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Gedichte - Gustav Schüler


Zu Gott

All unsere Zeit ist ein Geschrei nach
Gott. Wer Ohren hat, der muss das Tosen
hören. Ein Rufen, unvermischt mit
gellem Spott, Ein Sturm von Stimmen,
Welten zu empören. Wie
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Aus schwerer Not

Aus den finstern Unglücksgründen Laß
mich, Herr, den Ausweg finden! Berge
drängen sich zuhauf, Dir mir alle
Sonne rauben, Aller Hoffnung hellen
Glauben Fangen diese Berge
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Aus der Tiefe

Aus der Tiefe schrei ich, daß dein
Licht Meine Finsternisse
überschütte; Meine Seele, die vor
Nacht zerbricht, Werde deiner Allmacht
Sonnenhütte. Reiße meine Sehnsucht,

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Aus der Tiefe schreie ich, Herr, zu dir

Aus der Tiefe schreie ich, Herr, mein
Gott, Weil ich vor mir keinen Weg mehr
sehe, Weil ich in des Lebens Traum und
Spott Wie in nebelüberschwelten Mooren
stehe. Wohin soll
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Frühlingsgebet

Bist du denn so ganz verdorben, Herz,
mein Herz, so ganz gestorben? Kannst du
nicht mehr mitfrohlocken, Rühre, die
du hast, die Glocken. Weine deine
Heimwehschmerzen, Aber we
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Zum Gedächtnis

Bist du nach Haus gegangen Aus deinem
großen Leid, Hast siegreich
angefangen Mit deiner Ewigkeit. Die
Nöte sind verglitten, Verglommen ist
der Schmerz, Nun ha
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Herr, mein Gott, verlaß mich nicht

Da die Tage so voll Not, Herr, mein
Gott, sei du mein Licht – Da die Tage
so voll Tod, Herr, mein Gott, verlaß
mich nicht! Da der Nordsturm reißt
und stößt, Daß
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Lied der Toten

Da wir schweren Abschied nahmen Von der
Erde, weggelähmt, Ach, da zitterten
die Hände Wie an morschen Stegs
Gelände – Nun wir hier
hinüberkamen, Wie ist alle Angst besch
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Nach Sonne gehn

Das ist ein köstlich Ding: nach Sonne
gehn Und dann, eh man’s geglaubt, in
Sonne stehn. Die Wege alle sind in
Licht getan, Wohin du gehst, hebt neues
Leuchten an. Hörst du’s? G
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Ins neue Jahr

Das Jahr versinkt wie schattendes
Besinnen. Ein neues steigt empor in
Dunkelheiten – O hilf uns, Herr, daß
wirs gehöht beginnen, Und nicht wie
Schiffer, schlaff die Segellinnen,
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„Vom Himmel hoch, da komm‘ ich her“

Das Lied läßt mich nicht wieder
los, Legt mich der Liebe in den
Schoß. Es wellt in mir wie Wind und
Meer: „Vom Himmel hoch, da komm ich
her.“ In meine Träume
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Daß sich doch die Liebe mehre

Daß sich doch die Liebe mehre! Leides
wird es immer mehr. Liebe, rüste deine
Heere, Feinde stehen dicht
umher! Endlich muß die Liebe
siegen, Endlich! – Sei dies
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Der Friedhof

Den Friedhofssteg schritt ich um
Mitternacht. Das Mondlicht tastete mit
weichen Händen Auf Grab und Gitter, um
mit holder Macht Das Grausen feierstill
zu überblenden. So he
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Lobgesang

Der du auf den dunklen Wegen Deine
Kinder traulich leitest, Der du deinen
Brudersegen Hehr und herrlich auf mich
breitest: Hilf mir von des Staubes
Stiegen Auf den Lic
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Neujahrsgebet

Der du stark die Sterne lenkst, Daß
sie ihre Bahnen fliegen, Der du nichts
als Liebe denkst: Laß uns nicht am
Boden liegen, Der du Kraft zum Kämpfen
schenkst, Laß uns Gram
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Die Sonne jauchzt

Die Sonne jauchzt in Siegen, Wie blitzt
ihr goldenes Kleid! Tauschwere Wiesen
liegen In stiller Herrlichkeit. Die
Wälder und Felder schließen All ihre
Schätze auf,
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Höchste Treue

Eine Treue weiß ich, die ist
treu, Allertreueste, die ich
gefunden, Die mit ihren Banden stets
auf neu Innig mich gehalten und
gebunden. Treue, herrlich über
Menschenart, M
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Weihnachtsfülle

Freude schlägt die breiten
Brücken, Kinderaugen sind voll
Licht. Wie sich innigstes
Entzücken Hin durch alle Fernen
flicht! Alle Häuser tönen
wieder, Alle Hütten
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Trostlied

Gib dich zu allen Stunden Dem großen
Hüter hin, Der stets getreu
erfunden In allem seinen Sinn. Er
spricht mit holder Stimme Mild
tröstlich zu dir hin: „Wer löst
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Am Morgen

Gott, meine Seele schreit zu
dir, Lichthände in die Fenster
fassen, Der rote Morgen jauchzt herfür
– Du kannst mich nicht versinken
lassen! Die Nacht hab‘ ich nach dir

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Gräm‘ dich nicht!

Gräm‘ dich nicht, daß deine
Stille Weder Meer noch Wolken regt, Ob
dein sehnsuchtsheißer Wille Sich in
alle Stürme legt, Ob du mit dem
Weltenmeister Eifernd glühst auf
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Herr Gott, du bist unsre Zuflucht für und für

Herr Gott, du bist unsre Zuflucht für
und für! Eh‘ die Berge wurden und
die Erde ward, Gingen alle Stürme von
dir aus und gingen hin zu dir. Du bist
ewig – ewige Gegenwart.
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Der Menschheit Erntefest

Herr, der die Wolkenheere lenkt, Der
aller Sonnen Pracht entzündet, Der
sich in alle Quellen senkt, In alle
Meere mächtig mündet: Du, Herr des
Lichtes, gib uns Licht, Hort
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Zuversicht

Herr, du wolltest mich behüten, Bis
der Sturm vorüber ist. Bis du seinem
blinden Wüten Doch der große Meister
bist. – Doch wie auch die Wipfel
brausen, Was kann mir denn
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Der bittre Kelch

Herr, Herr! laß ab! Nimm fort von
meinem Munde Den vollen Kelch, ich kann
ihn doch nicht leeren. Das Bittre
steigt wie Gift von seinem Grunde, Dem
Schauder, der mich packt, kann ich nicht

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Zwei Sprüche

Herr, laß mich schweigen Und meine
Straße stille weitergehn. Nur, wenn
ich weiß, daß ich todeinsam bin, Zum
Atmen und zum Beten stillestehn. Und
wenn du meinst, Gott schl
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I. Satz des IX. Symphonie Beethovens

Ich frage dich, Schmerz, ich frage dich,
Not, Ich frage dich,
rätselumschauerter Tod. Ich frage
dich, Gott, ich fasse dein Kleid Und
deine starre Herrlichkeit. Ich recke
mich zu dei
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Meiner toten Mutter

Ich ging in stiller, weiter
Winternacht Am Waldweg hin und mit mir
ging ein Leid, Das lebt mit mir und
läßt mich nicht mehr los. Ich mußte
denken an erloschene Sonnen, An
Frühlin
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Der Gottsucher

Ich habe Gott gesucht und fand ihn
nicht. Ich schrie empor und bettelte
ins Licht. Da, wie ich weinend bin
zurückgegangen, Faßt’s leise meine
Schulter: „Ich bin hier Ich habe d
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Schlußstein

Ich habe sonst immer zu Gott
gesagt: Mein Gott, du mußt! Ich habe
es gar nicht anders gewagt Und hab‘
es gar nicht anders gewußt. Jetzt
sag‘ ich: Wir beide wollen das tun
–&n
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Jesus spricht zu den Mühseligen

Ihr sollt euch an mich betten, Wie
Kinder an die Mutter tun. Ich breche
alle Ketten, Ich lasse alle
ruhn. Ich löse alle Hände, Die
Angst und Not verschlungen hat –
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Im Nebel

Im Nebel, der über allen Feldern
stand, Die Wege unwegbar machte Und
von den Weiden am Graben Traurigkeit
herniederregnete, Hielt ich Sehnsucht
zu dir, Nach dem meine Seele s
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In Gott fallen

In Gott zu fallen, ach ihr Armen, Das
ist wie weichstes Flockenspiel! Wer
also fällt, fällt in Erbarmen Und
weiß doch gar nicht, daß er
fiel. Die Pein ist nebelgleich ver
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Je dunkler ich

Je dunkler ich, je heller strömt aus
mir Dein Sonnentum, der du die Himmel
schufst. Je weiter ab, je näher bin
ich dir, So nahe, daß du mich bei
Namen rufst. Noch hör‘
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Gebet an Jesus

Jesus, mein Heiliger, du bist groß und
gut . Weil alles mich verlässt, nimm
du mich an, Nimm meiner Seele letzte
Flackerglut, Weil sie nicht mehr in
Flammen brennen kann. I
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Ich möchte heim

Kennst du das Lied, das seine Flügel
schlägt Wie eine Taube, die vorm
Wetter flieht? Ach, Heimatglocken,
silbertönig, trägt Dies
lichtumblühte, seidene
Himmelslied. Ich
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Advent

Komm zu uns, wir warten
dein! Himmelskönig, komm
hernieder! Schon entbrennt der Lichter
Schein, Und schon rüsten sich die
Lieder. Und die arme, dunkle
Welt Sehnt sich weinen
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Freude

Laß dich nicht vom Leid ersticken, Nur
wer aufsteht, macht sich frei, Keiner
siegt, in dessen Blicken Nicht schon
Siegerhoheit sei. Laß das blasse
feige Denken, Wie
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Mach uns rein

Mach uns rein, die wir im Staube
sind! Blind und arm und hilflos, hilf
uns allen! Weil wir jeder Angst zum
Raube sind, Weil wir immer wieder
niederfallen. Mach uns rein, dann
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In der Nacht

Meine Hände hielt ich hinauf in der
Qual Und konnte sie nicht mehr
falten. Da hat mit einemmal Meine Hand
eine andere Hand gehalten. Es war zur
Nacht, und es war kein Schein
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Gebet um Reinheit

Meiner Tage trübes Wesen Mach wie
einen Bergquell klar; Zu des Lichtes
Dienst erlesen, Mache meine Seele
wahr. Mache meine Schwachheit
stark, Mache meinen Sinn wie Erz.
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Trost

Mußt das Leid hinnehmen wie die
Nacht, Die vom Berggehölze
niedersteigt, Schlummer birgt ihr
Schreiten, süß und sacht, Bis sich
hoffnungsfroh der Morgen
zeigt. Weißt du
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Ostern

Nun jubeln die Vögelein: Christ ist
erstanden! Die grüne Saat fällt hell
mit ein: Christ brach aus Tod und
Banden! Am Hang die kleinen
Vögelein Sagen’s allen Landen,
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Nun wollen die Berge verblühen

Nun wollen die Berge verblühen, Die
Tale schlafen ein; Zwei Spitzen aber
glühen Im allerletzten Schein. Da
oben möchte‘ ich stehen, Von Glorie
umstickt, Da
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Morgenlied

O Atem erster Frühe, O Strom der
Sonnenglut, Nun wache auf und
glühe, Nun brause, Lebensblut! Die
Wälder, traumverhangen, Schaun groß
ins neue Licht, Die Felder ste
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O du himmlisch reiner Glaube

O du himmlisch reiner Glaube, Gib dich
mir ins Herz hinein, Wolltest mir im
Erdenstaube Wie ein Quell bereitet
sein. Mir ist von dem
Sonnenbrande Gar so sterbensmatt u
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Weihestunde

O Morgenröte, schöne, heilige
Glut, Wie deine Fülle auf den Bergen
liegt! Wie sich in deiner feiervollen
Flut Ein Völkchen rosafarbener Wolken
wiegt! So weihe mich. Besee
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O, letzte Nacht

O, letzte Nacht, wie trinkst du allen
Groll, Wie wanderst du so heilig still
verträumt. Madonna bist du, aller
Gnaden voll, Die noch am letzten
Hüttlein sinnend säumt. Sin
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Schmerz

Schlag zu, du Schmerz, schlag nieder auf
mein Leben, Wie es auch zittert, schlag
erbarmungslos! Ob, sturmgefaßt, auch
seine Stützen beben, Form es, du
Meister, mit gewaltigem Stoß.
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Sonntagslied

Seele, meine müde Seele, Angstbeladen,
werde still! Spähe wie die Taube
Noah, Ob das Wasser weichen will. Ob
der Ölbaum wieder grün wird, Ob der
Friedensbogen stra
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Trüber Weg

So fragt sich eine Seele
schattenhaft Von dir durchs Leben in
die Ewigkeit. Gesättigt mit des
Unglücks herber Kraft Ward sie zu
jedem Weg bereit. Wie einer
Grubenlampe blei
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Wie die Blinden

So sind wir wie die Blinden, Die nicht
nach Hause finden, Mit ungewissem
Tritt. Wer kann’s, wer kann uns
führen Zu Vaterhauses Türen, Wer
spricht voll Güte: „Willst du
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Getrost

Und ob es lange währet, Zu lange
währt es nicht. Du brauchst ihm nicht
zu sagen: Ich kann es nicht mehr
tragen! – Ist deine Nacht zu
Ende, Schickt er dir schon das Licht.
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Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

Und ob ich mit dir ringe, daß mein
Leben Wie Laub im Winde matt am Stiel
noch schwankt. Ich lasse dich nicht, du
mußt dich mir geben, Was tuts, daß
jede Fiber in mir wankt!
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Noch still

Und wenn das Licht nicht kommen, Die
Nacht nicht weichen will, So laß es,
Herz, dir frommen, Lieg noch ein wenig
still! Lieg still in deinen
Dornen, Dein Leid vor Gott geneig
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Siziliane

Und wenn sich Gott im Eichenwald
versteckte, Dacht‘ ich als Kind –
und lief und rief im Laufen: „Komm,
lieber Gott!“ Wie ich die Vöglein
schreckten Die Häslein schreckte, die
sich
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Wirf deine Nöte auf den Herrn

Und wäre all dein Glück verdorben Und
wäre alle Hoffnung fern, Dein Herze
ganz vor Leid gestorben: Wirf deine
Nöte auf den Herrn! Wär‘ dir die
ganze Welt entrissen,
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Vater unser

Vater unser! Kinder beten! Selige
Zwiesprach, Blick in Blick. Alle
Weltgewalten treten Wie in zager Scheu
zurück. Und dies Kind- und
Vaterreden Wird zum seligsten Geschick.
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Vom Kirchturm

Vom Kirchturm bliesen die
Posaunenbläser Am Sonntagmorgen früh
im März – Schon plauderten die
ersten Gräser, Und mit den Amseln sang
mein Herz. Der Wind zerbänderte vo
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Vor Sonnenaufgang

Vom Werk des neugebornen Tags
erfüllt, Durchbraust mich ein Gefühl
verzückter Kraft. In tiefe
Aufgangsschleier eingehüllt, Erhebt
ein Daseinsrausch sich riesenhaft. Ein
wunderlic
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Wacht auf

Wacht auf, die ihr im
Winterschlummer Noch trüb und müd
verloren lagt, Wacht auf aus Nacht und
schwerem Kummer: Die heilige
Osterfrühe tagt! Es strömt ein
feiernd Lebensg
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Zum Wandern

Wandrer, mußt die Steine küssen, Die
dir hart den Fuß verwunden; Die die
Welt besiegen müssen, Haben so sich
heimgefunden. Mit zerwanderten
Sandalen Wie ein Held v
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Das Himmelsfenster

Was dich Schweres auch betroffen, Halte
dir ein Fensterlein Zu dem goldenen
Himmel offen, Und der Himmel kommt
herein. Öffne, öffne alle
Riegel! Und das Licht kommt
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Fürchte dich nicht, du kleine Herde

Was fürchtest du dich, kleine
Herde? Triumph wird sein, dein ist die
Erde! Du bist in Gott und hast
gesiegt. Du wirst die Welt dir
überwinden Und wirst ein strömend
Feuer zünden,
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Über Todestalen

Was kann der Gram den grämen, Der
stolz im Leid gereift? Was kann die
Nacht dem nehmen, Der tags die Sonne
streift? Dem wird die Nacht zur
Brücke – Dem wird der Gram zum
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Gebet um heilige Heimgeleitung

Weil du alle Wesen lenkst, Wende dich u
meinen Schritten, Daß du ihnen
Heimfahrt schenkstm, Höre du mein
Heimweh bitten: Fern vom großen
Vaterhause Irr‘ ich in den fremde
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Gebet

Weil ich dich nicht, du mein ewiger
Hort, Mit dem trüben Sturm der Sinne
fasse, Gib mir ein entschleiernd
Liebeswort, Lockend durch die
staubverdeckte Gasse, Wo die armen
Menschenki
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Wenn die schwerste Nacht vergangen

Wenn die schwerste Nacht
vergangen, Steigt die Sonne wieder
auf, Alle Nebelstäubchen fangen Will
ihr rasch bewegter Lauf. Eilt auf
ihrer Bahn wie Kinder, Die zum heit
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Wohins auch geht

Wenn meine Stunden durcheinander
rinnen, Daß keine mehr der andern
Antlitz kennt: Dann, Lebenskönig,
leite mich von hinnen, Da mir kein
anderes Wegelicht mehr brennt. Macht
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Aus Schmerzen

Wenn sich die Schmerzen heben Wie
Schlangen an den Pfad, So setz‘ dein
wankend Leben Auf den, der Schlangen
trat Du kannst dich sein
getrösten. Halt aus, er ist sch
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Die auf den Herren harren, kriegen neue Kraft

Wie Adler werden sie sich heben, Die
auf den Herren sind gestellt, Auf breit
gefüllten Flügeln schweben Hoch über
dem Geräusch der Welt. Denn Gott der
Herr hält ihre Tag
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Und er bedräuete den Wind und das Meer, da ward e

Wie ist das Meer in Wut, Wie grimm die
Wellen tosen, Der Schiffsherr aber
ruht, Als schlief er unter
Rosen. Die Jünger stehn
entsetzt: Herr, hilf uns, wir
verderben!
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An Jesus

Wir wissen nicht, wohin uns wenden,
- Soviel der Weisheit schwirrt herzu
– Doch nur in deinen treuen
Händen Ist tief erfüllte
Lebensruh. Und tausend gehn an dir
vorüber,
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Abendgebet

Wolltest meine Seele stillen, König,
der in Sonnen geht. Wolltest meine
Sehnsucht füllen Die am Wege weinend
steht. Wolltest all die irren,
kranken Wünsche von der
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Pfingstgebet

Zu Pfingsten klangen die Glocken Wohl
über Feld und Wald. Mein Herz fleht
tieferschrocken: O Geist des Lichts,
komm bald! Es ist so viel des
Dunkeln, Das wartet auf d
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