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Gedichte - Johann Georg Scheffner


Erinnerung der Schäferstunden

Die holde Glut, die selbst Cythere
fühlte, Wenn ihren Hals Adonis’ Arm
umschlang, Wenn ihren Busen seine
Küsse wärmten Und sein Reiz unter
ihren Händen wuchs; Die Glut, vor der
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Die Opferung

Du bist wie Paphia aus weißem Schaum
geboren, Aus Muschelschalen stieg dein
Leib so zart und fein, Die Perle aber
ward aus ihrem Schoß erkoren, Des
feinen Geistes jungfräulicher Stoff zu
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Die glücklich behobne Besorgnis

Es war einmal, doch wo, das weiß ich
nicht gewiß, Die Sintflut hat ohndem
den Ort längst weggespület, Ein
Mädchen, das mit Recht ein
Wundermädchen hieß. Weil noch ihr
Mund, den man s
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Das Zeichen am Leibe

Finette, älter als zwölf Jahr, Ohn’
daß sie ihren Leib, noch jene Regung
kannte, Von der die Frau Äbtissin
brannte, Die ihre Seelenhirtin
war, Finette wusch sich einst die Meer
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Die Feder der Liebe

In völliger Vertraulichkeit Allein mit
ihrem Herzensfreunde Ließ eine Dame
ganz der Lüsternheit Den Zügel. –
Nach dem Spiel, das innig sie
vereinte, Hielt sie noch mit zufriedn
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Ermunterung

Mädchen, deiner Purpurschnecke, Wenn
ich ihr Gefühl erwecke, Strömen
tausend Reize zu, Und der Morgenglanz
Aurorens Und die Maienblüte
Florens Sind dann nicht so schön wi
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O könnt ich doch den kostbarn Rausch beschreiben.

O könnt ich doch den kostbarn Rausch
beschreiben, Den ich zu deinen Füßen
oft gefühlt, Wenn jeder neidsche
Vorhang aufgezogen Und jeder Sinn
entzückt befriedigt ward. Ha
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