A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Christian H. von Hoffmannswaldau


Albanie gebrauche deiner zeit

1. Albanie/ gebrauche deiner zeit/ Und
laß den liebes-lüsten freyen
zügel/ Wenn uns der schnee der jahre
hat beschneyt/ So schmeckt kein kuß/
der liebe wahres siegel/ Im grüne
... weiterlesen

Anzeigen



An einen Mißvergnügten

Ach! was benebelt doch die Kräfte
deiner Sinnen? Wirst du bei Sonnenschein
Nichts mehr erkiesen können? Kennst du
dich selber nicht? Dich hungert bei der
Kost, dich dürstet bei den Flüssen
... weiterlesen


Lied der Freude

Ach! was wollt ihr, trübe Sinnen
Doch beginnen! Traurigsein hebt keine
Noth; Es verzehret nur die Herzen,
Nicht die Schmerzen, Und ist ärger, als
der Tod.
... weiterlesen


Klage der Tochter Jephtas

Du schönes Thal, mit Lieblichkeit
umgeben,In dessen Schooß viel tausend
Blumen weben,Laß meine Klagen ein!Laß,
was du siehst aus meinen Augen
schießen,Durch Laub und Gras der schön
... weiterlesen


Beschreibung vollkommener schönheit

Ein haar so kühnlich trotz der Berenice
spricht/ Ein mund/ der rosen führt und
perlen in sich heget/ Ein zünglein/ so
ein gifft vor tausend hertzen
träget/ Zwo brüste/ wo rubin durch
alab
... weiterlesen


Das Spiel

Es ist ein schalck der zeit/ ein zunder
zu dem zancken/ Ein rechtes
freundschaffts-gifft/ ein hencker der
gedancken/ Des krieges ebenbild/ ein
diebstahl den man liebt/ Ein wesen/ so
kein chris
... weiterlesen


Vergänglichkeit der Schönheit

Es wird der bleiche tod mit seiner
kalten hand Dir endlich mit der zeit umb
deine brüste streichen Der liebliche
corall der lippen wird verbleichen; Der
schultern warmer schnee wird werden ka
... weiterlesen


Ist denn dein hertze gar erfroren?

Ist denn dein hertze gar erfroren? Bist
du aus schnee und eiß gebohren?
Hörst du mein seuffzen nicht/ Und
was mein unmuth spricht? Soll ich dich
göttin nennen? So ni
... weiterlesen


Auff ihre schultern

Ist dieses schnee? Nein/ nein/ schnee
kan nicht flammen führen. Ist
dieses helffenbein? bein weiß nicht
weis zu seyn. Ist hier ein glatter
schwan? mehr als der schwanen
schein/ Ist w
... weiterlesen


Mein Engel kannst du...

Mein Engel, kannst du mich nicht
lieben, ist meine Not dir nur ein
Gaukelspiel? Verlachest Du denn mein
Betrüben und hat dein Grausamkeit kein
Ziel? Du sagst zwar viel von deiner
Güte,
... weiterlesen


Auff den Mund

Mund! der die Seelen kann durch Lust
zusammen hetzen,Mund! der viel süßer
ist als starker Himmelswein,Mund! der du
Alikant des Lebens schenkest ein,Mund!
den ich vorziehn muß der Inden reic
... weiterlesen


Lob des tabacks

Rosen und violen Mögen kinder
holen Kinder dieser zeit. Diß / was
meinen sinn erfreut Und in meinen
händen brennet Wird taback
genennet. Bisem muß dir weichen
... weiterlesen


Die Welt

Was ist die Welt, und ihr berühmtes
gläntzen? Was ist die Welt und ihre
gantze Pracht? Ein schnöder Schein in
kurtzgefasten Grentzen, Ein schneller
Blitz, bey schwarzgewölckter Nacht;
... weiterlesen


Verliebte Aue

Wo sind die stunden Der süsssen zeit
/ Da ich zu erst empfunden / Wie deine
lieblichkeit Mich dir verbunden? Sie
sind verrauscht / es bleibt doch dabey
/ Daß alle lust verg
... weiterlesen