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Gedichte - Johann Nikolaus Götz


Süsigkeit der Liebe

Die Götter thaten, uns zu
necken, Schmerz, Sorgen, Krankheit,
Mangel, Schwermuth Und alle Gattungen
von Übel Vorzeiten in Pandorens
Büchse; Allein Cythere, unsre
Freundin, That
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Hymen und die Truppen Amors

Hymen stand im Hinterhalte: Als ein Heer
von Amuretten Seines Reiches Grenzen
nahte! Wer da! rief er
halberschrocken, Wer da! - oder soll ich
schiesen? Holder Bruder, sprach ihr F
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An Phillis

Ich merke, daß die Flur, die Stadt, die
ganze Welt, Mir itzo wiederum, auch ohne
dich, gefällt; Ich höre dich nicht
mehr, wie sonst, erröthend nennen, Und
kann mich überall, gelaßen, von
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Die himmlische und irdische Venus

Mich ließ Apoll auf Parnaßes
Höhen Die himmlische und ird`sche Venus
sehen; Die ein` umgab von Tugenden ein
Thor: Ich sah bey ihr die Weisheit
selber stehen; Ihr Finger wieß entfernt
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Liebe brauchet nicht Verstand

Vor Zeiten reißte der Verstand Nach
Amathunt, wo er die Königin
Cythere, Den blinden Cypripor, und viele
Nymphen fand; Bey denen er, so gern als
ich, geblieben wäre. Er bot sich allen
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Kunz und Görgel

Welch süße Wohllust, so zu
trincken! Sprach Kunz, und rückte
seinen Hut, Bey neuem Wein und jungen
Schinken Sind allemahl die Zeiten
gut! Die Steuer scheinet viel
gelinder, Die
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