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Gedichte - Günther von Goeckingk


Zum Gedächtniß des fünfzehnten Julius

Bei deines Morgens erstem
Sonnenstrahle, Steh` ich, dich mit
Gesang erwartend, dankbar da, Dich, o
du Tag, an dem zum ersten male Ich
Amaranten sah. Die schwarzen Locken
troffen noch
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Nach dem ersten nächtlichen Besuche

Bin ich nüchtern, bin ich
trunken? Wach ich oder träum ich
nur? Bin ich aus der Welt
gesunken? Bin ich anderer
Natur? Fühlt` ein Mädchen schon so
was? Wie begreif ich alle
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Predigt am Magdalenentage

Ein Priester predigte am Tage Magdalenen
Vom Greuel ihrer ersten
Lebensart; Doch ward nachher das Lob
der Schönen Ob ihrer Reu und Buße
nicht gespart. - Nun fuhr der Redne
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Der getreue Hund

In König Karls, des Weisen,
Gnade wuchs Aubry von
Montdidier, gleich einem Ölbaum am
Gestade der Marne, in die Höh; denn
er, kein Schmeichler und kein
Zwitter von Schurk un
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Als sie Amarant auf der Reise vermuthete

Mit Geschrei, verirrter Pilgrim,
schweben Wilde Gänse auf des Adlers
Bahn, Alle Fenster, alle Thüren
beben In den Hespen, und der
Wetterhahn Drehet kreischend auf des
Giebels Spitz
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Das Scheiden

Muss es einmal geschieden sein, Und ist
das Scheiden Pflicht, So mehre deines
Herzens Pein Durch langes Zögern
nicht. O hätt´ich selber dies
bedacht, Als Morgens schon um v
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