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Gedichte - Gustav Sack


Das Leben

1. Ich rief dich nicht, du zerrtest
mich hervor aus meines Nichtseins
tiefer Seligkeit in diese qualgedehnte
Spanne Zeit und hämmertest mir
stündlich dann ins Ohr:
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Das Leben

1. Ich rief dich nicht, du zerrtest
mich hervor aus meines Nichtseins tiefer
Seligkeit in diese qualgedehnte Spanne
Zeit und hämmertest mir stündlich dann
ins Ohr:
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Amor fati

Als ich ins Licht der Sonne
sprang, stand meines Lebens
Zickzackgang schon unzerstörbar
vorgeschrieben; nun springe ich die
Wege lang und fange diesen
Zickzackgang wahrhaftig
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Amor fati

Als ich ins Licht der Sonne
sprang, stand meines Lebens
Zickzackgang schon unzerstörbar
vorgeschrieben; nun springe ich die Wege
lang und fange diesen
Zickzackgang wahrhaftig leis
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Der Schrei

Aus dieser steingewordenen Not, aus
dieser Wut nach Brunst und Brot, aus
dieser lauten Totenstadt, die sich mir
aufgelagert hat härter als Erz,
schwerer als Blei,
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Am Strand

Da hilft denn also nichts, du bist
allein - so beiße deine Zähne fest
zusammen, halt deinen Nacken grad und
schaue drein, als wolltest du dich in
die Erde rammen ein stolze
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Am Strand

Da hilft denn also nichts, du bist
allein - so beiße deine Zähne fest
zusammen, halt deinen Nacken grad und
schaue drein, als wolltest du dich in
die Erde rammen ein stolzer Dam
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An einen Wacholderbaum

Denn wenn der Westwind in dich fiel,
schien mir dein nadelscharfes Rauschen
als dieser gottverfluchten Heide
auserlesen Saitenspiel.
Der Föhn

Der Atem stockt; denn schwer und trunken
schmiegt sich heut der Tag der Erde
an und eines dummen Vogels Lied
fliegt, fliegt, ein Ding das noch nicht
fliegen kann und immer wieder gle
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Der Föhn

Der Atem stockt; denn schwer und trunken
schmiegt sich heut der Tag der Erde
an und eines dummen Vogels Lied
fliegt, fliegt, ein Ding das noch nicht
fliegen kann und immer wieder gleich
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Der faule Mucker

Der Regen schlägt, als geißelten des
grenzenlosen Himmels wilde Winde den
alten Mucker jagend hoch und
meißelten aus Schnee und Schmutz und
Stubendunst des Sommers nackte G
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Der faule Mucker

Der Regen schlägt, als geißelten des
grenzenlosen Himmels wilde Winde den
alten Mucker jagend hoch und
meißelten aus Schnee und Schmutz und
Stubendunst des Sommers nackte Glut h
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Das Opfer

Diesmal sollst du noch entrinnen, heil
aus meinen Händen schlüpfen, morgen
werd ich dich einspinnen, dich an meine
Feder knüpfen, nackt auf meine Feder
spießen wer
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Das Opfer

Diesmal sollst du noch entrinnen, heil
aus meinen Händen schlüpfen, morgen
werd ich dich einspinnen, dich an meine
Feder knüpfen, nackt auf meine Feder
spießen werde ich
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Der Mondbrunnen

Doch als sie wieder sich in Träumen
wiegte und schwer an meiner müden
Schulter lag, gedachte ich, da
leuchtend wie der Tag der Mond sich an
die hohen Dächer schmiegte, der
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Der Flötenbläser

Drum sollt ihr tanzen, bis ihr Hilfe!
schreit, ihr sollt in unersättlicher
Begier euch überfressen noch an
mir und meiner Flöte wilden
Traurigkeit, die euch in aller Dinge
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Der Flötenbläser

Drum sollt ihr tanzen, bis ihr Hilfe!
schreit, ihr sollt in unersättlicher
Begier euch überfressen noch an mir und
meiner Flöte wilden Traurigkeit, die
euch in aller Dinge Rät
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Der Morgen

Es kräht der Hahn! Da nimmt die Maid
sich noch einmal den Liebsten kräftig
zwischen ihre Beine, da schreibt die
allerletzte Zahl der Geizhals müde
unter seine Scheine und e
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Der Federkiel

Gleich einem umgestülpten Glas, das
von der Lerchen Liederschlag in
endlosem Bibrieren tönt, hängt nun
der Himmel jeden Tag über dem
strotzend fetten Gras. Doch mi
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Der Federkiel

Gleich einem umgestülpten Glas, das von
der Lerchen Liederschlag in endlosem
Bibrieren tönt, hängt nun der Himmel
jeden Tag über dem strotzend fetten
Gras. Doch mir ward
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Auf den Weg

Ihr zuckt die Achseln, weicht mir
aus, drückt euch in meines Nachbarn
Haus? Drückt euch - ich werd euch
dennoch packen und euch auf Schnee und
Bergeszacken umbraust
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Auf den Weg

Ihr zuckt die Achseln, weicht mir
aus, drückt euch in meines Nachbarn
Haus? Drückt euch - ich werd euch
dennoch packen und euch auf Schnee und
Bergeszacken umbraust von a
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Der Findlingsblock

In weiter Heide auf den
Hügelwellen vom Meer der Vorzeit
dünend aufgeschlagen, liegt einer der
granitenen Gesellen, die einst der
Gletscher Strom ins Land
getragen. Und ob
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Der Findlingsblock

In weiter Heide auf den Hügelwellen vom
Meer der Vorzeit dünend
aufgeschlagen, liegt einer der
granitenen Gesellen, die einst der
Gletscher Strom ins Land getragen. Und
ob der H
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Das Moor

Oh du Geliebte, wenn ich je
gedächte, dich einem Erdendinge zu
vergleichen, so wählte ich den Berg
unzähliger Leichen, so wählte ich das
Moor und seine Nächte. Du schmut
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Das Moor

Oh du Geliebte, wenn ich je
gedächte, dich einem Erdendinge zu
vergleichen, so wählte ich den Berg
unzähliger Leichen, so wählte ich das
Moor und seine Nächte. Du schmutziger
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Der Herbst

So komm, du wilder West, und sing
geheimnisvoll und runenkundig in meinen
Kiefern und Wacholderbüschen das uralt
düstere Jahreslied des Todes! Und
reiß aus meinem Herz des Sommers
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Blauer Himmel

So liebe ich dich nicht; doch wenn der
Sturm durch deine Weiten brüllt und
wenn die Wolken wiederum wie
Winterwölfe durch dich
fahren heißhungrig und vor Hunger
stumm, wird
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Blauer Himmel

So liebe ich dich nicht; doch wenn der
Sturm durch deine Weiten brüllt und
wenn die Wolken wiederum wie
Winterwölfe durch dich
fahren heißhungrig und vor Hunger
stumm, wird mein
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Abend

Und wieder ein Abend; ein Tag in das
Nichts, das grenzenlose Nichts gerollt
- in den bleiernen Wolken ein Sterben
des Lichts und über den Wäldern der
Mond, gelb wie altfränkisches Gold.
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Abend

Und wieder ein Abend; ein Tag in das
Nichts, das grenzenlose Nichts gerollt
- in den bleiernen Wolken ein Sterben
des Lichts und über den Wäldern der
Mond, gelb wie altfränkisches Gold.
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Das Hopsassa

Was du nur willst! Dieweil du reimen
kannst und in beliebtem
Hopsassa erzählst was dir zu Leids
geschah, schmähst du auf jeden braven
Wanst, der reimlos seine Wege geht und

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Das Hopsassa

Was du nur willst! Dieweil du reimen
kannst und in beliebtem
Hopsassa erzählst was dir zu Leids
geschah, schmähst du auf jeden braven
Wanst, der reimlos seine Wege geht und
von d
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Der Prolet

Was treibt dich, dieses Leben
fortzufahren, Prolet in deinem
schmierigen Gewand, nachdem der Wollust
jugendlicher Brand erlosch nach allzu
schnell verrauschten Jahren? Hohlä
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An der Reuß

Wie gelbe Stiere schäumt ihr und
tobt und brüllt ohne Ende zu
Tal, doch die Felsen, die ihr
durchrannt und durchklobt, all eure
wütende Qual wird in drei Stunden
vergessen sein -
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An der Reuß

Wie gelbe Stiere schäumt ihr und
tobt und brüllt ohne Ende zu Tal, doch
die Felsen, die ihr durchrannt und
durchklobt, all eure wütende Qual wird
in drei Stunden vergessen sein -
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Der Rubin

Wie Heidehonig aus den
Waben herbstsüß in schweren Tropfen
fließt, erwuchs euch Buch um Buch -
ihr ließt sie Bücher sein; und tief
vergraben vom bunten Berg der
Konfitü
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Das Zauberlied

Wohin du gehst, du wirst mir nie
entgehen, denn meiner Sehnsucht feine
Witterung wird schneller, als du
glaubst, den kühlen Sprung in das
verführerische Land verstehen, in
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Das Zauberlied

Wohin du gehst, du wirst mir nie
entgehen, denn meiner Sehnsucht feine
Witterung wird schneller, als du
glaubst, den kühlen Sprung in das
verführerische Land verstehen, in
desse
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Auf einen Giftbecher

»Dir war noch nie so froh und
leicht wie heute, wo der Hoffnung
letzter Schein freundlich verdämmernd
von dir weicht, und dir aus meinem
kühlen Wein aufquillt des Todes
Sicherheit
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Auf einen Giftbecher

»Dir war noch nie so froh und
leicht wie heute, wo der Hoffnung
letzter Schein freundlich verdämmernd
von dir weicht, und dir aus meinem
kühlen Wein aufquillt des Todes
Sicherheit
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