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Gedichte - Bettina von Arnim


Auf diesem Hügel...

Auf diesem Hügel überseh ich meine
Welt! Hinab ins Tal, mit Rasen sanft
begleitet, Vom Weg durchzogen, der
hinüber leitet, Das weiße Haus
inmitten aufgestellt, Was ist`s, worin
sich
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Das Abendrot am Strand

Das Abendrot am Strand hinzieht, Ergibt
den Wellen sich mit Lust, Da schwellet
die beklemmte Brust Der unbewußten
Sehnsucht Lied, So kühn gewaltig zwingt
das Lied Die Trauer der
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Der Knabe sprach mit Lust

Der Knabe sprach mit Lust, Es saugt an
meiner Brust Ein kleines Kindlein
fein; Ei Knab, du bist betrogen, Oder
hast selbst gelogen, Dies kann fürwahr
nicht sein; Die Fraun a
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Das Lied vom Hemdchen

Die Sonne stand wohl auf Des Morgens um
halber vier. Sie zog ihr Hemdlein
aus Und hängt es an die Tür. Herfür
trat sie an Strom Und bad`t sich ganz
darein, Am ganze
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Eilt die Sonne...

Eilt die Sonne nieder zu dem
Abend, Löscht das kühle Blau in
Purpurgluten, Dämmrungsruhe trinken
alle Gipfel. Jauchzt die Flut hernieder
silberschäumend, Wallt gelassen nach v
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Das Königslied

Es lag ein junger König In seinem
guldenen Bett. Die Kron drückt ihn
nicht wenig, Die er auf dem Haupte
hätt. Doch drückten ihn wohl im
Herzen Die Liebesgedanken noch mehr.
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Seelied

Es schien der Mond gar helle, Die Sterne
blinkten klar, Es schliefen tief die
Wellen, Das Meer ganz stille war. Ein
Schifflein lag vor Anker, Ein Schiffer
trat herfür:
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Eros

Im Bett der Rose lag er
eingeschlossen, Im Wechselschimmer ihrer
zarten Seiten, Die taugebrochnen
Strahlen schmeichelnd gleiten Hinein zu
ihm, von Geisterhauch umflossen. Mich

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An Pamphilio

Im Grase liegen! Im Regengeträufel Den
Busen kühlen, Den heißen! Den du
bewegst, Liebe, Träumende; Mich
Träumer schiltst, Der dich nur träumt,
Liebe.
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Der Vulkan

Ja, die Zeichen sind alle erfüllet, Als
sich der Himmel so dunkel
umhüllet, Sonne auf blutenden Gleisen
entstieg. Wie die häuslichen Tiere sich
bargen, Ha, da schauderte allen vorm Ar
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Petöfi dem Sonnengott

Wie Vögel, die kaum befiedert im
Frühlicht flattern, Nächtlich
aufrauschen im Nest, - schlummertrunken,
- Wähnend im Schlaf sich zu heben gen
Abend oder gen Morgen: So aus Träumen
auffahr
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Lieblingsplätzchen

Wißt ihr, wo ich gerne weil In der
Abendkühle? In dem Beurertal da
ist Eine kleine Mühle; Und ein kleiner
Bach davor, Ringsherum steh`n
Bäume; Oft sitz ich da stundenlang
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Wer sich der Einsamkeit ergibt

`Wer sich der Einsamkeit ergibt, Ach der
ist bald allein; Ein jeder lebt, ein
jeder liebt Und läßt ihn seiner
Pein.` Wer sich dem Weltgewühl
ergibt, Der ist zwar nie alle
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