A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Charlotte von Ahlefeld

An August Duvau...

...als er nach Frankreich zurückkehrte

Beim Abschied, im Nahmen einiger seiner Freunde.

Glück und Ruhe möge Dich begleiten
In das ferne Land, das Dich gebahr,
... weiterlesen
Anzeigen


Sonett

Als mir, von goldner Freiheit noch umfangen,
Des Daseyns Fülle blühend sich erschloss,
Da war?s ein dunkles, heiliges Verlangen,
Das über mich der Sehnsucht Flammen goss.

... weiterlesen Thränen

An eine Freundin

Wie sanft naht jene Trauermelodie
Mir durch des Abends leise Dämmerhülle.
Aus Deines Tones wunderbarer Fülle
Entquillt mir Trost in süsser ... weiterlesen Die Rose im November

An Sophie B.

Herbstlich rauh verödet sind die Fluren,
Und verschwunden ist des Sommers Glanz;
Dennoch reich` ich eine seiner Spuren
Glühend Dir zum jugendlichen ... weiterlesen Sehnsucht nach den Bergen

Auf den Gipfeln erhabener Berge
Dünken die Sorgen der Erde mir Zwerge,
Wenn sie im Thale als Riesen mir drohn.
Dort erheben die ernsten Gedanken
Sich über des Schicksals ... weiterlesen Andenken der Kindheit

Auf der Kindheit längst vergangnen Tagen
Weilet oft mein still umwölkter Sinn,
Und aus meinem Herzen brechen Klagen,
Dass ich nun nicht mehr so glücklich bin!

... weiterlesen Hoffnung

Auf der Wallfahrt durch dies dunkle Leben
Leuchten uns nur selten milde Sterne;
Eingehüllt in trübe Wolken schweben
Sie dem Blicke unerreichbar ferne.

Wenn der ... weiterlesen Liebe und Hoffnung

Auf meinem frühen, stillen Gang durch`s Leben
Sah ich in holder, lieblicher Gestalt
Die Liebe und die Hoffnung vor mir schweben,
Von lichten Himmelsglorien umwallt.

... weiterlesen Die verwelkten Blumen

Aus des Glückes unumwölkten Tagen
Hab` ich Euch mir liebend aufgespart,
Am gerührten Herzen Euch getragen,
Und mit stiller Sorgfalt Euch verwahrt.

Dennoch - fühllos ... weiterlesen Die Camille unter den Blumen

Bleiche Camille, Du blühst verachtet im einsamen Felde,
Denn Dein simples Gewand reizet die Lüsternen nicht.
Farblos stehst Du verlassen im säuselnden Hauche des Windes -
Nimmer ... weiterlesen An Gräfin Caroline B.

Der Blumen Sprache möchtest Du ergründen,
Um sanft in ihr Dein Innres zu ergiessen?
Um in des Kranzes Harmonie zu winden
Des Herzens Blüthen , die sich still erschliessen,
... weiterlesen An meinen Lieblingsbaum

Die Träume, die in stillen Feierstunden,
Die dunkler Schatten mir so oft verlieh,
Die süsse Ruh, die ich bei Dir gefunden,
Mein Lieblingsbaum, o die vergess` ich nie!

... weiterlesen Der Liebende an eine verwelkte Blume

Diese Blume - ach sie kam von ihr!
Auch verwelkt noch ist sie heilig mir.
Längst sind ihre Farben hingeschwunden,
Wie die Seeligkeit vergangner Stunden -
Aber dennoch bleibt ... weiterlesen Verwelkte Blume

Diese Blume, ach sie kam von ihr!
Auch verwelkt noch ist sie heilig mir.
Längst sind ihre Farben hingeschwunden,
Wie die Seligkeit vergangner Stunden;
Aber dennoch bleibt sie ... weiterlesen Bei Übersendung eines Vergissmeinnicht

Diese Blume, deren blaue Blüthe
Deutungsvoll der schönste Nahme schmückt,
Der als Wunsch mir längst im Herzen glühte,
Hab` ich einsam heut` im Thal gepflückt.

... weiterlesen Streben in die Ferne

Du blaue Ferne, die mir lieblich winket,
Was birgst Du wohl in Deinen Nebelduft?
Ist`s ein Phantom, was mir entzückend blinket
Als Stern der Ahndung dort in fremder Luft?

... weiterlesen An den Abendstern

Du blickst so lächelnd auf mich nieder,
Du heller, lieber Abendstern,
Als hörtest Du die leisen Lieder
Der ahnungsvollen Schwermuth gern.

Wenn alles schläft, erweckt ... weiterlesen Der Traum

Ein seltner Traum hielt magisch mich umfangen
Und zauberte mir Wunderbilder vor.
Des Haines Wipfel rauschten, und es drangen
Die Sterne golden durch der Wolken Flor.
Das Meer ... weiterlesen Die Löwin und die Füchsin

Eine Füchsin, die auf ihre Fruchtbarkeit stolz war, schalt eine Löwin, daß sie nur ein einziges Junges zur Welt brächte. Die Löwin antwortete ihr darauf: `Fürwahr, ich bringe nur eines zur ... weiterlesen Glück der Liebe

Einem Schmetterlinge gleicht die Liebe;
Wie er flatternd über Blumen schwebt,
So entflieht sie oft auf leichten Schwingen,
Und nur selten kehrt sie uns zurück.

... weiterlesen Die Verlassene

Erklinge still, du Lied der treuen Liebe,
Nur Seufzerhauch sey deine Melodie.
Kein lauter Klang darf sich mit dir vermählen,
Denn leise nur spricht die Melancholie.

... weiterlesen Des Schiffers Braut am Meere

Es braust der Sturm - mit schaumbedeckten Wellen
Erhebt sich rauschend das erzürnte Meer,
Und rascher Blitze Feuerstrahlen hellen
Der Dämmrung Nebel grausend um mich her.
... weiterlesen An die Wolken

Es jagen die Stürme
Am herbstlichen Himmel
Die fliehenden Wolken;
Es wehen die Blätter
Des Haines hernieder,
Es hüllt sich in Nebel
Das ferne Gebirg. -
... weiterlesen Sehnende Erwartung

Es lärmt der Markt - Geräusch erfüllt die Strassen,
Die Glocke klingt, die Thür geht auf und zu,
Und fremde Stimmen, fremde Schritte schallen
Dem lauschenden, getäuschten Ohr ... weiterlesen Der Jüngling am Meere

Es sass ein Jüngling am Meere,
Und sang ein trauriges Lied,
Von Sturm und Wellengeräusche,
In denen sein Liebchen verschied.

Da lächelte golden und ruhig
... weiterlesen Pflanzenleben

Habt Ihr schon in junges Grün gekleidet,
Eure Knospen jugendlich empor?
Zarte Pflanzen, die ich oft beneidet,
Wenn mein Auge sich an Euch geweidet,
Und mein Sinn sich tief in ... weiterlesen Sehnsucht

Im Frühling.

Wenn Philomelens bange Liebesklage
Mir neu ertönt im leisen Pappelhain,
Da denk` ich sehnend der vergangnen Tage,
Und seufze schmerzlich: ach, ich bin ... weiterlesen Sesostris

Im Triumph, nach mühevollen Tagen,
Kehrt Sesostris heim aus blut`ger Schlacht.
Könige, die seine Fesseln tragen,
Mehren seines Zuges stolze Pracht;
Denn gespannt an hohen ... weiterlesen Sicherheit in Beschränkung

In des Baches reinen, hellen,
Leise nur bewegten Wellen,
Schlüpft das Fischlein froh dahin.
Und die klaren Fluthen geben
Seinem stillen, stummen Leben
Nahrung und ... weiterlesen Die Erscheinung

Ist?s Dein Schatten, der mit lindem Wehen
Leise oft, und flüsternd um mich schwebt,
Dass mir ahnungsvoll das Herz erbebt
Und mir Thränen in den Augen stehen?

Deinen ... weiterlesen Für Dich

Kennst Du das Wort, das allgewalt`ge Schwingen
Dem Geiste leiht, das schwerste zu vollbringen?
Das göttergleich, gesunknen Muth befeuert,
Und starke Kraft in schwacher Brust ... weiterlesen Ahndung

Laue Lüfte säuseln,
Und die Wellen kräuseln
Flüsternd sich im Meer;
Mondenstrahlen beben
Auf der Fluth und schweben
Glänzend hin und her.

Holde ... weiterlesen An Pfingsten

Lehrer der Taubstummen in Kiel

Sey mir gesegnet, Du, den Menschenliebe
Beim schweren Amte unterstützt mit Kraft,
Du, der im Chaos dumpf verworrner Triebe,
Des Geistes ... weiterlesen Frühling ohne Wiederkehr

Lieblich ist des Lenzes erstes Lächeln,
Wenn in Blütenbäumen laue Luft sich wieget,
Und des Baches eisbefreite Welle
Nicht mehr stockend, durch die Fluren rinnt.

... weiterlesen Der Mond und Er

Lächelndes schönes Gestirn, zu Deiner unendlichen Höhe
Wend` ich den traurigen Blick, und er erheitert sich oft.
So auch erheb` ich zu Ihm die schwermuthsvollen Gedanken,
... weiterlesen Trennung

Maienlüste wehen durch die Haine,
Blüthen brechen aus dem Keim hervor;
In der Sonne mütterlichem Scheine
Richtet sich die Pflanzenwelt empor.
Vögel singen in den grünen ... weiterlesen Bei Übersendung meines Bildes

Nimm hin dies Bild, das auch in weite Ferne
Dir folgen darf, Geliebter! nimm es hin!
Und glaub` es seinem Lächeln, es wird gerne
An Deiner Brust die weite Welt durchziehn.
... weiterlesen Die Klosterjungfrau

Nur wenig rasche, schnell gewagte Schritte,
Und knarrend öffnet sich die Pforte hier;
Es ist geschehn - in seine düstre Mitte
Fasst mich der Vorhof, wehe, wehe mir!

... weiterlesen Liebestreue

Romanze.

Ein Ritter sah auf`s weite Meer
Mit trüben Blicken hin;
Ihm war das volle Herz so schwer,
So hoffnungslos sein Sinn.
Wie Meereswogen wälzt` es sich
... weiterlesen Das schönere Land

So willst Du nun die traute Heimath fliehen,
Wo Dir des Lebens Morgenroth getagt? -
In fern entlegne Länder willst Du ziehen,
Weil Dir das Schicksal manchen Wunsch versagt?
... weiterlesen Der Frühlingstag

Sophiens Schatten gewidmet

Wenn über mir das reine Blau der Luft
Und rings um mich der Blüthenbäume Duft
Den Frühlingstag in mein Gedächtniss ruft,
Der unsre ... weiterlesen Dora`s Abendlied

Still tritt der Mond in weiter Himmelsferne
Aus des Gewölkes nächtlich grauem Flor,
In goldner Reinheit schimmernd jetzt hervor,
Umgeben von dem hellen Chor der Sterne;
Ihn, ... weiterlesen Die Geschenke

Um in der Ferne meiner zu gedenken,
Bedarfst Du wohl der äussern Zeichen nicht.
In Deiner Brust unsterblich mich zu denken,
Macht mir Dein Schwur zur ewig heil`gen Pflicht,
... weiterlesen Geduld

Umstarrt vom Eis des Norden
In trüber Einsamkeit,
Ist mir ein Blümchen worden
Das duftend mich erfreut.

Im Thaue bittrer Thränen
Entfaltete es sich,
... weiterlesen An ein Kind

Ungetrübt und klar und helle
Rinnet noch des Lebens reine Quelle,
Zwischen Blumenufern Dir dahin.
Morgenroth glänzt auf den stillen Fluthen,
Und im Wiederschein der ... weiterlesen An eine Immortelle

Unvergängliche Blume, die Er mir scheidend gegeben,
Möchte sein Innres, wie Dich, nimmer verwandeln die Zeit. Vergänglichkeit

Vergänglich ist das festeste im Leben -
Was trauerst Du, dass Liebe auch vergeht?
Lass sie dahin in`s Reich der Zeiten schweben,
Leicht, wie des Lenzes Blüthenhauch verweht.
... weiterlesen Elegie

Wandelnd im Schimmer des Mondes, und tief in Gedanken versunken,
Führt mich der ländliche Pfad über das schweigende Feld,
Und in der Stille des Abends, die mich balsamisch ... weiterlesen Einsamkeit

Was ist wahre Einsamkeit?
sind wir einsam, wenn das Leben
rings von Stille ist umgeben?
Wenn die rege Fantasie
uns in schaffender Magie
neu beseelt mit süßem ... weiterlesen Heimweh

Was zieht uns aus der Fremde bunten Kreisen
Zur Heimath hin mit stürmischer Gewalt,
Als ginge ewig dort in sanften Gleisen
Der Strom des Glücks, der sonst uns nirgends wallt?
... weiterlesen Der arme Fischer

Wenn des Flusses klare Wellen
Mondbeglänzt vorüber ziehn,
Schau ich trübe nach den hellen
Fenstern ihres Schlosses hin.

Und es zittern bange Schauer
Mir durch ... weiterlesen Mein Dörfchen

Wenn im Weltgeräusch, das mich umgiebt,
Noch mein Herz Dich, trautes Dörfchen, liebt,
O so sinds der Kindheit Frühlingskränze
Und die Reize ländlicher Natur,
... weiterlesen Furcht und Glaube

Wenn zwischen uns sich weite Fernen dehnen,
Kein milder Strahl des Wiedersehens glimmt,
Und in des Busens tief verschlossnem Sehnen
Mein Herz der Hoffnung Stimme nicht vernimmt;
... weiterlesen Der Sommerregen

Wie milde säuselst Du, o kühler Regen,
Auf die verschmachtende, verbleichte Flur.
Dein längst so heiss, so bang erflehter Seegen,
Erfrischt die ganze seufzende Natur,
... weiterlesen Im Herbst

Wie mit Flor bezogen ist der Himmel,
Graue Nebel sinken feucht und schwer,
Und der Raben hungriges Gewimmel
Zieht auf Stoppelfeldern hin und her.

Blätter rauschen auf ... weiterlesen Beim Abschied

Wirst Du in der Ferne mein gedenken,
Wenn die Welt geräuschvoll Dich zerstreut?
Wirst Du oft mir stille Stunden schenken,
Der Erinnrung unsres Glücks geweiht?

Wird ... weiterlesen

Anzeigen

Dies & Das

Abkürzungen - wichtige u. oftgesuchte Abkürzungen
Universitäten - deutsche Fach - und Hochschulen
Vornamen - Herkunft und Bedeutung von Vornamen
Zitate - umfangreiche Zitatdatenbank, Sprüche, Reime,...