WISSENSWERTES
Das Gedicht - Eine alte Kunstform

Gedicht Gruppen
Gabriele von Baumberg
Thomas von Aquin
Karl Enslin
Friedrich Förster
Sigmund
Rainer Maria Rilke
Peter Wilhelm Hensler
Walther von der Vogelweide
Karl Georg Büchner
Hermann Kletke
Pierre de Ronsard
Simon Dach
Ada Christen
Karl Beck
Christian Friedrich Hunold
Friedrich de la Motte Fouqué
Ernst Christoph Homburg
Anastasius Grün
Wolfgang Amadeus Mozart
Clara Blüthgen

Intern

Anzeigen

Aktuelles

Gedichte


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Georg Herwegh

Vive le Roi!

(Frei nach Hégésippe Moreau.)

Vive le roi !... Wie haben Trugpropheten
Mit diesem Lügenwunsch ihn doch berauscht!
Wie gierig haben stets bei seinen Fêten
... weiterlesen


Anzeigen


An Richard Wagner

8. Februar 1873.


Die nüchterne Spree hat sich berauscht
Und ihren Verstand verloren;
Andächtig hat Dir Berlin gelauscht
Mit großen, und kleinen Ohren.
... weiterlesen


Eine Erinnerung

Als Polens letzte Schlacht verloren,
Da ging`s hinunter an den Rhein,
Und auf den Bergen ward geschworen:
»Wir wollen freie Männer sein!«
Und tief im Tal hört man`s ... weiterlesen


Lenau

Andere singen, du schlägst, o melancholischer Sprosser!
Schlägst in verzweifeltem Kampf, selber verzweifelnd, mit uns.


Gutenberglied

bei der Feier der Erfindung der Buchdruckerkunst zu Konstanz, 1840


Kennt ihr, kennt ihr das freie Wort,
Das mit der Sonne kreist?
Das mit den Wogen donnert fort?
... weiterlesen


Gutenbergslied

bei der Feier der Erfindung der Buchdruckerkunst zu Konstanz

Kennt ihr, kennt ihr das freie Wort,
Das mit der Sonne kreist?
Das mit den Wogen donnert fort?
Das ... weiterlesen


An die deutsche Jugend

Bei Gelegenheit der Verbannung von Robert Prutz

Ihr spottet unser, stolze Würdenträger?
Baut nicht zu viel auf euer Ahnenschild!
Vielleicht noch einen Tag die wilden ... weiterlesen


Vive la République!

Beim Alpenglühen gedichtet

Berg an Berg und Brand an Brand
Lodern hier zusammen;
Welch ein Glühen! - ha! so stand
Ilion einst in Flammen.
Ein versinkend ... weiterlesen


Bundeslied für den Allgemeinen deutschen Arbeiter

Bet und arbeit! Ruft die Welt,
Bete kurz! Denn Zeit ist Geld.
An die Türe pocht die Not -
Bete kurz! Denn Zeit ist Brot.

Und du ackerst und du säst,
Und ... weiterlesen


Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiter

Bet` und arbeit`! ruft die Welt,
bete kurz! denn Zeit ist Geld.
An die Türe pocht die Not -
bete kurz! denn Zeit ist Brot.

Und du ackerst und du säst,
und du ... weiterlesen


Gebet

Brause, Gott, mit Sturmesodem durch die fürchterliche Stille,
Gib ein Trauerspiel der Freiheit für der Sklaverei Idylle;
Laß das Herz doch wieder schlagen in der Brust der kalten ... weiterlesen


Wer ist frei?

Der ist allein ein freier Mann,
Und seiner sei gedacht,
Der sie sich selbst verdienen kann,
Die Freiheit in der Schlacht,
Der mit der eignen Klinge
Sie holt ... weiterlesen


Der sterbende Trompeter

Der Teufel, daß ich daniedersank!
Wie werden die polnischen Lanzen,
Wie werden die Schwerter bei anderem Klang
Den Schlachtenreigen nun tanzen?

Wohl stand ich so ... weiterlesen


Wiegenlied

Deutschland - auf weichem Pfühle
Mach dir den Kopf nicht schwer
Im irdischen Gewühle!
Schlafe, was willst du mehr?

Laß jede Freiheit dir rauben,
Setze ... weiterlesen


Dem deutschen Volk

Deutschland, o zerrissen Herz,
Das zu Ende bald geschlagen,
Nur um dich noch will ich klagen,
Und in einer Brust von Erz
Schweigend meinen kleinen Schmerz,
Meinen ... weiterlesen


Reiterlied

Die bange Nacht ist nun herum,
Wir reiten still, wir reiten stumm,
Und reiten ins Verderben.
Wie weht so scharf der Morgenwind!
Frau Wirtin, noch ein Glas geschwind
... weiterlesen


Reiterlied

Die bange Nacht ist nun herum,
Wir reiten still, wir reiten stumm
Und reiten ins Verderben.
Wie weht so scharf der Morgenwind!
Frau Wirtin, noch ein Glas geschwind
Vorm ... weiterlesen


An die Zahmen

Die ihr im Abendsäuseln schon
Des Herren Spur gewahrt,
Und denen er im Kräuseln schon
Der See sich offenbart -
O freut euch eurer Lose,
Und dankt und laßt mich ... weiterlesen


Die Kerzen, die hellen

Die Kerzen, die hellen,
Die bringt mir zur Nacht,
Und einen Gesellen,
Der lacht, der lacht.

Ich habe den Scherz
Aufs Banner geschrieben,
Zum ... weiterlesen


Morgenruf

Die Lerche war`s, nicht die Nachtigall,
Die eben am Himmel geschlagen:
Schon schwingt er sich auf, der Sonnenball,
Vom Winde des Morgens getragen.
Der Tag, der Tag ist ... weiterlesen


Der schlimmste Feind

Dies Volk, das seine Bäume wieder
Bis in den Himmel wachsen sieht
Und auf der Erde platt und bieder
Am Knechtschaftskarren weiter zieht;

Dies Volk, das auf die ... weiterlesen


Die drei Zeichen

Drei Zeichen hat uns Gott bestellt,
Daß wir die Herren dieser Welt:
Das ist der goldne Wein,
Das ist durchs Land der grüne Strom,
Das ist der hohe heil`ge Dom,
... weiterlesen


Abends

Du siehst den Himmel sich mit Purpur schmücken,
Doch alsbald, wie herauf die Sterne steigen,
Sich hinterm Berg hinab den Purpur neigen,
Denn er verschmäht`s, mit ihnen sich zu ... weiterlesen


Du willst zur Kirche

Du willst zur Kirche, mein frommes Schätzchen?
Bitt Gott, er soll vernünftig sein!
Und gibt er im Himmel uns ein Plätzchen,
So sei`s ein Plätzchen apart und allein.
... weiterlesen


Schlechter Trost

Du wirst ein schöner Leben schauen,
Und ewig, ewig bleibt es dein;
Man wird dir goldne Schlösser bauen,
Nur - mußt du erst gestorben sein!

Du wirst bis zu den ... weiterlesen


Bei Hamburgs Brand

Ein freies Wort in Hamburgs Flammen!
Denn in den Flammen seht ihr`s gern;
Es wird mich Fürst und Volk verdammen
Und doch - ich find` kein Lied, ihr Herrn;
Kaum will ein ... weiterlesen


Was macht Deutschland?

Ein immerwährender Kalender
für alle Tage des Jahres Oktober 1859

Sonntag.Deutschland pflegt sich -
Wohl zu besinnen.
Montag.Deutschland regt sich -
... weiterlesen


An den König von Preußen

Einst hat ein beßrer Mann gewagt,
Mit seinem Lied vor dich zu treten;
Du kennst ihn, der so unverzagt
Die Tyrannei bei dir verklagt
Und dich um deinen Schutz gebeten;
... weiterlesen


Champagnerlied

Epernay, Herbst 1841

Wir griffen jüngst, den Weltbrand anzufachen,
Ihr Brüder, nach dem Schwert;
Doch diese Welt, so laßt uns drüber lachen!
Ist unsres Ernsts ... weiterlesen


Tell

Er hat sein letztes Wort gesprochen,
Zu Fall ist der Tyrann gebracht,
Und was ein Apfel einst verbrochen,
Hat nun ein Apfel gutgemacht.
Doch deines Kindes Blut ... weiterlesen


Die deutsche Flotte

Erwach`, mein Volk, mit neuen Sinnen!
Blick` in des Schicksals goldnes Buch,
Lies aus den Sternen dir den Spruch:
Du sollst die Welt gewinnen !
Erwach`, mein Volk, heiß ... weiterlesen


Husarenlied

Es flammt mein Herz, es schwillt mein Mut,
Ich schwinge meinen Stahl,
Und hätt` ich einen Federhut,
So wär` ich General!

Wie klingen die Trompeten hell
... weiterlesen


Der beste Berg

Es ist ein Berg auf Erden,
Der Gutenberg genannt,
Der soll besungen werden
Wohl auf und ab im Land.

Er heget keine Feste,
Er pfleget keinen Wein,
Und ... weiterlesen


Die drei Sterne

Es traten einst um Mitternacht
Der Sterne drei zusammen,
In nie gesehner heller Pracht,
In nie gesehnen Flammen.

Da scholl es aus des ersten Mund
Von ... weiterlesen


Die drei Sterne

Es traten einst um Mitternacht
Der Sterne drei zusammen,
In nie gesehner heller Pracht,
In nie gesehnen Flammen.
Da scholl es aus des ersten Mund
Von blasser ... weiterlesen


Béranger

Frühling! Frühling! Die Feder wird zur Schwinge,
Und jedes Elend eine Seligkeit!
Frühling! Frühling! Der Griffel wird zur Klinge,
Die mutig die verjüngte Welt befreit!
... weiterlesen


Epilog zum Kriege

Germania, der Sieg ist dein!
Die Fahnen wehn, die Glockenklingen,
Elsaß ist dein und Lotharingen;
Du sprichst: „Jetzt muss der Bau gelingen,
Bald holen wir den letzten ... weiterlesen


Neujahr

Herr, o Herr, soll größer noch
Deine Kette werden?
Reicht sie von dem Himmel doch
Längst herab zur Erden!
Wieder, weil ein Jahr verging,
Sprudelt man Sonette,
... weiterlesen


Fromme Wünsche

Herr; dein Himmel hängt voll Geigen;
Überm Sirius, da hat`s
Auch für mich im Sternenreigen
Beim Konzert noch einen Platz.

Statt der schlechten Musikanten
... weiterlesen


Zwei Preussenlieder

I.

An Borussia.
Und so wären`s dreißig Jahre,
Seit ein Fürst in tiefster Nacht —
Nicht der Jetz`ge, Gott bewahre! —
Guter Hoffnung dich gemacht;
... weiterlesen


Leicht Gepäck

Ich bin ein freier Mann und singe
Mich wohl in keine Fürstengruft,
Und alles, was ich mir erringe,
Ist Gottes liebe Himmelsluft.
Ich habe keine stolze Feste,
Von ... weiterlesen


Sonett

Ich habe nie mein Elend mir vergoldet,
Stets seine Dolche schärfer noch gespitzt
Und blutig, blutig auf mein Herz geritzt;
Ich habe nie den Reim als Arzt besoldet.

... weiterlesen


Aus der Schweiz

Ich habe nun ein freies Land gefunden;
Doch nirgends wird auf Rosen uns gebettet,
Und ist der Leib nicht eben angekettet,
Bleibt ewig uns die Seele doch gebunden.

... weiterlesen


Ich möchte hingehn...

Ich möchte hingehn wie das Abendrot
Und wie der Tag in seinen letzten Gluten -
O leichter, sanfter, ungefühlter Tod! -
Mich in den Schoß des Ewigen verbluten.

... weiterlesen


Ich möchte hingehn wie das Abendrot

Ich möchte hingehn wie das Abendrot
Und wie der Tag mit seinen letzten Gluten -
O leichter, sanfter, ungefühlter Tod -
Mich in den Schoß des Ewigen verbluten!

... weiterlesen


Der Gang um Mitternacht

Ich schreite mit dem Geist der Mitternacht
Die weiten stillen Straßen auf und nieder -
Wie hastig ward geweint hier und gelacht
Vor einer Stunde noch!... Nun träumt man ... weiterlesen


An Emma zum Geburtstag

Ich träumte von Schätzen die ganze Nacht,
Die ich dir wollte senden,
Und drüber bin ich aufgewacht
Mit leeren, leeren Händen.

Die Blumen schmücken dieses ... weiterlesen


Einkehr in die Schweiz

Im Frühjahr 1840

Alles ringt sich von der Scholle,
Alles ist emporgestiegen;
Will am End` die blütenvolle
Erde in den Himmel fliegen?

Meiner ... weiterlesen


Der sterbende Republikaner

Im Zimmer, klein und enge,
Stirbt Hungertods ein Mann;
Und draußen tobt die Menge:
`Heil Philipp Orleans!`

Wo sind, die sich gesellten
Dem Sterbenden in ... weiterlesen


In kühler Laube

In kühler Laube fanden
Am Abend wir uns ein,
Und tranken miteinander
Den süßen roten Wein.

Es leuchtete dein Antlitz
In deinen Wein hinein -
... weiterlesen


Aus den Bergen

Jeder Mensch hat seinen Stern,
Jeder Hofrat seinen;
Jeder Pudel seinen Kern:
Laßt auch mir den meinen!
Ward mir leider nicht zuteil,
Daß ich euch ergötze,
... weiterlesen


Tod Napoleons II.

Könnt ich an eines Königs Grabe weinen,
Hier flösse endlos meiner Tränen Zoll,
Ich rief den Lüften, flehte zu den Steinen
Und bät die Erde, daß sie weinen soll.
... weiterlesen


Abschied

Lebwohl! was könnt ich auch dir bieten?
Lebwohl! Lebwohl! mein ander Herz!
In deiner Hütte schläft der Frieden,
Und in die Fremde irrt der Schmerz!

Du bist ein ... weiterlesen


Abschied

Lebwohl! was könnt ich auch dir bieten?
Lebwohl! Lebwohl! mein ander Herz!
In deiner Hütte schläft der Frieden,
Und in die Fremde irrt der Schmerz!

Du bist ein Weib! ... weiterlesen


Im Frühjahr

Lustig auf! die Erde glänzt,
Ein gefüllter Freudenbecher,
Und der trunkne Himmel kränzt
Sich sein Haupt, ein froher Zecher.

Üppig hat ein Blütenleib
... weiterlesen


An einen Bekannten der einen Orden erhalten hatte

Mein Freund, du bist sehr fromm geworden!
Du trägst ein Kreuz gar auf der Brust!
Bei Gott, ein sonderbarer Orden,
Von dem ich bisher nichts gewußt!

So wäre ... weiterlesen


Frühlingslied

Noch ein Lied dem deutschen Bürger,
Noch ein echtes Maienlied!
Frühling sei es keinem Würger,
Der sein Volk zum Staube zieht;
Frühling jedem bis zum Tod,
... weiterlesen


Gegen Rom

Noch einen Fluch schlepp` ich herbei:
Fluch über dich, o Petri Sohn!
Fluch über deine Klerisei!
Fluch über deinen Sündenthron!
Nur Gift und Galle war, o Papst,
... weiterlesen


Arndts Wiedereinsetzung

O Jubelbotschaft, die zu uns gekommen!
O selten, selten Glück!
Ihr hattet einen starken Mann genommen,
Und gebt uns einen Greis zurück!

Als einst gehemmet ihr ... weiterlesen


Heimweh

O Land, das mich so gastlich aufgenommen,
O rebenlaubumkränzter, stolzer Fluß -
Kaum bin ich eurer Schwelle nahgekommen,
Klingt schon mein Gruß herb wie ein Scheidegruß.
... weiterlesen


An den Verstorbenen

O Ritter, toter Ritter,
Leg` deine Lanze ein!
Sie soll in tausend Splitter
Von mir zertrümmert sein.
Heran auf deinem Rappen,
Du bist ein arger Schalk,
... weiterlesen


Rheinweinlied

Oktober 1840

Wo solch ein Feuer noch gedeiht,
Und solch ein Wein noch Flammen speit,
Da lassen wir in Ewigkeit
Uns nimmermehr vertreiben.
Stoßt an! Stoßt ... weiterlesen


Aufruf

Reißt die Kreuze aus der Erden!
Alle sollen Schwerter werden,
Gott im Himmel wird`s verzeihn.
Laßt, o laßt das Verseschweißen!
Auf den Amboß legt das Eisen!
... weiterlesen


Zuruf

Schaut der Sonne Auferstehn!
Strahlend blickt sie in die Runde,
Strahlend, wie zur ersten Stunde,
Und hat vieler Jahre Leid gesehn.

Wie`s auch stürme, haltet ... weiterlesen


An die deutschen Dichter

Seid stolz! es klingt kein Gold der Welt
Wie eurer Saiten Gold;
Es ist kein Fürst so hoch gestellt,
Daß ihr ihm dienen sollt!
Trotz Erz und Marmor stürb` er doch,
... weiterlesen


An die deutschen Dichter

Seid stolz! es klingt kein Gold der Welt
Wie eurer Saiten Gold;
Es ist kein Fürst so hoch gestellt,
Daß ihr ihm dienen sollt!

Trotz Erz und Marmor stürb er doch,
... weiterlesen


Das freie Wort

Sie sollen alle singen
Nach ihres Herzens Lust;
Doch mir soll fürder klingen
Ein Lied nur aus der Brust:
Ein Lied, um dich zu preisen,
Du Nibelungenhort,
... weiterlesen


Frühlingsnacht

So sel`ge Stille traf ich nie!
Kaum lispelt`s in den Zweigen,
Als hätten ein Geheimnis sie
Den Menschen zu verschweigen.

Kaum plätschert noch die Welle fort,
... weiterlesen


Protest

Solang ich noch ein Protestant,
Will ich auch protestieren,
Und jeder deutsche Musikant
Soll`s weiter musizieren!
Singt alle Welt: Der freie Rhein!
So sing` doch ... weiterlesen


J....

Und wieder ob den Landen
Lag jüngst ein schwerer Bann:
Da ist ein Mann erstanden,
Ein ganzer, deutscher Mann;
Ein Deutscher und ein Freier,
Wer hätte das ... weiterlesen


Avis in betreff etwaiger Druckfehler

Voll von Fehlern ist dies Buch;
Freiheit steht auf jeder Seite;
Gleichviel - gebt ihm euern Fluch
Oder Segen zum Geleite!
Für das Sündenregister
Sorge der ... weiterlesen


Der Freiheit eine Gasse!

Vorm Feinde stand in Reih` und Glied
Das Volk um seine Fahnen,
Da rief Herr Struthahn Winkelried:
»Ich will den Weg euch bahnen!
Dir, Gott, befehl` ich Weib und Kind,
... weiterlesen


Warum dieser scheue Blick

Warum dieser scheue Blick?
Diese heilige Gebärde?
Himmel, gib sie mir zurück!
Kind, besinn dich auf die Erde!

Nimm die volle Ährengarbe!
Schweife ... weiterlesen


Schlußlied

Was soll der Becher,
Ihr tobenden Zecher,
Was soll die funkelnde Flasche
In eurer Hand?
Es trauert in Sack und Asche
Das Vaterland.

Was soll, ihr ... weiterlesen


Der letzte Krieg

Wer seine Hände falten kann,
Bet` um ein gutes Schwert,
Um einen Helden, einen Mann,
Den Gottes Zorn bewehrt!
Ein Kampf muß uns noch werden,
Und drin der ... weiterlesen


Gesang der Jungen bei der Amnestierung der Alten

Wie Wogendonner vom fernen Meer,
Wie Wetter und Sturm im Lenze,
So brauset der Tag, der junge, daher,
Und die alten Kerker, sie werden leer -
Kredenze, mein Liebchen, ... weiterlesen


Anastasius Grün

Wien, 13. Februar 1840

(Anastasius Grün befindet sich seit einigen Tagen hier, um sich um den Kammerherrnschlüssel zu bewerben, da seine Frau, geborene Gräfin Attems, ... weiterlesen


Jacta alea est!

Wiewohl mein` fromme Mutter weint,
Da ich die Sach` hätt` g`fangen an:
Gott woll` sie trösten, es muß gahn,
Und sollt` es brechen auch vorm End`,
Will`s Gott, so mag`s ... weiterlesen


Das Lied vom Hasse

Wohlauf, wohlauf, über Berg und Fluß
Dem Morgenrot entgegen,
Dem treuen Weib den letzten Kuß,
Und dann zum treuen Degen!
Bis unsre Hand in Asche stiebt,
Soll sie ... weiterlesen


Der Gefangene

Zehn Jahre! seit den letzten Vogel ich
Im Blütenwald sein Liedchen schlagen hörte;
Zehn Jahre! seit der blaue Himmel sich
Zum letzten Male meinem Blick bescherte;
Zehn ... weiterlesen



Das beliebteste Wort in unserem Synonymwörterbuch ist derzeit darstellen.
Für mehr beliebte Synonyme: Top 200 | Alle beliebten Synonyme
Gedichte vom Autor Georg Herwegh

Suche in 361046 Wörtern und 109461 Wortgruppen - Impressum
© WIE SAGT MAN NOCH 2004-2019

Synonym Wörterbuch - online Synonyme in diversen Sprachen - kostenlose Synonymsuche englisch, spanisch, italienisch, französisch, portugiesisch, niederländisch, polnisch, russisch



Anzeigen


Wörterbücher


Dies & Das
Abkürzungen - wichtige u. oftgesuchte Abkürzungen
Universitäten - deutsche Fach - und Hochschulen
Vornamen - Herkunft und Bedeutung von Vornamen
Zitate - umfangreiche Zitatdatenbank, Sprüche, Reime,...