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Gedichte - Johann Gottfried Kinkel

Provençalische Lied

Am Strande der Dürançe
In blühender Provençe,
Da ragt im Sonnenglanze
Des Vaters Schloß empor.

Mich hat der Sturm verschlagen,
Es bringt der Eltern ... weiterlesen
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Thurm und Flut

Auf starkem Klippenrande
Raget ein starker Turm
Weitschauend über die Lande,
Und trotzt so stolz dem Sturm.
Unten so dumpf und schwer
Wälzt sich das ew`ge ... weiterlesen Abendlied nach der Schlacht

Auf weitem blut`gen Feld,
Wo sich die Heere trafen,
So manche, manche Braven
Schlafen
Auf weitem blut`gen Feld.

Die Sonne geht zu Ruh,
Des Todes ... weiterlesen Auf wohlauf, ihr Candioten

Auf wohlauf, ihr Candioten,
Schwinget hoch das Kreuzpanier,
Funkeln laßt die weißen Felsen
In des Blutes Purpurzier.

Unser ist das Land, das mächtig
Aus ... weiterlesen Dies Kind hat deine Augen nicht...

Dies Kind hat deine Augen nicht,
Geliebte!
Dein Aug´ist blau und froh und licht,
Und meins ist braun und heiß und flammt-
Doch des Kindes Augen sind schwarz wie Samt,
... weiterlesen Petrus

Domine quo vadis?
Venio iterum crucifigi.

Weil verstockt der Jude Simon Roma`s Götter hat geschmähet,
Weil verbotnen Bund er stiftet, Zwietracht in die Geister ... weiterlesen Trost der Nacht

Es heilt die Nacht des Tages Wunden,
Wenn mit der Sterne buntem Schein
Das königliche Haupt umwunden
Sie still und mächtig tritt herein.

Die milden leisen Hauche ... weiterlesen Abendlied

Es ist so still geworden,
Verrauscht des Abends Wehn,
Nun hört man aller Orten
Der Engel Füße gehn.

Rings in die Tiefe senket
Sich Finsternis mit ... weiterlesen Ein geistlich Abendlied

Es ist so still geworden,
Verrauscht des Abends Wehn,
Nun hört man allerorten
Der Engel Füße gehn,
Rings in die Thale senket
Sich Finsternis mit Macht -
... weiterlesen Stürmisch Wandern

Felsen steigen herauf, herab,
Fliegt es zum Himmel? Steigt es ins Grab?
Über die Felsen hinab, hinauf,
Geht ungehalten mein steter Lauf.

Oben umwandelt der Sturm ... weiterlesen Abschied von Italien

Fort nun, o Schiff! Ich weiß, du magst nicht eilen,
Von diesen Ufern scheidet sich`s so schwer.
Ihr Segel auf! Ich weiß, ihr wollt noch weilen,
Bald schwellt euch ja des ... weiterlesen Blaue Augen

In ahnungsvollem Glanze
Ruht still Neaples tiefes Meer,
Es ziehn im dunklen Kranze
Die Berge schweigend rings umher.

Drin liegt, so sagt die Kunde,
Ein ... weiterlesen Abendstille

Nun hat am klaren Frühlingstage
Das Leben reich sich ausgeblüht;
Gleich einer ausgeklungnen Sage,
Im West das Abendroth verglüht.
Des Vogels Haupt ruht unterm ... weiterlesen Dietrich von Berne

Nun höre mich, Vater, nun höre mich Wort!
Nun hole mich heim zu dir.
Bin satt des Lebens und will nun fort;
Was soll der Alternde hier?
Mein dunkler Vater, nun höre ... weiterlesen Nun stehn im Himmelskreise...

Nun stehn im Himmelskreise
die Stern in Majestät.
In stetem, festen Gleise
der goldne Wagen geht.
Und gleich den Sternen lenket
Er deinen Weg durch Nacht:
... weiterlesen Ringsum auf allen Plätzen

Ringsum auf allen Plätzen
Schläft unbewegt die Nacht.
Am blauen Himmel stehet
Der Mond in voller Pracht.

So totenstill sind beide,
Das alt` und neue ... weiterlesen Des Untertanen Glaubensbekenntnis

Stets nur treu und stets loyal
Und vor allem stets zufrieden,
So hat Gott es mir beschieden,
Folglich bleibt mir kein Wahl.
Ob des Staates alten Karren
Weise lenken ... weiterlesen Beduinen-Romanze

Vorwärts mit des Vogels Fluge,
Fort!, fort, mein Roß in Sturmesflucht!
Denn gemordet liegt der Feind
Drunten in der Felsenschlucht.
Halala leila halala!

... weiterlesen Es heilt die Nacht des Tages Wunden

Wenn mit der Sterne buntem Schein
Das königliche Haupt umwunden,
Sie still und mächtig tritt herein.
Die milden, leisen Hauche kommen.
Der Farben helle Pracht ... weiterlesen

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