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Gedichte - Friedrich Wilhelm Weber


Der Handschuh

An einem Nachmittage war’s, recht in
der Mitte des Januars. Zu Pömbsen
über den alten Turm trieb graue Wolken
der Wintersturm; Schneeschanzen warf er
an Rainen und Hecken,
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Eine Tat

Auf Adlerschwingen stürmt die Zeit; es
naht ihr Schnitter dir, der Tod, auf
leisem Schweben. Dein Staub gehört dem
Staub; dein beßres Leben Gott und der
Welt und beiden dei
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Spruchgedichte

Bedenke, was du heute tust, bedenk`
auch, was du morgen musst, zumeist
bedenke, deinem Leben durch Arbeit Kern
und Halt zu geben. * * * Wenn du
dich tatlos auf
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Christbaum

Der Winter ist ein karger Mann, er hat
von Schnee ein Röcklein an; zwei Schuh
von Eis sind nicht zu heiß; von
rauhem Reif eine Mütze macht auch nur
wenig Hitze.
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Widmung

Du Himmelskönigin, der
Sternenkränze Das Haupt umstrahlen,
Deiner Würde Zeichen, Darf Erdenarmut
einen Strauß Dir reichen, Duftlose
Gabe nordisch bleicher
Lenze? Feldblum
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Ein neues Jahr

Ein neues Jahr! Tritt froh herein, mit
aller Welt in Frieden; vergiß, wieviel
der Plag und Pein das alte Jahr
beschieden! Du lebst: Sei dankbar, froh
und klug, und wenn drei
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In der Winternacht

Es wächst viel Brot in der
Winternacht, Weil unter dem Schnee
frisch grünet die Saat; Erst wenn im
Lenze die Sonne lacht, Spürst du, was
Gutes der Winter tat. – Und deucht
die W
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Es wächst viel Brot in der Winternacht

Es wächst viel Brot in der
Winternacht, weil unter dem Schnee
frisch grünet Saat, erst wenn im Lenze
die Sonne lacht, spürst du, was Gutes
der Winter tat. Und deucht die W
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Der beste Orden

Gar manches Knopfloch ist
geschmückt, weil machem Dies und Das
geglückt mit Klingen und mit
Kielen. Jedweder Leistung Ehr und
Preis: DER BESTE ORDEN, den ich
weiß, ist eine
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Harter Dienst

Gewinnt ein Knabe nicht den Mut, zu
tun, was er nicht gerne tut, und
ernster Arbeit ernst sich zu
ergeben, der seufzt in schnöder
Dienstbarkeit von Laun und Lust in Sorg
und Leid
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Beim Tode meines Bruders

Nun danke Gott, die Fahrt ist aus! Du
kehrtest heim ins Vaterhaus, froh bist
du bei den Deinen, - und ich muß
weinen. Du kehrtest heim, stell’
hin den Stab, die sch
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Im Kreuz ist Heil

Was gift`ge Zungen dir auch zischelnd
künden, was eitle Blätter dir auch
rauschen mögen, eins mußt du treu und
tief im Herzen hegen, dass nirgend Heil
als nur im Kreuz zu finden.
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Motto

Wenn alle Menschen wüssten, Welch
große Kraft Dir Gott verliehn, Die
Menschen alle müssten, Du starke
Jungfrau, zu Dir fliehn. Wenn jeder
recht verstände, Wie san
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Wer nicht gelernt...

Wer nicht gelernt in jungen Tagen, Zu
seinen Wünschen nein zu sagen, Und
seinen Willen stets bejaht: Der ist
sich selbst der schlimmste Feind, Der
fällt sich an mit Wort und Tat
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Uhlands Tod

Zu Tübingen am Neckar, da steht ein
stilles Haus, da trat beim
Sternenlichte, den Hut tief im
Gesichte, ein bleicher Mann
heraus. Wer weiß, daß du
verstummtest?
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