WISSENSWERTES
+ Renaissance
+ Barock
+ Aufklärung
+ Sturm und Drang
+ Klassik
+ Romantik
+ Biedermeier
+ Realismus
+ Moderne
+ Naturalismus
+ Expressionismus
+ Postmoderne

Gedicht Gruppen
Friedrich Wilhelm Güll
Regine Merkle
Augustinus Aurelius
Ernst Wilhelm Lotz
Georg Bötticher
Rainer Maria Rilke
Ludwig Adolf Stöber
Friedrich Hölderlin
Alberta von Puttkamer
Wilhelm Holzamer
Louise Aston
Hans Kaltneker
Matsuo Bashõ
Anakreon
Johann Gottfried Kinkel
Felix Dörmann
Aristoteles
Achim
Quintus Horatius Flaccus Horaz
Moritz Graf von Strachwitz

Intern

Anzeigen

Aktuelles

Gedichte


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Andreas Gryphius

Auff den Sontag deß Sanftmütigen Königs

...Oder den I. der Zukunfft Christi Matth. 21

Kom König/ kom den offt dein Zion hat begehret!
Kom Davids Kind vnd Herr/ Gott/ Helffer in der Noth
Vnd zarter Menschen Sohn! ... weiterlesen


Anzeigen


Auff den Sontag deß wider erscheinenden Richters

...Oder den II. der Zukunfft Christi/ Luc. 21

Schau`t schau`t ihr Völcker schau`t/ die schweren Wunder-Zeichen!
Das grosse Firmament/ der Himmel Krafft zubricht/
Der Monden ... weiterlesen


Grabschrift Marianae Gryphiae

Brudern Pauli Töchterlein


Geboren in der Flucht, umringt mit Schwert und Brand,
Schier in dem Rauch erstickt, der Mutter herbes Pfand,
Des Vatern höchste Furcht, die ... weiterlesen


Auf den letzten December

Das alte Jahr ist hin! Wir Menschen mit dem Jahr/
Noch nehmen wir der Zeitt und Jahre nimmer wahr/
Wie komts daß wir nicht sehn daß hir nichts könne stehn
Was zeitlich/ in dem ... weiterlesen


Ebenbild unseres Lebens

Der Mensch, das Spiel der Zeit, spielt, weil er allhie lebt
im Schauplatz dieser Welt; er sitzt, und doch nicht feste.
Der steigt, und jener fällt, der suchet die Paläste
und der ... weiterlesen


Abend

Der schnelle Tag ist hin / die Nacht schwingt ihre Fahn /
Und führt die Sternen auff. Der Menschen müde Scharen
Verlassen Feld und Werck / wo Thir und Vögel waren
Traurt itzt die ... weiterlesen


Widmung

Der WolEdlen/ Gestrengen/ Ehr- vnd Tugentsamen Frawen
EVÆ gebohrnen Pezoltin/ Frawen auff Schönborn vnd Zissendorff.
So wol auch Denen Ehrbaren/ vnd Vieltugendsamen Frawen
MARIÆ ... weiterlesen


Morgen Sonnet

Die ewig helle Schar will nun ihr Licht verschlissen,
Diane steht erblaßt; die Morgenröthe lacht
Den grauen Himmel an, der sanfte Wind erwacht
Und reizt das Federvolk, den neuen ... weiterlesen


Es ist alles eitel

Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
Wo jetzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,
Auf der ein Schäferskind wird ... weiterlesen


An den Hoch-Edlen Gestrengen...

Ihr Nordstern letzter Zeit / des Vaterlandes Stütze:
Die einig noch nicht bricht / nun Kirch und Hauß verfällt
Den Ach und Noth nicht pocht. 0 unerschreckter Held
An dem man ... weiterlesen


Einsamkeit

In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,
Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:
Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh`,
Auf welchem Eulen nur und stille ... weiterlesen


Am Ende

Jedoch was klag ich dir?
Dir ist mein Leid erkannt.
Was will ich dir entdecken,
Was du viel besser weißt:
Die Schmerzen, die mich schrecken,
Die Wehmut, die mich ... weiterlesen


Kein Freud ist ohne Schmerz...

Kein Freud ist ohne Schmerz, kein Wollust ohne Klagen,
Kein Stand, kein Ort, kein Mensch ist seines Kreuzes frei.
Wo schöne Rosen blühn, stehn scharfe Dorn dabei,
Wer außen ... weiterlesen


Auff den Tag Nicolai

Matth. 25.

Avff! steckt die Lichter an! vmbgürttet eure Lenden
Das/ wenn der Herr kommt man alsbald auff thu
O selig! die er nicht auß fauler Ruh
Wird in die grausam ... weiterlesen


Auff den Tag deß Apostels Andreæ

Matth. 4.

Es fahre was mich hält! es fahre Schiff vnd Netze!
Es fahre Gunst vnd Ruhm! es fahre Pracht vnd Geld!
Es fahre Schein vnd Ehr! es fahre/ was die Welt
Hoch/ ... weiterlesen


Betrachtung der Zeit

Mein sind die Jahre nicht die mir die Zeit genommen /
Mein sind die Jahre nicht / die etwa möchten kommen
Der Augenblick ist mein / und nehm` ich den in acht
So ist der mein / ... weiterlesen


Thränen in schwerer Krankheit

Mir ist, ich weiß nicht wie, ich seufze für und für.
Ich weine Tag und Nacht; ich sitz` in tausend Schmerzen;
Und tausend fürcht` ich noch; die Kraft in meinem Herzen
... weiterlesen


Über die Geburt Jesu

Nacht, mehr denn lichte Nacht! Nacht, Lichter als der Tag!
Nacht, heller als die Sonn, in der das Licht geboren,
Das Gott, der Licht, in Licht wohnhaftig, ihm erkoren!
O Nacht, die ... weiterlesen


An Gott den Heiligen Geist

O Fewer wahrer lieb! O brun der gutten gaben!
O Meister aller kunst! O Höchste Heilikeit!
O dreymall grosser Gott! O lust die alles leid
Vertreibt! O keusche taub! O furcht der ... weiterlesen


Ungereimtes Sonnett

Ob gleich Cloridalis auf ihre Marmor-Kugeln,
Die, wie ein ieder sagt, der Himmel selbst gewölbt,
Und auf ihr Angesicht, das Sternen gleichet, trozt,
Ob schon, wie sie vermeynt, des ... weiterlesen


An den gecreutzigten Jesum

VI.

Hir wil ich gantz nicht weg! laß alle Schwerdter klingen!
Greiff Spiß und Sebel an! brauch aller Waffen Macht
Vnd Flamm’ / und was die Welt für unerträglich ... weiterlesen


An eine Geschminckte

Was ist an Euch/ das Ihr Ewr eigen möget nennen?
Die Zähne sind durch Kunst in leeren Mund gebracht;
Euch hat der Schmincke dunst das Antlitz schöngemacht/
Daß Ihr tragt ... weiterlesen


Menschliches Elende

Was sind wir Menschen doch! Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen.
Ein Ball des falschen Glücks, ein Irrlicht dieser Zeit,
Ein Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid.
Ein bald ... weiterlesen


Thränen des Vaterlandes

Wir sind doch nunmehr ganz, ja mehr denn ganz verheeret!
Der frechen Völker Schar, die rasende Posaun
Das vom Blut fette Schwert, die donnernde Karthaun
Hat aller Schweiß, und ... weiterlesen


Wir sind doch nunmehr ganz...

Wir sind doch nunmehr ganz, ja mehr denn ganz verheeret!
Der frechen Völker Schar, die rasende Posaun
Das vom Blut fette Schwert, die donnernde Karthaun
Hat aller Schweiß, und ... weiterlesen


An den gefangenen Dicaeus

XI

Der Mutter enger Leib hilt erstlich dich gefangen /
Als deine Seele ward in Fleisch und Bein verstrickt;
So bald du dises Licht / das süsse Licht erblickt /
Bist du ... weiterlesen


An Cleandrum

XL.

Du fragst / wie Bibulus die Zeit zu Rom vertreibe?
Er sucht kein’ alte Schrifft / noch Bild / noch Buch / wie du
Er kümmert sich nicht vil / was man zu Hofe thu /
... weiterlesen


Als Er aus Rom geschidn

XLI.

Ade! Begriff der Welt! Stadt der nichts gleich gewesen /
Vnd nichts zu gleichen ist / in der man alles siht
Was zwischen Ost und West / und Nord und Suden blüht.
... weiterlesen


An Callirhoen

XLI.

Wie kompts Callirhoe? was mag die Vrsach seyn /
Daß du mich gestern hast so traurig angeblicket:
Wie daß du alle Lust und Freundligkeit verschicket?
War meine ... weiterlesen


An die Welt

XLIX.

Mein offt bestürmbtes Schiff der grimmen Winde-Spil
Der frechen Wellen Baal / das schir die Flutt getrennet /
Das über Klipp auf Klipp und Schaum und Sandt gerennet ... weiterlesen


An die Freunde

XLVI.

Gehabt euch alle wol O Erden gute Nacht!
Ihr Himmel, ich vergeh! umbsonst hat meine Wunden /
Mit so vil wehrtem Fleiß Callirhoe verbunden!
Man hat umbsonst an ... weiterlesen


An die umbstehenden Freunde

XLVII.

Ihr Libsten / die ihr mich das Wohn-Hauß grimmer Noth /
Den abgezehrten Leib / und die verdorrten Hände /
Diß sterbende Gesicht / und mein betrübtes Ende /
... weiterlesen


An eben denselben

XX.

Der Himmel hat auff mich gewüttet.
Er hat mich mehr denn hoch betrübt
Vnd alles / was mein Hertz gelibt
Mit Erden / in der Grufft beschüttet /

... weiterlesen


An einen unschuldig Leidenden

XXXIV.

Ein Brand-Pfall und ein Rad / Pech / Folter / Bley und Zangen /
Strick / Messer / Hacken / Beill / ein Holtzstoß und ein Schwerdt
Vnd sidend Oel / und Bley / ein ... weiterlesen


An eine Jungfrau

XXXV.

Ob zwar eur eigen Lob hir gar nicht ist zu schauen /
So nemt doch von mir an / was diser Feder Pflicht
Vnd meine Pieris hat andern auffgericht /
Die ihr nur ... weiterlesen


An die Sternen

XXXVI.

Ihr Lichter / die ich nicht auff Erden satt kann schauen /
Ihr Fackeln / die ihr Nacht und schwartze Wolcken trennt
Als Diamante spilt / und ohn Auffhören brennt;
... weiterlesen


An den vortrefflichen Philosophum und Mathematicum

XXXVI.

O Dantzig! wil der Zorn der Deutschland gantz verzehret
So rasend auff dich zu? wil der / der alle richt
Durch seiner Blitzen Glutt / die Thron’ und Krone bricht ... weiterlesen



Das beliebteste Wort in unserem Synonymwörterbuch ist derzeit darstellen.
Für mehr beliebte Synonyme: Top 200 | Alle beliebten Synonyme
Gedichte vom Autor Andreas Gryphius

Suche in 361046 Wörtern und 109461 Wortgruppen - Impressum
© WIE SAGT MAN NOCH 2004-2019

Synonym Wörterbuch - online Synonyme in diversen Sprachen - kostenlose Synonymsuche englisch, spanisch, italienisch, französisch, portugiesisch, niederländisch, polnisch, russisch



Wörterbücher

Anzeigen


Dies & Das
Abkürzungen - wichtige u. oftgesuchte Abkürzungen
Universitäten - deutsche Fach - und Hochschulen
Vornamen - Herkunft und Bedeutung von Vornamen
Zitate - umfangreiche Zitatdatenbank, Sprüche, Reime,...