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Gedichte - Johann Klaj


Auf güldenes Leben

Auf güldenes Leben! glückliche
Nacht! Die Sonne hat sich zu Bette
gemacht. Ihre Gäste, halt feste die
Früchte der Reben! Ein jeder sei
wieder zu trinken bedacht. Nun heißet
gesc
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Vorzug des Sommers

Der Sommer kein Kummer- noch Trauernis
leidet, Der Schäfer, der Schäfer, der
pfeifet und weidet, Der Bauer, der
Lauer, der erntet und schneidet. Es
grünet das Feld, Es lachet die
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Abendlied

Die Sonn hat sich verkrochen der müde
Tag ist hin/ die Nach ist
angebrochen die Sorgenlinderin/ die
Weld hat angeleget jhr
düsterschwartzes Kleid/ kein Baum ist
der s
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Vorzug des Herbstes

Die Sonne mit Wonne den Tagewachs
mindert, Der Renner, der Brenner sein
Strahlenheiß lindert, Die Felder die
Wälderlust nimmer verhindert. Die
Traube, die reift, Der Winzer, der pf
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Hellgläntzendes Silber

Hellglätzendes Silber / mit welchem
sich gatten Der astigen Linden
weitstreiffende Schatten / Deine
sanftkühlend-beruhige Lust, Ist jedem
bewust. Wie solten Kunstahmende Pi
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Christus in der Gestalt des Gärtners

Ich eile Maria, die zwitschernden
Sänger einziehn, Ach eile Maria, der
bittere Winter ist hin, Der
Felderbereifer Und
Wiesenzerschleifer. Es kommen die
silberkristallinen Br
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Vorzug deß Frülings

Jm Lentzen da gläntzen die blümigen
Auen / die Augen / die bauen die
perlenen Tauen / Die Nympfen in
Sümpfen ihr Antlitz beschauen / es
schmiltzet der Schnee / man segelt zur
See
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An eine Linde

Schöne Linde! Deine Rinde Nehm den
Wunsch von meiner Hand. Kröne mit dem
sanften Schatten Diese saatbegrasten
Matten, Stehe sicher vor dem
Brand! Reißt die graue Zei
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