A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Ferdinand Freiligrath


Die Magier

(Im Dom zu Köln.) Wie wenn Phiolen,
die der Meister, Bannworte murmelnd,
wohl verpicht, Mit kecker Hand ein
junger, dreister Lehrling der
Zauberkunst zerbricht;
... weiterlesen

Anzeigen



Meiner Frau zum Geburtstage.

(Mit einer Erika.) Die Heide, die bei
uns zu Land Allwärts ihr Grün
vergeudet; Die Berg und Schlucht und
Felsenwand Mit starren Büscheln
kleidet; Die hoch und tief
... weiterlesen


Das Armenhaus

(Nach Barry Cornwall) Hart am Saum
einer rührigen Stadt Steht ein
viereckt Gebäude, massig und grau; Von
des Kirchspiels Armen wird es
bewohnt, Und sie selbst auch erhuben
... weiterlesen


Das Armenhaus

(Nach Barry Cornwall) Hart am Saum
einer rührigen Stadt Steht ein viereckt
Gebäude, massig und grau; Von des
Kirchspiels Armen wird es bewohnt, Und
sie selbst auch erhuben den f
... weiterlesen


Brot

(Nach Pierre Dupont) Wenn am Gestad´
und in den Lüften Sich keine Mühle
mehr bewegt; Wenn, müßig weidend auf
den Triften, Der Esel keinen Sack mehr
trägt: Dann, wie ei
... weiterlesen


Brot.

(Nach Pierre Dupont.) Wenn am Gestad`
und in den Lüften Sich keine Mühle
mehr bewegt; Wenn, müßig weidend auf
den Triften, Der Esel keinen Sack mehr
trägt: Dann,
... weiterlesen


Der Dame Traum

(Nach Thomas Hood) Die Dame lag auf
dem Pfühl, Ihrem Pfühl so weich und
warm; Doch rastlos und unterbrochen ihr
Schlaf – Denn, als drückte sie
schwer ein Harm, Vo
... weiterlesen


Das Lied des Landproletariers

(Nach Thomas Hood) Ein Spaten, ein
Rechen, ein Karst, Eine Hacke – was
es sei! Ein Tuch zum Sä`n, eine Sense
zum Mäh`n, Ein Flegel –
einerlei! Und hier ist `ne r
... weiterlesen


Das Lied vom Hemde

(Nach Thomas Hood) Mit Fingern mager
und müd, Mit Augen schwer und rot, In
schlechten Hadern saß ein Weib Nähend
fürs liebe Brot. Stich! Stich!
Stich! Aufsa
... weiterlesen


Die Seufzerbrücke

(Nach Thomas Hood) »Ertrunken,
ertrunken!« Hamlet Wieder, zu atmen
müd, Müd ihrer Not, Eine, die
flüchtend schied Iach in den Tod! H
... weiterlesen


Das Lied des Landproletariers

(Nach Thomas Hood) Ein Spaten, ein
Rechen, ein Karst, Eine Hacke – was es
sei! Ein Tuch zum Sä`n, eine Sense zum
Mäh`n, Ein Flegel – einerlei! Und
hier ist `ne rüst`g
... weiterlesen


Ungarn.

(Silvester 1848.) Nun flackert durch
die Heide Der Lagerfeuer Brand; Nun
blitzt die krumme Schneide In des
Magyaren Hand; Nun läßt er seine
Herde, Nun schwing
... weiterlesen


Vor einem Gemälde...

...dessen frische Farben mir beim nahen
Betrachten mein Bild
zurückwarfen. Diese Fluthen sind
das Indische Meer, Diese Inseln die
Sechellen. Vom Sturme geschleudert
... weiterlesen


Der Mohrenfürst

1 Sein Heer durchwogte das
Palmental. Er wand um die Locken den
Purpurschal; Er hing um die Schulter
die Löwenhaut; Kriegerisch klirrte der
Becken Laut. Wie
... weiterlesen


Am Birkenbaum.

1. Der junge Jäger am Waldrand
saß, Am Waldrand auf der Haar. Wie
Blut schon die Blätter, gebleicht das
Gras, Doch der Himmel sonnig und
klar. Er sprach: die Bracke
... weiterlesen


Eispalast

1. Ihr alle, mein ich, habt gehört
von jenem seltnen Eispalast! Auf der
gefrornen Newaflut auf starrte der
gefrorne Glast! Dem Willen einer
Kaiserin, der Laune dienend einer Frau,
... weiterlesen


Die seidne Schnur

1. Im Harem weilt der
Großwesir; Mit Dolch und Flinte vor
der Tür Steht Wache haltend der
Arnaut; Auf eines Tigers bunter
Haut Liegt der Gebieter. - Schleier
... weiterlesen


Am Birkenbaum

1. Der junge Jäger am Waldrand
saß, Am Waldrand auf der Haar. Wie Blut
schon die Blätter, gebleicht das
Gras, Doch der Himmel sonnig und
klar. Er sprach: die Bracken zieh
... weiterlesen


Nach England.

Als ich her von Frankreich fuhr, Sprach
das Meer: »Treib` sie zu
Paaren! Gleiche dem Erobrer nur, Den
ich trug vor tausend Jahren! In
derselben Furch` einher Schwimmst du,
di
... weiterlesen


Am Baum der Menschheit drängt sich Blüth’ an B

Am Baum der Menschheit drängt sich
Blüth’ an Blüthe.    
  Nach ew’gen Regeln wiegen sie
sich drauf:       Wenn
hier die eine matt und welk verglühte,
... weiterlesen


Am Baum der Menschheit drängt sich Blüth’ an B

Am Baum der Menschheit drängt sich
Blüth’ an Blüthe. Nach
ew’gen Regeln wiegen sie sich drauf:
Wenn hier die eine matt und welk
verglühte, Springt dort die andre
voll
... weiterlesen


Bannerspruch

An E. Duller. Zur Einleitung des
dritten Jahrgangs des Phönix. Das
Horn erscholl, der Renner scharrte! So
laß uns denn zu Felde ziehn! Aufs Neue
schwing` ich die Standarte,
... weiterlesen


Bannerspruch

An E. Duller. Zur Einleitung des dritten
Jahrgangs des Phönix. Das Horn
erscholl, der Renner scharrte! So laß
uns denn zu Felde ziehn! Aufs Neue
schwing´ ich die Standarte,
... weiterlesen


Zwei poetische Episteln (I)

An Joseph Weydemeyer 1. London,
den 16. Januar 1852 Die Muse, willst
du, soll zu raschem Fluge Den Renner
schirren und nicht länger träumen; An
deine
... weiterlesen


Irland

An rost`ger Kette liegt das Boot; Das
Segel träumt, das Ruder lungert. Das
macht, der Fischerbub ist tot; Das
macht, der Fischer ist verhungert! Denn
Irlands Fisch ist Herrenfisch;
... weiterlesen


Irland

An rost´ger Kette liegt das Boot; Das
Segel träumt, das Ruder lungert. Das
macht, der Fischerbub ist tot; Das
macht, der Fischer ist verhungert! Denn
Irlands Fisch ist Herrenfisch;
... weiterlesen


Banditenbegräbniß

Auf blut`ger Bahre rastet Ein Leichnam,
blaß und kalt; Den tragen, schwer
belastet, Sechs Männer durch den
Wald. Sechs Männer, schwarz von
Haare, Bewehrt mit Blei und Stahl
... weiterlesen


Banditenbegräbniß

Auf blut`ger Bahre rastet Ein Leichnam,
blaß und kalt; Den tragen, schwer
belastet, Sechs Männer durch den
Wald. Sechs Männer, schwarz von
Haare, Bewehrt mit Blei und Stahl,
... weiterlesen


Piratenromanze - I.

Auf dem Decke der Gabarre Liegt der
Scheik der Christenhunde, Die
erloschene Cigarre, Von Havanna in dem
Munde. O, wohl mochte die
Cigarre, Castilianer, dir verglimmen
... weiterlesen


Schwalbenmährchen

Auf dem stillen, schwülen Pfuhle Tanzt
die dünne Wasserspinn`; Unten auf
krystallnem Stuhle Thront die
Unkenkönigin. Von den edelsten
Metallen Hält ein Reif ihr Ha
... weiterlesen


Piratenromanze - II.

Auf dem weiten Mittelmeere Gilt des
Muselmanns Gesetz! Pfeilschnell rudert
die Galeere, Sklaven braucht der Markt
von Fez! Bei dem buhlerischen
Tanze Denken sie nicht
... weiterlesen


Ein Lied vom Tode.

Auf den Hügeln steht er im
Morgenrot, Das gezückte Schwert in der
sehn`gen Hand. »Wer ich bin? ich bin
der Befreiertod! Bin der Tod für die
Menschheit, das Vaterland! Nicht der L
... weiterlesen


Ein Lied vom Tode

Auf den Hügeln steht er im
Morgenrot, Das gezückte Schwert in der
sehn`gen Hand. »Wer ich bin? ich bin
der Befreiertod! Bin der Tod für die
Menschheit, das Vaterland! Nicht der
Leise
... weiterlesen


Der Mohrenfürst - II.

Auf der Messe, da zieht es, da stürmt
es hinan Zum Circus, zum glatten,
geebneten Plan. Es schmettern
Trompeten, das Becken klingt, Dumpf
wirbelt die Trommel, Bajazzo springt.
... weiterlesen


Die Tanne - I.

Auf des Berges höchster Spitze Steht
die Tanne, schlank und grün, Durch der
Felswand tiefste Ritze Läßt sie ihre
Wurzeln ziehn; Nach den höchsten
Wolkenbällen L
... weiterlesen


Der Blumen Rache

Auf des Lagers weichem Kissen Ruht die
Jungfrau, schlafbefangen, Tiefgesenkt
die braune Wimper, Purpur auf den
heißen Wangen, Schimmernd auf dem
Binsenstuhle Steht de
... weiterlesen


Nebo

Auf Jordan`s grünen Borden Da weilte
Jakob`s Samen, Da feierten die
Horden, Die von Mizraim kamen, Da
lagerten die Schaaren, Da hielt der
Heerzug Rast, Seit langen, la
... weiterlesen


Kalifornien

Auf sein Lager wirft sich lachend der
Gnom: »Sakrament, ja, der
Sakramentostrom! Ha ha ha, und die
Menschheit, die gecke! Kaum, daß ihrer
einer den Bettel entdeckt, Als gleich
Taus
... weiterlesen


Kalifornien

Auf sein Lager wirft sich lachend der
Gnom: »Sakrament, ja, der
Sakramentostrom! Ha ha ha, und die
Menschheit, die gecke! Kaum, daß ihrer
einer den Bettel entdeckt, Als gleich
Tausende
... weiterlesen


Zwei Feldherrngräber - II.

Bei diesen schlanken Bäumen, Im
feuchten Pisangschatten, Magst du
anjetzo träumen, O Künstler der
Maratten! Im wilden
Vorwärtstraben Bist du vom Hengst
geschossen;
... weiterlesen


Meerfahrt

Da schwimm ich allein auf dem stillen
Meer: Keine Welle rauscht, es ist eben
und glatt. Auf dem sandigen Grunde
prächtig und hehr Glänzt die alte
versunkene Stadt. In alter
... weiterlesen


Ein Brief

Das war ein lustig Ziehen    
  Und Reisen durch die
Welt!       Das war ein
Fackelsprühen      
Von Zürich bis zum Belt!   &nb
... weiterlesen


Trotz alledem!

Das war `ne heiße Märzenzeit,Trotz
Regen, Schnee und alledem!Nun aber, da
es Blüten schneit,Nun ist es kalt,
trotz alledem!Trotz alledem und alledem
-Trotz Wien, Berlin und alle
... weiterlesen


Florida of Boston

Das Weltmeer trug dich gern; du
schwimmst am Ziel der Reise. Dies ist
des Hafens Thor! - nur noch durch diese
Schleuse, Und deinen Kupferbauch
umplätschert das Bassin! Wie sich auf
dem Ver
... weiterlesen


Florida of Boston

Das Weltmeer trug dich gern; du
schwimmst am Ziel der Reise. Dies ist
des Hafens Thor! - nur noch durch diese
Schleuse, Und deinen Kupferbauch
umplätschert das Bassin! Wie sich auf
dem Verdec
... weiterlesen


Der Phönix - II.

Dem Phönix möge dieser gleichen! Auch
ihm vollendet sich ein Jahr. Er schauet
in des Geistes Reichen Sich um, und
reckt der Schwingen Paar. Er schaut
nach Osten und nach Westen
... weiterlesen


Sandlieder - IV.

Der Dünen schwach begraster
Wall Behindert landwärts meine
Blicke. Gleichviel! rundspähend auf
dem Schwall Der Wasser, schau ich nicht
zurücke. Ich weiß nicht, daß noch
... weiterlesen


Feldmusik

Der frische Nord fegt über’n
Rhein, Die Flocken und die Schlossen
treiben, Vom Dache klirrt herab der
Stein, Und zitternd rühren sich die
Scheiben. Nun ist es Zeit, nun ans
Klavi
... weiterlesen


Der Mann im Walde

Der Krieg hat ihn vertrieben, Er mußte
fliehn und ziehn. Im Grabe ruhn die
Lieben; Der Wald ist ihm
geblieben, Der Wald, so kühl und
grün. Den Wald hat er schon lan
... weiterlesen


Die Griechin

Der König steigt von dem Gebirge
nieder,     Von Pallikaren
kriegerisch umgeben.     Im
Thal liegt Delphi. Schwärzlich von
Gefieder Sieht einen Adler er voran
sich sch
... weiterlesen


Nebel

Der Nebel senkt sich düster auf das
Land, Und düster schreit` ich an der
Seebucht Strand Durch das Gefild, das
winterliche, kahle; Sieh`, auf dem
glatten Wasserspiegel ruht Die unt
... weiterlesen


Aus Spanien

Der Platz ist leer, das Volk hat sich
verlaufen, Der Dampf verflog, die
Schüsse sind verhallt; Nur hier und
dort steht einsam noch ein Haufen, Im
Auge Zorn, die Hände starr geballt; Hu
... weiterlesen


Der Schüler Ancillon’s

Der Schüler Ancillon´s Im Jahre
Vierzig stellt ich auf den Satz:  
    Jetzt geb ich euch den
Gegensatz!       Und
dabei bleibt’s, trotz Murren u
... weiterlesen


Lieve Heere

Der Spanier liegt vor Zierikzee Mit
seinen Schiffen all`; Die Bürger
drinnen hungern sehr, Und fürchten
nahen Fall. Sie sagen: `wer nimmt
diesen Brief, Und trägt ih
... weiterlesen


Hamlet

Deutschland ist Hamlet! Ernst und
stumm In seinen Thoren jede
Nacht       Geht die
begrabne Freiheit um,    
  Und winkt den Männern auf der
Wacht. D
... weiterlesen


Der Falk

Die Fürstin zog zu Walde Mit Jägern
und Marschalk; Da sah sie reiten
balde Ein junger Edelfalk. Er sprach:
`Wie klirrt dein Bügel; Wie glänzt
Agraff` und Tress`; Wi
... weiterlesen


Der Wassergeuse

Die Nordsee hat den Todten Ans Ufer
ausgespie`n; Der Fischer sieht ihn
liegen, Und schreitet von der
Dün`. Er drückt aus seiner
Schärpe Das Wasser und das Blut;
... weiterlesen


Die Republik

Die Republik, die Republik! Herrgott,
das war ein Schlagen! Das war ein Sieg
aus einem Stück! Das war ein Wurf!
Die Republik! Und alles in drei Tagen!
Die Republik, die
... weiterlesen


Die Republik

Die Republik, die Republik! Herrgott,
das war ein Schlagen! Das war ein Sieg
aus einem Stück! Das war ein Wurf! Die
Republik! Und alles in drei Tagen! Die
Republik, die Republik!
... weiterlesen


Einem Ziehenden

Die See geht hoch; tritt deine Wallfahrt
an! Laß von den Raa`n Die Segel
fallen, laß die Wimpel wehn! Am Ufer
stehn Und meerwärts winken will ich
mit dem Hut, Bis aus den A
... weiterlesen


Die weiße Frau

Die weiße Frau zwei zusammengehörende
Gedichte: Die weiße Frau und Vom
süßen Brei Man sagt, es läßt die
weiße Frau Sich hier und dorten wieder
sehen; Durch mehr als e
... weiterlesen


Wann

Die Zeitung schreibt von braven
Henkern, Die Schwert und
Augentuch       Voll
Zorns in einen Winkel
schlenkern, Sprechend: `Es ist
genug!       In uns
... weiterlesen


Die Bilderbibel

Du Freund aus Kindertagen, Du brauner
Foliant, Oft für mich
aufgeschlagen Von meiner Lieben
Hand; Du dessen Bildergaben Mich
Schauenden ergötzten, Den
spielvergeßnen
... weiterlesen


Leviathan

Du zertrennest das Meer durch deine
Kraft, und zerbrichst die Köpfe der
Drachen im Wasser. Du zerschlägest die
Köpfe der Wallfische, und giebst sie
zur Speise dem Volk in der Einöde.
... weiterlesen


Der Schlittschuh-laufende Neger

Du, von Gestalt athletisch, Der oft am
Gambia Den wunderlichen Fetisch Vom
Golde blitzen sah; Oft unter dem
Aequator Des Panthers Blut
vergoß, Und nach dem All
... weiterlesen


Ein Patriot

Dulce et decorum est
u.s.w. Hazardspiel? - Pfui - daß
mich der Herr bewahre!    
  Hol es der Teufel - ja, das sag
ich frisch!       Ich
werde morge
... weiterlesen


Bei Grabbes Tod

Dämm`rung! - Das Lager! - Dumpf
herüber schon Vom Zelt des Feldherrn
donnerte der Ton Der abendlichen
Lärmkanonen; Dann Zapfenstreich,
Querpfeifen,
Trommelschlag, Zusammenflutend
... weiterlesen


Bei Grabbes Tod

Dämm´rung! - Das Lager! - Dumpf
herüber schon Vom Zelt des Feldherrn
donnerte der Ton Der abendlichen
Lärmkanonen; Dann Zapfenstreich,
Querpfeifen,
Trommelschlag, Zusammenflutend die
... weiterlesen


Meerfabel

Ebbetrocken auf dem Strande Lag die
unbeholf`ne Kof; Schwärzlich hing am
Mast das Zugnetz, Das vom letzten Fange
trof. Tastend prüfte seine
Maschen Ein barfüßiger
... weiterlesen


Wallenstein

Ei, wie man doch in unsern
Tagen Nachahmt den Wallenstein! Der
konnte, sagt man, nicht vertragen des
Hahnes mutig Schrein! Der Sterne
grollend Strahlenwerfen kaltblütig
mocht
... weiterlesen


Von unten auf!

Ein Dämpfer kam von Bieberich: - stolz
war die Furche, die er zog! Er
qualmt’ und räderte zu Tal, daß
rechts und links die Brandung flog! Von
Wimpeln und von Flaggen voll, schoß er
hinab kec
... weiterlesen


Von unten auf

Ein Dämpfer kam von Bieberich: - stolz
war die Furche, die er zog! Er
qualmt’ und räderte zu Thal, daß
rechts und links die Brandung flog! Von
Wimpeln und von Flaggen voll, schoß er
hinab ke
... weiterlesen


Der Bivouac

Ein Feu`r im Wüstensande, Zwei
Gräben, ein Verhack, Musketenpyramiden
- Ein Frankenbivouac! Das sind die
Grenadiere Von Klebers Vorderhut. Es
sitzt, daß er s
... weiterlesen


Der Schwertfeger von Damascus

Ein hoher Gast trat heut` in meine
niedre Schmiede, Der Fürst der
Gläubigen, der tapfre Abbasside! In
mein Gewölbe schritt der bärtige
Kalif! Sein glänzendes Gefolg sah man
mein Haus u
... weiterlesen


Leben des Negers

Ein hölzern Bein, zwei Krücken, Du
armer schwarzer Mann, Von Hanfgarn
Netze stricken, Und feil sie bieten
dann: Das ist dein Loos! - Im
Sande Führt deine Heimath Go
... weiterlesen


Drinnen und Draußen

Ein Londoner Idyll (Nach Barry
Cornwall) (Draußen) Der Himmel
ist wild, und bitter der Wind! Von den
Dächern trieft es! Regen und
Schnee! Draußen, in Lumpen
... weiterlesen


Henry

Ein öd` und trüb` Gemach; der
Abendsonne Schein Bricht durch`s
vergilbte Glas der Fenster fahl
herein! Matt durch die matten Scheiben
bricht er. Ein Feldbett und ein Tisch;
ein Sessel auc
... weiterlesen


Die Armenhaus-Uhr

Eine Allegorie (Nach Thomas
Hood) Ein Gemurmel in der Luft, Ein
Getös in allen Gassen – Das Gemurmel
einer Schar, Das Getös von ziehenden
Massen! Das Heer d
... weiterlesen


Springer

Epilog des Dichters Kein besser
Schachbrett als die Welt:    
  zur Limmat rück ich von der
Schelde!       Ihr
sprengr mich wohl von Feld zu Feld,
... weiterlesen


Der Reiter

Er lenkte schweigend durch die Schlucht
sein Roß; Bleich war sein Antlitz,
lang und lockig floß Ihm Bart und Haar
auf Brust und Achsel nieder. Er ließ
dem müden Thiere das Gebiß;
... weiterlesen


Barbarossas erstes Erwachen

Es lag die goldne Aue Im blut`gen
Frührothschein, Als wär` mit blut`gem
Thaue Besprengt der gelbe Rain. Ernst
blickte der Kyffhäuser Durch Nebel auf
die Flur, Als de
... weiterlesen


Barbarossas erstes Erwachen

Es lag die goldne Aue Im blut`gen
Frührothschein, Als wär` mit blut`gem
Thaue Besprengt der gelbe Rain. Ernst
blickte der Kyffhäuser Durch Nebel auf
die Flur, Als der geba
... weiterlesen


Eine Geusenwacht

Es war bei einem Zapfer Im Weichbild
Rotterdams, Da becherten sie tapfer In
Federhut und Wamms. Sie ritten nach
Vlissingen, Und wollten ziehn vor
Tag; Mit Trinken und m
... weiterlesen


Roland

Es war im Holz; - wir schritten durch
die Gründe, Wo sich verbirgt die
angeschoßne Hinde; Wo nur durch
Blätter niederblitzt das Licht; Wo mit
dem Horne sich das Beil bespricht.
... weiterlesen


Aus Spanien

Exoriare aliquis nostris ex ossibus
ultor Der Platz ist leer, das Volk
hat sich verlaufen,    
  Der Dampf verflog, die Schüsse
sind verhallt;      
... weiterlesen


Freie Presse

Festen Tons zu seinen Leuten spricht der
Herr der Druckerei: »Morgen, wißt
ihr, soll es losgehn, und zum Schießen
braucht man Blei! Wohl, wir haben unsre
Schriften: - morgen in die Reihn getret
... weiterlesen


Die Steppe

Fragment. Sie dehnt sich aus von Meer
zu Meere, Wer sie durchritten hat, den
graus`t. Sie liegt vor Gott in ihrer
Leere, Wie eine leere
Bettlerfaust. Die Ströme, die
... weiterlesen


Schiffbruch

Fragment. Wohl wünsch` ich Vieles
mir; doch, wär ich ein Matrose, Tann
wünscht` ich einen Sturm und eine
Wasserhose Im fernsten Südmeer mir;
dann wünscht` ich, daß mein Schiff
... weiterlesen


Reveille

Für die Revolutionsfeier auf dem
Gürzenich zu Köln, 19. März 1848
Frisch auf zur Weise von
Marseille,   frisch auf ein Lied
mit hellem Ton!   Singt es hinaus
als di
... weiterlesen


Von acht Rossen

Fährt im Land ’ne
Staatskarosse;      
Ziehn sie acht famose Rosse,  
    Feurig, ein beherzt
Gespann!       Eines
ward am Rhein geboren,
... weiterlesen


Ein Ritt

Galopp! - die Wüste knirscht: - es ist
die salz’ge Kruste, In die das tote
Meer den Sand zu kleiden wußte, Seit
Lot die flackernden Paläste Sodoms
floh. Galopp! - das Hufhaar fegt von
... weiterlesen


Im Walde

Geh` ich einsam durch den Wald, Durch
den grünen, düstern, Keines Menschen
Stimme schallt, Nur die Bäume
flüstern: O, wie wird mein Herz so
weit, Wie so hell mein
... weiterlesen


Geisterschau

Gleichwie an des Ades Thor Wagend sich
Odysseus setzte, Die Gestorbenen
beschwor, Und mit Widderblut sie
letzte; Daß für das ersehnte
Naß Jeder seinen Spruch ihm ge
... weiterlesen


Geisterschau

Gleichwie an des Ades Thor Wagend sich
Odysseus setzte, Die Gestorbenen
beschwor, Und mit Widderblut sie
letzte; Daß für das ersehnte
Naß Jeder seinen Spruch ihm gebe,
... weiterlesen


Sandlieder - V.

Gleich` ich dem Strome, welcher,
tief In einem Waldgebirg
entsprungen, Durch Länder und durch
Reiche lief Und bis zum Meere
vorgedrungen? - O, thät ich`s! -
Mann geworden j
... weiterlesen


Ein Flecken am Rhein

Gruß dir, Romantik! - Welch ein
prächtig Nest!      
Mit seines schlanken Mauerthurmes
Zinnen,       Mit
seiner Thore moosbewachs’nem
Rest!    
... weiterlesen


Hohes Wasser

Halloh, nun drücke sich, wer
zagt!       Austritt
der Rheinstrom mit Gebrause,  
    Schießt in die Gassen
ungefragt,       Und
macht sich
... weiterlesen


Hohes Wasser

Halloh, nun drücke sich, wer zagt!
Austritt der Rheinstrom mit Gebrause,
Schießt in die Gassen ungefragt,
Und macht sich breit vor jedem
Hause! Pocht an die Th
... weiterlesen


Heiligenschrein, Vögel und Wandersmann

Hart am Pfad, in einer Blende, Steht
die Mutter mit dem Kinde; Frommer
Pilgerinnen Hände Haben Schrein und
Holzgelände Schön bekränzt mit
Laubgewinde. Und ein Stra
... weiterlesen


Zwei Feldherrngräber - I.

Hier unter diesem Steine Zur Seite des
Portals Verwesen die Gebeine Des
tapfern Generals. Er ist im Kampf
gefallen, Zerschossen und zerfetzt; In
dieses Domes Hallen
... weiterlesen


Hurra, Germania!

Hurra, du stolzes, schönes
Weib, Hurra, Germania! Wie kühn mit
vorgebeugtem Leib Am Rheine stehst du
da! Im vollen Brand der Juliglut, Wie
ziehst du risch dein Schwert!
... weiterlesen


Anno Domini...?

Hört mich, Kleingläubige! - wie
vormals im Gefilde Der Marne bei
Chalons die Sünderin Brunhilde Durch
Knechte binden ließ mit ihrem grauen
Haar An einen wilden Hengst, daß an
dem dicht
... weiterlesen


Anno Domini...?

Hört mich, Kleingläubige! - wie
vormals im Gefilde Der Marne bei Chalons
die Sünderin Brunhilde Durch Knechte
binden ließ mit ihrem grauen Haar An
einen wilden Hengst, daß an dem dichten

... weiterlesen


La vida es sueno

Ich glaub`, ich bin der
Perserkhan, Der, untertauchend mit dem
Haupte, Geschichten, welche nie
geschahn, Nun plötzlich zu erleben
glaubte. Was ich mein Leben nenne,
kaum Glau
... weiterlesen


Die Auswanderer

Ich kann den Blick nicht von euch
wenden; Ich muß euch anschaun
immerdar; Wie reicht ihr mit
geschäft`gen Händen Dem Schiffer eure
Habe dar! Ihr Männer, die ihr von
dem N
... weiterlesen


Die Auswanderer

Ich kann den Blick nicht von euch
wenden; Ich muß euch anschaun
immerdar: Wie reicht ihr mit
geschäft`gen Händen Dem Schiffer eure
Habe dar! Ihr Männer, die ihr von dem
Nacken
... weiterlesen


Afrikanische Huldigung

Ich lege meine Stirn auf deines Thrones
Stufen; Ich führe dieses Heer von
hunderttausend Hufen, Ich führe diesen
Raub und diesen Sklaventroß, Ich
führe diese Schaar von Ringern und von
... weiterlesen


Afrikanische Huldigung

Ich lege meine Stirn auf deines Thrones
Stufen; Ich führe dieses Heer von
hunderttausend Hufen, Ich führe diesen
Raub und diesen Sklaventroß, Ich führe
diese Schaar von Ringern und von Sch
... weiterlesen


Die irische Wittwe

Ich lese wenig jetzt in
Zeitungsblättern     Und
will mich gern, daß ich es lasse,
schämen.     Zuweilen nur,
um das Trompetenschmettern Von den
Geschwadern Mina`s zu
... weiterlesen


Sandlieder - I.

Ich meine nicht den Wüstensand, Den
Tummelplatz des wilden Hirschen; Die
Körner mein` ich, die am Strand Des
Meeres unter mir erknirschen. Denn
jener ist ein weh`nder Fluch
... weiterlesen


Mit Unkraut

Ich schritt allein hinab den Rhein, Am
Hag die Rose glühte, Und wundersam die
Luft durchschwamm Der Duft der
Rebenblüte. Zyan’ und Mohn
erglänzten schon, Der Südwind bog
... weiterlesen


In Graubünden

Ich sitz im rasselnden Zuge: Vorbei!
Die Funken sprühn! Seid mir gegrüßt
im Fluge, Ihr Weiler still und
grün! Mit Schlössern und mit
Hütten, Mit Busch und Baum u
... weiterlesen


Meine Stoffe

Ihr sagt: `Was drückst du wiederum Den
Turban auf die schwarzen Haare? Was
hängst du wieder ernst und stumm Im
weidnen Korb am Dromedare? Du hast so
manchmal schon dein Zel
... weiterlesen


Vier Roßschweife

Im Eilwagen am 15. Juli 1832. Drei
Stutenschweife wehn, der goldne Halbmond
blinkt; Im Bügel hebt sich hoch, den
Damascener schwingt Der stolze Pascha
von Aegypten. Ein Heng
... weiterlesen


Im Hochland fiel der erste Schuß

Im Hochland fiel der erste Schuß - Im
Hochland wider die Pfaffen! Da kam, die
fallen wird und muß, Ja, die Lawine
kam in Schuß - Drei Länder in den
Waffen! Schon kann die
... weiterlesen


Der Scheik am Sinai

Im Spätjahr 1830. `Tragt mich vor`s
Zelt hinaus sammt meiner Ottomane! Ich
will ihn selber sehn! - Heut` kam die
Karavane Aus Afrika, sagt ihr, und mit
ihr das Gerücht? Tra
... weiterlesen


Die Schiffe

In der Lenznacht an dem Hafen bin ich
auf und abgegangen; Träumend
flüsterten die Segel an den schwarzen
Segelstangen. Schlummernd lagen die
Korvetten, schlummernd lagen die
Fregatten; Bu
... weiterlesen


Ein Flüchtling

In einem meiner Träume sah Auf
schweißbedecktem Rosse Einen Reiter
ich, wie toll verfolgt Von seiner
Feinde Trosse. An seinem Speer das
Fähnlein war Zerrissen, voll
... weiterlesen


Schwarz-Rot-Gold

In Kümmernis und Dunkelheit, Da
mußten wir sie bergen! Nun haben wir
sie doch befreit, Befreit aus ihren
Särgen! Ha, wie das blitzt und rauscht
und rollt! Hurra, du Schwarz
... weiterlesen


Schwarz-Rot-Gold

In Kümmernis und Dunkelheit, Da mußten
wir sie bergen! Nun haben wir sie doch
befreit, Befreit aus ihren Särgen! Ha,
wie das blitzt und rauscht und
rollt! Hurra, du Schwarz, du
... weiterlesen


Die Tanne - II.

Inmitten der Fregatte Hebt sich der
starke Mast, Mit Segel, Flagg` und
Matte; Ihn beugt der Jahre Last. Der
schaumbedeckten Welle Klagt zürnend er
sein Leid: `
... weiterlesen


An Hoffmann von Fallersleben

Jetzo, wo die Nachtigall    
  Schlägt mit mächt’gen
Schlägen;       Wo der
Rhein mit vollem Schall    
  Braust auf seinen Wegen;
... weiterlesen


An Hoffmann von Fallersleben

Jetzo, wo die Nachtigall Schlägt
mit mächt’gen Schlägen; Wo der
Rhein mit vollem Schall Braust auf
seinen Wegen; Wo die Dampfer
wieder ziehn; Wo
... weiterlesen


Abschiedswort der Neuen Rheinischen Zeitung

Kein offner Hieb in offner Schlacht
- Es fällen die Nücken und
Tücken, Es fällt mich die
schleichende Niedertracht Der
schmutzigen West-Kalmücken! Aus dem
Dunkel flog der töten
... weiterlesen


Abschiedswort der Neuen Rheinischen Zeitung

Kein offner Hieb in offner Schlacht - Es
fällen die Nücken und Tücken, Es
fällt mich die schleichende
Niedertracht Der schmutzigen
West-Kalmücken! Aus dem Dunkel flog der
tötende S
... weiterlesen


Landrinette - II.

Kennt ihr die Leere, kennt den Ekel ihr?
- Verdrossen durch die Gassen gingen
wir; Das Wort ließ ich die Andern
führen. Bei Gott, es war ein wichtiges
Gespräch: Sie unterhielten s
... weiterlesen


Ein Denkmal

Kreuznach, 14. April. Wie man
vernimmt, wird auf der Ehernburg, auf
welcher es wenigstens wieder wohnlich
ist, eine Spielbank
errichtet. Kölnische Zeitung vom 16.
April 1842
... weiterlesen


Berlin

Lied der »Amnestierten« im
Auslande Zum Völkerfest, auf das wir
ziehn, Zu dem die Freiheit ladet, Wie
wandelst herrlich du, Berlin! Berlin,
in Blut gebadet! Du wand
... weiterlesen


Berlin

Lied der »Amnestierten« im
Auslande Zum Völkerfest, auf das wir
ziehn, Zu dem die Freiheit ladet, Wie
wandelst herrlich du, Berlin! Berlin, in
Blut gebadet! Du wandelst r
... weiterlesen


Zwei poetische Episteln (II)

London, den 23. Januar 1852 Uns
jüngste Reimer gründlich zu
kurieren Von allem Dünkel der
Poeterei, Muß unser Stern uns an die
Themse führen – Nicht in den
Dichterwink
... weiterlesen


Audubon

Mann der Wälder, der Savannen! Neben
rother Indier Speer, An des Missisippi
Tannen Lehntest du dein
Jagdgewehr; Reichtest
Indianergreisen Deine Pfeife, deinen
Krug;
... weiterlesen


Audubon

Mann der Wälder, der Savannen! Neben
rother Indier Speer, An des Missisippi
Tannen Lehntest du dein
Jagdgewehr; Reichtest
Indianergreisen Deine Pfeife, deinen
Krug; S
... weiterlesen


Scipio

Massa, du bist sehr reich! dein Saal ist
voll von Pagen: Zweimal zehn Meilen
ziehn am Flusse die Plantagen Sich hin,
wo man für dich die Baumwollstaude
bau`t; Wo man das Zuckerrohr für di
... weiterlesen


Mirage

Mein Auge mustert unruhvoll des Hafens
wimpelreich Revier, Doch deines richtet
lächelnd sich auf meines Hutes
Federzier: `Von deinen Wüsten hör`
ich gern in einer meerumrauschten
Jacht;
... weiterlesen


Mit einer Erika

Meiner Frau zum Geburtstage  Die
Heide, die bei uns zuland  
allwärts ihr Grün vergeudet;  
die Berg und Schlucht und
Felsenwand   mit starren
Büscheln kleidet;
... weiterlesen


Vor der Fahrt

Melodie der Marseillaise. Jenseits
der grauen Wasserwüste Wie liegt die
Zukunft winkend da! Eine grüne
lachende Küste, Ein geahndet Amerika!
Ein geahndet Amerik
... weiterlesen


Vorgefühl

Mich selber oft im Geist hab` ich
gesehn, Erträumtem Glücke rastlos
jagend nach: Unstät und düster
schweift` ich auf den Seen - Ich weiß
es nicht, was mir begegnen mag!
... weiterlesen


Mit raschen Pferden jagt die Zeit.

Mit raschen Pferden jagt die
Zeit       Ein heißes
Weib, nach Freiheit lechzend;  
    Die halbbewußte Menge
schreit,      
Gedankenlos als
... weiterlesen


Gesicht des Reisenden

Mitten in der Wüste war es, wo wir
Nachts am Boden ruhten; Meine Beduinen
schliefen bei den abgezäumten
Stuten. In der Ferne lag das Mondlicht
auf der Nilgebirge Jochen; Rings im
Flugsand
... weiterlesen


Unter den Palmen

Mähnen flattern durch die Büsche; tief
im Walde tobt der Kampf. Hörst du aus
dem Palmendickicht das Gebrüll und das
Gestampf? Steige mit mir auf den
Teekbaum! Leise! daß des Köchers
Klingen
... weiterlesen


Juni – 24. November

Nach Delphine Gay de Girardin. So
sei´s! Vor Gott, vor Gott will ich, ich
ihn verklagen! Weib, Törin, Muse nur
– dennoch will ich es wagen! Denn mein
französisch Herz hat schaudern
... weiterlesen


Trotz alledem!

Nach Robert Burns Ob Armut euer Los
auch sei,       Hebt
hoch die Stirn, trotz alledem!  
    Geht kühn den feigen
Knecht vorbei:   &nbs
... weiterlesen


Landrinette - I.

Noch Knabe war ich, als
Trompetenklang Früh Morgens einst zu
meinen Ohren drang - Hinaus, hinaus,
das sind Husaren! Kommt! Um die Ecke!
Dort hat es geschallt! Fort auf den
Markt! -
... weiterlesen


Moos-Thee

Nonum prematur in
annum. Horaz. Sechzehn Jahr` - und
wie ein greiser Alter sitz` ich, matt
und krank; Sieh`, da senden mir der
Geiser Und der Hekla diesen Trank.
... weiterlesen


Für Schillers Album bestimmt gewesen

Nun kommen sie aus aller Welt, Die
leichten Dichterboten. Von wannen
flattert nicht ein Blatt Ins Buch des
großen Todten? Und wer jetzt durch
die Sierren schweift Und
... weiterlesen


Aus dem schlesischen Gebirge

Nun werden grün die
Brombeerhecken;      
Hier schon ein Veilchen - welch ein
Fest!       Die Amsel
sucht sich dürre Stecken,  
    Und auc
... weiterlesen


Aus dem schlesischen Gebirge

Nun werden grün die Brombeerhecken;
Hier schon ein Veilchen - welch ein
Fest! Die Amsel sucht sich dürre
Stecken, Und auch der Buchfink
baut sein Nest. Der Schn
... weiterlesen


Die Linde bei Hirzenach

Nur leis bewegt vom lauen
Uferwinde,   Roth noch vom Abend,
dem erst halb verglühten,   Dein
friedlich Dörfchen friedlich zu
behüten,   Wie stehst du schön
am Rheine d
... weiterlesen


O lieb, so lang du lieben kannst

O lieb, so lang du lieben kannst!
O lieb, so lang du lieben magst!
Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
Wo du an Gräbern stehst und
klagst! Und sorge, daß dein
... weiterlesen


O Lieb, solang du lieben kannst!

O lieb, solang du lieben kannst! O
lieb, solang du lieben magst! Die
Stunde kommt, die Stunde kommt, Wo du
an Gräbern stehst und klagst! Und
sorge, daß dein Herze glüht
... weiterlesen


An das Meer

O Meer, verlieh`st du nicht den
brennendrothen Saft, Den heil`gen
Purpur, draus man Kön`gen Mäntel
schafft, Den Männern von Beryt und
Tyrus? O finstres Meer, lag nicht in
deiner grauen F
... weiterlesen


An das Meer

O Meer, verlieh`st du nicht den
brennendrothen Saft, Den heil`gen
Purpur, draus man Kön`gen Mäntel
schafft, Den Männern von Beryt und
Tyrus? O finstres Meer, lag nicht in
deiner grauen Flut
... weiterlesen


Die Freiheit! Das Recht!

O, glaubt nicht, sie ruhe fortan bei den
Todten,       O, glaubt
nicht, sie meide fortan dies
Geschlecht,       Weil
muthigen Sprechern das Wort man
verboten
... weiterlesen


Der Divan der Ereignisse

O, Männer meines Stamms! ich sah die
großen Städte! Ich trat in die
Moskeen von Alexandria, Ich salbte
meinen Bart in Suez und Rosette, Ich
stand auf dem Bazar der Nilstadt
Damiette;
... weiterlesen


Sandlieder - III.

O, welch ein wunderbarer Grund! Ich
kann sein Treiben nicht verstehen: Er
lässet Schiffe scheitern, und Er
lässet sie vor Anker gehen. Dem Raben
ist er ewig frisch, Und dür
... weiterlesen


Sandlieder - VI.

Ob meinem Haupte ziehn Drei Möven,
schwer und träg. Ich schaue nicht
empor, Doch kenn` ich ihren
Weg. Denn auf den Körnern, die Im
Sonnenscheine glühn, Flie
... weiterlesen


Moostee

Sechzehn Jahr’ - und wie ein
greiser Alter sitz ich, matt und
krank; Sieh, da senden mir der
Geiser Und der Hekla diesen
Trank. Auf der Insel, die von
Schlacken Hart
... weiterlesen


Moostee

Sechzehn Jahr’ - und wie ein
greiser Alter sitz ich, matt und
krank; Sieh, da senden mir der
Geiser Und der Hekla diesen Trank. Auf
der Insel, die von Schlacken Harter Lav
... weiterlesen


Odysseus

Sei gegrüßt, o südlich Fahrzeug, sei
gegrüßt mir hoch im Norden! Bärt`ge
Männer, fremd gekleidet, stehn auf
deinen hohen Borden. Und der Sprache,
die sie reden, goldgeschriebne Zeic
... weiterlesen


Der Mohrenfürst - I.

Sein Heer durchwogte das Palmenthal. Er
wand um die Locken den Purpurshawl; Er
hing um die Schultern die
Löwenhaut; Kriegerisch klirrte der
Becken Laut. Wie Termiten wogte d
... weiterlesen


Die Trompete von Vionville

Sie haben Tod und Verderben gespien:
Wir haben es nicht gelitten. Zwei
Kolonnen Fußvolk, zwei Batterien, wir
haben sie niedergeritten. Die Säbel
geschwungen, die Zäume
... weiterlesen


Die Trompete von Gravelotte

Sie haben Tod und Verderben
gespien: Wir haben es nicht
gelitten. Zwei Kolonnen Fußvolk, zwei
Batterien, Wir haben sie
niedergeritten. Die Säbel
geschwungen, die Zäume ver
... weiterlesen


Die Trompete von Vionville

Sie haben Tod und Verderben gespien: Wir
haben es nicht gelitten. Zwei Kolonnen
Fußvolk, zwei Batterien, wir haben sie
niedergeritten. Die Säbel geschwungen,
die Zäume verhäng
... weiterlesen


Die Amphitrite

Siehst du vor Anker dort Die Amphitrite
liegen? Festlich erglänzt der
Bord, Die rothen Wimpel fliegen. Es
hangen aufgehißt Die Segel an den
Stangen; Der graue
... weiterlesen


Ruhe in der Geliebten

So laß mich sitzen ohne Ende,  
    So laß mich sitzen für
und für!       Leg
deine beiden frommen Hände  
    Auf die erhitzte Stirne m
... weiterlesen


Wie man’s macht

So wird es kommen, eh’ ihr denkt: -
Das Volk hat Nichts zu beißen mehr!
Durch seine Lumpen pfeift der Wind! Wo
nimmt es Brot und Kleider her? Da
tritt ein kecker Bursche vor; der
spricht: `Di
... weiterlesen


Der Alexandriner

Spring an, mein Wüstenroß aus
Alexandria! Mein Wildling! - solch ein
Thier bewältiget kein Schah, Kein
Emir, und was sonst in jenen Oestlichen
Ländern sich in Fürstensätteln wiegt;
-
... weiterlesen


Guten Morgen

Stand ich droben auf der Eifel
Kämmen, Als der Vollmond durch die
Wolken brach; Breit und blendend sah
ich überschwemmen Seine Lichter See
und Kloster Laach. Leiser Windhau
... weiterlesen


Am Kongo

Sultanen, zaudert nicht! es gilt ein
Fest zu feiern! Berauscht mit Palmwein
euch aus halben
Straußeneiern! Schmückt euch, wie
jenen Tag, an dem des Harems Thor Sich
vor euch öffnete! ent
... weiterlesen


Am Kongo

Sultanen, zaudert nicht! es gilt ein
Fest zu feiern! Berauscht mit Palmwein
euch aus halben
Straußeneiern! Schmückt euch, wie
jenen Tag, an dem des Harems Thor Sich
vor euch öffnete! entfal
... weiterlesen


Die Todten im Meere

Tief unter grüner Meereswell`, Auf
Muschelbank und Kies, Da schlummert
mancher Schiffsgesell, Der frisch vom
Lande stieß. Die See riß sein
gebrechlich Boot Hinab au
... weiterlesen


In Schillers Album

Trotzig ist dieses Land: der Nordsee
trotzt` es den Boden,     Dem
im Escurial trotzte die Freiheit es
ab. Siehe, die Pfeile dies, die
verbundenen! dies die Provinzen!  
&nbs
... weiterlesen


Der ausgewanderte Dichter - III.

Und als wir watend durch die Furt nun
setzten, Voran den Führer, den
vorsicht`gen Schreiter, Da spornte
jenseits einen
schaumbenetzten, Langmähn`gen Rappen
ein Savannenreiter.
... weiterlesen


Die Revolution

Und ob ihr sie, ein edel Wild, mit euren
Henkersknechten fingt; Und ob ihr
unterm Festungswall standrechten die
Gefangne gingt; Und ob sie längst der
Hügel deckt, auf dessen Grün ums
Morgenrot
... weiterlesen


Im Herbst

Und wieder ist es Herbst! - entblättert
stehn die Bäume; Dem dürren Laube
gleich, verwehen meine Träume; Aus
Norden braus`t es hohl! Es ziehn die
Kraniche nach wärm`rer Meere Borden;
... weiterlesen


Im Herbst

Und wieder ist es Herbst! - entblättert
stehn die Bäume; Dem dürren Laube
gleich, verwehen meine Träume; Aus
Norden braus´t es hohl! Es ziehn die
Kraniche nach wärm´rer Meere Borden;
... weiterlesen


Ein Lied Memnons

Vergangen ist die Nacht! Weiß dampft es
auf dem Nile; Auf rafft sich Pharao von
seinem Purpurpfühle; Schlaftrunknes
Murmeln füllt die Hekatompylos. Wie
Fackeln, licht und schlank da steh
... weiterlesen


Drei Strophen

Vernehmt ein wildes, kurzes Lied! im
Raume vor der Sonne steht Ein Cherub;
schweigend staunt er an das All; sein
Schweigen ist Gebet. Die ew`ge Sonn`
ist sein Altar; ihr Glühn ist
Opferflammengol
... weiterlesen


Ein Umkehren

Vom Meer heran der Abend graute, Aus
Dampf und Dunst die Möwe
schrie, Verdrossen auf die Brandung
schaute Der gelbe Strand der
Normandie. O nachtumfloss`ne
Wasseröde! Ein ei
... weiterlesen


Sandlieder - II.

Vom Meere fährt heran der Wind; Die
Körner wehn, Meergräser
schwanken. Auf flücht`gem Meeressande
sind Unstet und flüchtig die
Gedanken. Wie dieser Sand vor Wind und
Fluth
... weiterlesen


Noch zwei Sonette

Von Nassau’s Burg der edle Herr vom
Steine       Und noch
ein Wackrer, derb und
turnerfahren,       Ein
Bürgerkind mit langen
Burschenhaaren    
... weiterlesen


Ein Weihnachtslied für meine Kinder

Vor der Ausweisung, 1850 Zum sechsten
Mal der Kerzen Strahl Anfach` ich auf
der Fichte; Das ist ein Schein! Herein,
herein, Und freut euch an dem
Lichte! Genug geharrt
... weiterlesen


Das Husarenpferd

Vor mir stand der muth`ge Rapp, Der zum
Kampfe wohl geschirrte; Nagte schier
die Zügel ab, Schlug das Pflaster,
daß es klirrte. Funken flogen, und
ich sprach: `Diese
... weiterlesen


Das Husarenpferd

Vor mir stand der muth`ge Rapp, Der zum
Kampfe wohl geschirrte; Nagte schier die
Zügel ab, Schlug das Pflaster, daß es
klirrte. Funken flogen, und ich
sprach: `Dieses Pfla
... weiterlesen


Blum

Vor zweiundvierzig Jahren war’s, da
hat mit Macht geschrien Ein
siebentägig Kölner Kind auf seiner
Mutter Knien; Ein Kind mit breiter,
offner Stirn, ein Kind von heller
Lunge, Ein präc
... weiterlesen


Blum

Vor zweiundvierzig Jahren war’s, da
hat mit Macht geschrien Ein siebentägig
Kölner Kind auf seiner Mutter
Knien; Ein Kind mit breiter, offner
Stirn, ein Kind von heller Lunge, Ein
prächti
... weiterlesen


Ein Glaubensbekenntniß

Vorwort Dem Versteckten offne
Frage, das Verstockte frisch in
Fluß! In die Stickluft dieser Tage
Dieses Büchleins kecken Schuß Die
jüngste Wendung der D
... weiterlesen


Vom Harze

Wahre Geschichte. 1843 O stille,
graue Frühe! Die Blätter flüstern
sacht; der Hirsch hat seine Kühe Zum
Waldrand schon gebracht. Zum Waldrand
in die Saaten!
... weiterlesen


Vom Harze

Wahre Geschichte. 1843 O stille, graue
Frühe! Die Blätter flüstern
sacht; der Hirsch hat seine Kühe Zum
Waldrand schon gebracht. Zum Waldrand in
die Saaten! Da ste
... weiterlesen


Der Königsstuhl bei Rhense

Weise: In des Waldes düstern
Gründen Neu gebaut beim alten
Rhense       Steht der
Wahlstuhl wiederum,    
  Aber Enten, ach! und
Gänse &nbs
... weiterlesen


Wien.

Wenn wir noch knien könnten, wir lägen
auf den Knien; Wenn wir noch beten
könnten, wir beteten für Wien! Doch
lange schon verlernten wir Kniefall und
Gebet – Der Mann ist uns der best
... weiterlesen


Ehre der Arbeit

Wer den wucht`gen Hammer schwingt, wer
im Felde mäht die Aehren, wer ins Mark
der Erde dringt, Weib und Kinder zu
ernähren, wer stroman den Nachen
zieht, wer bei Woll und Werg un
... weiterlesen


Ehre der Arbeit

Wer den wucht’gen Hammer
schwingt, wer im Felde mäht die
Aehren, wer ins Mark der Erde
dringt, Weib und Kinder zu
ernähren, wer stroman den Nachen
zieht, wer bei Woll und
... weiterlesen


Requiescat

Wer den wucht’gen Hammer
schwingt; Wer im Felde mäht die
Ähren; Wer ins Mark der Erde
dringt, Weib und Kinder zu
ernähren; Wer stroman den Nachen
zieht; Wer bei Woll’ u
... weiterlesen


Wetterleuchten in der Pfingstnacht

Will Er in lichten Flammenbränden Von
Seiner Himmelsburg herab Auf`s Neue
seinen Geist uns senden, Wie Er ihn
Christi Jüngern gab? Woher die Glut,
die flücht`ge, grelle, Di
... weiterlesen


Löwenritt

Wüstenkönig ist der Löwe; will er
sein Gebiet durchfliegen, Wandelt er
nach der Lagune, in dem hohen Schilf zu
liegen. Wo Gazellen und Giraffen
trinken, kauert er im Rohre; Zitternd
übe
... weiterlesen


Wär` ich im Bann von Mekkas Toren

Wär` ich im Bann von Mekkas
Toren, Wär` ich auf Yemens glühndem
Sand, Wär` ich am Sinai geboren, Dann
führt` ein Schwert wohl diese
Hand; Dann zög` ich wohl mit
flücht`gen
... weiterlesen


Prinz Eugen, der edle Ritter

Zelte, Posten, Werda-Rufer! Lustge Nacht
am Donauufer! Pferde stehn im Kreis
umher Angebunden an den Pflöcken; An
den engen Sattelböcken Hangen Karabiner
schwer. Um
... weiterlesen


Vorläufig zum Schluß

Zu Aßmannshausen in der Kron,  
    Wo mancher Durst’ge
schon gezecht,       Da
macht ich gegen eine Kron    
  Dies Büchlein für den Dr
... weiterlesen


Das Fensterkreuz

Zu Neuhaus in dem Schlosse war’s: der
Kurfürst hielt ein Jägermahl;  
    Die Gäste saßen dicht
gereiht, und Hörner schmetterten im
Saal.       Der
Mundschen
... weiterlesen


Das Fensterkreuz

Zu Neuhaus in dem Schlosse war’s: der
Kurfürst hielt ein Jägermahl;
Die Gäste saßen dicht gereiht, und
Hörner schmetterten im Saal. Der
Mundschenk goß die Gläser voll, die
Diene
... weiterlesen


Weihnachtslied

Zur Bescherung der Waisenkinder in
Soest, und von ihnen gesungen. Wenn
traulich mit schimmernden Flocken Der
Winter die Erde bestreut, Und rings die
metallenen Glocken,
... weiterlesen


Weihnachtslied

Zur Bescherung der Waisenkinder in
Soest, und von ihnen gesungen. Wenn
traulich mit schimmernden Flocken Der
Winter die Erde bestreut, Und rings die
metallenen Glocken, Sich
... weiterlesen


Der Phönix - I.

Zur Einleitung des zweiten Jahrgangs
von E. Dullers Phönix. Am Niger,
wenn von den fünfhundert Vollendet
wiederum ein Jahr, Erhebt der Phönix
sich verwundert, Und r
... weiterlesen


Ammonium

`Fremdling, laß deine Stute grasen! O,
zieh` nicht weiter diese Nacht! Dieß
ist die grünste der Oasen; Im gelben
Sandmeer glänzt ihr Rasen, Gleichwie
inmitten von Topasen
... weiterlesen


Ammonium

`Fremdling, laß deine Stute grasen! O,
zieh` nicht weiter diese Nacht! Dieß
ist die grünste der Oasen; Im gelben
Sandmeer glänzt ihr Rasen, Gleichwie
inmitten von Topasen Ein g
... weiterlesen


Die Schreinergesellen

`Fürwahr, ein traurig, ein schaurig
Thun! Eine Leiche soll zwischen den
Brettern hier ruhn!` ``Du Weichherz!
wie, deine Thräne rinnt? Was schiert
dich fremder Leute Kind?``
... weiterlesen


Fieber

`Nur Wasser! o, das kühlt! - die
Fratze Fällt nachgerade mir zur
Last! Das Maul des Kerls und seine
Glatze Sind mir bis in den Tod
verhaßt! Jetzt an den Puls, jetzt eine
Prise -
... weiterlesen


Fieber

`Nur Wasser! o, das kühlt! - die
Fratze Fällt nachgerade mir zur
Last! Das Maul des Kerls und seine
Glatze Sind mir bis in den Tod
verhaßt! Jetzt an den Puls, jetzt eine
Prise -
... weiterlesen


Der Tod des Führers

`Von den Segeln tropft der Nebel, Auf
den Buchten zieht der Duft. Zündet die
Latern` am Maste! Grau das Wasser, grau
die Luft. Todtenwetter! - zieht die
Hüte! Mit den Kinder
... weiterlesen


Leipzigs Toten!

»Tue! tue!« Karl IX. in der
Bartholomäusnacht. »Laßt Ader!
laßt Ader! Die Ärzte sagen, das
Aderlassen sei im August so heilsam
als im Mai!« Tavannes in derse
... weiterlesen