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Gedichte - Clemens Brentano


Phantasie

(Für Flöte, Klarinette, Waldhorn und
Fagott) Flöte Stille Blumen, In der
Liebe Heiligtumen Nicht
entsprossen, Welken nieder. Süße
Lieder,
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Laß rauschen Lieb, laß rauschen

(Mündlich) Ich hört ein Sichlein
rauschen, Wohl rauschen durch das
Korn, Ich hört ein Mägdlein
klagen, Sie hätt ihr Lieb
verlorn. Laß rauschen Lieb, laß
rausch
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Nachklänge Beethovenscher Musik

1. Einsamkeit, du
Geisterbronnen, Mutter aller heilgen
Quellen, Zauberspiegel innrer
Sonnen, Die berauschet
überschwellen, Seit ich durft in deine
Wonnen Das betrübt
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Es sang vor langen Jahren...

1. Es sang vor langen Jahren Wohl auch
die Nachtigall, Das war wohl süßer
Schall Da wir zusammen waren 2. Ich
sing und kann nicht weinen
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Frühlingsschrei eines Knechtes aus der Tiefe

1. Meister, ohne dein Erbarmen Muß im
Abgrund ich verzagen, Willst du nicht
mit starken Armen Wieder mich zum Lichte
tragen 2. Jährlich greifet
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Frühmorgenlied vom Kirschblütenstrauß, schweren

22. Mai 1817 Geschämig tritt die
falbe Aurora vor das Himmelshaus, Da
legt die graue Schwalbe Fromm plaudernd
ihr die Träume aus. Da sinken in das
Blaue Der S
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Weihelied zum Ziel und Ende

Herr, Gott, dich will ich
preisen, Solang mein Odem weht, O hör
auf meine Weisen, O sieh auf mein
Gebet. Bin ich im Himmel oben, Da lern
ich andern Sang, Da wi
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An + + +

Ach! so fühlst du ihn denn auch Diesen
Glanz, so keusch und milde Wie des
Schöpfers Lebenshauch Auf dem ersten
Ebenbilde. Also hob im ersten Tau, Wie
ein Kind im Heiligtum
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Als hohe in sich selbst verwandte Mächte...

Als hohe in sich selbst verwandte
Mächte In heilger Ordnung bildend sich
gereiht, Entzündete im wechslenden
Geschlechte Die Liebe lebende
Beweglichkeit, Und ward im Beten
tiefgeheimer
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Als ich in tiefen Leiden...

Als ich in tiefen Leiden Verzweifelnd
wollt ermatten, Da sah ich deinen
Schatten Hin über meine Diele
gleiten, Da wußt ich, was ich
liebte, Und was so schrecklich mich
betrübte,
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Annonciatens Bild

Am Hügel sitzt sie, wo von kühlen
Reben Ein Dach sich wölbt durchrankt
von bunter Wicke, Im Abendhimmel ruhen
ihre Blicke, Wo goldne Pfeile durch die
Dämmrung schweben. Orange
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Am Rheine schweb ich her und hin...

Am Rheine schweb ich her und hin Und
such den Frühling auf So schwer mein
Herz, so leicht mein Sinn Wer wiegt sie
beide auf. Die Berge drängen sich
heran, Und lauschen mei
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Am Ufer bin ich gangen...

Am Ufer bin ich gangen, Sie schifften
auf dem See, Mein Herz war voll
Verlangen, Ich trug ein heimlich
Weh; Ein Weh, ein Wohl zu sein So ganz
allein, allein, allein! I
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An dem Feuer saß das Kind...

An dem Feuer saß das Kind, Amor,
Amor, Und war blind; Mit dem kleinen
Flügel fächelt In die Flamme er und
lächelt, Fächle, lächle, schlaues
Kind! Ach, de
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Armes Kind, es fleht dies Lied

Armes Kind, es fleht dies Lied, Denke
nicht, wer es gesungen, Wie der Herr,
der auch nur sieht Auf die Herzen und
nicht auf die Zungen. Da ihm heut die
Gnade ward, Die kein
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Auf Dornen oder Rosen hingesunken...

Auf Dornen oder Rosen hingesunken? - -
Ob leiser Atem von den Lippen fließt
- - Ob ihr der Krampf den kleinen Mund
verschließt - - Kein Öl der Lampe? -
oder keinen Funken? - De
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Faselei

Aus den heidnischen Studentenjahren in
Jena Vieles gaben die Götter mir, Und
ich bete die sieben Bitten ohne
Entbehren, Aber eines blieb mir
versagt, Eines nur zähm
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Aus Köllen war ein Edelknecht...

Aus Köllen war ein Edelknecht Um
Botschaft ausgegangen, Den Vater hielt
ihm Engelbrecht Der Bischof hart
gefangen. Er ging gen Arle manchen
Tag Er ging in schweren Sorgen,
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Bestellte Poesie

Bleib nur stille, Gottes Wille Hat auch
dich ja ausersehn, Alle Armut, alle
Fülle Wird auch dir
vorübergehn. Bleib nur innig Treu und
sinnig, Wie dich auch der
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An eine Feder 17. Jänner 1834

Danke, danke, süße Feder! Liebchen ist
es, die dich schnitte, Solche Huld
geschieht nicht jeder, Denn sie hat nach
Kindersitte Dich mit ihrem Mund
benetzet, Ihre süße linde Lip
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Das Elend soll ich einsam bauen...

Das Elend soll ich einsam bauen, O
schweige nur, ich kenn das Leid, Den
heißen Schmerz des kranken Pfauen Der
nach der Sonne klimmend schreit, Ich
fühle in dem Abendgrauen Der N
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Das Vöglein Butschli Butschli Bu

Das Vöglein Butschli Butschli Bu Lief
einst dem Jesuskindlein zu Und setzt
sich unterwegs zur Ruh In einem
Klostergarten: Und hörte dem Gespräche
zu Bis auf das letzte Wörtchen
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Dein Lied erklang

Dein Lied erklang, ich habe es
gehöret, Wie durch die Rosen es zum
Monde zog; Den Schmetterling, der bunt
im Frühling flog, Hast du zur frommen
Biene dir bekehret, Zur Rose ist mein Dr
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22. Juni 1834. Nach Karlsbad

Den ersten Tropfen dieser
Leidensflut, In der ich wehrlos, elend
bin ertrunken, Und auch von dieser
grimmen Glut, Die all mein Sein
verzehrt, den ersten Funken, Des Traumes
Blumenrand, w
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Der Gottheit hoher Tempel ist zerstöret...

Der Gottheit hoher Tempel ist
zerstöret Es ründen an der heilgen
Kuppel sich die Töne Nicht mehr in
schöne Worte des Gebetes, Und teilen
sich im Takte an den Säulen Die in der
Krone
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Der Mensch ist frei

Der Mensch ist frei Er kann sein Teil
sich wählen Er kann begeistert sein Er
kann die Sterne zählen, Die mit des
Lichtes Schein Den ewgen Willen Gottes
ihm vermählen, Der
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La Vierge aux Rochers

Dicht von Felsen eingeschlossen, Wo die
Jordansquellen gehn, Wo die stillen
Blumen sprossen, Ist Johannes hier zu
sehn. Sinnend, in die Ferne
zeigend Sitzt er an der Quelle
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Die Abendwinde wehen...

Die Abendwinde wehen, Ich muß zur Linde
gehen, Muß einsam weinend stehen, Es
kommt kein Sternenschein; Die kleinen
Vöglein sehen Betrübt zu mir und
flehen, Und wenn sie s
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Die Abendwinde wehen

Die Abendwinde wehen, Ich muß zur Linde
gehen, Muß einsam weinend stehen, Es
kommt kein Sternenschein; Die kleinen
Vöglein sehen Betrübt zu mir und
flehen, Und wenn sie s
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Die Erde war gestorben...

Die Erde war gestorben Ich lebte ganz
allein, Die Sonne war verdorben, Zwei
Augen gaben Schein, Da bot sie mir zu
trinken Und blickte mich nicht an, Sie
ließ die Auge
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Die Klage, sie wecket...

Die Klage, sie wecket Den Toten nicht
auf, Die Liebe nur decket Den Vorhang
dir auf. Man liebt und was immer Das
Leben belebt, Mit fassenden Sinnen Die
Augen erh
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Die Liebe fing mich ein mit ihren Netzen...

Die Liebe fing mich ein mit ihren
Netzen, Und Hoffnung bietet mir die
Freiheit an; Ich binde mich den heiligen
Gesetzen, Und alle Pflicht erscheint ein
leerer Wahn. Es stürzen bald des
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Die Liebe lehrt...

Die Liebe lehrt Mich lieblich reden, Da
Lieblichkeit Mich lieben lehrte. Arm
bin ich nicht In Deinen Armen, Umarmst
du mich Du süße Armut. Wie rei
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Die Lilie blüht, ich bin die fromme Biene...

Die Lilie blüht, ich bin die fromme
Biene, Die in der Blätter keuschen
Busen sinkt, Und süßen Tau und milden
Honig trinkt, Doch lebt ihr Glanz, und
bleibet ewig grüne So [ist] dann
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Die Rose blüht, ich bin die fromme Biene...

Die Rose blüht, ich bin die fromme
Biene, Die in der Blätter keuschen
Busen sinkt, Und milden Tau und süßen
Honig trinkt, Doch lebt ihr Glanz und
bleibet ewig grüne. So singt mein t
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Die Seufzer des Abendwinds wehen...

Die Seufzer des Abendwinds wehen So
jammernd und bittend im Turm; Wohl hör
ich um Rettung dich flehen, Du ringst
mit den Wogen, versinkest im Sturm. Ich
seh dich am Ufer; es wall
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Die Welt war mir zuwider...

Die Welt war mir zuwider Die Berge lagen
auf mir Der Himmel war mir zu nieder Ich
sehnte mich nach dir, nach dir, O lieb
Mädel wie schlecht bist du! Ich trieb
wohl durch di
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Draus bei Schleswig vor der Pforte...

Draus bei Schleswig vor der
Pforte Wohnen armer Leute viel, Ach des
Feindes wilder Horde Werden sie das
erste Ziel. Waffenstillstand ist
gekündet Dänen ziehen ab zur Nacht,
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Die Gottesmauer

Draus vor Schleswig an der Pforte Wohnen
armer Leute viel. Ach! des Feindes
wilder Horde Werden sie das erste
Ziel. Waffenstillstand ist
gekündet; Dänen ziehen aus zur Nacht;
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Gärtnerlied im Liedergarten der Liebe

Du dauerst mich Seele! Der so hat
gesungen Die lieblichste Kehle, Die
süß`ste der Zungen. Wie kannst du noch
leben, Noch andere Lippen Mit Küssen
umschweben? Ich gin
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Du Herrlicher! den kaum die Zeit erkannt...

Du Herrlicher! den kaum die Zeit
erkannt, Der wie ein schuldlos
Kind Begeistert fromm die treue keusche
Hand Nach Gottes Flamme streckte, Der
für das Eitle blind Ohn umzuschaun zu
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Du verstecktes

Du
verstecktes Zugedecktes Eingeschnecktes Ausgehecktes Schwarzgelocktes Leichtgesocktes Heiß
geminntes Weis gesinntes Leis,
geschwindes Spiel des Windes
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Jäger und Hirt

Durch den Wald mit raschen
Schritten Trage ich die Laute hin, Liebe
singt, was Leid gelitten, Schweres Herz
hat leichten Sinn. Durch die Büsche
muß ich dringen Nieder zu d
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Dürstest du nach ewger Liebe

Dürstest du nach ewger Liebe, Oh, so
flehe nicht zum Herrn, Denn in deines
Herzens Kern Steht die Quelle, Und
darüber steht ein Stern, Er wird dich
mit seiner Helle Immer t
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Ein Becher voll von süßer Huld...

Ein Becher voll von süßer Huld Und
eine glühnde Ungeduld Und eine arme
trunkne Schuld Sie lehren mich zu
flehen! Du Becher voll von süßer
Huld Vergib der glühnden Unge
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Ein Fischer saß im Kahne...

Ein Fischer saß im Kahne, Ihm war das
Herz so schwer, Sein Liebchen war
gestorben, Das glaubt` er
nimmermehr. Und bis die Sternlein
blinken, Und bis zum Mondenschein,
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Ein Gänschen

Ein Gänschen auf dem Teppich stand In
Erdmannsdorf gar wohl bekannt Es war ein
herzig Gänschen Ein fremder Maler kam
dahin, Mit schwarzem Bart und leichtem
Sinn Dahin, dahin,
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Ein Ritter an dem Rheine ritt

Ein Ritter an dem Rheine ritt In dunkler
Nacht dahin, Ein Ritterlein, das reitet
mit Und fragt: wohin dein Sinn? Mein
Sinn, der steht nach Minnen, Ich hab
mich rumgeschlagen
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Einsam will ich untergehn

Einsam will ich untergehn, Keiner soll
mein Leiden wissen! Wird der Stern, den
ich gesehn, Von dem Himmel mir
gerissen, Will ich einsam untergehn Wie
ein Pilger in der Wüste.
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25. August 1817

Einsam will ich untergehn Keiner soll
mein Leiden wissen Wird der Stern, den
ich gesehn Von dem Himmel mir
gerissen Will ich einsam untergehn Wie
ein Pilger in der Wüste
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Engel, die Gott zugesehn...

Engel, die Gott zugesehn
Sonn und Mond und Sterne bauen,
Sprachen: Herr, es ist auch schön,
Mit dem Kind ins Nest zu schauen.
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod...

Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, Er
mäht das Korn, wenn`s Gott gebot; Schon
wetzt er die Sense, Daß schneidend sie
glänze, Bald wird er dich schneiden, Du
mußt es nur leid
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Es ist keiner je allein

Es ist keiner je allein, Wär auch Erd
und Himmel Stein, Schien kein Mond, kein
Sternenschein, Grüßte auch kein
Lüftelein, Sänge auch kein
Vögelein: Kehrt in jedem Herzen rein
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Es leben die Soldaten...

Es leben die Soldaten, So recht von
Gottes Gnaden, Der Himmel ist ihr
Zelt, Ihr Tisch das grüne Feld. Ihr
Bette ist der Rasen, Trompeter müssen
blasen, Guten Morgen,
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Der Spinnerin Nachtlied

Es sang vor langen Jahren Wohl auch die
Nachtigall, Das war wohl süßer
Schall, Da wir zusammen waren. Ich
sing` und kann nicht weinen, Und spinne
so allein Den Faden
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Es saß der Meister vom Stuhle

Es saß der Meister vom Stuhle Gar frech
im eignen Kot, Wer wagt sich zu dem
Pfuhle, Es tun ihm Prügel not, Wer
schmeißt mich über und über, Wer
bläst das Licht mir aus
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Sonett

Es saß ein Kind ganz still zu meinen
Füßen, Und spielte froh mit
freundlichen Gedanken, Es blickt mich
an, bis ihm die Blicke sanken, Und
goldne ferne Lande sich erschließen,
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Es senke sich ein leiser Traum hernieder...

Es senke sich ein leiser Traum
hernieder Der ihr der eignen Schönheit
Gürtel löst Und sanften Blicks mit
schmeichelndem Gefieder Des eignen
Herzens Fülle ihr entblößt. Im
leichten
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Es setzten zwei Vertraute...

Es setzten zwei Vertraute
Zum Rhein den Wanderstab,
Der braune trug die Laute,
Das Lied der blonde gab.
Es stehet im Abendglanze...

Es stehet im Abendglanze Ein freies
heiliges Haus Da sehen mit schimmernden
Augen Viel Knaben und Jungfraun
heraus, Dort hab ich mein Liebchen
gesehen Ein freundliches zierliches K
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Es war einmal die Liebe...

Es war einmal die Liebe, Die
himmelsklare Liebe, Wohl in gerechtem
Zorn, Und sprach zum blinden
Triebe: Verzeih! heut kriegst du
Hiebe Ganz recht mit einem Dorn. Da za
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Eulenkind

Eulenkind Fräulen
Lind Eingeschneckt Zugedeckt Ganz
versteckt Ausgeheckt. Schwarzgelockt Leicht
gesockt Heiß geminnt Gleich
gesinnt Leicht zu Pferd
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Frühes Lied

Fahre fort mit Dornenschlägen, Weiße
Rose, meinem Herzen, Dem verbrannten,
quillt ein Segen, Aus den Tränen aus
den Schmerzen, Breche ganz mein altes
Leben, Ich muß dir,
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Frühling

Frühling soll mit süßen Blicken Mich
entzücken und berücken, Sommer mich
mit Frucht und Myrthen Reich bewirten,
froh umgürten. Herbst, du sollst mich
Haushalt lehren,
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Geht nicht nach dem Städtchen

Geht nicht nach dem Städtchen Knaben
dort dich haschen Bist ein schön jung
Mädchen Knaben gerne naschen Knaben
naschen gern willst wohl selbst nicht
lieben Fischen
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Gleich der Lilie, die erhöhet...

Gleich der Lilie, die erhöhet Unter
Dornen leuchtend steht, So die Freundin
rein erhöhet Unter andern Töchtern
steht. Wie die Lilie leuchtend
strahlet Klar und rein und o
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St. Meinrad

Graf Berthold von Sulchen, der fromme
Mann, Er führt sein Söhnlein an der
Hand; Meinrad, mein Söhnlein von fünf
Jahren, Du mußt mit mir gen Reichenau
fahren. Hatto, Hatto, ni
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Kindergebet

Guten Abend, gute Nacht, Von Sternen
bedacht, Vom Mond angelacht, Von Engeln
bewacht, Von Blumen umbaut, Von Rosen
beschaut, Von Lilien bethaut, Den
Veilchen vertraut;
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Herr, dir sei Lob und Dank...

Herr, dir sei Lob und Dank, Um immer
mich zu finden, Willst du mich müd und
krank Hier an mein liebes
Schmerzensbettlein binden, Ach, Herr!
viel tausend Lob und Dank! Dein
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Hier sitzt das liebe neue Jahr

Hier sitzt das liebe neue Jahr Auf einem
lustgen Feigenbaum, Zwölf Liebschaften
ist kleine Schar Die machen ja ein
Dutzend kaum. Der Jenner trägt den
Morgenstern Bei meinem Liebc
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Abendständchen

Hör, es klagt die Flöte wieder, und
die kühlen Brunnen rauschen! Golden
weh`n die Töne nieder, stille, stille,
laß uns lauschen! Holdes Bitten, mild
Verlangen, wie es s
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Hör, es klagt die Flöte wieder...

Hör, es klagt die Flöte wieder, Und
die kühlen Brunnen rauschen.
Golden wehn die Töne nieder,
Stille, stille, laß uns
lauschen! Holdes Bitten, mild
Verlangen,
... weiterlesen


Hörst du wie die Brunnen rauschen

Hörst du wie die Brunnen
rauschen, Hörst du wie die Grille
zirpt? Stille, stille, laß uns
lauschen, Selig, wer in Träumen
stirbt. Selig, wen die Wolken
wiegen, Wem der Mond ein
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Hörst du, wie die Brunnen rauschen...

Hörst du, wie die Brunnen
rauschen? Hörst du, wie die Grille
zirpt? Stille, stille, laß uns
lauschen, Selig, wer in Träumen
stirbt; Selig, wen die Wolken
wiegen, Wem der Mond e
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Hör`, es klagt die Flöte wieder

Hör`, es klagt die Flöte wieder, Und
die kühlen Brunnen rauschen. Golden
wehn die Töne nieder, Stille, stille,
laß uns lauschen! Holdes Bitten, mild
Verlangen, Wie es s
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Ich bin durch die Wüste gezogen...

Ich bin durch die Wüste gezogen, Des
Sandes glühende Wogen Verbrannten mir
den Fuß, Es haben die Wolken
gelogen, Es kam kein Regenguß. Die
Sonne trank mir im Zorne
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Des toten Bräutigams Lied

Ich ging auf grünen Wegen Und trug den
Hochzeitskranz, Treu Lieb ging mir
entgegen Geschmückt mit gleichem
Glanz. O wie blinkte ihr Krönlein
schön, Eh die Sonne wollt untergehn
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Ich hab das Lämplein angesteckt...

Ich hab das Lämplein angesteckt Zum
langen Angedenken, Und wenn mich kühle
Erde deckt, Mag Kind und Enkel
denken: Der Vater ruht im Tale aus, Und
kömmt nicht mehr ins stille Hau
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Ich hab in heißer Sonnen

Ich hab in heißer Sonnen Mein Denken
all gesponnen Zu einem Mäntelein
fein Ich habs in Angst gewebet Mein
Schifflein hat geschwebet In steter Not
und Pein Ich habs mit Trä
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Ich kenn ein Haus, ein Freudenhaus...

Ich kenn ein Haus, ein Freudenhaus, Es
hat geschminkte Wangen, Es hängt ein
bunter Kranz heraus, Drin liegt der Tod
gefangen. In meinem Mantel trag ich
hin Biskuit und sü
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Ich träumte hinab in das dunkle Tal...

Ich träumte hinab in das dunkle Tal Auf
engen Felsenstufen Und hab mein Liebchen
ohne Zahl Bald hier, bald da
gerufen Treulieb, Treulieb ist
verloren! Mein lieber Hirt nun
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14. Juli 1834

Ich weiß wohl, was dich bannt in
mir, Die Lebensglut in meiner Brust, Die
süße zauberhafte Zier, Der bangen
tiefgeheimen Lust, Die aus mir strahlet,
ruft zu dir, Schließ mich i
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Ich wohnte unter vielen vielen Leuten...

Ich wohnte unter vielen vielen
Leuten Und sah sie alle tot und stille
stehn, Sie sprachen viel von hohen
Lebensfreuden Und liebten, sich im
kleinsten Kreis zu drehn; So war mein
Kommen s
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Ich wollt ein Sträußlein binden...

Ich wollt ein Sträußlein binden, Da
kam die dunkle Nacht, Kein Blümlein war
zu finden, Sonst hätt ich dir`s
gebracht. Da flossen von den Wangen Mir
Tränen in den Klee,
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Ich wollt ein Sträußlein binden

Ich wollt ein Sträußlein binden, Da
kam die dunkle Nacht, Kein Blümlein war
zu finden, Sonst hätt ich dir`s
gebracht. Da flossen von den Wangen Mir
Tränen in den Klee,
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Mariens Bild

Im kleinen Stübchen, das von ihrer
Seele An reiner Zierde uns ein Abbild
schenket, Sitzt sie und stickt, den
holden Blick gesenket, Daß sich ins
reine Werk kein Fehler stehle. W
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In dem Lichte wohnt das Hell...

In dem Lichte wohnt das Hell, Doch der
Pfad ist uns verloren Oder unerklimmbar
steil, Wenn wir außer uns ihn
steigen Werden wir am Abgrund
schwindeln Aber in uns selbst, da zeigen
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Ist des Lebens Band mit Schmerz gelöset

Ist des Lebens Band mit Schmerz
gelöset, Liegt der Körper ohne Blick,
ohn Leben, Fremde Liebe weint, und er
geneset. Seine Liebe muß zum Himmel
schweben, Von dem trägen Leibe keusch
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Jesuskind, du Licht der Blinden...

Jesuskind, du Licht der Blinden Mache
mich doch einmal blind Daß ich dir, wie
mir dies Kind, Auf dem Pfad mich mög
verbinden Wo du mich auch hin willst
führen Denn mein armes ei
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Kaum hörst du auf, so fang ich an...

Kaum hörst du auf, so fang ich an, Dich
erst recht zu vermissen, Ich habe ein
Gelübd getan, Kein andres Weib zu
küssen Gewaltig, regt es sich in
mir, Zu leben und zu lieb
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Weihnachtlied

Kein Sternchen mehr funkelt, Tief
nächtlich umdunkelt Lag Erde so
bang, Rang seufzend mit Klagen Nach
leuchtenden Tagen, Ach! Harren ist
lang. Als plötzlich erschlos
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Kein Tierlein ist auf Erden...

Kein Tierlein ist auf Erden Dir, lieber
Gott zu klein, Du ließt sie alle
werden, Und alle sind sie dein. Zu
dir, zu dir Ruft Mensch und Tier
Der Vogel dir singt,
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Brautgesang

Komm heraus, komm heraus, o du schöne,
schöne Braut, Deine guten Tage sind nun
alle, alle aus. Dein Schleierlein weht
so feucht und tränenschwer, Oh, wie
weinet die schöne Braut so sehr!
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Abschied dem Jahre 1834

Leb wohl du Jahr voll Tränen! O lasse
mich an deinem letzten Tag Noch einmal
selig wähnen, Daß ich an einem
Kinderherzen lag! Geh hin du Jahr voll
Tränen! Tritt glaubend
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Lieb und Leid im leichten Leben...

Lieb und Leid im leichten Leben Sich
erheben, abwärts schweben, Alles will
das Herz umfangen, Nur Verlangen, nie
erlangen, In dem Spiegel all ihr
Bilder, Blicket milder, bl
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Großmutter Schlangenköchin

Maria, wo bist du zur Stube
gewesen? Maria, mein einziges Kind!
Ich bin bei meiner Großmutter
gewesen, Ach weh! Frau Mutter,
wie weh! Was hat sie dir dann
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Meine Irrtümer in diesem Liede...

Meine Irrtümer in diesem Liede Wecken
meine, so wie deine Schmerzen tief im
Herzen Immer wieder, wieder Auf; Aber
leider, leider, leider! Tränen, Sehnen,
Gähnen Lös
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Nach Sevilla, nach Sevilla...

Nach Sevilla, nach Sevilla, Wo die hohen
Prachtgebäude In den breiten Straßen
stehen, Aus den Fenstern reiche
Leute, Schön geputzte Frauen
sehn, Dahin sehnt mein Herz sich nicht
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Nachtigall, ich hör dich singen...

Nachtigall, ich hör dich singen `s Herz
im Leib möcht mir zerspringen, Komme
doch und sag mir bald, Wie sich alles
hier verhalt`. Nachtigall, ich seh dich
laufen, An dem Bächlei
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Nicht alle wissen so wie du zu schauen...

Nicht alle wissen so wie du zu
schauen Du Landschaftsmaler bei dem
Doktor Faust, Der du den Hexen
Nebelbrücken baust Durch winterlichen
Kirchhofs frostig Grauen Die Münche
ziehn
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An eine schöne Erscheinung am Dreikönigstage

Nicht allen war der Himmel gleich
geneigt, Und jeglichem ist andre Pflicht
gegeben, Wie mancher betet an, wie
manche Lippe schweigt, Der andere darf
nur die Blicke heben. Der König Gold
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Nie erzielet

Nie erzielet, Nie
verspielet! Aufgeräumtes, Schwer
durchträumtes Laufgezäumtes Blutgeschäumtes Mutgebäumtes Glutgesäumtes SitzzuPferdchen Blitzgebärd
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Nimm hin den Faden durch das Labyrinth...

Nimm hin den Faden durch das
Labyrinth, Das schrecklicher als jenes
alte ist, In dessen ausweglosem
Pfadgewind Ein scheußlich Ungeheu`r den
Wandrer frißt, Denn hier mein Freund!
schrec
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Abschied vom Rhein

Nun gute Nacht! mein Leben,Du alter,
treuer Rhein.Deine Wellen schwebenKlar
im Sternenschein;Die Welt ist rings
entschlafen,Es singt den
WolkenschafenDer Mond ein Lied.
... weiterlesen


Nun, gute Nacht! mein Leben...

Nun, gute Nacht! mein Leben, Du alter,
treuer Rhein! Deine Wellen schweben Klar
im Sternenschein; Die Welt ist rings
entschlafen, Es singt den
Wolkenschafen Der Mond ein Lied
... weiterlesen


O kühler Wald

O kühler Wald, Wo rauschest du, In dem
mein Liebchen geht? O Widerhall, Wo
lauschest du, Der gern mein Lied
versteht? O Widerhall, O sängst du
ihr Die s
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O lieber Gott, so mild und lind...

O lieber Gott, so mild und lind, Du
schließest mit Erbarmen Die Kinder all,
die Waisen sind, In deine
Vaterarmen. Siehst nieder in der
stillen Nacht Mit tausend kleinen Ste
... weiterlesen


Gesang der Liebe als sie geboren war

O Mutter halte dein Kindlein warm Die
Welt ist kalt und helle, Und leg es
sanft in deinen Arm An deines Herzens
Schwelle. Leg still es wo dein Busen
bebt Und hold herabgebü
... weiterlesen


Wiegenlied eines jammernden Herzen

O schweig nur, Herz! die drohende
Sibylle, Die dir durch deinen Frieden,
Wehe! kreischt, Den grimmen Geier, der
dich so zerfleischt, Bannt dir ein
mildes Kind und deckt ganz stille Die s
... weiterlesen


O Tannebaum! o Tannebaum...

O Tannebaum! o Tannebaum! Du bist mir
ein edler Zweig, So treu bist du, man
glaubt es kaum, Grünst sommers und
winters gleich. Wenn andere Bäume
schneeweiß sein Und traur
... weiterlesen


O Traum der Wüste, Liebe, endlos Sehnen...

O Traum der Wüste, Liebe, endlos
Sehnen, Blau überspannt vom Zelte,
Stern an Stern; O Wüstenglut voll Tau,
o Lieb voll Tränen, Weil sich unendlich
Nahes ewig fern. O Wüstentr
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O wie so oft ...

O wie so oft Hab ich ein Zeichen
erhofft, Zogen Sterne den schimmernden
Bogen Durch die himmlische Leere Durch
die himmlische Tiefe, Daß ich der
irdischen Schwere Endl
... weiterlesen


Zorn und Liebe

O Zorn! du Abgrund des Verderben, Du
unbarmherziger Tyrann, Du frißt und
tötest ohne Sterben Und brennest stets
von Neuem an; Wer da gerät in deine
Haft Gewinnt der Hölle Eigen
... weiterlesen


Szene aus meinen Kinderjahren

Oft war mir schon als Knaben alles
Leben Ein trübes träges Einerlei. Die
Bilder, Die auf dem Saal und in den
Stuben hiengen, Kannt` ich genau; ja
selbst der Büchersaal, Mit Sandrart,
... weiterlesen


Simphonie

Ruhe! - die Gräber erbeben; Ruhe! - und
heftig hervor Stürzt aus der Ruhe das
Leben, Strömt aus sich selbsten
empor Die Menge, vereinzelt im
Chor. Schaffend eröffnet der
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Schnell nieder mit der alten Welt...

Schnell nieder mit der alten Welt, Die
neue zu erbauen. Der, dem die Liebe sich
gesellt, Darf nicht nach Trümmern
schauen. Aus Kraft und nicht aus Reue
dringt, Was die Vergangenhe
... weiterlesen


Schweig, Herz! kein Schrei!

Schweig, Herz! kein Schrei! Denn alles
geht vorbei! Doch daß ich
auferstand Und wie ein Irrstern ewig sie
umrunde, Ein Geist, den sie gebannt, Das
hat Bestand! Ja, al
... weiterlesen


Singet leise, leise, leise...

Singet leise, leise, leise, Singt ein
flüsternd Wiegenlied, Von dem Monde
lernt die Weise, Der so still am Himmel
zieht. Denn es schlummern in dem
Rheine Jetzt die lieben K
... weiterlesen


Wiegenlied

Singet leise, leise, leise, singt ein
flüsternd Wiegenlied; von dem Monde
lernt die Weise, der so still am Himmel
zieht. Singt ein Lied so süß
gelinde, wie die Quellen au
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So weit als die Welt...

So weit als die Welt,
So mächtig der Sinn,
So viel Fremde er umfangen hält,
So viel Heimat ist ihm Gewinn.
Sonne willst du untergehen...

Sonne willst du untergehen O so schicke
erst die Sterne Daß die Nacht mich
nicht bezwinge Wenn ich ihr die
Botschaft bringe Wiedersehen,
Wiedersehen Ist nicht ferne.
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Sprich aus der Ferne...

Sprich aus der Ferne Heimliche
Welt, Die sich so gerne
Zu mir gesellt. Wenn das Abendrot
niedergesunken, Keine freudige Farbe
mehr spricht, Und
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Stolz sei wer Mensch sich fühlet...

Stolz sei wer Mensch sich fühlet! sein
Wesen ist Gehoben aus dem ewigen
Feuerborn, Ein edler Funke; seine
Seele Ausguß der Gottheit und
unvertilgbar. Du bist ein Men
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Süßer Mai du Quell des Lebens...

Süßer Mai du Quell des Lebens Bist so
süßer Blumen voll Liebe sucht auch
nicht vergebens Wem sie Kränze winden
soll Süßer Mai, mit
Blumen-Glocken Läutest du das Fest
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Süßer Maie Blütenjunge...

Süßer Maie Blütenjunge Bring ihr
blühnde Friedenszweige, Bitte sie mit
süßer Zunge, Daß sie dir die Blume
zeige Der sie gerne mag vertrauen In den
Busen ihr zu blicken.
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Säusle, liebe Myrte...

Säusle, liebe Myrte! Wie still ist`s in
der Welt, Der Mond, der Sternenhirte Auf
klarem Himmelsfeld, Treibt schon die
Wolkenschafe Zum Born des Lichtes
hin, Schlaf, mein Fre
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Tief unter mir ist alle Welt geschwunden...

Tief unter mir ist alle Welt
geschwunden Seit ich an eines schönen
Geistes Hand, Die Binde von den Augen
losgebunden, Auf meines Daseins
höchster Zinne stand, Ist alle Lust oft
rund um
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Trippel Trippel trap, trab, trap...

Trippel Trippel trap, trab, trap Heut
schließ ich die Tür nicht ab Wenn ich
dich erst bei mir hab Küß ich dich
recht tüchtig ab. Weck mir nicht die
Mutter auf Nur nicht
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Liebesnacht im Haine

Um uns her der Waldnacht heilig
Rauschen Und der Büsche abendlich
Gebet, Seh ich dich so lieblich bange
lauschen Wenn der West durch dürre
Blätter weht. Und ich bitte: Jinni ho
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Unstet in meinen Schritten

Unstet in meinen Schritten, Herr, hab
ich oft gefehlt, Du hast durch mich
gelitten, Ach! Wunden ungezählt. Laß
mich nicht lang mehr wallen, Führ mich
an deiner Hand,
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Unter des lebenden...

Unter des lebenden Grünenden
Tempels Flüsternde Hallen Komme ich
irrend. Wie sich die Eiche Himmelwärts
türmet Wie in dem Gipfel Ruhet des
Mächtigen J
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Über eine Skizze

Verzweiflung an der Liebe in der
Liebe In Liebeskampf? In Todes Kampf
gesunken? Ob Atem noch von ihren Lippen
fließt? Ob ihr der Krampf den kleinen
Mund verschließt? Kein Öl di
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14 - 15. April 1834

Vogel halte, laß dich fragen Hast du
nicht mein Glück gesehn Hast du`s in
dein Nest getragen, Ei dein Glück, ei
sage wen? Eine feine zarte Rebe Und
zwei Träublein Feuerw
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Von den Mauern Widerklang...

Von den Mauern Widerklang Fragt es in
dem Herzen bang Ist es ihre
Stimme? Durch die Nacht dringt nicht
mein Blick Kehret mir ein Ton
zurück Ist`s nur meine Stimme? We
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Schwalbenwitz

Wahrlich, wahrlich, ich sage
euch, Himmel und Erde sind sich
gleich. Spricht der Himmel: Werde! Da
grünt und blüht die Erde! Spricht die
Erde: Sterbe! Da wird der Himmel ein
lach
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7. Juni 1834. Aus einem Briefe nach Karlsbad

Was heiß aus meiner Seele fleht, Und
bang in diesen Zeilen steht Das soll
dich nicht betrüben Die Liebe hat es
ausgesäet Die Liebe hat
hindurchgeweht, Die Liebe hat`s
getrieben
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Am Tage vor dem Abendmahl

Was ich tue, was ich denke,
Alles, was mit mir geschieht,
Herr! nach deinem Auge lenke,
Das auf meine Wege sieht.
Was reif in diesen Zeilen steht

Was reif in diesen Zeilen steht, Was
lächelnd winkt und sinnend fleht, Das
soll kein Kind betrüben, Die Einfalt
hat es ausgesäet, Die Schwermut hat
hindurchgeweht, Die Sehnsucht
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Ans Vaterland

Was wäre der Dichter wunderbar
Spiel, Zög`s nicht wie Sonne durch
innere Nacht; Was wohl der Zauber in Ton
und Lied, Der wie der Frühling über
Gräber hinzieht, Wenn er die Lebendigt
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Weil meine Lieb` zum Grab gegangen...

Weil meine Lieb` zum Grab gegangen, Und
in den starren Blick gesehn, Und an dem
stummen Mund gehangen, Muß neu mein
Schmerz heut auferstehn. Im Osten hat
mir`s trüb getaget
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Wenn der lahme Weber träumt, er webe...

Wenn der lahme Weber träumt, er
webe, Träumt die kranke Lerche auch,
sie schwebe, Träumt die stumme
Nachtigall, sie singe, Daß das Herz des
Widerhalls zerspringe, Träumt das
blinde
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Wenn der Sturm das Meer umschlinget...

Wenn der Sturm das Meer
umschlinget, Schwarze Locken ihn
umhüllen, Beut sich kämpfend seinem
Willen Die allmächtge Braut und
ringet, Küsset ihn mit wilden
Wellen, Blitze
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Schwanenlied

Wenn die Augen brechen, Wenn die Lippen
nicht mehr sprechen, Wenn das pochende
Herz sich stillet Und der warme
Blutstrom nicht mehr quillet: Oh, dann
sinkt der Traum zum Spiegel nieder,
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Verschwiegenheit

Wenn die Liebste zum Erwidern Blick auf
Liebesblicke beut, Singt ein Dichter
gern in Liedern, Wie ein solches Glück
erfreut! Aber Schweigen bringet
Fülle Reicheres Vertraun zurü
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Wenn die Sonne weggegangen

Wenn die Sonne weggegangen, Kömmt die
Dunkelheit heran, Abendroth hat goldne
Wangen, Und die Nacht hat Trauer
an. Seit die Liebe weggegangen, Bin ich
nun ein Mohrenkind,
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Wenn es stürmet auf den Wogen...

Wenn es stürmet auf den Wogen, Sitzt
die Schifferin zu Haus, Doch ihr Herz
ist hingezogen Auf die weite See
hinaus, Bei jeder Welle, die
brandet Schäumend an Ufers
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Wenn ich ein Bettelmann wär...

Wenn ich ein Bettelmann wär Käm ich zu
Dir, Säh Dich gar bittend an Was gäbst
Du mir? - Der Pfennig hilft mir
nicht Nimm ihn zurück, Goldner als
golden glänzt
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Wer ist ärmer als ein Kind...

Wer ist ärmer als ein Kind, An dem
Scheideweg geboren, Heut geblendet,
morgen blind, Ohne Führer geht`s
verloren, Wer ist ärmer, als ein Kind.
Wer dies einmal je empfunden,
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Wie du sollst in Schönheit wallen...

Wie du sollst in Schönheit wallen Und
dem Herrn doch wohlgefallen? Frag die
Wiesenblümelein Die nicht ihrer
Schönheit denken, Sich der Sonne heben,
senken, Einsam duften und all
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Wie sich auch die Zeit will wenden...

Wie sich auch die Zeit will wenden,
enden Will sich nimmer doch die
Ferne, Freude mag der Mai mir spenden,
senden Möcht Dir alles gerne, weil ich
Freude nur erlerne, Wenn Du mit gefaltn
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An S.

Wie war dein Leben So voller Glanz. Wie
war dein Morgen So kindlich
Lächlen, Wie haben sich alle Um dich
geliebt, Wie kam dein Abend So betend zu
dir, Und alle b
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Willkomm, leb wohl...

Willkomm, leb wohl! So spricht ein
liebend Grüßen Zu Lichtern, die den
Scheideblick versüßen, Wenn Dichter
unsre ewigen Gedanken Vermählen in des
Augenblickes Schranken. O Glu
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10. Jänner 1834

Wo schlägt ein Herz das bleibend
fühlt? Wo ruht ein Grund nicht stäts
durchwühlt, Wo strahlt ein See nicht
stäts durchspült, Ein Mutterschoß,
der nie erkühlt, Ein Spiegel nicht f
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Wo schlägt ein Herz, das bleibend fühlt?

Wo schlägt ein Herz, das bleibend
fühlt? Wo ruht ein Grund, nicht stets
durchwühlt? Wo strahlt ein See, nicht
stets durchspült? Ein Mutterschoß, der
nie erkühlt? Ein Spiegel, nicht
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Wohlan! so bin ich deiner los...

Wohlan! so bin ich deiner los Du freches
lüderliches Weib! Fluch über deinen
sündenvollen Schoß Fluch über deinen
feilen geilen Leib, Fluch über deine
lüderlichen Brüste Vo
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Zu Bacharach am Rheine...

Zu Bacharach am Rheine Wohnt eine
Zauberin, Sie war so schön und
feine Und riß viel Herzen hin. Und
brachte viel zu schanden Der Männer
rings umher, Aus ihren Liebe
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Loreley

Zu Bacharach am Rheine wohnt` eine
Zauberin, die war so schön und
feine und riß viel Herzen hin. Und
machte viel zuschanden der Männer rings
umher, aus ihren Liebes
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Die Lore Lay

Zu Bacharach am Rheine Wohnt` eine
Zauberin, Sie war so schön und
feine Und riß viel Herzen hin. Und
brachte viel` zu Schanden Der Männer
ringsumher, Aus ihren Lieb
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