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Gedichte - Gabriele von Baumberg


An den Mond

als Eduard verreiset
war Verschwiegner Mond, wärst du ein
Spiegel: O wie viel lieber wandelt`
ich Auf diesem bunten Blumenhügel! O
wie viel lieber säh` ich dich!
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An den Mond

als Eduard verreiset war Verschwiegner
Mond, wärst du ein Spiegel: O wie viel
lieber wandelt` ich Auf diesem bunten
Blumenhügel! O wie viel lieber säh`
ich dich! T
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Bey Zurückstellung eines weissen Tuchs

Auch dich darf ich nicht länger mehr
besitzen! So kehre dann mit Dank und
mit Gesang Zurück, zu dem, der, mich
vor Frost zu schützen, Sorgfältig
dich um meinen Busen schlang.
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Bey Zurückstellung eines weissen Tuchs

Auch dich darf ich nicht länger mehr
besitzen! So kehre dann mit Dank und mit
Gesang Zurück, zu dem, der, mich vor
Frost zu schützen, Sorgfältig dich um
meinen Busen schlang.
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An einen Unbekannten

Bey einer Serenade in meiner
Gasse Wer du auch seyst, der itzt
durch Schmeicheltöne In stiller Nacht
sein schlummernd Mädchen grüsst: Du
siehst sie nicht die heiss geweinte
Thrä
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An einen Unbekannten

Bey einer Serenade in meiner Gasse Wer
du auch seyst, der itzt durch
Schmeicheltöne In stiller Nacht sein
schlummernd Mädchen grüsst: Du siehst
sie nicht die heiss geweinte Thräne,
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An einen Freund vor seiner Abreise

Das Wunderband, wodurch zwey gleich
geschaffne Seelen Beym ersten Blicke
sich verbinden und vermählen, Wird
durch Entfernung nur gedehnt. Es wird
von einem Pol bis hin zum andern
reichen,
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An einen Freund vor seiner Abreise

Das Wunderband, wodurch zwey gleich
geschaffne Seelen Beym ersten Blicke
sich verbinden und vermählen, Wird
durch Entfernung nur gedehnt. Es wird
von einem Pol bis hin zum andern
reichen,
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Der Frühlingsmorgen

Der erste Frühlingsmorgen Erwachet
über mir, Und findet mich in
Sorgen, Und sieht mich fern von
dir. Sonst fand er mich in
Freuden An deiner trauten Hand, Mir
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Der Frühlingsmorgen

Der erste Frühlingsmorgen Erwachet
über mir, Und findet mich in
Sorgen, Und sieht mich fern von
dir. Sonst fand er mich in Freuden An
deiner trauten Hand, Mir waren
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Eine Phantasie

Der Weg von Freundschaft bis zur
Liebe Ist eine blumenreiche Flur: Nie
scheint uns da die Sonne trübe, Und
ringsum lächelt die Natur. Sie
leitet uns durch Rosengänge,
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Eine Phantasie

Der Weg von Freundschaft bis zur
Liebe Ist eine blumenreiche Flur: Nie
scheint uns da die Sonne trübe, Und
ringsum lächelt die Natur. Sie leitet
uns durch Rosengänge, Und
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Die sechste Stunde des Abends

Die Stunde, der ich sehnsuchtsvoll Den
ganzen Tag entgegen blickte, Und die zur
Göttin mich entzückte, Wenn mir ihr
letzter Schlag erscholl, Die schlägt
nun nicht für mich und
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Die Zeit

Die Zeit zerstört und baut
Paläste, Streut bunte Blumen auf die
Flur: Verschlingt des Nachruhms
Ueberreste, Und lässt dem Enkel keine
Spur: Mit unersättlichem Behagen
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Die Zeit

Die Zeit zerstört und baut
Paläste, Streut bunte Blumen auf die
Flur: Verschlingt des Nachruhms
Ueberreste, Und lässt dem Enkel keine
Spur: Mit unersättlichem Behagen Na
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Der Morgenkuss nach einem Ball

Durch eine ganze Nacht sich nahe
seyn, So Hand in Hand, so Arm im Arme
weilen, So viel empfinden ohne
mitzutheilen - Ist eine wonnevolle
Pein! So immer Seelenblick im
Seelenblick
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Der Schmetterling auf einem Vergißmeinnichtchen

Ein Blümchen, das sich zwar nicht
mehr Für unsre Lage schickt, Hab` ich
doch, Freund, von Ungefähr Für dich
jüngst abgepflückt. Denn wiss`, als
ich es pflückte, hing
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Der Schmetterling auf einem Vergißmeinnichtchen

Ein Blümchen, das sich zwar nicht
mehr Für unsre Lage schickt, Hab` ich
doch, Freund, von Ungefähr Für dich
jüngst abgepflückt. Denn wiss`, als
ich es pflückte, hing
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Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers v

Erzeugt von heißer Phantasie, In einer
schwärmerischen Stunde Zur Welt
Gebrachte, geht zugrunde, Ihr Kinder der
Melancholie! Ihr danket Flammen euer
Sein, Ich geb euch nu
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Die Braut am Grabe des Geliebten

Geschmückt mit blauem
Sternenschleyer Zieht bräutlich nun
die Nacht heran: Und schmachtend folgt
schon ihr Getreuer, Der Mond, auf
wolkenloser Bahn. Die Stille
herrscht; nu
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Die Braut am Grabe des Geliebten

Geschmückt mit blauem
Sternenschleyer Zieht bräutlich nun die
Nacht heran: Und schmachtend folgt schon
ihr Getreuer, Der Mond, auf wolkenloser
Bahn. Die Stille herrscht; nur Phi
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Glückwunsch an einen Freund zum Neujahrstage

Ich wünsche dir aus wahrem
Freundschaftstriebe, Ein Mädchen, gut,
wie du, und würdig deiner Liebe, Ein
Mädchen - schön und treu - reich -
klug und ohne List, Weil du ein Freund -
von Selt
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Nantchens Unbussertigkeit

Ihn lieben wäre Sünde! Nein!
Das glaub` ich nimmermehr!
Doch wenn es wirklich Sünde wär`,
Die Sünde könnt` ich selbst im Tode nicht bereun.
Als Louise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers

Ihr Kinder heisser Phantasey, In einer
schwärmerischen Stunde Zur Welt
gebrachte! – geht zu Grunde! Der
schöne Taumel ist vorbey. Ihr danket
Flammen euer Seyn: Ich
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Empfindungen in einer Gesellschaft

in Lascy`s Garten, nach Adolphs
Abreise Endlich, Freund, hab` ich mit
Furcht und Beben Zu der Stätte, wo
mein Herz dich fand, Feyerlich mich
heute hinbegeben, Und erneut, wa
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Empfindungen in einer Gesellschaft

in Lascy`s Garten, nach Adolphs
Abreise Endlich, Freund, hab` ich mit
Furcht und Beben Zu der Stätte, wo mein
Herz dich fand, Feyerlich mich heute
hinbegeben, Und erneut, was ich
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Das liebende Mädchen

Jüngling, wenn ich dich von fern
erblicke, Wird vor Sehnsucht mir das
Auge nass: Nahst du dich, so hält es
mich zurücke Wie mit Fesseln – und
ich weiss nicht, Was? Fern
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Das liebende Mädchen

Jüngling, wenn ich dich von fern
erblicke, Wird vor Sehnsucht mir das
Auge nass: Nahst du dich, so hält
es mich zurücke Wie mit Fesseln –
und ich weiss nicht, Was?
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Liebe darf ich dir nicht schenken...

Liebe? – Liebe darf ich dir nicht
schenken: Ach! das strenge Schicksal
will es nicht; Meiden muss ich dich –
dies wird dich kränken; Aber dich
vergessen werd` ich nicht; -
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Liebe

Liebe? – Liebe darf ich dir nicht
schenken: Ach! das strenge Schicksal
will es nicht; Meiden muss ich dich –
dies wird dich kränken; Aber dich
vergessen werd` ich nicht; - Ac
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Als ein süßes Herrchen seinen Hut auf einen Puns

Mehr Geist bedeckt dein Hut auf diesem Topf,
Als hättest du ihn auf dem Kopf.
Ihr Bild

Nach dem Französischen Verfolgt vom
edelsten der Triebe, Der sonst das Herz
mit Lust beseelt, Verfolgt von
hoffnungsloser Liebe, Und durch
Erinnerung gequält,
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Ihr Bild

Nach dem Französischen Verfolgt vom
edelsten der Triebe, Der sonst das Herz
mit Lust beseelt, Verfolgt von
hoffnungsloser Liebe, Und durch
Erinnerung gequält, Leg`
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Kennzeichen wahrer Liebe

Nicht alles, was man Liebe heißt, ist
Liebe, Wenn`s gleich Uraniens Gewänder
trägt. Unschuldig sind des Herzens
erste Triebe, Und selig der, der sie in
uns erregt! Ihr Feu
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Kennzeichen wahrer Liebe

Nicht alles, was man Liebe heißt, ist
Liebe, Wenn`s gleich Uraniens Gewänder
trägt. Unschuldig sind des Herzens
erste Triebe, Und selig der, der sie in
uns erregt! Ihr Feuer w
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Auf den Fächer einer Freundin

O Fächer, der oft Wunder thut, O!
kühle meiner Freundin Blut, Wenn sie
ein Geckenschwarm umringt, Und es durch
Zorn in Wallung bringt. Doch zeigt der
Funke Liebe sich, Dan
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Fragen an mein Schicksal

O Schicksal! musstest du mein Herz mit
Lieb` erfüllen, Mit Liebe für den
Mann, der nie die Seufzer stillen, Nie
Thränen trocknen wird, die er mir
ausgepresst? Und bin ich nie ein Gast
be
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Fragen an mein Schicksal

O Schicksal! musstest du mein Herz mit
Lieb` erfüllen, Mit Liebe für den
Mann, der nie die Seufzer stillen, Nie
Thränen trocknen wird, die er mir
ausgepresst? Und bin ich nie ein Gast
bey A
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Abendständchen. An Lina

Sei sanft wie ihre Seele, Und heiter
wie ihr Blick, O Abend und
vermähle Mit selt`ner Treu das
Glück. Wenn alles schläft, und
trübe Die stille Lampe scheint,
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An Adolph auf unsere Trennung

Sie naht! sie naht die fürchterliche
Stunde, Die mich von dir auf ewig
trennen soll! Schon bebt das Lebewohl in
meinem Munde, Für dich das letzte,
letzte Lebewohl! Beraubt der H
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Empfindungen auf der Redoute

So seh` ich dich, geliebter Tanzsaal,
wieder, Den sonst die laute Freude nur
belebt, Und wo vermummt der Leichtsinn
auf und nieder, Wie auf dem Rosenbeet
ein Zephyr, schwebt;
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Empfindungen auf der Redoute

So seh` ich dich, geliebter Tanzsaal,
wieder, Den sonst die laute Freude nur
belebt, Und wo vermummt der Leichtsinn
auf und nieder, Wie auf dem Rosenbeet
ein Zephyr, schwebt; Wo a
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Trennungslied

Theurer Freund! zwey Jahre sind
vergangen, Ach! und ohne Wiederkehr
verlebt, Seit der Liebe zärtliches
Verlangen Unsrer Beyder Ruhe
untergräbt. Traurig schwand der Rest
vin
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Trennungslied

Theurer Freund! zwey Jahre sind
vergangen, Ach! und ohne Wiederkehr
verlebt, Seit der Liebe zärtliches
Verlangen Unsrer Beyder Ruhe
untergräbt. Traurig schwand der Rest
vin mein
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Das fruchtlose Beyspiel

Unser deutscher Kaiser Ist ein edler
Mann, Seine Unterthanen Hört er
selber an, Spricht dann den
Bedrängten Rath und Tröstung
zu, Sorgt, selbst wann sie schl
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Das fruchtlose Beyspiel

Unser deutscher Kaiser Ist ein edler
Mann, Seine Unterthanen Hört er selber
an, Spricht dann den Bedrängten Rath
und Tröstung zu, Sorgt, selbst wann sie
schlafen,
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Eine Bemerkung

Verschwiegne Liebe wird zur
Schlange, Die unsers Lebens Ruhe
stört; Sie tilgt das Roth von unsrer
Wange, Sie ist`s die jeden Reiz
verheert, - Und die man doch so gern
und lange
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Eine Bemerkung

Verschwiegne Liebe wird zur
Schlange, Die unsers Lebens Ruhe
stört; Sie tilgt das Roth von unsrer
Wange, Sie ist`s die jeden Reiz
verheert, - Und die man doch so gern und
lange Mi
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Selbstgespräch

Was ist ein Leben ohne Liebe? Ein ödes
Daseyn, dumpf und trübe, Das uns nicht
Schmerz, nicht Lust gewährt, Das kein
Gefühl, als Unmuth nährt; Ein
martervolles Nichtbehagen
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Selbstgespräch

Was ist ein Leben ohne Liebe? Ein ödes
Dasein, dumpf und trübe, Das uns nicht
Schmerz, nicht Lust gewährt, Das kein
Gefühl, als Unmut nährt; Ein
martervolles Nichtbehagen An a
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Grosse Wirkungen aus kleinen Ursachen

Wie klein muss nicht ein Wassertropfen
scheinen! Doch grosse Ding` entstehen
oft aus kleinen. Füllt ebenvoll ein
Glas! es steht noch: aber giesst Nur
einen Tropfen dran, so läuft es plöt
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Grosse Wirkungen aus kleinen Ursachen

Wie klein muss nicht ein Wassertropfen
scheinen! Doch grosse Ding` entstehen
oft aus kleinen. Füllt ebenvoll ein
Glas! es steht noch: aber giesst Nur
einen Tropfen dran, so läuft es
plötzli
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Wir werden uns nicht wiedersehn

Wir werden uns wohl niemahls
wiedersehn; Denn ungleich sind die
Launen und die Stunden, Und deine
Gegenwart ist mit Gefahr verbunden. Drum
werd` ich weisslich dir stets aus dem
Wege gehen.
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Schwur und Glaube

`Kann je dies Herz dir untreu
werden, `Das dich so zärtlich liebt,
so heiss! `Dann Lindenblätter, fällt
zur Erden, `Und du, geliebter Quell,
wird Eis! So raubten Siegmunds
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Schwur und Glaube

`Kann je dies Herz dir untreu
werden, `Das dich so zärtlich liebt, so
heiss! `Dann Lindenblätter, fällt zur
Erden, `Und du, geliebter Quell, wird
Eis! So raubten Siegmunds süs
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