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Gedichte - Karl Friedrich Kretschmann


Ein Lob

Ein Lob, besser als Schmeichelei,
erweckt uns wie die Flur der Mai.
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An die Kunstrichter

Ein Lob, das alle Fehler uns
verschweigt, Ist wie der fette
Frühlingsregen, Der allzustark die
Felder säugt; Er tödtet sie durch
Segen. Die Tadel, die, an Galle
reich, nur
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An die Kunstrichter

Ein Lob, das alle Fehler uns
verschweigt, Ist wie der fette
Frühlingsregen, Der allzustark die
Felder säugt; Er tödtet sie durch
Segen. Die Tadel, die, an Galle
reich, nur zu be
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Freiheit! Gleichheit!

Freiheit! Gleichheit! Diese Lehren
sind so nicht, als du denkst.
O es predigt, wollt´s gleich niemand hören,
Jeder Kirchhof sie vorlängst.
Heut, an Leanders Feste...

Heut, an Leanders Feste, War alles,
traun! aufs beste! Denkt, fette Gänse
drei; Beliebte Hasen, zwei; Ein
Dutzend stumme Fische; Und gar ein
wildes Schwein. `Das alles
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Heut, an Leanders Feste...

Heut, an Leanders Feste, War alles,
traun! aufs beste! Denkt, fette Gänse
drei; Beliebte Hasen, zwei; Ein Dutzend
stumme Fische; Und gar ein wildes
Schwein. `Das alles gab e
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Wahrheit ohn´Erbittern

Wahrheit ohn´Erbittern,
Rafft unsre Kraft empor,
Gleich fruchtenden Gewittern.
War dein Leben nur ein Scherz

War dein Leben nur ein Scherz,
dann wird der Tod dir zum Ernste;
aber lebest du ernst,
dann wird der Tod dir ein Scherz.
Hoffnung in Zukunft

`Wenn wird die echte Weisheit einst geboren?`
Die erste Stunde nach dem letzten Thoren!