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Gedichte - Friedrich Adler


Ade!

Ade! Du schreitest zum Altare, Zu
schließen froh das frohe Band, Und
ich, vertraut dir manche Jahre, Seh`
stumm sich fügen Hand in Hand Aus
meinen Lippen weicht das Blut, Im
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Ade!

Ade! Du schreitest zum Altare, Zu
schließen froh das frohe Band, Und ich,
vertraut dir manche Jahre, Seh` stumm
sich fügen Hand in Hand Aus meinen
Lippen weicht das Blut, Im Herz
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Mein Nachbar

An jedem Abend, wenn die späte
Stunde Die müden Glieder in den
Schlummer lockt, Und ich im Vorgefühl
der süßen Ruhe Das Buch gesättigt
aus den Händen lege, Fängt über mir
ei
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Mein Nachbar

An jedem Abend, wenn die späte
Stunde Die müden Glieder in den
Schlummer lockt, Und ich im Vorgefühl
der süßen Ruhe Das Buch gesättigt aus
den Händen lege, Fängt über mir ein
st
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Das lesende Kind

Auf den Schooß das Buch
gebreitet, Scheinst du nichts um dich
zu missen, Starrst hinein, indeß
beflissen Ueber`s Blatt der Finger
gleitet. In das Meer der Zeichen
leitet
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Das lesende Kind

Auf den Schooß das Buch
gebreitet, Scheinst du nichts um dich zu
missen, Starrst hinein, indeß
beflissen Ueber`s Blatt der Finger
gleitet. In das Meer der Zeichen
leitet D
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Ecloge

Duftreich ist die Erde und die Luft
krystallen, Und das Moos erzittert
unter deinem Fuß, Aus dem Schilfrohr
hör ich`s wie von Pfeifen
schallen, Und vom Hagedorn fällt
heller Blütengruß
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Ecloge

Duftreich ist die Erde und die Luft
krystallen, Und das Moos erzittert unter
deinem Fuß, Aus dem Schilfrohr hör
ich`s wie von Pfeifen schallen, Und vom
Hagedorn fällt heller Blütengruß.
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Pythagoras

Gebreitet liegt auf Berg und Auen Das
schattende Gewand der Nacht, Auf alle
Augen niederthauen Des Traumes Bilder,
süß und sacht; Nur mich allein
will’s nicht umschlingen,
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Pythagoras

Gebreitet liegt auf Berg und Auen Das
schattende Gewand der Nacht, Auf alle
Augen niederthauen Des Traumes Bilder,
süß und sacht; Nur mich allein
will’s nicht umschlingen, Dies
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Den Deutschen in Oesterreich

Laßt laut die Töne klingen, Wie
mächtig dröhnend Erz, Aufschreckend
sollen sie dringen In jedes schwanke
Herz; Dem Schwerte gleich soll`s
wettern Das Wort gewaltigen Strei
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Den Deutschen in Oesterreich

Laßt laut die Töne klingen, Wie
mächtig dröhnend Erz, Aufschreckend
sollen sie dringen In jedes schwanke
Herz; Dem Schwerte gleich soll`s
wettern Das Wort gewaltigen Streichs,
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Lied der Klotho

Rinne, Faden, rinne, Aus der ernsten
Hand, Statt der Ruh’ gewinne, Sturm
und Unbestand. Lust soll dich
umschweifen, Eh’ du lernst
versteh’n, Kannst du sie
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Lied der Klotho

Rinne, Faden, rinne, Aus der ernsten
Hand, Statt der Ruh’ gewinne, Sturm
und Unbestand. Lust soll dich
umschweifen, Eh’ du lernst
versteh’n, Kannst du sie begrei
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Dämmerstunde

Sprich nur, sprich! ich hör die Rede
rinnen, ich höre dich. Durch das Ohr
nach innen gleitet die Welle, Frieden
trägt sie und Helle tönend mit
sich. Ich hör
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Dämmerstunde

Sprich nur, sprich! ich hör die Rede
rinnen, ich höre dich. Durch das Ohr
nach innen gleitet die Welle, Frieden
trägt sie und Helle tönend mit
sich. Ich hör die Wo
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Am Morgen

Trüb der Morgen und kalt. Ueber die
Wiesen schweifen Feuchte
Nebelstreifen; Auf den Bergen
ringsum Liegen Wolken geballt, Grau
und stumm. Mühsam Gegen die dunk
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Am Morgen

Trüb der Morgen und kalt. Ueber die
Wiesen schweifen Feuchte
Nebelstreifen; Auf den Bergen
ringsum Liegen Wolken geballt, Grau und
stumm. Mühsam Gegen die dunklen Sch
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Blüthenregen

Welch frohes Wallen! Welch bunter
Gruß! Die Blüthen fallen Vor deinen
Fuß. Doch was dies Blinken, Hast
du`s bedacht? Ein seufzend Sinken In
Todesnacht
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Blüthenregen

Welch frohes Wallen!
Welch bunter Gruß!
Die Blüthen fallen
Vor deinen Fuß.

Doch was dies Blinken,
Hast du`s bedacht?
Ein seufzend Sinken
In Todesnacht.
Frühlingsgebet

Wieder wallen die süßen Lüfte Und
den farbigen Brautkranz Flicht die
Erde, die ewig junge Wieder in`s
perlenglitzernde Haar; Aufleuchtend
erglüht Zu neuer Freude das Auge,
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Frühlingsgebet

Wieder wallen die süßen Lüfte Und den
farbigen Brautkranz Flicht die Erde, die
ewig junge Wieder in`s perlenglitzernde
Haar; Aufleuchtend erglüht Zu neuer
Freude das Auge,
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Nach dem Strike

Wir schweigen schon. Ihr habt
gewonnen, Ihr Männer vom Gesetz und
Recht, Und sicher seid ihr
eingesponnen In eurer Ordnung eng`
Geflecht. Wir schweigen schon. Stolz
durft ihr zeigen
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Nach dem Strike

Wir schweigen schon. Ihr habt
gewonnen, Ihr Männer vom Gesetz und
Recht, Und sicher seid ihr
eingesponnen In eurer Ordnung eng`
Geflecht. Wir schweigen schon. Stolz
durft ihr zeigen,
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