A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Christian Reinhold Köstlin


Am Bache

Am Bache sitz` ich lange Zeit Und
lausche, Ob er vor lauter Seligkeit So
rausche. Er weiß wohl was ein
liebend Herz Mag sinnen, Wie eigen
Lust sich eint mit Sc
... weiterlesen

Anzeigen



An dem See

An dies Schifflein schmiege, Holder
See, dich sacht! Frommer Liebe
Wiege, Nimm sie wohl in Acht! Deine
Wellen rauschen; Rede nicht so
laut! Laß mich ihr nur la
... weiterlesen


Die wandernde Wolke

Auf langer Haide wallt Die Wolke hin
und her, Sie geht ohn` Aufenthalt, Sie
wandert hin und her, O käm sie doch
zum Felsensprung, Der niederstürtzt
ins Tal, Sie möch
... weiterlesen


Bei Nacht und Nebel

Bei Nacht und Nebel fahr` ich
fort, Frag` nicht, wohin es geht! Denn
ach! was Liebes liess ich dort, Das
noch am Fenster steht. Vom lieben
Mund das Abschiedswort Ich h
... weiterlesen


Am morgen

Die Bäume, sie tropfen Vom Regen zu
Nacht, Die Tropfen, sie klopfen Die
Schultern mir sacht, Und zwischen
durch schimmert Die Sonne herein, Und
alles da flimme
... weiterlesen


O wärst du da

Die Sonne kam im reinsten Glanze, Ach,
wie ich`s nur mit halben Auge sah! Nach
dir Geliebter schmerzlich schweift das
Ganze! O wärst du da! Wie holder
Morgenwind erzählet,
... weiterlesen


Nach dem Abschied

Die Sonne senkt sich in des Meeres
Schoß, Allein das Licht der Himmel
lässt`s nicht los, Es blüht und
glüht und macht die Nacht zum
Tage, Zum Jubellied der Nachtigallen
Klage,
... weiterlesen


Abermals am See

Drüben schon von dem Altane Schimmert
ihr weisses Gewand. Frisch! im
gebrechlichen Kahne Führe mich,
Schiffer, an`s Land, Zögre du nicht,
dich zu wagen, Weil stürm
... weiterlesen


Am Fluße

Eilende Wellen, Spielend im
Licht, Wenn sie zerschellen, Achten
sie`s nicht! Sterne da
schweifen Viel tausend im
Fluß; Gleich wieder greifen Sie einen
z
... weiterlesen


Ein Vögelein

Ein Vögelein Fliegt über den
Rhein Und wiegt die Flügel Im
Sonnenschein, Sieht Rebenhügel Und
grüne Flut (...) Wie wohl das
tut, So hoch erhoben
... weiterlesen


Auf dem Schiffe

Ein Vögelein Fliegt über den
Rhein Und wiegt die Flügel Im
Sonnenschein, Sieht Rebenhügel Und
grüne Flut In goldner Glut. Wie wohl
das tut, So hoch e
... weiterlesen


Gedenke mein

Gedenke mein! die lieben Augen lenke In
stillen Nächten oft nach mir! Ich
denke dein, wenn ich des Liebsten
denke, Und was ich schaffe weih` ich
dir! Gedenke mein! wenn dir
... weiterlesen


In Welschland

Hier unter welschen Bäumen, Orangen
und Zitronen, Wie süss ist`s hier zu
wohnen, Wie süss ist`s hier zu
träumen! Wie süss ist`s hier zu
träumen Von goldnen Jugen
... weiterlesen


Ein Wanderer

Hier, woe sich die Straßen
scheiden, Wo nun gehn die Wege
hin? Meiner ist der Weg der
Leiden, Des ich immer sicher
bin. Wandrer, die des Weges
gehen, Fragen freundlic
... weiterlesen


Lebt wohl, ihr Berge

Lebt wohl! ihr Berge, Täler traut! Und
jeder Baum und jeder Strauch, Und was
noch liebend nach mir schaut, Ein jedes
Gräslein grüß` ich auch! Ein
liebes Aug` in stillem T
... weiterlesen


Zusammen

Nach jenen blauen Bergen senden, Willst
du die Blicke sehnsuchtsvoll, Willst,
dass auch ich mein Aug` hin wenden, Und
deinen dort begegnen soll. So klammre
dich denn, wundes
... weiterlesen


Traumleben

Noch kaum erwacht von Träumen, Das
Träumen kam von dir, Geh ich hier
unter Bäumen, Dein Bild geht neben
mir. Die Bäume dunkel schatten Und
wölben sich zum Dach;
... weiterlesen


Nachtigall

O Nachtigall, dein süßer Schall, er
dringet mir durch Mark und Bein. Nein,
trauter Vogel, nein! was in mir schafft
so süße Pein, das ist nicht
dein, das ist von and
... weiterlesen


Die Wolken

Rasch wie die Pfeile zieh`n sie
dahin, Ach! Dass du wüsstest, wie weit
und wohin Flögest so gerne von
hinnen! Leicht wie der Vogel im
luftigen Raum, Flögest du dort in der
Wolke S
... weiterlesen


Der Herbst

Raschelt`s schon im Laube, Rötet sich
die Traube, Kommt der Herbst schon
an? Ach! Wie so beklommen Fühlt ich
sonst sein Kommen, Und die Träne
rann! Soll man
... weiterlesen


Scheiden

Warum muss, ach, das Scheiden sein, Das
Scheiden? Darum man muss so bittre
Pein Erleiden? Kein bösres Wort in
aller Welt! Tod spricht es! Und wem es
recht auf`s Herze
... weiterlesen


An einer Quelle

Wenn das Herz dir ist beklommen Und
in`s Auge Tränen kommen, Weißt nicht,
was dir werden soll, Wenn kein Antlitz
dir erscheinet, Das es treulich mit dir
meinet, Und dein Aug
... weiterlesen


Seelied

Wie spiegelt der See in grüngoldenem
Schein! Die Ruder, sie schaufeln im
Takte; Sie schaufeln Kristall und
Edelgestein, Und überall springen von
Felsen herein An den Busen dem See
... weiterlesen