A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Ignaz Franz Castelli


Meine Sonnen

(An Doris) Ach! zwei Sonnen sind mir
aufgegangen, Hell mir funkelnd durch
des Lebens Nacht; Bei dem Morgenroth,
das sie auf deine Wangen Gossen, bin
zum Leben ich erwacht.
... weiterlesen

Anzeigen



Der neue Paris

(An zwei Schöne) Sollt` ich als
Paris, — welche von Euch Beiden Die
schönste sei, ermessen; — Ich würde
einen Apfel schnell zerschneiden,
— Und dann ihn selber essen
... weiterlesen


Der Gefühllose

(Anekdote) Es donnert Pastor Wips vom
Predigtstuhle, Ein Jupiter, — in
seine Bauern drein, Spricht Grau`n
erregend von dem Höllenpfuhle, Und von
verstockter Sünder ew`ger
... weiterlesen


Thekla

(Ballade) Der Mond wirft sein
blasses, freundliches Licht In Thekla`s
düstere Zelle, Das Klosterglöcklein
das Schweigen bricht Und ruft zur
heiligen Stelle. Da nimmt
... weiterlesen


Die Regenwürmer

(Fabel) Ein Maulwurf wühlte die Erde
auf. Drin sah ein Regenwurm große
Gefahr; Er theilte sie mit seiner
Brüder Schar, Und schnell krochen Alle
in`s Freie herauf. D
... weiterlesen


Die drei höchsten Momente der Liebe

(In drei Sonnetten) I. Das erste
Erblicken der Geliebten. Der Jüngling
will ganz kalt durch`s Leben gehen, Und
nun auf einmal steht sie vor ihm
da, Die er im
... weiterlesen


Und dann?

(Legende) Der
Jüngling. Ehrwürdiger Herr! Ihr
kanntet mich, Als ich, noch kämpfend
mit Beschwerde, Im heimischen Thale
emsiglich Geweidet unsers Dorfes Heer
... weiterlesen


Entstehung der Zitterpappel

(Legende) Maria erging sich auf der
Flur, Da grüßet alsbald die ganze
Natur Die Erd- und
Himmelskönigin, Die wandelt in reinem
und frommen Sinn. Es fächelt Zephyr
... weiterlesen


Die ledernen Hosen

(Steirische Sage) Der fromme Kaiser
Ferdinand Gewahrt` es mit heil`gem
Erbeben, Daß so viele Edle im
Steierland Sich der Lehre Luthers
ergeben: `Wer der Väter Glaube
... weiterlesen


Der schönste Ton

(Trinklied) Chor. Wir achten jeden
Ton gering, Nur nicht des Glases kling
kling kling! (Dieser Chor wird nach
jeder Strophe des Vorsängers
wiederholt,
... weiterlesen


Schwarz und Rosenfarben

(Zwei Ansichten vom
Leben.) Strophe. Schwarz. Das
Leben! ha! welch`ein erbärmlich
Spiel, Es lohnt sich kaum vom Vater es
zu erben; Was ist denn sein e
... weiterlesen


Epigramme auf Blasius Knaster, den großen Tabakra

1. Im Hause von Knasters Eltern
entstand Durch eine Tabakspfeife ein
Brand; Die Mutter wurde aus jähem
Schreck Von einem Knaben zu früh
entbunden, Da hat unser Knast
... weiterlesen


Das rührende Trauerspiel

A. und B. A. Corbinus letztes
Trauerspiel, Hast du`s gesehen,
Freund? B. Ich hab`s geseh`n und
wahrlich viel, Viel - - um mein Geld
gewe
... weiterlesen


Schutz vor dem stürmenden Schicksale

A. Um vor des Schicksals Schlagen
mich zu schirmen, Die nun mit aller
Starke auf mich stürmen, Hüll` ich
mich tief in meine Tugend
ein. B. Das heißt
... weiterlesen


Eheliger Schmerz

A.

Wie kannst du den Tod deiner Frau so bedauern?

B.

Ich muß ja wegen der Freundschaft trauern.
Die gemalte Hochzeit

A. `Mein Freund, der Maler
Spalt, Hat eine Hochzeit gemalt, Komm
mit und schau sie an!` B. Dank!
eine Hochzeit kann, Auch selbst im
Farbenschein
... weiterlesen


Wortspiel

A.
Sollst jetzt um ein braves Weibchen dir schauen!

B.
Ach Freund! dem Trauen ist nicht recht zu trauen.
Jubellied erhörter Liebe

Ach nun gesunden All meine Wunden, Es
ist verschwunden, Was mich
betrübt. Verstummt ihr Klagen, Die
Freuden tagen, Ich darf nun sagen: Ich
bin geliebt!
... weiterlesen


Amors Waffen

Allegorie Einst hatte jener lose
Götterknabe, Der stets an Sterblichen
sein Muthchen kühlt, Mit unsern Herzen
unbarmherzig spielt, Und Wunden
schlagt, die schmerzen bis zum
... weiterlesen


An Antonien,

als eine Biene sie in die Wange
stach. Du zürnst, daß Dich das
Bienchen stach, Und schlugst ihm mit
dem Fächer nach; Das Thierchen folgte
dem Instinkte, Der ihm nach diese
... weiterlesen


Jeremiade eines Virtuosen

als er von einer Kunstreise in seine
Vaterstadt zurückgekommen
war. `Mußt auch einmal einen
Ausflug wagen, In seinem Vaterland gilt
kein Prophet; Mußt deine Kunst in die
... weiterlesen


An Collin,

als er zögerte, mir für meinen
Almanach Selam für 1815 einen Beitrag
zu liefern. O hütet Dirnen Euch zu
frei`n, Die Ihr nur kenn`t vom
Mähen. Was hat der arme G
... weiterlesen


Der Himmel

Als Hildebert tief in die Laster
versank, Da ward er vor Schwelgen und
Schwärmen krank, Und als so so da auf
dem Todtenbett` lag, Und fühlt`, was
ein wüstes Leben vermag, Und wie
... weiterlesen


Die drei Inseln

An meinen Freund Theodor Hell. Der
Stadt war ich entfloh`n und ihrem
Drängen, Wo ich kein Herz mehr treu
mir schlagend fand; Ich suchte in des
Waldes dunkeln Gängen Den Fri
... weiterlesen


Die wohlthätige Frau

Anekdote Es eilt der Verwalter Hanns
Puff in die Stadt, Seiner Gutsfrau
Rapport zu erstatten, Daß der Reif die
Blüthen versenget hat, Daß im
Schlosse Hausen die Ratten,
... weiterlesen


Schlechter Trost

Arill lag auf dem Todtenbette, Daneben
stand sein Weib Babette; Es fehlte
Beiden nicht an Ruh. Der Priester
sprach Arillen zu: `Erwarte Sohn dein
End` geduldig, Du weißt dich
... weiterlesen


Schiffbruch

Auf den sanft bewegten Wellen Gleitete
mein Schiffchen hin, Meine Segel
hoffnungsgrün, Sah ich von den Lüften
schwellen. Plötzlich Wolken meinen
hellen, Heitern Himmel übe
... weiterlesen


Parodie

auf Th. Körners Gedicht: »Die Wunde
brennt, die blaßen Lippen beben« Der
Tripper brennt, die gelben Tropfen
kleben, Ich fühl mit jedem
neuerwachten Tage Die unausstehlic
... weiterlesen


Die Liebeslaute

Ballade I. `Ruft mir den blassen
Sänger herauf, Er soll mir das
Zwerchfell erschüttern, Ein lustiges
Liedel spiel` er mir auf, Von Feien und
Gnomen und Ritte
... weiterlesen


Das Sacktuch

Ballade `Leb` wohl fein Liebchen! ich
ziehe zur Stund` In den Kampf, doch
bald kehr` ich dir wieder, Der Kaiser
münzt`s auf den Türkenhund, Mit ihm
zieh`n all` meine Brüde
... weiterlesen


Beifallsbezeugung

Belinde singt, und wüthend klatscht
Herr Ficht. Sein Nachbar sieht ihn
lächelnd an und spricht: `Ich fast` es
wahrlich nicht, Sie bringen Den Tönen
Beifall dar, die ganz entsetzlich klin
... weiterlesen


Die Dichterin

Belisens Gedichte lobt alle Welt, Weil
die Dichterin kaum zwanzig Jahre
zählt.     O laßt sie
für`s Erste nur dreißig
tragen,     So werden sie
schon etwas minder be
... weiterlesen


Meine bescheidenen Wünsche

Bin oft von einem Dämon besessen, Der
mich Reime zu machen zwingt, Doch die
Bescheidenheit nicht zu vergessen, Bin
ich schon froh, wenn es halb mir
gelingt, Strebe auch nicht nach d
... weiterlesen


Die neue Artemisia

Bloß, fühlend, daß er nimmermehr
gesunde, Gab in der letzten
Stunde Noch seinem Weibe einen
Kuß, Und sagte: `Wenn ich sterben
muß, So bitt` ich dich, so viel ich
bitten kann,
... weiterlesen


Die Namen

Das meist die Gesichter der Weiber
lügen, Die Klage ward oft schon zu
Markte gebracht, Doch, daß auch die
Namen der Schönen betrügen, Davon
Hab` ich die Erfahrung gemacht. Es hie
... weiterlesen


Liebestrost

Das Mädchen. Gott! wie fällt`s
auf`s Herz mir schwer! Du versprachst
mit tausend Schwüren Nicht ron mir zu
lassen mehr Und willst morgen fort
marschiren? De
... weiterlesen


Ich bin dein

Dein bin ich, dein! und bin`s für`s
ganze Leben! Dieß süße Wort, ich
nehm` es nie zurück; Dir zu gefallen
ist mein einzig Streben, Es spricht
mein Mund, mein Herz und auch mein
Blick:
... weiterlesen


Der menschliche Arzt

Den Doktor Leiche anzuklagen: — Sein
Geiz sei Schuld daran, Daß sich der
reiche Mann Nicht halte Roß` und
Wagen, — Ist Ungerechtigkeit; Er
thut`s aus Menschlichkeit;
... weiterlesen


Heilung

Der Arzt. Sie sind ja heute ganz
lebhaft und munter, So trefflich wirkt
meine Arznei? Der Kranke. Ihr
dank` ich mein Wohlsein, ich stimm`
Ihnen bei; De
... weiterlesen


Der heftige Gutmüthige

Der Diener Ich führe gar ein
herrlich Leben, Mein Herr ist hitzig,
doch ein guter Mann; Ohrfeigen hat er
kaum gegeben, So denkt er auch schon
nimmer d`ran. De
... weiterlesen


Nothwendige Eigenschaft eines Heirathslustigen

Der Eine. Freund! du vermählst
deinen Sohn mit Alwinen? Der
Andere. Zu dienen. Der
Eine. Doch ist der Bursch noch nicht
alt genug,
... weiterlesen


Gefahr

Der Eine. Wie geht`s denn unserm
Archivar? Der Andere. Er ist schon
außer aller Gefahr. Der
Eine. Erlauben Sie, da zweifl` ich
doch,
... weiterlesen


Das bezahlte Herz

Der Freund des Mannes. Bitter
beklagte sich Knoll, du stahlst ihm das
Herz seines Weibes. Der Freund der
Frau. Wie? ich stahl`s? — gab ich
ihm nicht eine Krone daf
... weiterlesen


Der eifersüchtige Ehemann und sein Freund

Der Freund. Du mußt nicht
eifersüchtig seyn Auf deine brave
Frau, Sie liebt dich! Der
Ehemann. Ach! das ist nur
Schein! Der Freund.
... weiterlesen


Christlicher Gehorsam

Der Herr hat Alles wohl gemacht, Auf
sein allmächtig: Werde! Entstand in
unermeß`ner Pracht Der Himmel und die
Erde: Drum auf die Vorsicht stets
vertraut Und preiset sie, un
... weiterlesen


Bischof Cletus

Der König bei seinen Schätzen
saß, Und diese mit gierigen Blicken
maß; Und wie er so schaut, wird er
düster und stumm, Es ging ihm wohl
Vieles im Sinne herum. Er
... weiterlesen


Marie

Der Sänger zog durch Wald und
Flur, Sang immer einen Namen
nur:        
Marie! Und Wald und Flur und Echo
sprach Ihm diesen holden Namen
nach:   &nbs
... weiterlesen


Die Glöckchen

Die Glöckchen klingen So rein und
klar, Es horcht der Junker Und seine
Schar; Sie wollen ziehen den Felsen
hinan, Doch nah` an der Herberge halten
sie an, Daraus ersch
... weiterlesen


Der Liebe Bedeutungen

Die Liebe soll ein Blitzstrahl
seyn! Wohl seh` ich die Bedeutung
ein; Kann man es immer doch
gewahren, Wie Blitz` aus schwarzen
Augen fahren, Und schlagen in ein Herz
hinein:
... weiterlesen


Trügliches Symptom

Die Magd. Wie geht`s denn unserm
Herren heut? Der Arzt. Er
phantasiert, spricht ganz
zerstreut, Ich denk` er wird`s nicht
lang mehr tragen. Die
... weiterlesen


Lob der Nacht

Dir, o Trösterin im Leiden, Dir
verschwiegnes Kind der Zeit, Mutter
aller stillen Freuden, Nacht! dir sei
dies Lied geweiht. Breitest du den
dichten Schleier Über Hain und W
... weiterlesen


Lumpella

Du sahst mich in der Jugend
Prangen, Wie ein Gebild aus Himmels
Höhn, Mit züchtigen verschämten
Wangen Von Dir, mein lieber Schlande
geh´n. Ich ging ohn´alles Gut und
Habe,
... weiterlesen


An den Irrthum

Du! der wie ein dichter
Nebelschleier Vor der Wahrheit
Sonnentempel liegt, Daß nicht ihres
Flammenblickes Feuer Froher Hoffnung
zarte Blüthen biegt; Mochtest du mich
stets im Schlu
... weiterlesen


Warnung

Durch ein Weib, das ich vor Kurzem Erst
geehligt, wurd` ich reich; Liebe
Brüder, hüthet Euch, Macht nicht auch
den dummen Streich; Pluto ist der Gott
des Reichthums Und der
... weiterlesen


Der letzte Wucher

Ein alter Wucherer, der Geld auf
Pfänder lieh, Lag da auf seinem
Todtenbette. Die Magd des Kranken lief
zum Pfarrer, bat und schrie, Daß er
des Armen Seele rette. — Der Priester

... weiterlesen


Der Doppelgänger

Ein Geizhals sah, wo er auch stand Und
saß und ging, stets neben sich ein
Wesen, Zur Angst ihm und zur Qual
erlesen, Ihm gleich so an Gestalt, als
an Gewand, Kurz seinen wahren Dopp
... weiterlesen


Der verkaufte Hund

Ein geiz`ger Bauersmann Verkaufte
seinen Hund, gebunden Wurd` er vom
Käufer an sein Schnupftuch an, Und in
sein Haus geschleppt, entfernt sechs
Stunden. Der neue Herr mißfällt dem
... weiterlesen


Das Kaleidoskop

Ein junger Mensch kam von dem
Lande, Begabt mit wenigem
Verstande, Jedoch mit vieler
Eitelkeit, In eine große Stadt. — Er
saß gerade Auf einer öffentlichen
Promenade, Als
... weiterlesen


Warnung für Buchdrucker

Ein Kaufmannslehrling kam nach
Befehl In eines Buchdruckers Gewölb
gelaufen, Und forderte Maculatur zu
kaufen; Der Buchdrucker blickte ein
bisschen scheel, Versehte barsch: `Ich
hab
... weiterlesen


Das Mädchen des Widerspruchs

Ein Mädel, wie meines, saht ihr wohl
nie, Ich will mir`s zu malen
erlauben: All was sich streitet,
vereinet sie. — Ihr lächelt? —
Konnt`s immer mir glauben, Es
widerspricht sic
... weiterlesen


Ein Nichts

Ein Nichts hat mich an dir
entzücket Als ich zum erstenmal dich
sah, Durch dieses Nichts ward ich
beglücket, Und wußte nicht, wie mir
geschah. Es war ein Nichts, und dennoch
war e
... weiterlesen


Die beiden Kornähren

Eine Aehre. Du bist von Körnern
schwer, Und ich bin leer, Und doch
seh` ich vor mir dich neigen? Die
andere Aehre. Man muß sich oft vor
hohlen Köpfe
... weiterlesen


Trinklied

Eine Stimme. Ich ging aus grünem
Anger Mit manchem Plänchen
schwanger, Doch wie ich`s schlichte
schnell und fein, Das fiel mir oftmals
gar nicht ein; — Da nahm ich
... weiterlesen


Der Kater

Einen Komiker suchte ein Leu sich zu
seinem Theater; Schnitt Gesichter die
Menge, den Platz zu erhalten, ein
Kater: «Freund« — sprach der Leu,
— mir stehst du nicht an,
loben   &
... weiterlesen


An meinen Spitz.

Eingeschrumpfter Batzenstrik! Zipfel
nur von einem Stük! Miserabler,
schlechter Tropf, Warum hängst denn
stets den Kopf? Bist doch ein
erbärmlich Wesen, Anders bist doch so
... weiterlesen


Die zwei Rosen

Einst bei einem großen Feste Ging die
Königin, An der Spitze ihrer
Gäste, Durch den Garten
hin. Abwärts folgten ihrem
Hofe, Der manch Frohes sprach, Eine ju
... weiterlesen


An den Rhein

Empfange meine Grüße, Du Vater
deutscher Flüsse, Willkommen, edler
Rhein! Ich nah` mit heiligem
Schauer Mich deiner grünen Mauer, Sie
schließt mein Liebstes ein.
... weiterlesen


Beförderung im Tode

Er kränkte sich so viele Jahr`,
Daß er den Adel nicht erworben,
Ging dann zu einer Räuberschar,
Und wenn er auch nicht Hochgeboren war,
So ist er jetzt doch Hochgestorben.
Er sandte ihr einen Papagei...

Er sandte ihr einen Papagei, der die
Worte sprach: Ich liebe dich! Flieg`
hin zu Doris, du darfst wagen, `Daß
ich sie lieb`,` ihr zu verkünden. Ich
fühl` es, ohne es zu sa
... weiterlesen


Liebe und Ehe

Es entzweit der Gott der Liebe, Einst
sich mit dem Gott der Ehe, Rechts flog
hin der Gott der Liebe, Links flog hin
der Gott der Ehe; Seit der Zeit fand
sich die Liebe Äußer
... weiterlesen


Die Scham

Es gingen eines Tags die Liebe, Die
Freundschaft und die Scham zur
Reise; Sie liebten alle drei sich
zärtlich, Und hatten drum nur ein
Gepäcke, Ein Ziel, ein Herz und einen
Willen.
... weiterlesen


Die Thräne

Es ist die Thräne Verkünderin, wo
Schmerzen sind; Es ist die
Thräne Auch hoher Freuden heitres
Kind. Ach! eine Thräne Macht uns der
Brust Geheimstes klar; Is
... weiterlesen


Gut und Besser

Es ist nun einmal hier auf Erden Uns
leider gar mchts gut genug, Und Alles
soll noch besser werden; — Das find`
ich wirklich gar nicht klug. Ich muß
der Nimmersatten lachen
... weiterlesen


Vergänglichkeit

Es liegt der Knabe am Erlenbach, Und
schaut in die Wasser dahin; Ein
Wellchen folget dem andern nach, Und
alle, ja alle entftieh`n: — `Sagt an,
ihr Wellen, was eilt ihr so sehr,
... weiterlesen


Heldenwunsch

Es mußte von dem heim`schen Herde Und
von dem väterlichen Haus Der Peter in
das Feld hinaus, Man setzt` ihn mit
Gewalt zu Pferde Und sagte ihm, er
müsse reiten, Für`s Vate
... weiterlesen


Bildersturm

Es schuf sich eine Göttin meine
Liebe Und stellte sie hinauf auf den
Altar, Ich bethete allein sie an und
wahr, Und sie, — sie lächelte dem
frommen Triebe; Doch ihre Wund
... weiterlesen


Liebesgewitter

Es trübet sich der Himmel meines
Glückes, Schon zeigt sich eine Wolke
düstergrau In meiner Wonne reinem
Ätherblau, Und Blitze leuchten durch
die Nacht des Blickes. Die So
... weiterlesen


Das vorzüglichste Element

Feuer! dir allein nur räum` ich Vor
den Elementen allen Unbedenklich ein
den Vorzug; Denn du Feuer bist die
Liebe, Und so aller andern Mutter!
— Du gebärst dieLuft, den Se
... weiterlesen


Gestohlenes Gut

Frömmig folg` ich allen Lehren, Die
das Evangelium spricht, Leider nur der
einz`gen nicht, Die uns will zu stehlen
wehren; Freunde, könnt auf`s Wort mir
glauben, Süßer sin
... weiterlesen


Die Steckenpferde

Galoppirt ihr spaßigen
Reiter! Galoppirt nur weiter und
weiter, Will euch hübsch zuseh`n,
nicht schimpfen noch lachen, Will euch
die Reitbahn fein eben noch
machen, Laßt mich nur
... weiterlesen


Bei dem Leichenbegängnisse eines Geizhalses

Herr Karg hat sich zur Ruh begeben, Der
immer rechnete im Leben, Er wußte
wohl, die Heilung würde Ihm sicher
mehr gekostet haben, Als jetzt ihm
kostet das Begraben, Drum war
... weiterlesen


An den Schlaf

Herr Somnus! auch mit ihm will
ich Einmal ein Wörtchen
sprechen, Für seine Neckereien
mich Durch dieses Liebchen rächen. Er
ist ein sonderbarer Mann, Kommt, wenn
man ihn ni
... weiterlesen


Grund der Reichen

Herr von A und ein Bauer. Herr von A.
Weich` aus! — Bauer. Warum?
— Herr von A. Ich bin ja reich!
— braucht`s mehr? Bauer.
... weiterlesen


Das erfüllte Gelübde

Herr Werner stirbt — und seine Frau
Corinne Weint, heult, zerrauft ihr
lockig Haar, Der herbste Schmerz
zerrüttet ihre Sinne, Sie wirft sich
über seine Bahr` Und schwört den fü
... weiterlesen


Das Echo

Herzliebe, gute Mutter, o grolle nicht
mit mir; Du sahst den Hans mich
küssen, doch ich kann nichts dafür;
Ich will dir alles sagen, doch habe
nur Geduld: Das Echo drauß am Hügel,

... weiterlesen


Grabschrift auf meinen Hund

Hier liegt ein Hund, Den ich geliebt
und werth geschätzt. Mensch, wenn es
deinen Stolz verletzt, Daß dieß ein
Denkmal dir thut kund, So sag` ich dir
ganz frei und rund: Du
... weiterlesen


In Deinhardsteins Stammbuch

Hinan, zu den Sternen,    
Hinan! Es lockt aus den Fernen  
  Dich an. Lass` hausen die
Unken     Im Moor; Mit
Schlamme mag prun
... weiterlesen


Wunsch eines Säufers

Hohlt einst Freund Hain von dieser Welt
mich ab, So sei das Siebeneimerfaß
mein Grab, Das in der Ecke links im
Keller steht, Und bis dahin — will`s
Gott — zu Ende geht. Drauf wi
... weiterlesen


Platz für Alles

I. In des Frohsinns
Blüthenauen Hüpft das Knäblein
Theobald, Und er kann nicht satt sich
schauen An der Blumen buntem
Wald; Und er pflücket ohne Ende
... weiterlesen


Frohsinn

Ich bin von lockrem Schlage,
Genieß ohne Trübsinn die Welt,
Mich drückt kein Schmerz, keine Plage,
Mein Frohsinn würzt mir die Tage,
Ihn hab ich zum Schild mir gewählt.
Warnungstafel

Ich habe schon fünfmal mich malen
lassen, Und Niemand rieth bei den
Bildern auf mich, Verzeichnet und
falsch war fast jeder Strich, So setz`
ich denn auch ganz billigermaßen Zu
dem
... weiterlesen


Die Seelenwanderung

Ich habe schon viele Systeme
gelesen, Über die Dauer der Seel` und
den Ort, Wo sie einst seyn wird und wo
sie gewesen, Wenn sie fliehet vom
Körper fort. Aber es hat mir noch
keine
... weiterlesen


Mein erbarmungswürdiges Leben

Ich hab` viel Qual und viel
Beschwerde Und Unglück find` ich
überall, Nichts geht nach Wunsch mir
auf der Erde, Und stets bin ich des
Schicksals Ball, Will Euch mein
schrecklich Lo
... weiterlesen


Sehnsucht

Ich kenn` ein Land, es ist weit dahin,
Doch stets bin ich dorten in meinem
Sinn; Zwar redet man nicht meine
Sprach` in dem Land, Doch nimmer
versteh` ich, was dort ich verstand.
... weiterlesen


Der Buchenhain

Ich lief als Knab` im
Buchenhain Vergnügt und guter
Dinge, Und alle Nester waren mein, Und
alle Schmetterlinge, Und keine Kirsche
hing so hoch Auf noch so glatten
Zweigen,
... weiterlesen


Als Marie im Frühling die Stadt verließ

Ich soll den Frühling lieben, Von
seinem Reiz gerührt, Da er mich zu
betrüben DaS Liebste mir entführt? O
blühten nie Primeln und Flieder, O
kehrte der Frühling nie wied
... weiterlesen


Wie man‘s nimmt

Ihr sagt: mein Mädel sei zu
klein! Kann seyn! — Doch kömmt es
auf ein Küßchen an, So bringt, —
euch wird`s unmöglich scheine, - Sie
ihren Mund gerad` an meinen, Wie`s
... weiterlesen


Mein Gruß an die Steiermark

Im Jahre 1816 Sei mir gegrüßt, du
Gottes schönster Park, Deß Erd` er
liebend hat empor gezogen! Ich sehe
wieder deiner Berge Wogen, Sei mir
gegrüßt, du hehre Steiermark
... weiterlesen


Die Prophezeiung

In der schreckenvollsten
Nacht Siebzehnhundert fünfzig
acht, Da der Himmel Flammen spie, Wind
und Donner schrecklich
brausten, Stürme losgelassen sausten,
— Fürchterliche
... weiterlesen


Schlechtes Pflaster

In dieser Stadt, so dünkt es mich, Ist
Niemand faul und liederlich, Das
schlechte Pflaster zeigt es eben; Denn
würd` es Pflastertreter geben, So
könnte wohl nicht jeder Stein
... weiterlesen


Umgebungen von Gratz

In vier Sonnetten. I. Maria
Trost Siehst du zwei Thürm` aus jenen
Bergen ragen, Umgeben von der Wälder
dunklem Grün? Die Mauern heben sich
zum Himmel kühn. Die sei
... weiterlesen


Räthsel.

Kennst Du das Bild auf zartem
Grunde, Zuweilen schmückst der Perlen
Glanz, Er spaltet sich gleich einer
Wunde, Und dennoch ist es frisch und
ganz. Im engen Raum ist`s ausgeführet,
... weiterlesen


Die hohlen Eichen

Knabe. Sieh Vater, hohl sind diese
Eichen, Und grünen doch so schon!
— Vater. Mein Kind! viel
Menschen diesen Bäumen gleichen, Die
hohlen Kopfs doc
... weiterlesen


Mein Garten

Kommet All` in meinen Garten, Viele
Blumen blühen da, Jeder, der sie
sieht, muß sagen: Daß er niemals
schon`re sah; Auch wird gleich ein
niedlich Sträußchen Jedem Fremden
... weiterlesen


Fort!

Laß aus dem lärmenden Getriebe, O
theure Doris! uns entflieh`n, Hier wird
uns keine Freude blüh`n, Hier ist die
Heimat nicht der Liebe. O sieh nur,
wie sie sich bemüh`n
... weiterlesen


Dedikation

M** will mir seine Gedichte weih`n, Die
ich auch anzunehmen gedenke; Die
Freundschaft erhöh`n ja kleine
Geschenke. 402. Das Lied vom
Munde (Seitenstück zum `Lied vo
... weiterlesen


Mein Ruf

Man thut einmal der argen Welt Nichts
recht, Und was man noch so klug
bestellt, heißt schlecht; Sei auch so
weiß, als wie ein Schwan, Sie finden
dennoch Flecken d`ran. Ein
... weiterlesen


Das Sprichwort

Manch hochgepriesnes Sprichwort Hat
sich schlecht bewährt, Das Gegentheil
von Jenem Folgte, was es lehrt; Drum
haß` ich deren Viele, Eins doch find`
ich gut: Die Rech
... weiterlesen


Physik und Moral im Streite

Manches, was die Physik uns
lehrt, Zeigt die Moral uns
umgekehrt, Also auch im folgenden
Falle: Physik beweiset, es ziehn die
Metalle Alle Gewitter magnetisch
an. Doch
... weiterlesen


Der Maulwurf

Maulwurf. Ich bin auf Erden das beste
Thier, Die anderen All` sind ein
Räuberheer, Ich lebe verborgen für
und für! Löwe. Wer heimlich
schadet, der
... weiterlesen


Grabschrift eines Verschwenders

Nach dem Französischen.

Hier liegt Herr Knauf,
Er hing sich auf;
Der alte Knabe
Bedachte klug:
Man habe gelebt genug,
Sobald man nichts mehr zu leben habe.
Lied

Neben Dir Ist das liebste Plätzchen
mir; Deine milden Blicke schauen Mir
in`s wunde Herz und thauen Dieses
Lebens eis`ge Qualen Mir mit ihren
sanften Strahlen. Ach, so
... weiterlesen


Verbrechen und Strafe

Nicht immer trifft in dieser Welt Die
Strafe Jenen, der gefehlt; Es thut mir
leid gesteh`n zu müssen: Bei uns hält
man`s nicht so genau; Seht nur um euch,
wie oft fehlt nicht die F
... weiterlesen


Gebet einer Frau

Nicht länger ist es zu ertragen Mit
meinem bösen Mann; Ach! Gestern hat er
mich geschlagen, Daß ich nicht stehen
kann. Gott, ende einmal meine
Leiden, zerreiß die
... weiterlesen


Gleichniß

Nie soll ich dich mehr eine Sonne
nennen, Und doch kann das Gleichniß
nicht richtiger seyn, Die Ähnlichkeit
muß man dir zuerkennen, Du wärmst ja
wie sie, weiß`t wie sie zu verbrennen,
... weiterlesen


Der Leichenwagen

Nur mit Grauen und mit Zagen Seht ihr
einen Leichenwagen; Mich betrübt sein
Anblick nicht! — Reisen müssen wir
doch Alle, Fort von diesem
Erdenballe, Wenn der Tod sein `Fi
... weiterlesen


An einen Wohlthätigen

O walte fort, du edler Mann!
Die Menschen rund um dich beglückend;
Doch halt` auch deinen Eifer an,
Wohlthaten sind nur dann nicht drückend.
Wenn man sie noch vergelten kann.
Die Jahreszeiten

Ob Sommer oder Winter sei, Das gilt mir
wahrlich einerlei: Wen wahre Lieb`
erfreuet, Der schwitzt, wenn`s draußen
schneiet. Der Zeiten Wechsel bietet
zwar Mir einzeln
... weiterlesen


Besitz, Trennung, Wiedersehen

So lang zwei Liebende verbunden, Wie
schwelgt ihr Herz in Seligkeit, Sie
fürchten nicht die Macht der Zeit, Sie
denken nicht der künft`gen Stunden, Im
Augenblick nur leben sie
... weiterlesen


Die Schäferzeit

So seid ihr süßen Schäferzeiten? Ihr
reinen Kinder der Natur? Warum seid ihr
so schnell verschwunden? Vergebens
such` ich eure Spur. — Euch folgten
alle reinern Freuden,
... weiterlesen


Sankt Martin

St. Martin mit viel Rittersleut wohl
übers Feld zum Jagen reit’t und als
sie kamen an einen Hag, ein nackter
Mann an der Straße lag. Dem klapperten
vor Frost die Zähne, u
... weiterlesen


Ihr schwarzes Kleid

Tag ist rings von Finsterniß
umfangen,     Schwarz
umhüllt der weißen Glieder
Pracht;     Doch zwei Sterne
strahlen durch die Nacht, Und das
Morgenroth glüht auf den
... weiterlesen


Männerschwachheit

Theuer ist das Weib dem Mann Ohne
welches er nicht leben kann; Doch noch
theurer ist ihm Jene dann Welche ohne
ihn nicht leben kann: Diese weckt in
ihm die Triebe Auch der sü
... weiterlesen


Irrthum

Trat eine große Frau jüngst in mein
Zimmer, Die — seltsam war`s — auf
einer Kugel stand, Ihr Auge deckt` ein
himmelblaues Band Und rings verbreitete
sie gold`nen Schimmer: `Sei
... weiterlesen


Frage

Veith ist sehr häßlich, — schon
Albin, Cyrill ist dick, und Hans ist
dünn. Der Franz ist klein, und Max ist
groß, Gregor ist blond, und schwarz
Ambros: Hat Gott nun alle diese
... weiterlesen


Als sie sprach: Sie dulde keinen Zwang

Was ich ahnen kann in deinen
Blicken, Jeden Wunsch, den deine Seele
hegt, Laur` ich emsig ab, und ach! es
schlägt Hoch mein Herz, wird mir
Erfüllung glücken; Doch von dir
... weiterlesen


Die Bekanntschaft

Was seh` ich, fein Püppchen! Du hast
ja zwei Grübchen? Das steht recht
fein; O werde mein Liebchen, Dann
lächeln die Grübchen Nur mir
allein. Was seh` ich,
... weiterlesen


Laß mich schlafen

Was weckst du mich zum Trauertage? Die
Nacht nur ist mein treuer Freund, Sie
hat gestillt der Sehnsucht Klage, Mit
der Geliebten mich vereint: Wir saßen
unter Lindenbäumen,
... weiterlesen


Der unschuldige Zweifel

Was will er sagen? Sein Auge
glüht, Wenn er mich sieht, Laut hör`
sein Herzchen ich schlagen, Wenn er die
Hand an den Busen sich zieht. Was will
er sagen? Was
... weiterlesen


Der Wasserfall und das Bächlein

Wasserfall. Wer wird denn so
versteckt und langsam
fließen? Benütze deine Kraft, dein
Bett durchbrich! Und rausche, schimmre
so wie ich! Bächlein. I
... weiterlesen


Augensprache

Wenn die Späher lauschen, Forschend
auf uns seh`n, Laß uns Blicke
tauschen, Die sie nicht versteh`n. Was
die Schrift bedeute Auf der Kugel
klein, Wissen nur Geweihte,
... weiterlesen


Rechte Liebe

Wenn du, Zweifler, noch nicht weißt Ob
du recht verliebet seist, `Prüfe
sorgsam Herz und Geist: Herrscht noch
der Verstand als König Und ist Lieb`
ihm unterthänig, Liebst
... weiterlesen


Ähnlichkeiten

Wenn es mich dränget zu
schreiben, Folg` ich dem himmlischen
Brand, Will meinen Gott nicht
vertreiben, Nehme die Feder zur
Hand, Frag` um die Kritiker nicht, Die
vom Parnaß
... weiterlesen


Wunsch und Entsagung

Wenn ich die Blümlein schau`, Wünsch`
ich mir eine Frau;     Selten
blüht eins allein,     Muß
bei dem andern seyn; Blum` in der
Au Hat eine Frau.
... weiterlesen


Nichts und Etwas

Wenn ich ein Liedchen mach` auf
Nichts, So mach` ich denn doch immer
Etwas; So manch Gedicht enthält ja
Nichts, Und doch schreit man es aus
für Etwas; Von andern wieder sagt man
Ni
... weiterlesen


Wohlthun

Wer an den Tod stets denkt in seinem
Leben, So sagte Frau Sabine oft, Der
wird sich, Andern wohl zu thun,
bestreben.— Nun gestern starb sie
unverhofft. Es sagt`ihr Mann: Sie habe
w
... weiterlesen


Mein Glück

Wer kann wohl ganz glücklich mich
machen?     Ein Mädel, das
liebend mir zugethan,     Der
Sehnsucht Qualen mir heilet,  
  Zur Seite mir geht auf irdischer
... weiterlesen


Ein Traum

Wie glücklich war ich gestern im
Traum! Ich saß auf einem hohen
Throne, Hatt` Land und Leute, Zepter
und Krone. Doch ach, erwachet war ich
kaum, So war auch Alles wieder dahin,
... weiterlesen


Mein Ideal

Wo find` ich dich Mein andres
Ich,     Das fremd mein Herz
gewann? Halb leb` ich nur, Wenn deine
Spur     Ich nicht entdecken
kann. Wenn Ler
... weiterlesen


Aussicht auf bessere Zeiten

Zu ihren Töchtern sprechen die
Mütter: Laßt euch mit jungen Fanten
nicht ein, Denn diese verschmitzten
Liebesritter, Sie wollen nur tändeln,
sie wollen nicht frei`n; Doch eh` die
... weiterlesen


Mein Kalender

Zu unsrer Zeit gibt`s mehr Kalender Als
Tag` in einem Jahre sind. Für alle
Klassen, alle Stande, Für Mann und
Frau, für Greis und Kind Sind solche
Büchlein zu bekommen, Gr
... weiterlesen


Das Weib

Zum Gegenstande seines Liedes
machen Die schön`re Hälfte dieser
schönen Welt, Das heißt auch die
geübteste der Leiern Unmöglichem
Gelingen bloßgestellt. Wie darf man
w
... weiterlesen


Musikalischer Traum

Zum neuen Jahr 1834 Es hat mir die
Sylvesternacht Gar einen seltnen Traum
gebracht, Den geb` ich Euch zu
lesen; Um zwölf Uhr klopft`s an meiner
Thür, Ich öffnete, e
... weiterlesen


Das kranke Landmädchen

`Mutter! ich bin bei`m Doktor
gewesen, Das ist ein wunderlieblicher
Mann, Hat so ein gutes und freundliches
Wesen, Der hilft mir sicher, wenn Einer
es kann, Bin fast zwei Stunden bei
... weiterlesen