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Gedichte - J.C. Wieser


Woher - wohin?

Aus der Kindheit Maienstunden, Aus der
Jugend Morgenroth, In des Lebens
Schmerz und Wunden, In den Kampf und in
den Tod. Aus den Träumen schöner
Tage, Reich an Hoffnung und
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Stille Gedanken

Der Mond, der schien so helle, Es war
die Nacht so lau, Und jede
Himmelsstelle So rein und
frühlingsblau. Da dacht ich froh und
stille, Wie lebt sich`s gut und
leicht,
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Perlenmuschel

Die Muschel liegt am
Meeresstrand`, Verschlossen noch und
ungekannt, Und ihrer Perle schönes
Prangen Ist von der Schale eng
umfangen. Ob sie die Fluth, vom Sturm
bewegt,
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Vorgeblich

Ein fernes Sternlein wollte blinken Vom
Himmel her so hell und rein, Doch
mußt`s in Wolkennacht versinken, Und
früh für uns entschwunden sein. Ein
Blümchen wollt mit Blü
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Blüthenzweig

Ein frischer Zweig am grünen Baum Mit
Blätterschmuck und Blüthenduft, Das
ist des Herzens erster Traum In
stillbewegter, froher Brust. O mög`
der Blüthe duftig Leben Zur
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Deo gratias

Es ruft nicht blos zu des Gebetes
Stunde Der fromme Mönch mit
demuthsvollem Munde, Sein Deo gratias
zu Gott empor: Ein Gottesdank ist alles
Sein und Leben, Und was zum Himmel froh
s
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Morgengang

Gold`ner Strahl am frühen Morgen, Lust
und Glanz bei jedem Schritt; Laß
daheim die kleinen Sorgen, Nimm ein
frohes Herz nur mit. Hör` um Dich
das munt`re Singen, Si
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Rundschau

Hoch vom Berge, rings in`s
Weite Öffnet sich dem Blick` das
Land, In die Tiefe, in die Breite, Bis
zum fernen Wolkenrand. Grüne Wiesen,
gelbe Felder, Dörfer, wo man
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Das Kloster

Im Waldesdunkel und von Bergen eng
umschlungen, Erhebt ein Kloster sich
mit Kirche und mit Thurm; Von horten
ruft es oft mit hellen
Glockenzungen: Hier wohnt sich`s still,
tobt außen auch
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In die Vergangenheit

Komm` zurück, die schnell
versiegen, Zeit des Lenzes, komm
zurück, Bring` auf flücht`gen
Lebenswogen Noch Einmal dein süßes
Glück. Laß` die Bilder,die
entschwunden,
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Wünsche

Leih` den Wünschen
Aetherschwingen, Daß mit Dir empor sie
dringen, Daß sie nicht mit
Erdenschwere Irren zu des Daseins
Leere. Strahlen auch die schönsten
Sterne Dir in une
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Herz und Himmel

O Herz, wie bist du eng` und klein, Von
einer Hand Noch leicht umspannt,
— Doch kann in dir ein Himmel
sein! Auch Dorn und Weh` der
Erdenzeit, Sie wühlen sich
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Phantasie

O Phantasie, du Holde, Was ist dem
Zauber gleich, Umwogt im
Wundergolde Uns früh dein süßes
Reich. Die Welt des Rauhen,
Kalten Berührt dein Finger kaum, Und
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Erhebung

O!,` in den Thälern der Tiefe, Ob auf
den Bergen, dem Himmel da
näher: Immer bewahre Dir
hoffend Blüthen der Erde und Sterne
von Oben; Immer erheb` Dich zum Fluge
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Stimmen

Rose haucht: Sei schön wie
ich, Vöglein singt: O freue Dich, Und
vom Sternlein schimmert`s
nieder: Schwing` zum Himmel stets Dich
wieder! Quellchen rauscht: Bleib`
immer re
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Schmuck und Rose

Schmuck. Ich blitze von Gold und von
schimmernder Pracht, Mich wählet der
Stolz sich zum Zeugen der Macht: Beim
glänzenden Feste, im wogenden
Saale Erschein ich bezaubernd
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Die schönen Tage von Aranjuez

Schäferstunden,
Mondscheinscenen, Küsse, heiß und
ungezählt, Wo dem Kosen, wo dem
Sehnen Auch die Laube nicht
gefehlt. Sterne blinkten lauschend
nieder, Leise murm
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Hoffnungsblüthen

Was winkt vom Baum` so zart und
hold, Was spielt im Glanz` vom
Maiengold? Die Blüthe will mit süßem
Reigen Am grünen Blätterthron` sich
zeigen. Was winkt und spielt am L
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