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Gedichte - Christian Gryphius


Seufzer unter währender Wienerischen Belagerung

Ach Gott, die gantze
Christenheit Schwimmt izt in Blutt und
Thränen; Der Feinde Schwarm ist schon
bereit Sich einen Weg zu bähnen In
unser armes Vaterland, Man hört die
Pos
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Uber des berühmtesten Herrn von Lohensteins Abste

Ach Kleinod dieser Stad! Ach theurer
Lohenstein! Verzeih, wofern’ ich dich
mit dieser Pflicht versehre, Und dein
berühmtes Grab mit frecher Hand
entehre, Verzeih! Der heisse Schmertz
rei
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An die treubrüchige Arimene

An die treubrüchige Arimene, im Nahmen
eines andern Nach dem Straßburgischen
Sprüchwort: Ich brauche nichts
also: Fort, Arimene, fort, du
liederliche Dirne, Ich brauche nichts
al
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Das bethränte Breßlau bey Hr. C. von H. Beerdigu

Budorgis sazte sich, weil, was Sie vor
gezieret, Mit ihrem ATLAS fiel, in
blassen Todten-Graus. Und starrt’,
als wäre sie vom Donner-Strahl
gerühret, Brach aber doch zulezt in
diese Seu
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Wienerisches Sieges-Lied

Deine Beständigkeit, tapferes
Wien, Sol gleichwie die Cedern stäts
wachsen und blühn Dein
Helden-Mutt Trozt Schwerd und
Glutt, Und tritt mit frohem Fuß auf
Stambols Brutt.
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Auf einen angenehmen Hund

Galantel, welch ein Glück! hat seine
Frau erfreuet, Galantel, welchem sich
kein Sirius vergleicht, Galantel, der
den Preiß der Trefligkeit
erreicht, Galantel, dem die Gunst der
Sternen vi
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Ungereimtes Sonnett

Ob gleich Cloridalis auf ihre
Marmor-Kugeln, Die, wie ein ieder sagt,
der Himmel selbst gewölbt, Und auf ihr
Angesicht, das Sternen gleichet,
trozt, Ob schon, wie sie vermeynt, des
Paris g
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Ode

Ode, welche den 9. Sept. abgesungen
worden, als den 12. darauf der
glückliche Entsatz von Wien
erfolgte Hilf, Himmel! welch’ ein
grauses Schrecken Sucht unser werthes
Vaterland M
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Auf seine Liebste, bey Uberreichung eines Geschenc

Vor den Braut-Krantz, Mein Kind, diß
schlechte Gold, daß die vermeßne
Hand, Die unverdiente Huld zur
Kühnheit angetrieben, Vor ihre Füsse
legt, zeigt mein beständig Lieben
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