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Gedichte - Christian Fürchtegott Gellert


Bußlied

An dir allein, an dir hab ich
gesündigt, Und übel oft vor dir
getan. Du siehst die Schuld, die mir
den Fluch verkündigt; Sieh, Gott, auch
meinen Jammer an. Dir ist mein Fl
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Bußlied

An dir allein, an dir hab ich
gesündigt, Und übel oft vor dir
getan. Du siehst die Schuld, die mir den
Fluch verkündigt; Sieh, Gott, auch
meinen Jammer an. Dir ist mein Flehn,
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Vertrauen auf Gottes Vorsehung

Auf Gott, und nicht auf meinen Rat Will
ich mein Glücke bauen, Und dem, der
mich erschaffen hat, Mit ganzer Seele
trauen. Er, der die Welt Allmächtig
hält, Wird mich
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Weihnachtslied (II)

Auf, schicke dich, Recht feierlich Des
Heilands Fest mit Danken zu
begehen! Lieb ist der Dank, Der
Lobgesang, Durch den wir ihn, den Gott
der Lieb, erhöhen. Sp
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Daß oft die allerbesten Gaben...

Daß oft die allerbesten Gaben Die
wenigsten Bewund`rer haben, Und daß
der größte Teil der Welt Das
Schlechte für das Gute hält; Dies
Übel sieht man alle Tage. Jedoch, w
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Das Gebet

Dein Heil, o Christ, nicht zu
verscherzen, Sei wach und nüchtern zum
Gebet! Ein Flehn aus reinem guten
Herzen Hat Gott, dein Vater, nie
verschmäht. Erschein vor seinem
Angesichte
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Der erhörte Liebhaber

Der größte Fehler in der Liebe, O
Jüngling, ist die Furchtsamkeit; Was
helfen dir die süßen Triebe Bei einer
stummen Schüchternheit? Du liebst und
willst es doch nicht wagen,
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Der Kuckuck

Der Kuckuck sprach mit einem Star, der
aus der Stadt entflohen war. `Was
spricht man`, fing er an zu
schrein, `was spricht man in der Stadt
von unsern Melodein? Was spricht man
von d
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Der Kuckuck

Der Kuckuck sprach mit einem Star, der
aus der Stadt entflohen war. `Was
spricht man`, fing er an zu
schrein, `was spricht man in der Stadt
von unsern Melodein? Was spricht man von
der N
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Till

Der Narr, dem oft weit minder Witz
gefehlt Als vielen, die ihn gern
belachen, Und der vielleicht, um andre
klug zu machen, Das Amt des Albernen
gewählt; (Wer kennt nicht Tills
berühmte
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Prüfung am Abend

Der Tag ist wieder hin, und diesen Teil
des Lebens, Wie hab ich ihn verbracht?
Verstrich er mir vergebens? Hab ich mit
allem Ernst dem Guten nachgestrebt? Hab
ich vielleicht nur mir, nicht
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Der Tod der Fliege und der Mücke

Der Tod der Fliege heißt mich
dichten; Der Tod der Mücke heischt mein
Lied. Und kläglich will ich dir
berichten, Wie jene starb und die
verschied. Sie setzte sich, die junge
Fl
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Warnung vor der Wollust

Der Wollust Reiz zu widerstreben, Dies,
Jugend, liebst du Glück und
Leben, Laß täglich deine Weisheit
sein. Entflieh der schmeichelnden
Begierde; Sie raubet dir des Herzens
Zierde
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Die Ehre Gottes aus der Natur

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre, Ihr
Schall pflanzt seinen Namen fort. Ihn
rühmt der Erdkreis, ihn preisen die
Meere; Vernimm, O Mensch, ihr göttlich
Wort! Wer trägt der Him
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Die Nachtigall und der Kuckuck

Die Nachtigall sang einst ihr
göttliches Gedicht, Zu sehn, ob es die
Menschen fühlten. Die Knaben, die im
Tale spielten, Die spielten fort und
hörten nicht. Indem ließ sich der
Kucku
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Die Nachtigall und die Lerche

Die Nachtigall sang einst mit vieler
Kunst; Ihr Lied erwarb der ganzen Gegend
Gunst; Die Blätter in den Gipfeln
schwiegen Und fühlten ein geheim
Vergnügen. Der Vögel Chor vergaß der
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Weihnachtslied

Dies ist der Tag, den Gott
gemacht; Sein werd in aller Welt
gedacht! Ihn preise, was durch Jesum
Christ Im Himmel und auf Erden
ist! Die Völker haben dein
geharrt, Bi
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Lied am Geburtstage

Dir dank ich heute für mein Leben; Am
Tage, da du mir`s gegeben, Dank ich
dir, Gott, dafür. Durch freie Gnad
allein bewogen, Hast du mich aus dem
Nichts gezogen; Durch deine
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Danklied

Du bist`s, dem Ruhm und Ehre
gebühret; Und Ruhm und Ehre bring ich
dir. Du, Herr, hast stets mein
Schicksal regieret, Und deine Hand war
über mir. Wenn Not zu meiner Hütte
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Trost eines schwermütigen Christen

Du klagst, o Christ! in schweren
Leiden, Und seufzest, daß der Geist
der Freuden Von dir gewichen ist. Du
klagst und rufst: Herr, wie so
lange? Und Gott verzeiht, und dir wird
bange
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Zufriedenheit mit seinem Zustande

Du klagst, und fühlest die
Beschwerden Des Stands, in dem du
dürftig lebst; Du strebest,
glücklicher zu werden, Und siehst,
daß du vergebens strebst. Ja, klage!
Gott erla
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Der unsterbliche Autor

Ein Autor schrieb sehr viele Bände Und
ward das Wunder seiner Zeit; Der
Journalisten güt`ge Hände Verehrten
ihm die Ewigkeit. Er sah, vor seinem
sanften Ende, Fast alle Werke se
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Der glückliche Dichter

Ein Dichter, der bei Hofe war - Bei
Hofe? Was? bei Hofe gar? Wie kam er denn
zu dieser Ehre? Ich wüßte nicht, was
ein Poet, Ein Mensch, der nichts vom
Recht und Staat versteht, W
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Geduld

Ein Herz, o Gott! in Leid und Kreuz
geduldig, Das bin ich dir und meinem
Heile schuldig. Laß mich die Pflicht,
die wir so oft vergessen, Täglich
ermessen. Bin ich nicht Sta
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Der junge Gelehrte

Ein junger Mensch, der viel
studierte, Und, wie die Eltern ganz wohl
sahn, Was Großes schon im Schilde
führte, Sprach einen Greis um solche
Schriften an, Die stark und sinnreich
denken
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Der alte Dichter und der junge Kritikus

Ein Jüngling stritt mit einem
Alten Sehr lebhaft über ein
Gedicht. Der Alte hielt`s für schön;
der Jüngling aber nicht, Und hatte
recht, es nicht für schön zu
halten. Er wies dem
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Der Maler

Ein kluger Maler in Athen, Der minder,
weil man ihn bezahlte, Als weil er Ehre
suchte, malte, Ließ einen Kenner einst
den Mars im Bilde sehn Und bat sich
seine Meinung aus. D
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Hans Nord

Ein Mann, der sich auf vielerlei
verstund, That durch den Druck in London
kund, Daß er ein seltnes Kunststück
wüßte, Und lud auf sein erbaut
Gerüste Den künft`gen Tag die Bürger
e
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Der gütige Besuch

Ein offner Kopf, ein muntrer
Geist, Kurz, einer von den feinen
Leuten, Die ihr Beruf zu
Neuigkeiten Nie denken, ewig reden
heißt; Die mit Gewalt es haben
wollen, Daß Kluge n
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Der gütige Besuch

Ein offner Kopf, ein muntrer
Geist, Kurz, einer von den feinen
Leuten, Die ihr Beruf zu Neuigkeiten Nie
denken, ewig reden heißt; Die mit
Gewalt es haben wollen, Daß Kluge
närri
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Das Hospital

Elmire war zur Witwe worden Und nahm
sich vor, nicht mehr zu frein. Allein
sie war noch jung; was macht man ganz
allein? Ich dächte doch, sie könnte
wieder frein; Der Witwenstand i
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Am neuen Jahre

Er ruft der Sonn und schafft den
Mond, Das Jahr darnach zu teilen; Er
schafft es, daß man sicher wohnt, Und
heißt die Zeiten eilen; Er ordnet
Jahre, Tag und Nacht; Auf! laß
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Trost der Erlösung

Gedanke, der uns Leben gibt, Welch Herz
vermag dich auszudenken! »Also hat
Gott die Welt geliebt, Uns seinen Sohn
zu schenken!« Hoch über die
Vernunft erhöht, Umri
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Vom Worte Gottes

Gott ist mein Hort! Und auf sein
Wort Soll meine Seele trauen. Ich
wandle hier, Mein Gott, vor dir Im
Glauben, nicht im Schauen. Dein Wort
ist wahr; Laß
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Gott ist mein Lied

Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der
Stärke, Hehr ist sein Nam` Und groß
sind seine Werke, Und alle Himmel sein
Gebiet. Er will und spricht`s; So
sind und
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Gottes Macht und Vorsehung

Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der
Stärke; Hehr ist sein Nam, und groß
sind seine Werke, Und alle Himmel sein
Gebiet. Er will und spricht`s; So
sind und leben W
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Gottes Macht und Vorsehung

Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der
Stärke; Hehr ist sein Nam, und groß
sind seine Werke, Und alle Himmel sein
Gebiet. Er will und spricht`s; So sind
und leben Welten.
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Bitten

Gott, deine Güte reicht so weit, So
weit die Wolken gehen; Du krönst uns
mit Barmherzigkeit, Und eilst, uns
beizustehen. Herr, meine Burg, mein
Fels, mein Hort, Vernimm mein
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Bitten

Gott, deine Güte reicht so weit, So
weit die Wolken gehen; Du krönst uns
mit Barmherzigkeit, Und eilst, uns
beizustehen. Herr, meine Burg, mein
Fels, mein Hort, Vernimm mein Fleh
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Demut

Herr! lehre mich, wenn ich der Tugend
diene, Daß nicht mein Herz des Stolzes
sich erkühne, Und nicht auf sie
vermessen sei. Herr! lehre mich, wie
oft ich fehle, merken. Was ist der
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Abendlied

Herr, der du mir das Leben Bis diesen
Tag gegeben, Dich bet ich kindlich
an! Ich bin viel zu geringe Der Treue,
die ich singe, Und die du heut an mir
getan. Mit
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Passionslied

Herr, stärke mich, dein Leiden zu
bedenken, Mich in das Meer der Liebe zu
versenken, Die dich bewog, von aller
Schuld des Bösen Uns zu
erlösen! Vereint mit Gott, ein Mensc
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In Krankheit

Ich hab in guten Stunden Des Lebens
Glück empfunden; Und Freuden ohne
Zahl: So will ich denn gelassen Mich
auch in Leiden fassen; Welch Leben hat
nicht seine Qual?
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Allgemeines Gebet

Ich komme vor dein Angesicht, Verwirf,
o Gott, mein Flehen nicht; Vergib mir
alle meine Schuld, Du Gott der Gnaden
und Geduld. Schaff du ein reines Herz
in mir, Ein He
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Am Kommuniontage

Ich komme, Herr, und suche
dich, Mühselig und beladen. Gott,
mein Erbarmer, würdge mich Des Wunders
deiner Gnaden. Ich liege hier vor
deinem Thron, Sohn Gottes und des Mensc
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Auf die Himmelfahrt des Erlösers

Jauchzt, ihr Erlösten, dem Herrn! Er
hat sein Werk vollendet; Des müsse
sich der Erdkreis freun! Er fährt
verkläret hinauf zu dem, der ihn
gesendet, Und nimmt die Himmel wieder
ein.
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Osterlied

Jesus lebt, mit ihm auch ich. Tod, wo
sind nun deine Schrecken? Er, er lebt,
und wird auch mich Von den Toten
auferwecken. Er verklärt mich in sein
Licht; Dies ist meine Zuve
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Morgengesang

Mein erst Gefühl sei Preis und
Dank; Erheb ihn, meine Seele! Der Herr
hört deinen Lobgesang; Lobsing ihm,
meine Seele! Mich selbst zu
schützen, ohne Macht, Lag ich
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Vom Tode

Meine Lebenszeit
verstreicht, Stündlich eil ich zu dem
Grabe; Und was ist`s, das ich
vielleicht, Das ich noch zu leben
habe? Denk, o Mensch! an deinen
Tod. Säume nicht; denn
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Vom Tode

Meine Lebenszeit verstreicht, Stündlich
eil ich zu dem Grabe; Und was ist`s, das
ich vielleicht, Das ich noch zu leben
habe? Denk, o Mensch! an deinen
Tod. Säume nicht; denn eins
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Trost des ewigen Lebens

Nach einer Prüfung kurzer
Tage Erwartet uns die Ewigkeit. Dort,
dort verwandelt sich die Klage In
göttliche Zufriedenheit. Hier übt die
Tugend ihren Fleiß; Und jene Welt r
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Nicht jede Besserung ist Tugend

Nicht jede Besserung ist Tugend; Oft ist
sie nur das Werk der Zeit. Die wilde
Hitze roher Jugend Wird mit den Jahren
Sittsamkeit; Und was Natur und Zeit
getan, Sieht unser Stolz al
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Die Wachsamkeit

Nicht, daß ich`s schon ergriffen
hätte; Die beste Tugend bleibt noch
schwach; Doch, daß ich meine Seele
rette, Jag ich dem Kleinod eifrig
nach. Denn Tugend ohne Wachsamkeit
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Die Liebe der Feinde

Nie will ich dem zu schaden suchen, Der
mir zu schaden sucht. Nie will ich
meinem Feinde fluchen, Wenn er aus Haß
mir flucht. Mit Güte will ich ihm
begegnen, Nicht d
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Um Ergebung in den göttlichen Willen

O Herr, mein Gott! durch den ich bin und
lebe, Gib, daß ich mich in deinen Rat
ergebe; Laß ewig deinen Willen
mein, Und was du tust, mir teuer
sein! Du, du regierst, bist W
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Der Selbstmord

O Jüngling, lern aus der Geschichte,
die dich vielleicht zu Tränen zwingt,
was für bejammernswerte Früchte
die Liebe zu den Schönen
bringt! Ein Beispiel wohlerzogner
... weiterlesen


Der Selbstmord

O Jüngling, lern aus der
Geschichte, die dich vielleicht zu
Tränen zwingt, was für bejammernswerte
Früchte die Liebe zu den Schönen
bringt! Ein Beispiel wohlerzogner
Jugend,
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Der Kampf der Tugend

Oft klagt dein Herz, wie schwer es
sei, Den Weg des Herrn zu wandeln, Und
täglich seinem Worte treu, Zu denken
und zu handeln. Wahr ist`s, die Tugend
kostet Müh, Sie ist der
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Versicherung der Gnade Gottes

So hoff ich denn mit festem Mut Auf
Gottes Gnad und Christi Blut; Ich hoff
ein ewig Leben. Gott ist ein Vater, der
verzeiht, Hat mir das Recht zur
Seligkeit In seinem Sohn geg
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Die Liebe des Nächsten

So jemand spricht: Ich liebe Gott! Und
haßt doch seine Brüder, Der treibt
mit Gottes Wahrheit Spott, Und reißt
sie ganz darnieder. Gott ist die Lieb,
und will, daß ich Den
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Die Liebe des Nächsten

So jemand spricht: Ich liebe Gott! Und
haßt doch seine Brüder, Der treibt mit
Gottes Wahrheit Spott, Und reißt sie
ganz darnieder. Gott ist die Lieb, und
will, daß ich Den Näc
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Ermunterung, die Schrift zu lesen

Soll dein verderbtes Herz zur Heiligung
genesen, Christ, so versäume nicht,
das Wort des Herrn zu lesen; Bedenke,
daß dies Wort das Heil der ganzen
Welt, Den Rat der Seligkeit, den Geist
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Till

Till Eulenspiegel zog einmal mit andern
über Berg und Tal. Sooft als sie zu
einem Berge kamen, ging Till an seinem
Wanderstab den Berg ganz sacht und ganz
betrübt hinab; all
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Epiktet

Verlangst du ein zufriednes Herz: So
lern` die Kunst, dich stoisch zu
besiegen, Und glaube fest, daß deine
Sinnen trügen. Der Schmerz ist in der
That kein Schmerz Und das Vergnügen ke
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Der Blinde und der Lahme

Von ungefähr muß einen Blinden Ein
Lahmer auf der Straße finden, Und jener
hofft schon freudenvoll, Daß ihn der
andre leiten soll. Dir, spricht der
Lahme, beizustehn? Ic
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Wider den Übermut

Was ist mein Stand, mein Glück, und
jede gute Gabe? Ein unverdientes
Gut. Bewahre mich, o Gott, von dem ich
alles habe, Vor Stolz und
Übermut. Wenn ich vielleicht der
Welt
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Gelassenheit

Was ist`s, daß ich mich quäle? Harr
Seiner, meine Seele, Harr und sei
unverzagt! Du weißt nicht, was dir
nützet: Gott weiß es, und Gott
schützet; Er schützet den, der n
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Beständige Erinnerung des Todes

Was sorgst du ängstlich für dein
Leben? Es Gott gelassen
übergeben, Ist wahre Ruh und deine
Pflicht. Du sollst es lieben, weislich
nützen, Es dankbar, als ein Glück,
besitzen,
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Beständige Erinnerung des Todes

Was sorgst du ängstlich für dein
Leben? Es Gott gelassen übergeben, Ist
wahre Ruh und deine Pflicht. Du sollst
es lieben, weislich nützen, Es dankbar,
als ein Glück, besitzen,
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Der Schutz der Kirche

Wenn Christus seine Kirche schützt: So
mag die Hölle wüten. Er, der zur
Rechten Gottes sitzt, Hat Macht, ihr zu
gebieten. Er ist mit Hülfe nah; Wenn
er gebeut, steht`s da.
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Preis des Schöpfers

Wenn ich, o Schöpfer! deine Macht, Die
Weisheit deiner Wege, Die Liebe, die
für alle wacht, Anbetend
überlege: So weiß ich, von Bewundrung
voll, Nicht, wie ich dich erhebe
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Preis des Schöpfers

Wenn ich, o Schöpfer! deine Macht, Die
Weisheit deiner Wege, Die Liebe, die
für alle wacht, Anbetend überlege: So
weiß ich, von Bewundrung voll, Nicht,
wie ich dich erheben sol
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Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht

Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht, die
Weisheit deiner Wege, die Liebe, die
für Alle wacht, anbetend
überlege: so weiß ich, von Bewundrung
voll, nicht, wie ich dich erhebe
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Das natürliche Verderben des Menschen

Wer bin ich von Natur, wenn ich mein
Innres prüfe? O wie viel Greul läßt
mich mein Herze sehn! Es ist verderbt;
darum verbirgt mir`s seine Tiefe, Und
weigert sich, die Prüfung auszusteh
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Der Weg des Frommen

Wer Gottes Wege geht, nur der hat
großen Frieden, Er widersteht der
bösen Lust; Er kämpft, und ist des
Lohns, den Gott dem Kampf
beschieden, Ist seiner Tugend sich
bewußt.
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Der tätige Glaube

Wer Gottes Wort nicht hält, und
spricht: Ich kenne Gott! der
trüget; In solchem ist die Wahrheit
nicht, Die durch den Glauben
sieget. Wer aber sein Wort glaubt und
hält, De
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Die Güte Gottes

Wie groß ist des Allmächtgen
Güte! Ist der ein Mensch, den sie
nicht rührt? Der mit verhärtetem
Gemüte Den Dank erstickt, der ihm
gebührt? Nein, seine Liebe zu
ermessen,
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Betrachtung des Todes

Wie sicher lebt der Mensch, der
Staub! Sein Leben ist ein fallend
Laub; Und dennoch schmeichelt er sich
gern, Der Tag des Todes sei noch
fern. Der Jüngling hofft des Greises
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Wider den Aufschub der Bekehrung

Willst du die Buße noch, die Gott
gebeut, verschieben: So schändest du
sein Wort, und mußt dich selbst nicht
lieben. Ist deine Besserung nicht
deiner Seele Glück? Und wer verschiebt
sei
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Wider den Geiz

Wohl dem, der beßre Schätze
liebt, Als Schätze dieser Erden! Wohl
dem, der sich mit Eifer übt, An Tugend
reich zu werden; Und in dem Glauben,
des er lebt, Sich über diese
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Wider den Geiz

Wohl dem, der beßre Schätze liebt,Als
Schätze dieser Erden!Wohl dem, der sich
mit Eifer übt,An Tugend reich zu
werden;Und in dem Glauben, des er
lebt,Sich über diese Welt erhe
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Der Fuchs und die Elster

Zur Elster sprach der Fuchs: `O! wenn
ich fragen mag, Was sprichst du doch den
ganzen Tag? Du sprichst wohl von
besondern Dingen?` `Die Wahrheit`, rief
sie, `breit` ich aus. Was keines w
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