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Gedichte - Georg Weerth

Die Winzer

An Ahr und Mosel glänzten
Die Trauben gelb und rot.
Die dummen Bauern meinten,
Sie wären aus aller Not.

Da kamen die Handelsleute
Herüber aus aller ... weiterlesen
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Die rheinischen Weinbauern

An Ahr und Mosel glänzten
Die Trauben gelb und rot;
Die dummen Bauern meinten,
Sie wären aus jeder Not.

Da kamen die Handelsleute
Herüber aus aller ... weiterlesen Ein Jahr

An X..

Ich sah dich zuerst im Januar
Und grüßte zuerst dich im Februar;
Doch um die Mitte des Märzen,
Da fühlte ich Lieb im Herzen.

Und schlich ... weiterlesen Freund Lenz

Aus fernen Wolken braust ein dumpfer Ton.
Die Donner sind es, so der Welt verkünden,
Daß wieder der Natur geliebter Sohn,
Der Frühling, wandelt zu der Erde Gründen.
... weiterlesen Das ist das Haus am schwarzen Moor

Das ist das Haus am schwarzen Moor!
Wer dort im letzten Winter fror,
Der friert dort nicht in diesem Jahr -
Er sank schon längst auf die Totenbahr.

Das ist das ... weiterlesen Vernunft und Wahnsinn

Dem Morgen träumt nicht, was der Abend bringt,
Wenn lächelnd wohl aus rosenrotem Osten
Sein erster Strahl durch Wald und Fluren dringt,
Des Taues frische Perlensaat zu ... weiterlesen Die heilige deutsche Reichsarmee

Die heilige deutsche Reichsarmee
Ist auf den Strumpf gekommen:
Sie hat aus Schwaben und Hessen sich
Die besten Jungens genommen.

Die hellige deutsche ... weiterlesen Der Kanonengießer

Die Hügel hingen rings voll Tau;
Da hat die Lerche gesungen.
Da hat geboren die arme Frau -
Geboren den armen Jungen.

Und als er sechzehn Jahre alt:
... weiterlesen Drei schöne Handwerksburschen

Drei schöne Handwerksburschen,
Die schwammen wohl über den Rhein;
Sie traten bei einem Meister
Zur kleinen Türe hinein.

Der erste sprach mit dem Meister,
... weiterlesen Arbeite

Du Mann im schlechten blauen Kittel,
Arbeite! Schaffe Salz und Brot!
Arbeite! Arbeit ist ein Mittel,
Probat für Pestilenz und Not.

Arbeite! Rühre deine Arme!
... weiterlesen Erst achtzehn Jahr

Ein letztes Glühn! Da zog an brit`scher Küste
Dämmernd herauf die schönste Winternacht;
Im Mondenstrahle floß die Wasserwüste,
Und auf den Hügeln lag des Schnees ... weiterlesen Der arme Tom

Es sprach der Tod zum armen Tom:
`Armer Tom, komm, o komm,
Komm hinab ins kühle Grab,
Komm, Tom, komm hinab!

Sei nur getrost und fasse Mut,
Armer Tom, bin ... weiterlesen Schlußlied

Heller ward es im Osten.
Da machte sich auf der Morgenwind,
Vom Schlummer zu wecken
Des Frühlings lieblichste Kinder:
Maililien und wilde
Zartrosa Rosen.
... weiterlesen Herüber zog eine schwarze Nacht...

Herüber zog eine schwarze Nacht
Die Föhren rauschten im Sturme;
Es hat das Wetter eild zerkracht
Die Kirche mit ihrem Turme.

Zerschmettert das Kreuz; zerdrückt ... weiterlesen Heute morgen fuhr ich nach Düsseldorf

Heute morgen fuhr ich nach Düsseldorf
In sehr honetter Begleitung:
Ein Regierungsrat - er schimpfte sehr
Auf die Neue Rheinische Zeitung.

`Die Redakteure dieses ... weiterlesen Heuler und Wühler

Hießen Whig und hießen Tory,
Hießen Welf und Gibelline.
Doch zu Köln am Vater Rheine
Heißen Heuler sie und Wühler.

Wildrepublikan`sche Eber
Wühlen ... weiterlesen Gericht

Ich sitze nieder, ein Gericht zu halten,
Und rufe mahnend: `Auf, erwacht, erwacht!
Erscheint vor mir, ihr Schädel jäh zerspalten!
Erscheint, ihr Leiber, so das Rad ... weiterlesen Auf hohem Berge

Ich stand auf hohem Berge
Und blickte ins Tal hinab:
Dort wohnen die kleinen Menschen,
Die lange geliebet ich hab!

Dort ragt die graue Kirche,
Die ist schon ... weiterlesen Ich wollt, ich wär Polizeiminister

Ich wollt, ich wär Polizeiminister,
Da ließ ich alle Leut arretieren,
Da ließ ich die schönsten Frauen schier
Mir all ins Gefängnis führen.

Da sollten sie ... weiterlesen Deutscher und Ire

In England war die Nacht kalt;
Zwei junge Gesellen, wohlgestalt,
Ein Deutscher und Ire, sich trafen
Und sanken auf eine Streu, zu schlafen.

Der eine schaute den ... weiterlesen Das Nackte

Kalt bleibt dein Sinn, kalt bleibt dein bestes Streben,
Du gleichst dem Wurme, der verlassen wühlt -
Beglückt nur, wer ein warmes Menschenleben
Mit seinen beiden Armen einst ... weiterlesen Die Liebe

Kein grösser freud auf erden ist
denn der bei seiner liebsten ist,
bei seiner liebsten alleine;
der mag wol reden was im gebrist
und was im in seinem herzen gelüst,
... weiterlesen Kein schöner Ding...

Kein schöner Ding ist auf der Welt,
als seine Feinde zu beißen

            I

Kein schöner Ding ist auf der Welt,
Als seine ... weiterlesen Die Schenke

Mein Herz, des Sanges schier entwöhnet,
Schlägt jetzt von neuem wild und heiß.
Drum auf, ihr Saiten, klingt und tönet!
Ich singe einer Schenke Preis!

Dort ragt ... weiterlesen Der Abschied

Meine alte, gute Mutter,
Die nähte die halbe Nacht;
Sie hat mir aus feinem Linnen
Ein feines Hemd gemacht.

Meine wunderschöne Schwester,
Die hat einen ... weiterlesen Klagelied eines Irländers

Nach Mrs. Blackwood

Nun sitz ich auf der Bank, Mary,
Auf der wir saßen traut
An dem schönen Morgen im Monat Mai,
Als einst du meine Braut.
Es sproßte ... weiterlesen Die Natur

Natur, mit deinen strahlenden Kolossen,
Die du die Ewigkeit zur Dauer nahmst:
Nur zur Vollendung bist du erst ersprossen,
Seit du im Menschen zum Bewußtsein kamst,
... weiterlesen An Köln

O Köln, du große Freudenstadt,
Was sag ich noch zu deinem Ruhme?
Wie du geblüht im grauen Altertume,
So blühst du noch - die schönste Blume,
Die je geblühet hat!
... weiterlesen Gebet eines Irländers

Sankt Patrick, großer Schutzpatron,
Du sitzt auf dem warmen Himmelsthron;
O sieh mich an mit freundlichem Sinn,
Dieweil ich ein armer Paddy bin!

Sankt Patrick, ... weiterlesen Pfingstlied

Sie herzten sich und sie küßten sich
Mit liebevoller Gebärde.
Der junge Herr Frühling wonniglich,
Der besuchte die alte Frau Erde.

Er ist der guten, ehrlichen ... weiterlesen Im grünen Walde

Sie lagen im grünen Walde,
Sie lagen im grünen Gras,
Da sangen sie alsobalde
Diskant, Tenor und Baß.

Der Schneider sang Diskante,
Der Schuster, der blies ... weiterlesen Der Wein

Und dem Weisen ist zu gonnen,
Wenn am Abend sinkt die Sonnen,
Daß er in sich geht und denkt,
Wo man einen Guten schenkt.

            ... weiterlesen Die deutschen Verbannten in Brüssel

Und in den Kaffeehäusern von Brüssel,
Da saßen sie und weinten
Und hingen die Paletots an die Wände
Und tranken Mokka mit Zucker und Kognak
Und seufzten und jammerten ... weiterlesen Um die Kirschenblüte

Und um die Kirschenblüte,
Da haben wir logiert,
Wohl um die Kirschenblüte
In Frankfurt einst logiert.

Es sprach der Herbergsvater:
`Habt schlechte Röcke ... weiterlesen Das Hungerlied

Verehrter Herr und König,
Weißt du die schlimme Geschicht?
Am Montag aßen wir wenig,
Und am Dienstag aßen wir nicht.

Und am Mittwoch mußten wir darben,
... weiterlesen Mary

Von Irland kam sie mit der Flut,
Sie kam von Tipperary;
Sie hatte warmes, rasches Blut,
Die junge Dirn, die Mary.
Und als sie keck ans Ufer sprang,
Da riefen die ... weiterlesen Die Industrie

Vor ihm sind tausend Jahre wie der Tag,
Der gestern schied mit feierlichem Prangen;
Denn was der Sturm der Zeiten auch zerbrach -
Ihm ist er machtlos nur vorbeigegangen,
... weiterlesen Das Lied von der verunglückten Kartoffel

Zur Nacht auf ihrem Lager lag
Eine arme, kranke Kartoffel.
Sie hob sich matt empor und sprach,
Sie sprach zu dem armen Stoffel:

`O Stoffel, unglücksel´ger ... weiterlesen

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