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Gedichte - Ida von Düringsfeld


Der liebe Preis

Das ist der Preis, den zahlen Du für
die Liebe mußt, Daß oft so bange
Qualen Beklemmen deine Brust. Daß
du nicht hast zu rasten, Daß keine
Luft dir kühl,
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Dein blaues Auge

Dein blaues Auge, so himmlisch blau, So
lieblich schimmernd im Thränenthau, So
lieblich leuchtend erhellt durch
mich, Du süßes Auge, wie lieb` ich
dich! Spiegel voll Treue
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Den Finger leg ich auf die Lippen...

Den Finger leg ich auf die Lippen Und
sage: Schweige, schweige, schweige! Was
sind dir denn die fremden
Menschen, Dass ihnen sich dein Inn`res
zeige? Was fühlen sie von deinen Schme
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Schweige

Den Finger leg` ich auf die Lippen Und
sage: schweige, schweige, schweige; Was
sind dir denn die fremden
Menschen, Daß ihnen sich dein Inn`res
zeige? Was fühlen sie von dei
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Warnung

Dichter sind Schmeichler, Ich bin es
auch; Glühende Worte Zärtlich zu
singen, Ist unser Brauch. Meiner
Gedichte Bewegten Hauch, Athm` ihn,
doch denke:
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Die Nächte

Die Nacht ist schön, die als ein
Glanz Sich wiegt auf Blüth` und
Blatt; Trüb` ist, die nach dem Schlafe
langt Mit Händen heiß und
matt. Und düster, die da ruht im
Dampf
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Nebelnacht

Die Nacht ist trüb`, die Nacht ist
still, Kein Wind hat einen Hauch; Mein
Herz ist wohl so trüb` wie sie, Wär`s
nur so stille auch! Doch mit dem
Stillesein ist`s aus,
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Sehnsucht des Mädchens

Die Wolken treibt vorbei der rauhe
Wind, Mein Athem macht die
Fensterscheiben blind, Und meine Augen,
wie sie müde sind! Weit über
braunes Feld und grüne Saat Späh` ich
h
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Thränen im Glücke

Du mußt dich nicht bekümmern, Wenn
einmal auch geschwind Beschattet meine
Stirn ist, Die Augen voll Thränen
sind. Am hellsten
Sonnentage, Schwebt da ein Wölkchen n
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An einen Trauernden

Du weinst - hast du denn nicht
gewußt, Daß du, was dein, verlieren
mußt? Daß Leben dich vom Leben
trennet? Daß im Genuß vergeht die
Lust, Wie sich das Licht verzehrt,
indem es
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Der schwarze Ring

Ich bin fern von meinem Hause, Ich bin
fern von meinem Land, Ich bin einsam
und verlassen, Ungeliebt und
bekannt Aus den Stunden unsers
Glückes Blieb mir nur ein einzig Pfand
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Unterweisung

Liebster, ich will nicht sprechen, Was
du nicht hören willst - Ich will nicht
singen, nicht scherzen, Nicht lächeln,
wenn du`s nicht willst. In deine
Liebe schließe
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Schlafe wohl!

Schlafe wohl! Im Tal von Schatten singt
das Wasser klar und lind, silbern deckt
der Tau die Matten, schlafe wohl mein
süßes Kind! Schlafe wohl! Im
Lärchenbaume hat
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Die Nordbraut im Süden

Südliche Nacht, du küssest mich
heiß, Schwimmende Luft, du
schmeichelst mir leis`, Köstliche
Sterne im ruhigen Meer, Nordbraut zieht
fort - das Scheiden ist schwer! Aber so
schö
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Das weiße Veilchen

Unter dunkeln Myrthenbäumen, Zwischen
jungen Blüthensprossen, Angehaucht vom
Abendgold, Eingewiegt von süßen
Träumen, Auf den Rasen
hingegossen, Liegt ein Mädchen wunder
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Ein traurig Mädchen

Wenn der Wind geht, Wenn das Laub
weht, Wenn der Thau steht Auf dem
Grase, Wein` ich laut. Wenn es Nacht
wird, Wenn mein Fuß irrt, Wenn mir
bang` wird,
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