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Gedichte - Johannes Daniel Falk


Sankt Martinus.

Als Kaiser Theodosius Regierte mit
Arcadius, Einem Reiter aus
Pannonia, Mit Namen Martin, dies
geschah: Er kam in Sturm und Schnee
einst mitten Zu einem Ort hinein ger
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Das Ungewitter im Walde

An Heloisen. Bin ich allein auf dem
Planeten Mit Heloisen Hand in Hand? Ob
Blitze rings den Himmel röthen, An
deinem Busen ist mein Stand. An
diesen Pol will
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Nachruf an Corona Schröter

Bist du auch vorangegangen In das
Schattenland? Dort, wo Sehnsucht und
Verlangen Jeden Wunsch
verbannt. Täglich steh’ ich hier
am Fenster, Und mein Auge schaut,
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Abschied von Ettersburg

den 8. Oktober 1806 Von drüber
herüber, von Thüringens
Höh’n, Verkündet die summende
Dorfuhr zehn; Von drüben hinüber, von
drüben herab Der leuchtende Mond in
den W
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Der Bäcker von Prag und die neun Strohwische

Eine Ballade Graumäntelein ging, so
grau von Gestalt, Wohl durch den
finstern böhmischen
Wald, Graumäntelein ging wohl über
ein Jahr, Der Mantel zerrissen und
unscheinbar
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An das Nichts

Erhabne Mutter unsrer Erde, O Nichts,
du Urquell alles Lichts, Dir tönt mein
Lied. Gott sprach: Es werde! Da ward
die ganze Welt aus
Nichts. Versprechungen der
Großwesire,
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An meine Seele

Geduldig tragen und nie verzagen, noch
auszuhalten, wenn sie Steine auf dir
spalten, an jedem Morgen erwachen mit
Sorgen für fremde Knaben, die eigenen
begraben
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Die Himmelskette

Jeglicher Kuß von dir ist nur ein
Glied in der Kett’, Ariele, Und die
verlängerte hält ewig die Ariel
fest. Wollt’ ich entfliehen - zu
spät! So lang ist die Kette von
Küssen
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Liebesallmacht

Lieb ist seliges Verschulden, Lieb ist
himmlisches Erdulden, Lieb ist Leben,
Lieb ist Tod, Lieb ist Wonne, Lieb ist
Not, Lieb ist Himmel, Lieb ist
Hölle, Lieb ist Feuer, Lieb
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Nordisches Seelied

Nach dem Sturme fahren wir sicher durch
die Wellen, lassen, grosser Schöpfer,
dir unser Lob erschallen. Lobet ihn
mit Herz und Mund, lobet ihn zu jeder
Stund`! Christ,
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Das Lebenseinmaleins

nach einer bekannten Melodie Mit EINS
da fängt das Leben an; Mit ZWEY da
wird man Frau und Mann; Und kommen wir
erst zu den DREYN: Da fangen Kinder an
zu schrey’n.
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Dreifeiertagslied

O du fröhliche, O du
selige, gnadenbringende
Weihnachtszeit! Welt ging
verloren, Christ ist geboren. Freue,
freue dich, Christenheit! O du
fröhliche, o
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Oh, welch ein Zopf!

Oh, welch ein Zopf! Wie
wunderschön Läßt er an deinem
Köpfchen! Ja, gegen diesen einz‘gen
Zopf Sind alle Zöpfe Zöpfchen. Du
Zopf von aller Zöpfe Zopf, Sprich, hat
dei
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An die Damen von Weimar beim Eintritte des Jahres

Was Mod’ ist und was Mode war, In der
vergangnen Periode: Das sing’ ich
Euch zum Neuenjahr; Denn Singen – das
ist jetzt in Weimar Mode. Schon
steigt an diesem ersten Ja
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Das Schlachtfeld auf Mons

Zweyte Rhapsodie 1. Ach, wie
ist’s nun so todtenstille! Vergossen
ist der Krieger Blut; Verhallt der
Donner laut Gebrülle; Versöhnt der
Menschen Tygerwuth;
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