichtet
Leben Hat nichts/ zu dem Sie nicht s
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Auf eines guten Freundes Hochzeit

Man glaubt das Schnee und Lufft auf
Bergen stets zu finden/ Ob schon der
Himmel sich in lauter Gluth
verkehrt/ Und von der Sonnen Brand die
Ströme selbst verzehrt/ Auch Chloris
vor dem Gri
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Anhang

Manibus Beatiß. Fœminæ Pietate,
Virtute Modestia, Suavitate
Floridißimæ Mariæ Rismanniæ Parentis
Dulcissimæ
Desideratissimæq; Ætatis Anno 25.
Christi 1637. 2. Februarij ad cælica
æter
... weiterlesen


Auf einer Hoch-Fürstl. Person Absterben

Mehr denn durchlauchter Geist/
zureissest du das Band Mit welchem
Sterblichkeit umsonst dich sucht zu
halten/ Schwingst du dich Himml auf/
was ewig zu verwalten/ Und denckst du
nicht an dei
... weiterlesen


Beschluß Sonnet

Mehr hatt Ich vor der Faust; doch wer
thar hier was schreibẽ Weñ eine
Fraw dem Man ein Leinen Tuch
versagt Ins Grab/ vnd wenn sie kaum den
andern hat/ der Magd Beut hundert
Thaler an
... weiterlesen


Auf ein Jungfern-Spiel

Mein Freund wo muß ich hin! verzeiht
ich muß ja fragen/ Findt auch bey euer
Lust mich mein stets während
Leid? Mich kränckt was euch ergetzt/
der angenehme Streit; Erweckt nur mehr
und
... weiterlesen


Als sein ander Sohn Constantinus gebohren wurde

Mein Kind du wilst die Welt/ du wilst
die Welt beschauen/ Jtzt nun die
Wanckelmuth uns und die Welt
verkehrt Und schärffer denn vorhin der
rauhe Krieg verheert/ Komm denn und
lern allhier
... weiterlesen


An die Welt

Mein offt besturmbtes Schiff der grimmen
winde spiell/ Der frechen wellen baall/
das schier die flutt getrennet/ Das
vber klip auff klip`/ vndt schaum/ vndt
sandt gerennet; Kombt vor der ze
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Beschluß deß XXIV. Jahrs

Mein Schöpffer / der du mich so
wunderlich gemacht. Erlöser / der du
mich zu deinem Kind erkohren / GOtt
reiner Geist / der du mich durch dich
neu-gebohren Dreyeinig Einigkeit / umb
die m
... weiterlesen


Betrachtung der Zeit

Mein sind die Jahre nicht, Die mir die
Zeit genommen; Mein sind die Jahre
nicht, Die etwa möchten kommen; Der
Augenblick ist mein, Und nehm ich den
in acht So ist der
... weiterlesen


Augenblick

Mein sind die Jahre nicht, die mir die
Zeit genommen; mein sind die Jahre
nicht, die etwa mögen kommen; Der
Augenblick ist mein, und nehm ich den
ich acht, so ist der
... weiterlesen


An sich Selbst

Mir grawet vor mir selbst/ mir zittern
alle glieder Wen ich die lipp` vnd
naß` vnd beider augen kluft/ Die
blindt vom wachen sindt/ des athems
schwere luft Betracht/ vndt die nun
schon ers
... weiterlesen


Threnen in Schwerer Kranckheitt

Mir ist ich weis nicht wie/ ich seufftze
für vndt für. Ich weine tag vndt
nacht/ ich sitz in tausend
schmertzen; Vndt tausendt fürcht ich
noch/ die krafft in meinem
hertzen Verschwindt/
... weiterlesen


Schluß des 1650zigsten Jahres

Nach Leiden/ Leid und Ach und letzt
ergrimmten Nöthen/ Nach dem auf uns
gezuckt- und eingestecktes
Schwerdt/ Indem der süsse Fried ins
Vaterland einkehrt. Und man ein
Danck-Lied hört sta
... weiterlesen


Auf den Anfang des 1650sten Jahres

Nachdem das müde Land in harter
Dienstbarkeit/ In Schmertzen/ Krieg und
Ach und unerschöpfften
Thränen/ Schier zweymal sechzehn Jahr
geschmachtet/ hört auf Sehnen/ Auf
Seuffzen/ auf Geb
... weiterlesen


An H. Petrum Crugerum Mathematicum

Nembt wider von mir hin/ was ihr mir
nechst vertrawet; Ihr wohnhaus trewer
gunst/ ihr richt schnur aller zeit. Der
ihr der Sonnen selbst/ auch eine Sonne
seidt/ Dis was man hier vnd dar auf
... weiterlesen


Margarithæ Goltziæ Aviæ Maternæ Tumulus

Nun jhr die Seelen noth/ nun jhr im
dritten brand Hab`t Ewre Stadt beweynt:
nun euch deß Himmels zeichen/ Der
Erden fall/ erschreckt: nun jhr der
Kinder leichen Die Augen zu gedruckt/
mit
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Gebündnis-Sonnet an eine Frauens Person

O Blume dieser Zeit! ist wohl ein Wunsch
zu finden Der recht bequem für euch/
indem die grosse Welt Sich mit dem Jahr
verneut/ und viel auf Wünschen
hält/ Und doch nichts wünscht als wa
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Auff die Beschneidung deß Herrn. Luc. 2.

O Blut! O reines Blutt! das meine
Blutschuld wendet! O Werthes Kind/ das
mich zu Gottes Kinde mach`t O Glantz
der Herrligkeit/ der die sehr lange
Nacht Vnd alte Finsternüß auff diesen
Tag
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Andencken eines auf der See ausgestandenen gefähr

O Gott! was rauhe Noth/ wie schaumt die
schwartze See Und sprützt ihr grünes
Saltz/ wie reist der Zorn die
Wellen Durch Nebel volle Lufft wie
heult das wüste Bellen Der tollen
Stürm uns
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Vber die gebaine der ausgegrabenen Philosetten

O Häslich` anblick! ach! wo sindt die
güldnen haar! Wo ist der stirnen
schnee? wo ist der glantz der
wangen? Der wangen die mitt blut vndt
lilien vmbfangen? Der rosen rote mund!
wo ist de
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Ewige Frewde der Außerwehlten

O! wo bin ich! O was seh` ich! wach ich!
treumt mir? wie wird mir IESV! welcher
wollust Meer/ überschwemmt mein
frölich Hertz/ Welt Ade! glück zu
mein trost! gutte Nacht todt angst vnd
schmertz
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Auff H. Godofredi Eichorns vndt Rosine Stoltzin Ho

Ob gleich der weisse schnee itzt thall`
vnd berge decket/ Ob mancher schneller
flus zeucht einen harnisch an/ In dem
er sich des zorns der kält erwehren
kan/ Vor welcher jeder baum steht b
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Auff Herr Herings Hochzeit. An die Brautt

Ob zwar die schöne zeit/ der Erden
newes leben/ Den Menschen newe lust/
den Bäumen newe zier. Vnd Früchte
wider schenckt/ doch trawrt jhr für vnd
für/ Vnd wolt Euch Jungfraw Brautt zu
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An eine Jungfraw

Ob zwar ewr eigen lob hier gar nicht ist
zu schawen/ So nembt doch von mir an
was dieser feder pflicht/ Vndt meine
Pieris hatt andern auffgericht Die ihr
nur vbertrefft/ O Crone der Jungfra
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Tumulus Fœminaæ Annæ Erhardinæ Matris dulcissi

Obiit Anno Ætatis 36. Christi 1628. 21.
Martij. Ach schönste Tugendblum/ an
der man konte schawen Was Gott recht
fürchten hieß/ was Trew vnd Heilig
seyn! O Spiegel der Gedult/ d
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Omni Eruditione

Omni Eruditione & Virtute Eminentissimo
Domino M. Petro Crugero Mathematico
Dantiscano, per Orbem celeberrimo. cum
ei accomodata Epitaphia
restituerem. Nembt wieder jtzund an/
was
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Absit mihi gloriari nisi in Cruce Domini nostri Je

Pocht auff eur Gold/ auff die nichts
werthen Schätze! Pocht Menschen auff
eur nicht beständig Gutt! Auff eure
Macht die über Erd vnd Flutt Den
Zepter streckt/ wie bald fällt ihr
Gesetze
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Reveræ, do Clariss. Doctissimoq ...

Reverẽdo Clariss. Doctissimoq;
Domino M. Michaeli Edero Ecclesiæ
Wschovens. Pastori vigilantiss. Parenti
de se bene meritiss. In dieser
letzten Zeit/ da Trew vnd Lieb erkalt
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Auff die selige Geburt deß Herrn Luc. 2

Schaue höchster König schaue/ wie
vnmässig mich geschätzet Der
ergrimmte Fürst der Erden/ mit Weh`/
Ach vnd Angst vnd Leid/ Schaue/ wie
mich itzt vmbhüllet hat die Nacht der
Traurigkeit
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Einem Neydischen vnnamhafften Lästerer

Schmeh` j ier weil du kanst/ halt nichts
als dich/ für gutt/ Vnd bleib nur/ wer
du bist! Man wird nach dir nicht
fragen/ Von dem kein Mann erführ/ ob
dich die welt getragen/ Es kümmert s
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Mitternacht

Schrecken/ vnd stille/ vnd dunckeles
grausen/ finstere kälte bedecket das
Land/ Jtzt schläfft was arbeit vnd
schmertzen ermüdet/ diß sind der
trawrigen einsamkeit stunden. Nunmehr
ist/ was dur
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An Eugenien

Schön ist ein schöner leib! den aller
lippen preisen! Der von nicht
schlechtem stam vndt edlen blutt
herrührt. Doch schöner wen den leib
ein edle seele zihrt Die einig sich nur
läst di
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An eben Selbige

Sie dennoch sie/ mein Licht/ sie wil
beständig seyn/ Ob die Zeit sich
gleich verändert und die Sonne sich
versteckt/ Und die wüsten Felder
trauren/ und das Feld mit Schnee
bedeckt/ Sie d
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An eben Selbige

So fern/ mein Licht/ von euch/ so fern
von euch gerissen/ Theil ich die trübe
Zeit in Schmertzen und Verdruß/ Und
wünsch all Augenblick daß mir des
Himmels Schluß Erlaub euch bald voll
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An den leidenden Herren Jesum

So gehst du nunmehr hin/ und trägst den
Fluch mit dir! Den König/ dir die Welt
zum letzten Abscheid giebet/ Dein Land/
das du vielmehr noch als dich selbst
geliebet/ Das dir das Creutz au
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Auf das Absterben eines Fürstlichen Kindes

So reist holdselges Kind der unverhoffte
Tod Dich von uns hin/ und macht kaum
inner einem Lichte/ Das liebreichst
Ebenbild der Anmuth gantz zu
nichte. Ach kaum erhörter Fall! durch
rauher
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An den Neugebohrnen Herrn Jesum

So vielmahl hundert Jahr von Anbegin der
Zeiten Hofft nicht Judäa nur/ es hofft
die gantze Welt/ Dieweil du noch nicht
dar in Schuld und Angst verfällt/ Auf
dich/ O höchstes Kind! O Für
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Annæ Mariae Gryphiae

Todt. Dv bist den/ du bist hin! Der
Himmel gönte dich Der Erden weiter
nicht/ die Tugend kaum mehr
kennet/ Darin man Laster preist/ vnd
Sünde from seyn nennet/ Die auß gej
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Johannis Chrysostomi Worte

Tom. V. Epist. 3 ad Cyriac.. Deß
Keysers Fraw` ergrimm`t: Gedult kan
überwinden. Sie jagt mich auß der
Statt: deß Herren ist die Welt Sie
schneidet der Prophet/ ward durch die q
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Trawrklage des Autoris

Trawrklage des Autoris/ in sehr schwerer
Kranckheit A. 1636. Mense Febr. Ich
bin nicht/ der ich war/ Die kräffte
sind verschwunden! Die Glieder sind
verdorrt wie ein verbrandter Gr
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Tumulus admodum Reverend.

Tumulus admodum Reverend. Excellentis.
Viri, Pavli Gryphii Theologi Vt
suspicienda docendi assiduitate, sic
imitanda vivendi sanctimonia
pollentissimi, parentis
desideratiss. A. Æ
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Uber das Unglück seiner Tochter

Uber das Unglück seiner Tochter/ an
eine Fürstliche Person Mein Kind/
Loise fleht/ doch mit erstarrter
Zungen/ Und sucht/ O Fürstin! Hülff
aus der Durchlauchten Hand; Sie tret`
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Uber seiner Tochter Maria Elisabeth Geburts-Tag

Uber seiner Tochter Maria Elisabeth
Geburts-Tag/ war das Fest
Concordiæ Komm Pfand der Eintracht
komm/ die grimmen Völcker wütten/ In
rasend vollem Zanck/ die Kirche wird
getrennt/
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Tumulus Reverend. Clarissimiq, Dni Pauli Gryphii,

Ut suspiciendâ docendi assiduitate Sic
imitanda vivendi
sanctimoniâ Pollentissimi Parentis
longè desideratissimi. Obiit
Glogoviæ Major: ubi docuerat Anno
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Über des Herrn Leiche

V. Ach weh! was seh’ ich hir? ein
außgesträckte Leichen / An der man
von Fuß auff nichts unzerschlagen
find’t: Die Seit / aus der das Blutt
mit vollen Strömen rinn’t
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Vberschrifft an dem Tempel der Sterbligkeit

Vberschrifft an dem Tempel der
Sterbligkeit/auß A. Gryphij 
Meletomenus Ersten Buch Ihr jrr`t in
dem jhr lebt: die gantz verschränckte
bahn Läßt keinen richtig gehn. diß
was jhr
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An den gecreutzigten Jesum

VI. Hir wil ich gantz nicht weg! laß
alle Schwerdter klingen! Greiff Spiß
und Sebel an! brauch aller Waffen
Macht Vnd Flamm’ / und was die Welt
für unerträglich acht. M
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Einsamkeit

VI. In diser Einsamkeit / der mehr
denn öden Wüsten Gestreckt auff
wildes Kraut / an die bemoßte
See: Beschau ich jenes Thal und diser
Felsen Höh’ Auff welchem Eulen nu
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Gedenckt an Loths Weib

VII. Eh’ als der ernste GOtt mit
Blitz und Schwefel-Regen Mit Feuer /
Pech und Sturm hat Sodom
umbgekehrt Eh’ Erd und Himmel kracht
vor seines Eyfers Schwerdt / Eh’ als
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Sicut

VII. Sicut uri nata ligna, nata
messis demeti, Sic ab alta lege fati,
ferre nos mortalia Ad Cruces ???m ad
flagella NUMEN, alvus projicit. Ecce
praeit Imperator, quid decebit
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VIII. Auff den Tag der Bekehrung Pauli

VIII. Auff den Tag der Bekehrung Pauli.
Matth. 19. Act. 9. Der/ so der
Menschen Hertz eh als man meint
verwend Hat offt der Feinde Zorn/ vnd
vngestümes pochen. Vnd das schon
blosse
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Es ist alles Eitel

VIII. Du sihst / wohin du sihst nur
Eitelkeit auff Erden. Was diser heute
baut / reist jener morgen ein: Wo
itzund Städte stehn / wird eine Wisen
seyn / Auff der ein Schäfe
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An Eugenien (2)

VIII. Wenn meine Seel in euch / mein
Licht wie kan ich leben? Nun das
Verhängnüß mich so ferne von euch
reißt. Wie kan ich frölich seyn /
wenn ihr mir euren Geist Nicht
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An Valerium

Vmbsonst/ Mein Freund vmbsonst! Ich kan
dir nicht gewehren Ein denckmal das von
fall/ von strenger Tyranney Der Jahr/
vnd seiner grufft sich/ dich/ vnd mich
befrey. Die zeit kan Ertz vnd St
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Uber die Beschneidung unsers Heylandes

Vor Blut-Schuld fordert Recht nichts als
nur Blut vergiesen/ Die Liebe brennt in
Blut/ und wird durch Blut bewährt/ Ein
blutig Opffer ist/ das Gottes Grimm
begehrt; Mein Jesus lebt/ und ko
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An Iolinden

Was habt ihr das ihr mögt an euch ewr
eigen nennen! Die schminck ists die
euch so bluttrotte lippen macht: Die
zähne sindt durch kunst in leeren mundt
gebracht. Man weis das meisterstück
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An eben selbige

Was hat des Fürsten Hof/ was fand die
weise Stadt/ Das mächtig sey mich zu
erfreuen? Ich muß die schöne Zeit
bereuen/ Die mein Gemüth ohn sie/ mein
Licht/ verzehret hat. Bey ihr
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Der Todt

Was hilfft die gantze Welt/ Mensch!
deine Stũde schlegt! Zwar ehr alß
du vermeynt! doch wer muß nicht
erbleichen? Nun wird die schönheit
rauch; nun muß die Tugend weichen/ Nun
ist
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An eine Geschminckte

Was ist an Euch/ das Ihr Ewr eigen
möget nennen? Die Zähne sind durch
Kunst in leeren Mund gebracht; Euch hat
der Schmincke dunst das Antlitz schön
gemacht/ Daß Ihr tragt frembdes Haar/
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An Lucinden

Was ist der zartte mund? ein köcher
voller pfeile Durch die manch weiches
hertz wird bis in tod verletzt. Der
augen heller glantz wird flammen gleich
geschätzt An welchen jeder sich verbr
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An eine Jungfraw

Was ist Ewr zarter Mund? ein Köcher
voller Pfeile/ Dardurch manch weiches
Hertz wird biß in Todt verletzt/ Der
hellen Augen glantz/ ist flammen gleich
geschätzt/ An welchem jeder sich ve
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Menschliches Elende

Was sind wir Menschen doch! ein Wonhauß
gri ier Schmertzẽ? Ein Baal des
falschen Glücks/ ein Irrliecht dieser
zeit/ Ein Schawplatz aller Angst/ vnnd
Widerwertigkeit/ Ein bald versch
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Menschliches Elende

Was sind wir menschen doch? ein wohnhaus
grimmer schmertzen. Ein baall des
falschen glücks/ ein irrlicht dieser
zeit. Ein schawplatz herber angst/ vnd
wiederwertikeit/ Ein bald verschmeltz
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An eben dieselbe

Was wundert Ihr Euch noch/ Ihr Rose der
Jungfrawen/ Daß diese purpur Roß die
Ihr kaum auffgefast In Ewr
schneeweissen Hand so vnversehns
erblast? So wird Ewr schöner Leib/
nach dem Er ab
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An Eugenien

Was wundert ihr euch noch/ Ihr Rose der
Jungfrawen Das dieses spiel der zeit/
die ros/ in ewrer handt Die alle rosen
trotzt/ so vnversehns
verschwandt? Eugenie so gehts! so
schwindet was wi
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An Eugenien

Wenn meine Seel in Euch/ mein Licht? wie
kan ich leben? Nun das verhängnüß
mich so ferne von euch reißt. Wie kan
ich frölich seyn/ wenn jhr mir Ewren
geist Nicht für den meinen woll`t
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Uber die Worte: Sie sind voll süsses Weins

Wer leugnets? sie sind voll/ und wissen
selber nicht Wie ihnen sey geschehn.
Der vorhin schier verzaget Vor einer
blossen Magd/ hat sich ins Volck
gewaget/ Darunter redend er drey
taußend
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Wie eine Rose blühet

Wie eine Rose blühet Wenn man die
Sonne siehet, Begrüßen diese
Welt, Die eh der Tag sich neiget, Eh
sich der Abend zeiget Verwelkt und
unversehens abfällt.
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An Callirhoen

Wie kombts Callirhoe? was mag die vrsach
sein/ Das ihr mich gestern habt so
trawrig angeblicket? Wie das ihr alle
lust vndt freundtlikeit
verschicket? War meine gegenwart ein
vrsprung ewrer
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Auf die Geburt seines ältesten Sohnes Christiani

Willkommen süsses Kind/ der Mutter
höchste Lust/ Doch die sich schier mit
beyder Tod erkäufft/ Willkommen Kind/
das/ weil die Nacht umläufft/ Mit
neuer Freud erquickt des Vatern trübe
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Domine, quid est Homo, quod memor es ejus!

Wir armen! ach wie ists so bald mit vns
geschehn! Wie plötzlich gehn wir fort/
offt/ eh wir vns besinnen Rufft vnß
der schnelle Todt: komm`t Menschen/
kommt von hinnen Kan jemand was jhm
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Wir haben allenthalben Trübsal

Wir haben allenthalben Trübsal. 2. Cor.
4. Was haben wir doch hir als
Trübsal/ ach/ vnd Bande? Doch schmacht
die Seel` in Angst vnd stettem Trauren
nicht/ Ob schon vns Hertz vnd F
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Trawrklage des verwüsteten Deutschlandes

Wir sind doch numehr gantz/ ja mehr alß
gantz vertorben. Der frechen Völcker
schar/ die rasende Posaun/ Daß vom
Blutt feiste Schwerd/ die donnernde
Carthaun/ Hat alles diß hinweg/ was m
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Threnen des Vatterlandes, Anno 1636

Wir sindt doch nuhmer gantz/ ja mehr den
gantz verheret! Der frechen völcker
schaar/ die rasende posaun Das vom
blutt fette schwerdt/ die donnernde
Carthaun Hatt aller schweis/ vnd fleis/

... weiterlesen


Auf den Anfang des 1660zigsten Jahres

Wir zehlen was nicht ist und längst in
nichts verschwunden/ Verwichner Zeiten
Lauff und Menge vieler Jahr Und was den
Augenblick noch kaum verhanden war. Wir
zehlen was sich noch nicht von
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Der Welt Wolust

Wo lust ist/ da ist angst; wo frewd`
ist/ da ist klagen. Wer schöne rosen
sicht/ siht dornen nur darbey Kein
stand/ kein ortt/ kein mensch ist seines
Creutzes frey. Wer lacht; fühlt wen e
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Uber seines jüngsten Sohnes Danielis Geburt

Wo sind wir! sind wir nicht fast in der
Löwen Rachen? Schwächt nicht die
Freyheit selbst in mehr den ehrnen
Band! Was schauen wir vor uns/ als ein
verheertes Land/ Und weinen wir nicht
st
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Überschrifft an dem Tempel der Sterbligkeit

X. Ihr irr’t in dem ihr lebt / die
gantz verschränckte Bahn Läst keinen
richtig gehn. Diß / was ihr wündscht
zu finden Ist Irrthumb: Irrthumb
ists!  der euch den Sinn kan
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Der Welt Wollust

X. Wo Lust ist / da ist Angst; wo
Freud’ ist / da sind Klagen. Wer
schöne Rosen siht / siht Dornen nur
dabey; Kein Stand /kein Ort / kein
Mensch ist seines Creutzes frey.
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Menschliche Elende

XI. Was sind wir Menschen doch? ein
Wohnhauß grimmer Schmertzen Ein Ball
des falschen Glücks / ein Irrlicht
diser Zeit. Ein Schauplatz herber Angst
/ besetzt mit scharffem Leid /
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An den gefangenen Dicaeus

XI Der Mutter enger Leib hilt
erstlich dich gefangen / Als deine
Seele ward in Fleisch und Bein
verstrickt; So bald du dises Licht /
das süsse Licht erblickt / Bist du in
ne
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Tumulus admodum Reverend. Excellentis

XII. Der Christum frey bekant / und
seine Stimm erhoben Gleich einer
Feldposaun / den rufft er aus der
Welt. Eh als die Blutt-Trompett aus
seines Grimmes Zelt Erschall’ / e
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In H. Johann Christoph von Schönborn in Schönbor

XII. Wir Armen! ach wie ists so bald
mit uns gethan! Wie plötzlich wird uns
offt / worauff wir Menschen dencken
/ (Der Sinnen Wundsch) verkehrt. Wir
pflegen uns zu kräncken
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ANNAE ERHARDINAE

XIII. Ach Edle Tugend Blum / an
welcher recht zu schauen Was keusch /
was unverzagt / was treu und heilig seyn
/ O Spigel der Geduld in ungemeiner
Pein O Andachts-volle Ros
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Beschluß des XXIII. Jahrs

XIII. In Angst / in trüber Noth / in
Hoffnung / Schmertz und Pein In Sorgen
und in Ach / hab ich diß kurtze
Leben Wofern es Leben heißt / der
Eitelkeit gegeben. Hab ich vo
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In Bibliothecam

XIV. Diß ist der traute Sitz / den
Themis ihr erkohren. Da Svada sich
ergetzt / der hohen Weißheit Zelt Das
aller Künste Schaar in seinen
Schrancken hält, Vnd was berühm
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An H. Johan Christoph von Schönborn Antwort auff

XIX. Betrübtes Schlesien /
bestürtztes Vaterland / Was hast du /
das der Grimm der Seuchen nicht
verzehret? Das der geschwinde Blitz der
Schwerdter nicht verheret? Was find
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An sein Buch daß er H. Michael Borck übersendet

XIX. Geh immer / weil dich ja
gelüstet hinzugehen / Vnd suche
Preussens Haupt. Die Stadt / die Land
und See  / In Frid’ und Krig
vermählt / als in verknüpfter Eh’
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Über Hippolyten Tod

XL. Dein Adel / deine Treu / und
unverletzt Gewissen Vnd Tugend und
Verstandt / die Blume deiner Jahr O
Blume deiner Zeit ruht auff der
schwartzen Bahr Kan dieser enge Sarg s
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An Cleandrum

XL. Du fragst / wie Bibulus die Zeit
zu Rom vertreibe? Er sucht kein’ alte
Schrifft / noch Bild / noch Buch / wie
du Er kümmert sich nicht vil / was man
zu Hofe thu / Er f
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An Callirhoen

XLI. Wie kompts Callirhoe? was mag
die Vrsach seyn / Daß du mich gestern
hast so traurig angeblicket: Wie daß
du alle Lust und Freundligkeit
verschicket? War meine Gegenwar
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Über die unterirrdischen Grüffte der Heiligen Ma

XLII. Hir beuge Knie und Haupt! die
unterirrd’schen Gänge Die Grüffte
sonder Licht / die du bestürtzter
Christ / Nicht ohn Entsetzen sihst /
die waren als die List Vnd M
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An H. Johan Christoph von Schönborn

XLIII. Der / den ihr offt gewündscht
/ der / der euch offt begehret Der
unter frembder Schaar den neundten
Frühling zehlt Den seiner Gräntzen
Angst / abwesend auch gequält /
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Ebenbild unseres Lebens

XLIII. Der Mensch das Spil der Zeit /
spilt weil er allhie lebt. Im
Schau-Platz diser Welt; er sitzt / und
doch nicht feste. Der steigt und jener
fällt / der suchte der Paläste /
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Grab-Schrifft der Jungfrauschafft

XLIV. Das an sich selbst nichts ist /
und ander’ herrlich macht: Das man
vor köstlich schätzt / und nimand doch
beschauet; Das bald verlohren wird / in
dem es wird vertrauet
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An H. Casper Dietzel

XLIV. Der hochverhaßte Fürst / den
zwar die grosse Stadt Des Bosphers hat
gekrönt: Auff den sich doch
verbunden Erd / Himmel / Freund und
Feind / der durch gehäuffte Wunden
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An die Welt

XLIX. Mein offt bestürmbtes Schiff
der grimmen Winde-Spil Der frechen
Wellen Baal / das schir die Flutt
getrennet / Das über Klipp auf Klipp
und Schaum und Sandt gerennet /
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Ewige Freude der Außerwehlten

XLIX. O! wo bin ich! O was seh’ ich
/ wach ich? träumt mir? wie wird
mir? Jesu! welcher Wollust Meer
überschwemmt mein frölich Hertz
/ Welt Ade! Glück zu mein Trost! Gutte
Nac
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Thränen in schwerer Kranckheit (2)

XLV. Mir ist ich weiß nicht wie /
ich seuffze für und für. Ich weyne
Tag und Nacht / ich sitz in tausend
Schmertzen; Vnd tausend fürcht ich
noch / die Krafft in meinem Hertzen
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An die Freunde

XLVI. Gehabt euch alle wol O Erden
gute Nacht! Ihr Himmel, ich vergeh!
umbsonst hat meine Wunden / Mit so vil
wehrtem Fleiß Callirhoe verbunden! Man
hat umbsonst an mich / s
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Der Tod

XLVI. Was hilfft die gantze Welt /
Mensch! deine Stunde schlägt! Zwar
eh’ als du vermeynt! doch wer muß
nicht erbleichen? Nun wird die
Schönheit rauch; nun muß die Tugend
weic
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Das letzte Gerichte

XLVII. Aaff Todten! auff! die Welt
verkracht in letztem Brande! Der
Sternen Heer vergeht! der Mond ist
dunckel-rott / Die Sonn’ ohn allen
Schein! Auff / ihr die Grab und Kott
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An die umbstehenden Freunde

XLVII. Ihr Libsten / die ihr mich das
Wohn-Hauß grimmer Noth / Den
abgezehrten Leib / und die verdorrten
Hände / Diß sterbende Gesicht / und
mein betrübtes Ende / Mit nas
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Die Hölle

XLVIII. Ach! und Weh!, Mord! Zetter!
Jammer / Angst / Creutz! Marter! Würme!
Plagen. Pech! Folter! Hencker! Flamm!
Stanck! Geister! Kälte! Zagen! Ach
vergeh!
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An sich selbst

XLVIII. Mir grauet vor mir selbst /
mir zittern alle Glider Wenn ich
Lipp’ und Nas’ und beyder Augen
Klufft / Die blind vom wachen sind /
des Athems schwere Lufft Betrach
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PAULI GRYPHII

XV. Der Eyfers voll von Gott hat Tag
und Nacht gelehret / Den Christus Lib
entzünd’t; den Gottes Geist gerührt
/ Der Christus Schafe stets auff grüne
Weide führt / Dem
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Auff die letzte Nacht seines XXV. Jahrs

XV. Kom Mitternacht und schleuß diß
Thränen-reiche Jahr! Die
Schmertzen-volle Zeit / die mich so tiff
verletzet / Die dich / mein Bruder /
hat in jenes Reich versetzet / V
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Auff den Einzug der Durchläuchtigsten Königin

XVI. Die Könige gezeugt / die
Königlich gebohren / Die Könige
gelibt / die bey noch zartem Jahr Ein
König ihm vermählt / die Könige
gebahr Nach dem drey Kronen sie / zu
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Michaelis Ederi

XVI. Im Ende diser Welt / nun Treu
und Lib erkalt / Nun wahre Redlikeit /
und Tugend wil verschwinden / Nun man
von Christenthumb schir nichts kan
übrig finden / Nun Heilike
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An Herrn Guilhelm Schlegel

XVII. Der / welchen euch ein Hertz /
und eine Treu verbunden Den ihr zwar
unerkennt / doch mehr denn hoch
gelibt Gibt / weil bey grauen Frost
euch / Franckreich Blumen gibt /
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Über seines Herren Brudern Pauli Gryphii Geistlic

XVII. Des strengen Richters Buch /
das Buch voll grauser Sünden Voll
übermachter Schuld / in dem vil tausend
Pfund Ein ider Seele hat / mit welcher
alle Stund Der hochergri
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Quantum est quod nescimus!

XVIII. Ists!  oder ists ein
Wahn! daß anverwanter Blutt Sey
kräfftig unsern Geist durch frembde
Macht zu rühren? Sol / wenn mein
Freund betrübt / ich mich bekümmert
spüre
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An Herrn Petrum Crügerum

XVIII. Nemt wider von mir hin / was
ihr mir nechst vertrauet; (Ihr
Wohnhauß treuer Gunst/ ihr Richt-schnur
aller Zeit/ Der ihr der Sonnen selbst
auch eine Sonne seyd /) Diß
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An eben denselben

XX. Der Himmel hat auff mich
gewüttet. Er hat mich mehr denn hoch
betrübt Vnd alles / was mein Hertz
gelibt Mit Erden / in der Grufft
beschüttet / Er hat im
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Grabschrifft eines trefflichen Vorsprechers

XX. Ich / der durch alle Netz die
ernsten Rechte brach / Dein an Verstand
und Kunst kaum imand gleich zu
schätzen Der sich für keinem Thron
noch Richtstul kont entsetzen Ve
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Auff H. Ditterich Baums und Jungfr. Anna!

XXI. In diser Kriges Erndt und
überheissen Zeit / In der man was man
schaut / vor Hitze schaut verschmachten
/ Seid ihr O Jungfrau Braut glückselig
wol zu achten Weil euch
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Annae Maria Gryhiae Tod

XXII. Du bist denn! du bist
hin!  Der Himmel gönte dich Der
Erden weiter nicht / die Tugend kaum
mehr kennet / Darin man Laster preist /
und Sünde from seyn nennet / D
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Defecit in dolore vita meal Psal. XXXI.

XXIII. Mit Thränen und mit Ach / mit
Arbeit Weh und Zagen Verschliß ich
Stund und Tag / der Feber grimmes Leid
/ Nimmt mit dem Jahr mich hin / die
Flucht der schnellen Zeit /
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Auff Herrn Joachimi Spechts Medici, Hochzeit

XXIII In dem der Sternen Fürst von
uns beginnt zu weichen / In dem der
Sommer stirbt / in dem das grüne
Kleid Der Wisen durch den Frost des
Herbstes wird gebant / Fängt au
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An Faustinen. In schwerer Krankheit.

XXIV. Als ich mit Blutt bedeckt bey
noch nicht hellem Tage Nächst aus dem
Schlaff euch jagt / habt ihr mir / was
verletzt Verbunden / und was sich den
Schmertzen widersetzt
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Thränen des Vaterlandes

XXIV.Anno 1636. Wir sind doch nunmehr
gantz / ja mehr denn gantz
verheeret! Der frechen Völcker Schaar
/ die rasende Posaun Das vom Blutt
fette Schwerdt / die donnernde Carthaun
/
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Auff H. Sigmund Gutsche

XXIX. Stellt eure Schmertzen ein: ob
schon das grimme Toben Der Flammen eure
Stadt zu Aschen hat gemacht; Ob Kirch
und Herd gleich hin; ob schon in einer
Nacht Was so vil Zei
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An Jolinden

XXIX. Was habt ihr / das ihr mögt an
euch eur eigen nennen! Die Schminck
ists / die euch so Bluttrote Lippen
macht: Die Zähne sind durch Kunst in
leeren Mund gebracht / Man
... weiterlesen


An H. Johan. Baptista Carminelli J.U.D.

XXV. Drey Seelen binden dich / die
ein’ in einem Mund. Drey Geister /
doch ein Hertz / drey haben diß
geschriben. Doch nur durch eine Faust.
Dir / den sie einig liben, Ver
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Auff H. Godofredi Eichorns und Rosine Stoltzin Hoc

XXV. Ob gleich der weisse Schnee itzt
Thal und Berge decket / Vnd manch
geschwinder Fluß in einen Harnisch
fährt / In dem er sich des Zorns der
grimmen Kält’ erwehrt / V
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Dominel minor sum cunctis miserationibus tuis!

XXVI. Laß alles Trauren seyn / hör
auff mein Hertz zu klagen: Weil dir der
höchste GOtt / mehr als du je begehrt
/ Mehr als zu wündschen stund mit
reicher Hand gewehrt. I
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An Lucinden

XXVI. Was ist der zarte Mund? ein
Köcher voller Pfeile / Durch die ein
weiches Hertz biß in den Tod
verletzt. Recht wird der Augen Glanß
Irrlichtern gleich geschätzt Die
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Domine, quid est Homo, quod memor es eius!

XXVII. Wir Armen! ach wie ists so
bald mit uns geschehn! Wie plötzlich
gehn wir fort / offt / eh wir uns
besinnen Ruff uns der schnelle Tod:
kommt Menschen / kommt von hinnen
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An Poetum

XXVIII. Du Poetus, du beginst die
Musen denn zu hassen / Vnd Phillis wird
dein Weib / es sey uns lib und
leid! Vnd Phillis die nichts weiß von
Ehr und Redligkeit: Vnd die si
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Dominus de me cogitat

XXVIII In meiner ersten Blütt’. im
Früling zarter Tage Hat mich der
grimme Tod verwaiset / und die
Nacht Der Traurikeit umbhüllt / mich
hat die herbe Macht Der Seuchen a
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Eliae Abelii und Jungfr, Barbarae Gerlachin Hochze

XXX. Bißher / hört ich allein mein
werther Freund / euch singen: Wofern es
singen heißt / wenn nicht Geferten sind
/ Schaut / wie der Himmel euch zu neuem
Danck verbind /
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An Melanien

XXX. Ihr glaubet warlich nicht / wie
schön’ es sey zu sehen Wenn ihr den
krummen Halß noch dreymal krümmer
macht / Vnd durch den weiten Mund so
wunderliblich lacht; Der
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An Furium

XXXI. Du falscher böser Mensch / aus
dessen krummen Rachen Die grüne Natter
pfeifft / aus dessen schlimmen Mund Die
schwartzen Schlangen sehn / du mehr denn
tober Hund. Du
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Nathanael Roßteuscher und Alithaeae Roussiae Hoch

XXXI. In dem das feste Genpf der
Helden Kühnheit übt / Vnd endlich
ihren Ruhm durch seinen Fall
ausbreitet: Bricht auch der harte Sinn
/ den ihr biß noch bestreitet Vnd eu
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Auff Herrn Herings Hochzeit

XXXII. Ob zwar die schöne Zeit / der
Erden neues Leben / Den Menschen neue
Lust / den Bäumen neue Zir Vnd
Früchte wider schenckt / doch traurt
ihr für und für / Vnd wolt
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An Frauen Marien Richterin

XXXII. Schaut Gott / wie er denn
schaut / von seiner Himmel-Feste Auff
diß was heilig ist / und einig auff ihn
hält; Wie / daß sein Donnerstral denn
immer auff euch fällt
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Der Kayserin Constantiae

XXXIII. Ich / voll von tausend Angst
/ und voll von tausend Pein / Des
Käysers Eh-gemahl / von Käysern auch
geboren Tiberius sein Kind / das
Mauritz ihm erkohren / Des Käy
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Über die Gebaine der außgegrabenen Philosetten

XXXIII. O Häßlich’ Anblick! ach!
wo sind die güldnen Haar! Wo ist der
Stirnen Schnee? wo ist der Glantz der
Wangen? Der Wangen / die mit Blut und
Lilien ümbfangen? Der
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Auff den Tod des Hertzogs von Buckingam

XXXIV. Das Glück / so fruchtbar ist
nur Wunder zu gebähren / Hat mich so
hoch geführt / als keiner je
gesetzt Zwey König’ haben mein Gebot
für Noth geschetzt / Vnd mus
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An einen unschuldig Leidenden

XXXIV. Ein Brand-Pfall und ein Rad /
Pech / Folter / Bley und Zangen
/ Strick / Messer / Hacken / Beill /
ein Holtzstoß und ein Schwerdt Vnd
sidend Oel / und Bley / ein Spiß / ein
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An H. Christopherum Loth

XXXIX. Nehmt wieder / wehrter Freund
/ dem ich mein Hertz gelihen Was ihr
mir neulich liht / das Jahrbuch unser
Zeit / Die Anzahl schneller Tag’ in
den uns Ach und Leid So
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Auff einen ungeschickten Römer

XXXIX Kan Rom dich nicht gelehrt /
und nicht geschickter machen  / Wo
es an keiner Kunst / an keiner Weißheit
fehlt / Wo die Scharffsinnigkeit selbst
ihren Sitz erwehlt.
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Margarithae Goltziae, Aviae Maternae Tumulus

XXXV. Nun ihr die Seelen Noth / nun
ihr im dritten Brand Hab’t eure Stadt
beweint: nun euch des Himmels Zeichen
/ Der Erden Fall / erschreckt: 
nun ihr der Kinder Leichen
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An eine Jungfrau

XXXV. Ob zwar eur eigen Lob hir gar
nicht ist zu schauen / So nemt doch von
mir an / was diser Feder Pflicht Vnd
meine Pieris hat andern auffgericht
/ Die ihr nur übertrefft
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An die Sternen

XXXVI. Ihr Lichter / die ich nicht
auff Erden satt kann schauen / Ihr
Fackeln / die ihr Nacht und schwartze
Wolcken trennt Als Diamante spilt / und
ohn Auffhören brennt; Ihr
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An den vortrefflichen Philosophum und Mathematicum

XXXVI. O Dantzig! wil der Zorn der
Deutschland gantz verzehret So rasend
auff dich zu? wil der / der alle
richt Durch seiner Blitzen Glutt / die
Thron’ und Krone bricht / S
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An seinen H. Bruder

XXXVII. Entschlaffen / nicht erwürgt
/ verschickt doch nicht
verlohren. Verreis’t / doch nur voran
/ sind dise so der Welt Nun gute Nacht
gesagt / und in dem Wolcken Zelt /
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Grabschrifft eines hochberümbten Mannes

XXXVII. Hir lig ich / nicht mehr ich
/ ein abgelebte Leichen Ruht unter
disem Stein / der Geist /der Erd’ und
See Vnd Sternen durchgesucht / sucht
nunmehr in der Höh’ Di
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Über Abraham Ortels Parergon

XXXVIII. Den Schau-Platz alter Welt /
in welchem noch zu finden Was harter
Flammen Grimm / und rauer Feinde
Schwerdt / Was der geschwinde Plitz /
und lange Zeit verkehrt / Sc
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An Clelien

Zeit mehr denn über Zeit die Brüste zu
verdecken/ Indem der Jahre Reiff sich
an die Schläffe legt/ Deckt zu was
Grauen/ Haß/ und keine Lust
erregt/ Verdeckt/ vor was ihr selbst
(beschau
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