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Gedichte - Karl August Candidus


Husarenabzug

Aus dem dunklen Tor Wallt kein Zug von
Mücklein; Horch! daraus empor Schall
Trompeterstücklein, Platz für die
schönen Husaren! Milchmädchen bei
Seite! Drückt euch
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Tambourliedchen

Den Wirbel schlag` ich gar so
stark, daß euch erzittert Bein und
Mark, Drum denk` ich ans schön
Schätzelein, Blaugrau, blau ist seiner
Augen Schein. Und denk` ich an den S
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Das verfluchte Dorf

Es geht die trüber Sage von einem
verfluchten Dorfe: die Häuser stehn
verfallen; gesprungen sind die
Glocken; hochalterige Raben auf allen
Firsten hocken; es schleich
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Alte Liebe

Es kehrt die dunkle Schwalbe Aus fernem
Land zurück, Die frommen Störche
kehren Und bringen neues Glück. An
diesem Frühlingsmorgen, So trüb
verhängt und warm,
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Jägerlied

Jäger, was jagst du die
Häselein? Häselein jag` ich, das muß
so sein. Jäger, was steht dir im Auge
dein? Tränen wohl sind es, das muß so
sein. Jäger, was hast du im
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Schwermut

Mir ist so weh ums Herz,
Mir ist, als ob ich weinen möchte
Vor Schmerz!
Gedankensatt
Und lebensmatt
Möcht` ich das Haupt hinlegen
in die Nacht der Nächte!
Geheimnis

O Frühlingsdämmerung! O laues, lindes
Weh´n, Ihr Blütenbäume, sprech, was
tut ihr so zusammensteh´n? Vertraut
ihr das Geheimnis euch Von uns´rer
Liebe süß?
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Sommerfäden

Sommerfäden hin und wieder Fliegen von
den Himmeln nieder; Sind der Menschen
Hirngespinste, Fetzen goldner
Liebesträume, An die Stauden, an die
Bäume Haben sie sich dort ve
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Lerchengesang

Ätherische ferne Stimmen, Der Lerchen
himmlische Grüße, Wie regt ihr mir so
süße Die Brust, ihr lieblichen
Stimmen! Ich schließe leis mein
Auge, Da ziehn Erinner
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Ätherische ferne Stimmen

Ätherische ferne Stimmen, Der Lerchen
himmlische Grüße, Wie regt ihr mir so
süße Die Brust, ihr lieblichen
Stimmen! Ich schließe leis mein
Auge, Da ziehn Erinnerungen
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