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Gedichte - Johanna Sophie Dorothea Albrecht


Nachts

Alles ruht - nur meine Seele Ist noch
ihrem Kummer wach; Schmerzlicher, weil
ichs verhehle, Drückt sie ihr
gepreßtes: Ach! Schwüle liegt auf
meinem Herzen, Schwerer Ahndu
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An Ihn

Bitte an Winde und Wellen Kommt -
o kommt ihr lieben Winde, Nehmt sein
Schiffgen auf die Flügel, Bringt es
über Klippen, über Wellen-Hügel,
Schwellt die Segel
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An die Träume

Bunte Kinder schwarzer Nacht, Die ihr
Lebensmüden Oft das Leben reizend
macht, Und mit süßem Frieden Gern den
Traurenden erfreut, Und dem
Hoffnungslosen Eure Rosenl
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An Ferdinand

Du liebest mich! Mir blüht die Rose
wieder In neu erwachter Gluth; Mir
tönen meines Haynes Lieder, Mir braußt
der Sturm, mir rauscht der Elbe
Fluth: Du liebest mich!
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Sehnsucht

Entfernter Freund! Um den auf immer Im
stillen Zimmer Mein Auge weint; Dann,
wenn die Sterne Am Himmel blinken, Und
Liebe winken, Denk ich der Ferne In der
du, ac
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An die Freiheit

Goldne Freiheit, kehre wieder In mein
wundes Herz zurück, Weck mir neue,
heitre Lieder Und entwölke Geist und
Blick. Komm und trockne meine
Tränen Mit der rosig-zarten Ha
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Morgenlied

Im May 1785 Prächtig steigt die Sonne
wieder Aus der Morgenröthe
Zelt, Tausend, tausend Jubellieder Singt
ihr die erwachte Welt, Und der Blumen
süßes Düften
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Bitte an Winde und Wellen

Kommt - o kommt ihr lieben Winde, Nehmt
sein Schiffgen auf die Flügel, Bringt
es über Klippen, über
Wellen-Hügel, Schwellt die Segel - eilt
geschwinde Her ans Ufer, so sein
Liebchen
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An Henriette Froriep

Meine Seele war bey dir Ich stand an
deinem Sterbebette Hörte den lezten
ängstlichen Athemzug Deiner heisen
Brust - Sahe den Blik, Der mir so oft
lächelte - Sich trüben -
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Lied auf dem Kirchhofe

Sey leiser hier, du meines Kummers
Klage, Und seufze nur, was mich zu
Gräbern beugt; Verzeiht - verzeiht, ihr
Todten, daß ichs wage Zu jammern, wo
des Schmerzes Stimme schweigt.
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An Swedenborg

Traurend fühlt ich unsers Wissens
Mängel, Ach woher? wohin? da rief mein
Engel, Den mir Gott zu meinem Leiter
gab, Trockne deine Tränen, komm und
höre Meines Swedenborgs erhabne Lehr
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Im Junius 1783

Vergebens steigt der Tag in lichten
Farben Vergebens hüllt in Schimmer sich
die Nacht Mein Herz bleibt kalt, seitdem
die Wünsche starben Die schön dich
mir, du Tag und Nacht! gemacht
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Lied

Wenn früh die graue Dämm`rung
flieht, Wenn sich der Abend
senkt, Erwache meines Dankes Lied, Dem,
der dir Frieden schenkt. Schwer lag auf
mir der Kummer, - schwer, Ich wei
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