A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Julius Wolff

Zu Grabe

Auf Damwildhäute hingestrecket,
Bewehrt, bespornt, im Elenswamms,
Von grünen Zweigen halb bedecket,
Lag nun der Letzte seines Stamms.
Er hielt umfaßt, als könnt` sie ... weiterlesen
Anzeigen


Der nächste Schuß

Auf der Treseburg beim Frühtrunk
War des Grafen Ingesinde
Morgens wiederum versammelt.
Alle saßen, Jäger, Burgwart,
Frau Agnete mit den Mägden
Und des ... weiterlesen Die Reiherbaize.

Da reiten sie, – ein herrlich Bild!
Die Sonne kann kein Paar bescheinen,
Das schöner wäre, als Wulfhild
Und Junker Albrecht von Loseinen,
Ihr langes dunkles Jagdkleid ... weiterlesen Die Sauhatz

Die nächsten schwülen Tage gingen
Mit finstrem Antlitz durch das Land,
Und schwere, dunkle Wolken hingen
Oft tief herab wie Bußgewand.
Gar düster ist`s im ... weiterlesen Wulfhild und Waldtraut.

Die schlanke Bode fließt im Thale
Um manchen Berg und Felsenhang,
Macht her und hin manch liebe Male
Umweg und krummen Wiedergang.
Doch eh` von den granitnen Riesen
... weiterlesen Aus Sturmes Not

Eiskalt die Nacht, am Nordseestrand
Wütet ein Sturm über See und Sand.
Die Brandung donnert, die Wogen roll`n,
Wie Himmel und Meer miteinander groll`n.

Die ... weiterlesen Wegewart

Es wartet ein bleiches Jungfräulein
den Tag und die dunkle Nacht allein
auf ihren Herzliebsten am Wege,
wartet am Wege, Wegewart!

Sie spricht: und wenn ich hier ... weiterlesen Die Hirschjagd.

Frau Sonne, Frau Sonne,
Am Himmel herauf!
Allleben und Wonne
Erwecke dein Lauf!
Daß Jeder sich rühre,
Soviel er vermag,
Erleuchte und führe
Und ... weiterlesen Waldesruh.

Gerhard war am frühen Morgen
Zur Bestätigung des Hirsches
Für die nächste Jagd mit Ludolf
Wohlgemuth zu Holz gegangen,
Und im Forste hatten Beide
Sich getrennt, ... weiterlesen Die wilde Jagd

Im Bodethal der Abend dunkelt,
Rauh bricht des Herbstes Zeit herein
Mit feuchtem Dunst, nur schüchtern funkelt
Verstreuter Sterne Dämmerschein.
Und einsam ist es, nicht ... weiterlesen Der Wildschütz.

Nun sagt doch: welchen Zauberreigen
Trieb denn im Wald die Sommernacht,
Daß jedes Blatt noch an den Zweigen
Und jede liebe Blume lacht?
Ward euch von Elfen und ... weiterlesen Lob der Frauen

Nun will ich mit dem reinsten Klang
Mein Saitenspiel wohl rühren,
Nun soll sich meines Liedes Sang
Die höchste Wette küren,
Dass Aller Augen auf mich schau`n,
... weiterlesen Bei Wocken und Krug

Sie saß am Wocken und spann.
Er saß beim Krug und sann.
Er stumm und sie verschwiegen.
Die Sonne schien herein,
Schien auf den Krug und den Lein,
Im Zimmer ... weiterlesen Hackelberends Tod.

Tage schon lag auf dem Siechbett
Hackelberend an der Wunde,
Die der Eber ihm geschlagen.
Heiße Fieberphantasien,
Schwere, wirre Träume quälten
Oft und ... weiterlesen Die Fahne der Einundsechzger

Vor Dijon war`s; - doch eh ich`s euch erzähle,
Knüpf einer doch die Binde mir zurecht,
Mich schmerzt der Arm, sie sitzt wohl schlecht;
So!- so!- nun euer Herz sich stähle:
... weiterlesen Auf der Treseburg

Wo die Thalschlucht sich erweitert,
Schäumend in die wilde Bode
Die Luppbode sich ergießet,
Stand auf eines Berges Kuppe,
Dessen grünliche Gesteinsart
Fast wie ... weiterlesen

Anzeigen

Dies & Das

Abkürzungen - wichtige u. oftgesuchte Abkürzungen
Universitäten - deutsche Fach - und Hochschulen
Vornamen - Herkunft und Bedeutung von Vornamen
Zitate - umfangreiche Zitatdatenbank, Sprüche, Reime,...