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Gedichte - Franz von Dingelstedt


Ein Nachtwächter hat so gut ein Herz

Ein Nachtwächter hat so gut ein
Herz Wie ein schmachtender Held der
Frauen, Auch er fühlt Liebeslust und
Schmerz Wenn die Kater im Märze
miauen. Drum, wann ich Abends auswärts
geh`
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Gott, einen Strahl aus deinen Wolken sende

Gott, einen Strahl aus deinen Wolken
sende Auf dieser Vorstadt
schmerzenreiches Dach! Hier ringt ein
Mensch mit seinem schweren Ende, Sei
gnädig, hilf der armen Seele nach! Zieh
aus der
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Guten Abend, Mutter Marie

Guten Abend, Mutter Marie! In deinem
kleinen Schrein, Den todten Sohn auf
weißem Knie, Wie sitzest du mild und
lieblich drein! Ein Lichtchen haben sie
angesteckt, Von frommen Gel
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Nun ist auch erloschen der letzte Schein

Nun ist auch erloschen der letzte
Schein Im Kämmerlein des Poeten, Und
lokkerer Vögel Nachtverein Kommt
stolpernd heimgetreten. Es träufelt
leiser Schnee vom Dach, Die Fahne kre
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So ströme denn in vollem Maß

So ströme denn in vollem
Maß Hernieder, du
Maienregen, Ersehntes, köstliches,
tröstliches Naß, Befruchtender
Erden-Segen! Lang konnte der Himmel
bang und schwer Die lin
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Weib, gieb mir Dekkel, Spieß und Mantel

Weib, gieb mir Dekkel, Spieß und
Mantel, Der Dienst geht los, ich muß
hinaus. Noch einen Schluck. . . . Adies,
Mariandel! Ich hüt` die Stadt, hüt` du
das Haus! Nun schrei` ich wieder
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