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Gedichte - Helene Branco


Ständchen

Auf dem blauen Spiegelteiche Zieht der
Schwan in sanfter Pracht, Wie dein
Bild, das wonnereiche, Durch die
Phantasie der Nacht. Im beseelten
Glanz der Thränen Träum`
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Hier!

Dem letzten Deingedenken Ist dieser Ort
geweiht; Hier will ich mich
versenken In`s Meer der
Traurigkeit. Hier lebt` ich selge
Stunden - Sie kehren nimmermehr; D
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Winternachtmusik

Der Himmel ruht im Nachtgewande, Mit
Sternenflammen golddurchwebt, Der
Winterschmerz ruht auf dem Lande, Und
nur mein Busen glüht und lebt. In
Mitternächte wollt` ich weben
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Liebchens Haus

Dort wo die hohen Bäume stehen, Um
jenen freundlich grünen Platz, Seht
ihr ein kleines Häuschen stehen? Das
birget mir des Herzens Schatz! Und
stets mit süßem Weh und Ba
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Alles in dir

Du lehrtest mich die Lieder singen, Du
hauchest den Gesang mir ein, Du leihst
der Seele höhre Schwingen; Wer giebt
mir Lieder? du allein. In dir
empfind` ich nur das Leben,
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Dein Auge

Ein Himmelreich dein Auge ist, Ein
Engel jeder Blick; Wem liebend er
begegnet ist, Dem lächelt das
Geschick. O Himmel, nimm mich auf in
dich, Und laß mich selig sein
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Einmal nur!

Einmal nur so von Entzücken, So von
dunklem Gram erfüllt Ueber deine Hand
mich bücken, Und mein Sehnen wär`
gestillt. Einmal traulich bei dir
säumen, Glückesstil
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Mädchen-Lied

Heilige Gluthen Füllen die
Brust, Seit mir der Liebe Glück ist
bewußt. O, wie verwandelt Sonnig
erhellt, Seit du mich liebest, Scheint
mir die Welt!
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Wunsch

Jeder liebliche Accord Schweb` als
Engel zu ihm fort, Der im süßen Spiel
der Töne Ihm die Dämmerzeit
verschöne. Kleine holde
Maienblum! Aus des Glöckchens Heilig
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Liebe Seele! weile, weile!...

Liebe Seele! weile, weile! Bau dich an
in meiner Näh`, Daß ich ganz dein
Leben theile, Tief in`s tiefe Herz dir
seh`. Wie gesellig und wie
fröhlich Soll mein Geist
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Ergebung

Mein ganzes Sein, es neigt in Liebe, In
Sehnsucht neigt es dir sich zu, Und der
Gefühle Blumentriebe, Sie wurzeln tief
in deinem Du. Wenn Lichtgedanken aus
dir klingen,
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Mit jedem Pulsschlag leb ich dir...

Mit jedem Pulsschlag leb` ich dir, Du
mein geliebtes Leben! In alle Träume
will sich mir Dein holdes Bild
verweben. Und jeder Atemzug ist
nur Dir eine Liebesweihe,
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Mädchens Heimweh

Mit Sternenblicken wink`t es leise, Wie
Heimweh zieht es meinen Sinn: Sanft wie
ein Schwan zur Lenzesreise Träumt mein
Gedanke zu dir hin. Dort strahlt der
Liebe höchstes L
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Gretchenlied

Möchte weinen, weinen Stille Tage
lang, Möchte fröhlich scheinen - Bin
so schmerzenskrank. Hab` nur einen
steten Heißen Herzensdrang, Möchte
wachen, beten
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Des Mädchens Wunsch und Geständniß

O nimm mich an als deine Magd, Und
dulde mich in deiner Nähe: Dir dien`
ich, wenn der Morgen tagt, Bis ich
den  Abendstern ersehe. Ich
sorge deine Häuslicheit,
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Gartenständchen

Schmücken Liedes Blüthentriebe Dir
dein Gärtchen mit Musik, Auf Gedanken
meiner Liebe Sanfter schließe sich
dein Blick. Aus der Mondnacht
heil`gem Feuer Steige auf
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Gruß

Wandelst du durch Blumenräume, Schaust
die Flur im jungen Grün, Sieh`
verwandelt meine Träume In den Rosen
dich umblühn. Wenn dich sanfte
Lüfte grüßen, Halm und
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Frühlingswerden.

Welch ein Frühlingsrufen Gieng durch`s
ganze Land! Um die Erde schufen Engel
grün ein Band. Tausend Klänge
rauschen Zu der Vögel Sang, Heil`ge
Winde tausche
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Abends

Wenn die Abendglocken hallen Nieder in
der stillen Au, Und wenn leuchtend
Sterne wallen In dem reinen
Himmelblau: Dann in meines Herzens
Grunde Wird es still und feier
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Lied, Blume, Liebe

Wer nicht Lieder, wer nicht Blumen
liebt, Kann, was Liebe ist, nicht
sagen. Duft, Gefühl, wie Lied und
Blume giebt, Glüht der Liebe Geist zu
tragen. Duft, das ist der zarte
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Des Glöckchens Lied

Wie durch die Sommernacht ein Glöckchen
klingt, So der Gefühle bräutlich
einsam Lied Dir leise an die warme
Seele dringt Mit scheuem Hauch, der
gern die Sprache flieht. Un
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Sonne, Meer und Herz

Wie eine Sonn` in Gluth, So flammt das
Herz in Liebe, Und wie ein Meer in
Fluth, So wogen
Sehnsuchtstriebe. Wohl hängen Wolken
schwer Hoch ob der Liebeswonne:
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Stille.

Wie liebe ich die stillen Seelen! Die
Stille ist des Himmels Bild; Wie hohe
Gaben ich mag wählen, Die Stille nur
aus Heil`gem quillt. Still ist die
Einsamkeit, der Friede,
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Zauberer Frühling

Zaub`rer Frühling kommt in Lüften, In
der goldnen Strahlen Tracht, Malt in
Farben, haucht in Düften, Schmückt
die Flur in luft`ger Pracht. Sieh,
wie lohen, sieh, wie flam
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