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Gedichte - Georg Gloger

An seinen Herrn Paul Fleming

1631 Februar.

Wie ohne Mutter Blut Minerva sey empfangen
In Jupiters Gehirn` – vnd wie es zugegangen
Als Jungfraw Danae die güldnen Tropfen fing`
In ihre zarte ... weiterlesen


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Von ihr

Ach bin ich denn noch ich! Ach kann ich denn genesen!
Weil die, so mich belebt, nunmehr wil sein gewesen,
Vnd künftig nicht mehr sein. Den Korb hab ich schon weg,
Vnd ist zum ... weiterlesen


Als Leipzig nicht daheime war

Als Tylli newlich kam vor diese Stadt gezogen,
Vnd suchte Leipzig hier, war gleich es ausgeflogen,
Vnd mit dem ganzen Schmuck vnd Geiz- vnd Hoffartgeist
Vnd was man sonsten sagt, ... weiterlesen


Auf Herren Paul Flemings Namenstag,

begangen in Leipzig den 29. Juli 1630

Seyd tausentmal gegrüßt, ihr wol bestirnten Stunden,
Da seines Bildes Bild der Vater hatt` gefunden,
Die Mutter einen Sohn, der ... weiterlesen


So überwunden werden ist rühmlich

Daß Tylli keinem nicht bisher hat wollen weichen,
Als König dir allein, das hat er ihm gethan,
Damit sein hohes Lob nicht etwa möcht` erbleichen,
Wenn einem Niedrigern er sich ... weiterlesen


Auf H.M. Balthasar Hilschers von Hirschberg,

Diakons zu S. Niklas in Leipzig, seliges Ableben
1630 Sept. 13.

Trawer`, trawer`, Gotteshaus,
Deines Ruhmes Ruhm ist aus.
Er ist schon über hin. Da hilft kein ... weiterlesen


Auf die Leipzigische Schlacht

Diß ist die erste Schlacht, diß ist das erste Siegen,
Das auf den werthen Schluß zu Leipzig ist verbracht.
Der in Italien vorhin nicht kunt erliegen;
Nicht, wo die kühne ... weiterlesen


Also überwinden und überwunden werden ist löbli

Es hat der König kaum ein grösser Lob erworben,
Als wenn er Tyllen schlägt, den großgemachten Held.
Vnd ist auch Tylli fast nicht besser je verdorben,
Als, da er, König, dir ... weiterlesen


In tonitru et iridem post triumfatos hostes facta

Fallimur? an divos præsentes noscimus ipsos?
Noscimus, et tanto stabimus auxilio.
Non obscura vides palmæ documenta futuræ;
Omnia nec dubiis emicuere notis.
Post ... weiterlesen


Sic vincere et vinci gloriosum

Gustavo major vix crevit gloria, quam cum
Tylliadis celeri robora Marte necat.
Nec magis egregio potuit succumbere fato
Tylliades, quam cum cessit, Adolphe, tibi.
Est ... weiterlesen


In cladem Lipsiacam

Hæc acies prima est, hæc et victoria prima,
Lipsiacæ Synodi quam retulere manus.
Qui non Italicis potuit succumbere campis,
Non, ubi victrici Mosa cachinnat aqua,
... weiterlesen


Auf H. Cristof Lindners vom Salzbrunnen seinen Nam

Ich kann nicht wie ich wil. Apollo zürnt mit mir
Vnd sieht mich sawer an, so daß ich heute dir,
Wie schuldig ich auch bin, nichts Artiges kan singen.
Die Saiten sind zu ... weiterlesen


Zuschrift

Ihr, o geehrtesten Patronen,
Meiner Musen Kron` vnd Zier,
Ob ich zwar euch abzulohnen
Mir mit dem nicht nehme für, –
Denn wie hoch ich euch versessen,
Werd ich ... weiterlesen


8. Auf Herren Paul Flemings Namenstag 1631. Juni 2

Kan ich denn außer mir was Festes auch wol finden,
Wormit ich, du mein Ich, dich heute möge binden?
Bind ich das Herze nur, so darf ich gar kein Band.
Laß ich dich denn so ... weiterlesen


In H. Görg Küchlers von Gorlitz sein Stammbuch

Kein tiefer Reverenz, kein hoher Worte Pracht,
Kein stiefelweites Glas, kein Blut- vnd Himmelschweren
Vnd ander Auswerk ists, das Herzen vberwindet,
Wenn nicht das Herze selbst ... weiterlesen


Generals Tylli drey Tugenden in Laster verkehret

Noch newlich rühmbte man, der Tylli sey beschryen
Von dreyen Tugenden, vor andern ihm verliehen.
Zum ersten, daß er nie ein Weibesbild berührt.
Vors andre hätt` ihn auch kein ... weiterlesen


Als Herr Johann Michels zu Leipzig Doctor ward

Nun ist es vberhin. Der Berg der ist erstiegen,
Den ihr mit Lust könnt sehn zu ewren Füßen liegen,
Was euch so lange Jahr` hat Müh` vnd Schweiß gemacht
Vnd vmb so manche ... weiterlesen


Ad Lipsiam liberatam

O uno dominis biduo regnata duobus
Mœstamque et lætam, Lipsia, passa vicem!
Quis tibi bellacis cernenti robora sensus
Ferrea Tylliadis? terror et angor erat.
Quis, cum ... weiterlesen


In regem invictissimum

Qualis erit Suecus vester? timidissimus ille?
Dicebat nuper Tyllica turba mihi.
Sumo stylum dextra, lævaque prehendo tabellam,
Pingo triumfahtis mille tropæa ducis.
Duco ... weiterlesen


Sic vinci, egregium

Quod se non aliis prosterni Tyllius armis
Hactenus est passus, quam, bone Adolphe, tuis,
Gratificatus eo sibi soli est, fama parata
Ne caderet, caderet si leviore manu.
... weiterlesen


In Herren Mylii von Berenburg sein Stammbuch.

September

Wenn nicht die Hülfe selbst in Angst- vnd Bangeseyn
Vns an die Mannheit denkt, vnd Herz vnd Muth redt ein,
So sind wir, wie ein Blatt, das auch der schwächste ... weiterlesen


Triga virtutum Tyllianarum in vitia degenerata

Tripla Tylliades nuper virtute cluebat:
Quem sic dotatum præ reliquis referunt.
Prima fuit, zonam numquam solvisse pudicam.
Non titubasse mero mentiruo, altera erat.
... weiterlesen


General Tylli tractierete vmb Leipzigische Ergebun

Was kan man anders wol beym Todtengräber machen,
Als dingen vmb die Bahr` vnd andre Leichen-Sachen?
Drümb weil auch Tyllen ahnt`, er würde müssen weichen,
Vnd nun zu Leipzig ... weiterlesen


Auf den unüberwindlichsten König

Was wird in künftig denn wol ewer Schwede machen,
Der vnbeherzte Mann? sagt Tyllens Volk zu mir.
Ich nahme zu der Hand den Reißzeug vnd Papier,
Malt einen Siegesherrn mit allen ... weiterlesen


In Herren Kolbens von Mutschen Stammbuch

Weil nichts beständig ist, als Unbeständigkeit,
So kan man freilich wol nicht Haft und Anker finden,
Wormit man sicherlich sich könnt` auf Frewde gründen.
Das macht das ... weiterlesen


Auf das Donnern und den Regenbogen, so sich nach d

Wie? sehen wir denn selbst die Götter vns zugegen?
Sie sinds, vnd ihre Hülf` vns weiter wird geschehn.
Die Zeichen, daß wir viel noch werden Feind` erlegen,
Sind gut, vnd ... weiterlesen


Ode

Wilstu dich gleich vor mir kehren,
Und was Liebes suchen dir,
Doch so kanst du kaum entbehren,
Was du funden hast bei mir.
Was du hast bei mir gefunden,
Findest du ... weiterlesen


Auf Herrn Johann Marxens von Wolgast Heimreisen

Woran wir Sterblichen vns pflegen zu ergetzen,
Vnd unsre Lust vnd Sinn mit Willen drauf zu setzen,
Ist nicht nur einerley. Der lockt vmb Mitternacht,
Eh es noch himmelgrawt vnd ... weiterlesen


Hirten-Brautlied auf H. Neumans von Görlitz seine

zum Guben

Weil es denn in ewren Haynen
Noch so grün vnd lustig steht,
Hirt- vnd Heerden wol ergeht,
Muß euch ia die Sonne scheinen,
Pan muß selbst nit ... weiterlesen


Über seine unglückhafte Liebe

Zwar deiner Liebe Gift verfängt bei mir ganz kräftig,
Nimmt Blut und Sinnen ein, entädert Leib und Geist.
Die Worte sind gewürzt; die Briefe treflich heftig;
Die Feder ... weiterlesen



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Gedichte vom Autor Georg Gloger

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