WISSENSWERTES
+ Renaissance
+ Barock
+ Aufklärung
+ Sturm und Drang
+ Klassik
+ Romantik
+ Biedermeier
+ Realismus
+ Moderne
+ Naturalismus
+ Expressionismus
+ Postmoderne

Gedicht Gruppen
Anna Klie
Friedrich Christoph Weisser
Karl Stelter
Ludwig Uhland
Norbert Hanrieder
Gabriele von Baumberg
Julius Waldemar Grosse
Franz Kugler
Wilhelm Genth
Detlev von Liliencron
Thomas von Kempen
Ernst Wilhelm Lotz
Adolf Friedrich
Kaspar Stieler
Maria Janitschek
Afanassi Afanassjewitsch Fet
Alfred Walter Heymel
Elisabeth Kulmann
Franz Stelzhamer
Peter Rosegger

Intern

Anzeigen

Aktuelles

Gedichte


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Karl Lappe

Hjalmars Todesgesang

(Altnordisch.)

Wie ist dir, Hjalmar?
Du wirft bleich, Hjalmar.
Ich sehe dich kraftlos
Von schweren Wunden.
Dem Helm ist zerhauen,
Dein Panzer ... weiterlesen


Anzeigen


Der Blumenhügel

(An meine Kinder)

kommt in unsern Blumenring
Zu dem mohnbesä`ten Hügel,
Wo der bunte Schmetterling
Schaukelt auf gezacktem Flügel,
Wo die gelben Sonnen ... weiterlesen


Der alte Seeheld

(Dänisch)

Du graues Meer, du Feld der Schlacht,
Du Heldengrab!
Du bist mir Braut, und liebend lacht,
MW Todesnacht durch Grabeipracht.
Nimm du mich einst, ... weiterlesen


Abschiedsworte an Lina

(Für Auguste)

So willst du von uns scheiden,
Von alter Lieb` und Treu?
Willst lassen und willst meiden?
Und alles wird dir neu?
Schon hast du am Altare
... weiterlesen


Polterabends-Dichtung

(Glaube, Liebe, Hoffnung treten umschlungen auf.)

Glaube.
Drei stille Schwestern kommen in dies Haus gegangen.
Zwar schreckt ihr Ohr des lauten Festes Klang,
... weiterlesen


Dem Kronprinzen von Schweden

(Im October 1812.)

Daß wir dich Fremdling liebten, auf dich schauten,
Als auf den Retter, uns zum Heil gesandt;
Dir rückhaltlos mit Gut und Blut vertrauten;
Daß ... weiterlesen


Die Tochter von Hiddensee

(Nach Baagesens Ballade.
Agnete fra Holmegaad. Mit Veränderungen.)

Wie einsam blüht` Agnete
Auf öder Hiddensee!
Du Bräutchen in der Wüste,
Wer nimmt ... weiterlesen


Frühlingselegie

(Nach Bruce.)

Sie ist vertobt des Frostes wilde Wuth,
Des Winters Eisenscepter liegt zerschlagen,
Schon regt die Luft, statt scharfer Winde Fluth,
Ein lauer ... weiterlesen


Der Jäger

(Nach Chatterton.)

Wilm, des Normanns Stolz, doch Englands Dorn,
Des Rathes kundig, wie der Tapferkeit,
Er strafft empor die Senn`, und tönt ins Horn,
Und hastet ... weiterlesen


Der Seemann

(Nach dem Dänischen)

Meine Lust ist, zu pflügen das schäumende Meer,
Auf dem Rosse der Wogen zu reiten.
Von Kindesbein gab ich zum Seemann mich her.
Zu schiffen ... weiterlesen


Fabel

(Nach Frau Nordenflycht.)

Der Diamant sprach zum Magnet:
»Wie schwarz bist du! Sieh meine Strahlen.
Kannst du, wie ich, mit Reizen prahlen,
So sprich, worin dein ... weiterlesen


Anruf an die Gesundheit

(Nach Graeme)

Du Götterkind mit lustentbrannten Blicken,
Dem ewig hold die Wangenrosen stehn,
Soll ich umsonst zu dir Gebete schicken,
Und ohn` Erbarmen in die ... weiterlesen


Der Unerschütterte

(Nach Kellgren)

O spare, Sterblicher, die Thränen!
Schleuß tief in deine Brust die Qual!
Wirf hin der Hoffnung mattes Sehnen!
Was frommt sie deiner Klagen ... weiterlesen


Der Yarrowstrom

(Nach Logau.)

`Wie warst du lieblich, Yarrowstrom,
Als du mir einst den Liebling schenktest!
Doch nun wie schrecklich, Narrowftrom!
Seit, was ich liebte, du ... weiterlesen


Hengist und Mey

(Nach Mickle.)

Sir Elmern war in alter Zeit,
In Arthurs weitem Reich,
An Heldenruhm und Damengunst
Kein junger Ritter gleich.

Und Elmers Schwester ... weiterlesen


Das Schlachtfeld

(Nach Penrose.)

Roch scholl der Schlacht Getöse dumpf
Fern in dem hohlen Sturm einher.
Das bleiche Grauen keuchte vor,
An seiner Ferse schritt der Tod.

... weiterlesen


Hvidtfeld

(Nach Rahbek.)

Das Dänenland hat nimmer Noth
An raschen Orlogshelden,
Die, wo es Sieg gilt oder Tod,
Sich keck zum Kampfe melden.
So war einst Iuel und ... weiterlesen


Die Blumenwählerin

(Nach Smart.)

Mittsommers Abend war es,
Ich lag am Rieselbach
Vom Geisblatt überwölbet
Und vom Jasminendach.
O Flora, rief ich, Flora,
Bring deine ... weiterlesen


Freund und Poet

(Nach Zedlitz)

Freund.

Acht` auf vernünft`gen Rath, und laß das Dichten bleiben.
Es sind doch schon genug, die schlechte Verse schreiben.

... weiterlesen


Kriegslied der verbündeten Skandinavien

(Nach Zedlitz. 1795.)

Wir Danmarkmänner, wir Swerrigmänner,
Wir Norgemänner,
Wir Meeresmänner, wir Kriegesmänner,
Wir Ehrenmänner,
Wir hören unsrer ... weiterlesen


Für die Norwegischen Krieger. 1789

(Nach Zedlitz.)

Frei und Norweger sind wir,
Lieben König und Vaterland,
Tragen Muth in der Brust, das Schwert in der Hand.
Pflichten finden wir schön,
... weiterlesen


An den Regierungssecretair Karsten in Stralsund

(Weihnachten 1824)

Als er mir schrieb, man habe die Absicht, der hun-
dertzehnjährisgn Frau in Pütte ein warmes Winter-
kleid zu schenken, und mir auftrug, mit ihr zu ... weiterlesen


Heimruf an meine Kinder

...als das neue Haus fertig war.
(Im September 1824)

Kommt nun wieder, kommt zurück,
Aus dem Leide der Zerstreuung!
Ganz zu Asche brennt kein Glück.
Aus ... weiterlesen


Mirande. Zweiter Gesang

1.

Arglos indeß, in Ruh` und gutem Frieden
Lebt unser Paar die schönen Stunden hin.
Genuß der Gaben, die ein Gott beschieden,
Doch keine Sorge regt den leichten ... weiterlesen


Der Jude

1420.

Am engen Stäbchen stumm zusammen
Sitzt betend der Familienkreis,
Die Messinglampe spendet Flammen,
Den Tisch bedecket Linnen weiß.

Doch ach, ... weiterlesen


Im Sommer 1813

Aber seht mir doch den Alten
Mit dem eisernen Gemüthe!
Er verschmäht die Gnadenblüthe,
Wagt`s, die Wage starr zu hatten,
Heißt die Waffen wieder walten,
Keinem ... weiterlesen


Agandecka

Agandecka, Glanzesflocke!
Ach sie krümmt sich, ach sie sinkt!
Nieder wallt die Rabenlocke
Auf den Staub, der blutig blinkt.
Und zertrümmert hat der Wilde
Aller ... weiterlesen


Das Schiff

Auf hohem Werfte hoch gethürmet,
Wer bist du, königlicher Bau,
Der, von der Menge froh umstürmet,
Die Scheitel streckt zum Wolkenblau?
Ah! die Fregatte, kühn ... weiterlesen


Schifferlied

Auf rollender Woge, auf schäumender Fluth,
Mit wallendem Wimpel, mit hüpfendem Kiel,
So schweben wir Schiffer mit fröhlichem Muth,
Und achten der lockenden Küste nicht ... weiterlesen


Der Winterstrand

Auf, hinab zum Winterstrand,
Wo des Eises Glocken klingen.
Von Arkona`s weißer Wand
Laß den Blick hinunter dringen,
Wo die helle Scholle klirrt,
Und der Taucher ... weiterlesen


Reiselust

Auf, trauter Freund, wohl auf!
Es geht zur Reise,
Der Schwager pocht, das krumme Posthorn gellt.
Heraus einmal aus unserm alten Gleise,
Und rasch hinein in Gottes weite ... weiterlesen


An die Naturforscher

bei ihrer Versammlung in Prag im Jahre 1837.
Der Grieche zog in längstverklung`nen Tagen,
An Kampf und Sieg gewohnt, zu wildem Spiel;
Der Rosse Lauf, die kühne Flucht der ... weiterlesen


Hausmittel

Bet` und schlafe, daß dir besser werde,
Armes krankes, müdes Herz.«
Beten bricht die bittre Noth der Erde;
Vor dem Schlaf entschmilzt der Schmerz.
Feste Waffen, ... weiterlesen


Blind und taub

Blind ist Glück und blind ist Liebe,
Und ich lern` es nie verstehn,
Daß ich in den Weg mich schiebe,
Wo die holden Kinder gehn.
Still zur Seite muß ich weichen,
... weiterlesen


Dezember-Abend

Blut trank der Mond und taucht herauf
Aus rotem Wogenbrennen,
Den heute freudelosen Lauf,
Gejagt vom Sturm zu rennen.

Tiefblau und grau, wie Asche fahl,
Mit ... weiterlesen


December-Abend

Blut trank der Mond und taucht herauf
Aus rothem Wogenbrennen,
Den heute freudelosen Lauf,
Gejagt vom Sturm, zu rennen.
Tiefblau und grau, wie Asche fahl,
Mit ... weiterlesen


Das Thal am Berge

Das Thal am Berge,
Der Wald am Bach,
Der Buchenschatten,
Der Drosselschlag,
Des Plätzchens süße
Verheimlichung
Weckt oft des Herzens
Erinnerung.
... weiterlesen


Frühlingswehmuth

Dein krankes Herz und deine bleiche Wange
Trag` in die freie Frühlingsluft hinaus.
Sink` in den Rasenklee am Hügelhange,
Und athme still, was dich bekümmert, aus.
Der ... weiterlesen


Natürlicher Widerwille

Dem schlauen Augenschmeichler,
Dem glatten Zungenfreund,
Dem Heuchler und dem Schleichler,
Dem bin ich spinnefeind.

Verschone mein in Hulden
Mit Gleißnern, ... weiterlesen


An unsern Bach

Der du in Silberhelle
Um das Gestade webst,
Und auf der leichten Welle
Die Fischerpolte hebst,
Mein liebes Dorf begrenzest,
Und seiner Wiesen Rand
Mit ... weiterlesen


Der erste Schnee

Der erste Schnee ist Jubelschnee,
O, schmilz nicht, süße Flocke!
Seht, Kinder, seht den Silbersee,
Holt Puder in die Locke.
Fangt auf, was fällt, mit Hand und Mund,
... weiterlesen


Der Nebelritt

Der König Trojan herrscht zu Nacht
Im weiten, einsamen Schloß,
Zu Nacht nur zieht er in die Schlacht
Und reitet ein schwarzes Roß.

Zu Nacht nur sitzt er zu ... weiterlesen


Das Bad

Der Seehund sonnt sich auf der Klippe,
Mit lauer Welle ruht das Meer.
Der Wandrer, mit zerborstner Lippe,
Wankt durch die Haide lechzend her.
Wohtthätig spielt um seine ... weiterlesen


Zu Holze

Der Stadt bin ich entgangen,
Sammt ihrem Theegeschwätz.
Der Wald hat mich gefangen
Mit seinem grünen Netz,
Der Wald mit Nachtigallen,
Schwarzdrossel, Specht und ... weiterlesen


Der kleine Derik

Derik! ruft der Pflanzer tiefbekümmert.
O, wo bist du, Derik, Derik! wimmert
Halb entseelt die Gattin durch den Wald.
Keine Ruhe soll die Mutter laben,
Bis sie findet ... weiterlesen


Vorläufiger Abschied von der Poesie

Des Alters Frost giebt schlechtes Musenwetter:
Ich mag nicht mehr Poete sein.
In meine Handvoll kleiner Lorbeerblätter,
Ihr jüngern Freunde, theilt euch ein!
Ihr mögt ... weiterlesen


Landlied

Dich preis ich, Reiz des Landes,
Dich preis ich, selige Freie.
Der Mensch erbaut die Städte;
Doch Gott erschuf das Land.

Hier schuf er blau den Himmel,
Und ... weiterlesen


Badeseufzer des Kranken

Die Sonne badet im Meere,
Der Mond taucht, kurz und gut,
Mit all` dem blinkenden Heere,
Kopfüber in die Fluth.
Was warm auf Erden sich reget,
Kühlt seiner ... weiterlesen


Am Abend

Die Sonne sank. Der Tag vollbracht!
Das laute Leben endet.
Ernst schweigend herrscht die Nacht.

Nun rechne auf, nun zähle nach.
Was hat dir Gott gespendet?
... weiterlesen


Die Kinderlose

Die Windmühle.

Die Gäste sitzen froh beim Hochzeitmahle,
    Es funkelt goldner Wein in dem Krystalle,
    Drin Regenbogen blüh`n vom ... weiterlesen


An Fanni Elssler

Dir ist das seltne, schöne Glück gelungen
Im Mondenschein dem Elfentanz zu lauschen,
Den sie auf Wiesengrund bei Bachesrauschen
Und leisem Zauberhorneston` geschlungen.
... weiterlesen


Die Heimath

Dort, wo die Baltischen Wellen
Den buntgedämmten Strand
Mit wildem Brausen umschwellen,
Ist meiner Heimath Land.
Von dir, o Trautes, geschieden,
Verwaiset fühl` ... weiterlesen


Eine Urweltscene

Ein einsames Gebirge, abgewendet
Vom Morgen, ragt empor zum Himmelsraum,
Dem hat der Erdenfrühling nichts gespendet,
Auf seinen Felsen grünt kein Halm, kein Baum,
... weiterlesen


Neues Jahr, neues Herz

Ein neues Jahr begonnen:
Beginne neu, o Herz!
Versunken und zerronnen
Sei jeder alte Schmerz.
Wie sollte noch mich pressen
Ein Leid, das gestern war?
... weiterlesen


Für die Freiheit

Ein Pflanzer rief dem Sklaven: »Bringe mir
Die Waffen, Harry! denn nun gilt es Kampf:
Ich muß hinaus zum großen Walhington.«

Der Sklave langt die Flinte von der ... weiterlesen


Der verschleierte Prophet

Ein Prophet im Sonnenlande
Predigt neuer Lehre Geist,
Der in neue Glaubensbande
Tausend der Gemüther reißt.

Und an Brunnen spricht er gerne,
Wenn die ... weiterlesen


Ein Schullehrer ...

Ein Schullehrer dem andem, zu seinem Silberjubiläum

(Von einem Dritten)

Schon fünf und zwanzig Jahre!
Ein silbern Jubilei!
Ich greis an meine Haare,
... weiterlesen


Vollbracht.

Eine Betrachtung beim Jahreswechsel

Vollbracht! ist ein großes Wort und darum
schön und herrlich; doch klingt es zugleich ernst, mah-
nend und bedenklich: es bietet ... weiterlesen


Weltlauf

Eine Schlang` im Schoße nährt` ich
Manches Jahr und manchen Tag.
Da erschlich sie Ziel und Stunde,
Und nun brennt die Schmerzenswunde
Mir im tiefsten Busen nach.
... weiterlesen


Kaiser Ottos Leichenzug

Einen Handschuh schleudern Helden
Ihrem Feinde vor die Füße
Und erwarten ruhig, trotzig,
Seine blanken Waffengrüße

Einen giftgetränkten Handschuh
... weiterlesen


Nachgenuß

Einmal wieder hat mich alter Zeiten
Süßer Rausch entzückt.
Einmal wieder haben deine Seligkeiten,
Freundschaft, mich beglückt.

Aus den Tagen meiner Blüthe ... weiterlesen


Erinnerung

Erinnerung! Erinnerung!
Wir haben nicht, wir hatten.
Die Stunde stürmt mit Adlerschwung,
Die Gegenwart ist Schatten.
Sie überfällt zu rasch den Sinn,
Verwirrt ... weiterlesen


Mirande. Erster Gesang

Erster Gesang

1.

Die ihr im Kelch, um den uns Engel neiden,
Den sichern Sinn gedankenlos berauscht,
Als ob das Schicksal, Liebende zu scheiden,
Sich ... weiterlesen


Weichheit

Es ist nicht leicht,
In Frieden hinzuleben.
So viel man weicht,
Man stößt doch täglich an.
Ward pir das Herz
Zu mild und weich gegeben:
Wer zählt den ... weiterlesen


Des Imperators Bild

Es kam zum großen Kaiser
Ein Maler kunstgewandt:
`Will Majestät nicht gnädig
Ihr Bild von meiner Hand?`

``Das will ich, lieber Meister!
Doch sprecht, wie ... weiterlesen


Mondesrollen

Es schwimmt am dunkelnden Bogen
Der hohen Aetherbahn,
Von Wolkenstreifen umzogen,
Des Halbmonds stiller Kahn.
Jetzt taucht er unter die Schatten,
Und Nacht umgraut ... weiterlesen


Bienenschwärmen

Feuerlärm im Bienenhause?
Oder zieht der Landsturm aus?
Strahl bei Strahl, aus enger Klause,
Mit Gebraust, mit Gesaust,
Stürzt das tolle Volk heraus.

... weiterlesen


Die Frostnacht

Friede dir, freudiger
Frost der Nacht!
Blinkende, blanke
Blume des Schnees!

Nordliche, nehmt
Nordischer Töne
Kräftigen Klang,
Kühn wie der ... weiterlesen


Die Kuckucksmühle

Frode war ein Nordlandskönig,
Ausgelernt auf Zauberei.
Gute Tage wollt` er haben,
Glück und Glanz und Geld und Gaben;
Leben ganz von Sorgen frei. —
»Ei, der ... weiterlesen


Gebet um längeres Leben

Gefällt es Dir,
So laß mich hier,
So laß mich hier noch weilen.
Wie schön auch dort Dem Himmel sei,
Stellt Deine Gunst die Wahl mir frei:
So wähl` ich, nicht ... weiterlesen


Widmung der Friedhofskränze

Gewunden ward der Kranz;
Tiefdunkel blüht sein Glanz.
O Sonnenroth
Um blassen Tod!
O Sternenpracht
Um Grab und Nacht!

Nimm hin, gefühlvoll Herz!
... weiterlesen


Die Liethe

Habt ihr die schöne Liethe gesehn?
Sie theilt den Staden wunderschön.
Der Doppeleingang zierlich und breit,
Der Pfad hinunter grün und weit,
Mit üppigem Rasen ... weiterlesen


König Hakon

Hakon, auf zu Hillda`s Spiel!
Rascher Held, ins Schlachtgewühl!
Tapfrer Hakon, den gelüstet
Nach Sigtunens Königsthron, Bache,
Habors Rächer, wache;
Denn es ... weiterlesen


Der Hocknack

Herbei, und hört mich an!
Viel zu erzählen weiß ich.
Kommt, Kinder! Sindbad heiß` ich.
Der weitgereiste Mann.

Was Gulliver? was Klim?
Fort Dänen und ... weiterlesen


Die Ferie

Heut` ist unser! Heute dürfen
Wir der Sonne Strahlen schlürfen,
Im freien Raum der Felder,
Im hellen Grün der Wälder,
Im gethürmten Meeresstrand.
Nun ... weiterlesen


Inselheimweh

Hier im trocknen Mittellande
Will das Herz mir stille stehn.
Laßt mich los! Ich muß am Strande
Von der Uferhügel Rande
Einmal wieder
Schlag und Schaum der Welle ... weiterlesen


Ecce homuncio!

Holdes viel und Süßes beut zu schauen
Diese reichgeschmückte Wunderwelt:
Köstlich sind die Blumen auf den Auen,
Und das segenschwere Halmenfeld;

Herrlich ... weiterlesen


Hornesklänge

Hört, hört, hört!
Des Hornes Hall
Im Wiederschall
Von grüner Bergeshalde!
Es wirbelt empor,
Es strömt hervor
Vom Walde, vom Walde.
Hoch klingt es ... weiterlesen


Die Nonne

I.

Sitzt eine Jungfrau lilienbleich
Im engen Klosterstübchen,
Es Mm sich mit Thränen reich
Die holden Wangengrübchen.

Mag dieses wohl aus Andacht ... weiterlesen


Ein starkes Jägerstückchen

Ich ging einmal im wilden Wald,
Als ich noch Jäger war;
Den Säbel hart` ich umgeschnallt,
Die Büchse traf ein Haar;
Da that ich einen Meisterschuß,
Den ich noch ... weiterlesen


Die Schwalbe

Ich hab ein kleines Lied erlauscht,
Das hat mich tief durchdrungen.
Durch hohe Binsenwälder rauscht
Der See mit leisen Zungen.
Da ruht` ich ernst auf öder Flur,
... weiterlesen


Das Finden

Ich suchte nicht, ich warb sie nicht,
Ich buhlte nicht um Liebe.
Ich fand, ich fand, und wußt` es nicht:
So fand auch mich die Liebe.
Der Zauber, der mein Herz ... weiterlesen


Abschied

Ich wähle mir, das Ding ist klar,
Der edlen Freiheit halben,
Ein Strohdach mit der Spatzenschaar,
Und ein Gesims voll Schwalben.
Freund Leisentritt, mit rothem Bein,
... weiterlesen


Flucht

In der Freie will ich leben.
In dem Sarge dumpft der Tod.
Sieh nur dort das Abendroth
Um die heitern Hügel weben.
In der Freie blüht das Leben,
In der Enge hockt ... weiterlesen


Ersatz

In die Höhe, voll Verlangen,
Strebt mit unnennbarem Drang
Wer gebunden, wer gefangen
In der Mauern Kerkerzwang.
Aufwärts muß er sich entretten,
In der Lüfte ... weiterlesen


Lindliche Parade

In schönster Wachparade,
So hoch, so schlank, so grade,
Steht unser Tannenhain.
Die Drosseln müssen flöten,
Der Heher drein trompeten,
Der Sturmwind Tambour ... weiterlesen


Bei dem Tode von Karl und Lotte Laak

Jene wandeln nun im Sicht:
Hinter Gräbern muß es tagen.
Irrt um ihre Hügel nicht
Mit dem gruftgebeugten Zagen.
Wölkt nicht Erdennacht hinauf
In der neuen Engel ... weiterlesen


Brautkranz

Komm herbei,
Süße Zier,
Holder Mai,
Spende mir,
Wann der Au
Schimmer blühn,
Veilchenblau,
Myrtengrün!

Kränze schlingt
... weiterlesen


Das Trinkgelag

Kommt zum jubelreichen Feste,
Kommt heran, gewünschte Gäste,
Schlingt den trauten Bruderreihn.
Lasset Wolf und Kant zu Hause.
Evan ladet uns zum Schmause.
Vater ... weiterlesen


Das Lied vom Lachen

Lachen, lachen ist gesund.
Könnt` ich auch noch einmal lachen
Hell hervor aus Herzensgrund,
Schallend, wie die Kinder schrachen,
Unauslöschlich, wie das Heer
... weiterlesen


Weltklugheit

Laß schwinden und laß schweben,
Was lustig schwankt und treibt.
Was wähnst du, in dein Leben
Beständigkeit zu weben,
Und Dauer zu erstreben,
Da nichts auf Erden ... weiterlesen


Der ungelehrige Schüler

Matuschka, Lucas, Spitzner, all ihr Heere
Der Bienenweisen, Schwach, Riem und Christ,
Korsemka, Janscha, Behnke, [?] mir Lehre,
Martini, Stumpf, und wer noch klüger ist!
... weiterlesen


Jonathan

Mit dem Köcher, mit dem Bogen,
Geht ins Feld der Königssohn.
Seine Stirn` ist trüb` umzogen;
Nahe dräut das Unheil schon.
Doch er schwur`s, und will erretten
... weiterlesen


Mohammed und die Katze

Mit seinen Freunden im Gemach
Saß der Prophet vertraulich,
Von Menschenthum und Milde sprach
Er Worte tief erbaulich.

`Wer je ein weinend Herz verließ,
... weiterlesen


An den Mond

Mond, o, schöner, weil` in deinem Tanze!
Blinkt durch dich die Nachwelt doch so hold`.
Doch du bebst in deinem Schimmerkranze,
Trauerst bleich aus deiner Locken Gold.
... weiterlesen


Die Wasserblume

Mümmelchen, o Mümmelchen,
Kind, was bist du schöne!
    Wie strahlst du auf der Welle,
    Gestickt mit Silberhelle,
    O Blume, stolz ... weiterlesen


Andenken

Mädchen des Reizes, dem Auge verhüllt
Hat mir die Ferne dein liebliches Bild.
Immer entsend` ich den suchenden Blick;
Nimmer gewahr` ich im Kreise mein Glück.

... weiterlesen


Noch ein Gruß an den Dichter Karl Lappe

Nein! Du bist kein verbanntes,
Ein uns gar wohl bekanntes,
Ein liebes Musen-Kind!
Ein Dichter-Herz zugänglich,
Für Leid und Lust empfänglich
Und nicht bei ... weiterlesen


Glückseligkeitsgefühl

Nicht einer todten Schöpfung dich erfreuend,
Du großer Geist der Welt,
Hast du, ein Sä`mann, frohen Samen streuend,
Beschickt dein weites Feld.

Und junge ... weiterlesen


Nicht also

Nicht wie die Welt — was weiß die Welt?
Nicht wie die Welt verlanget,
Sie, die den Sinn auf Täuschung stellt,
Mit buntem Schaume pranget,
Nicht wie die Welt begehrt ... weiterlesen


Nord oder Süd! Wenn nur im warmen Busen

Nord oder Süd! Wenn nur im warmen Busen
Ein Heiligtum der Schönheit und der Musen,
Ein götterreicher Himmel blüht!
Nur Geistes Armut kann der Winter morden:
Kraft ... weiterlesen


Wohlverwahrt

Nun, er ist wohlverwahrt!
Wir tragen ihn zur Ruhe,
Nach Christenpflicht und Art,
In seiner schwarzen Truhe.
Gebaut ist schon sein Haus,
Tief in den Grund ... weiterlesen


Der blühende Baum

O Blüthenbaum, o Fälle
Der Anmuth und der Zier!
Entfalt`, erbreit`, enthülle
Den Wunderbau vor mir!
Aus hunderttausend Sternen
Strahlst du ein blendend ... weiterlesen


Emiliens Gruß an Bobstedt

O Bodstedt, liebe Stäte,
Nimm auf mein Lebensboot!
Errungen durch Gebete,
O Bodstedt, liebe Stäte!
Nun schwinden Harm und Noth.

Mein Schiffchen war ... weiterlesen


An die Tabakspfeife

O Busenfreundin, ich zuerst verkannt,
Dann liebgewonnen, die du mir nun hinfort
Gefährtin sein sollst meiner Tage,
    Pfeife, dir will ich ein Loblied singen.
... weiterlesen


Wittow

O du stille weiße Aue,
Du geheimes Uferland!
Wettentziehend schlingt die blaue
See um dich ihr magisch Band.
Keine Flur ist mir erschienen,
Kein Gefilde ward mir ... weiterlesen


Schlaflied

O Seligkeit, nach überstandnem Tage
Hinab zu tauchen in des Bettes Flaum!
Erobernd nun, nach Plackerei und Plage,
Nach Fleiß und Schweiß, den süßen Friedensraum!
Ein ... weiterlesen


Im Abendroth

O wie schön ist eine Welt,
Bater, wenn sie golden strahlet!
Wenn dein Glanz herniederfällt.
Und den Staub mit Schimmer malet;
Wenn das Roth, das in der Wolke blinkt,
... weiterlesen


Der theure Fisch

Otto, Bambergs frommer Bischof, unsers
Pommerlandes heiliger Apostel,
Wollte nicht von einem Hechte essen,
So gekauft war für zwei Pfenning, sagend:
»Das sei ferne, ja ... weiterlesen


Pontius Pilatus

Pontius, gedrängt, mit bangem Herzen
Befehlen mußte jene That voll Schmerzen,
Als sie, in Heil sich wandelnd, nun geschah,
Und Jesus Christus starb auf Golgatha,
Da hat, ... weiterlesen


Die neunte Bildsäule

Prinz Achmet zog durch Stadt und Land,
Mit einem Spiegel in der Hand.
Sah er ein hübsches Mädchen stehn,
So bat er, in sein Glas zu sehn.

Das Zauberglas in ... weiterlesen


An einen klagenden Freund

Reiß` ab die Kette, Mann! Wer, was ihn
                drückt, zertrümmern,
Die Fessel sprengen kann, muß handeln und nicht
  ... weiterlesen


Schach

Schach dem König! Ohn` Erbarmen,
Bietet Schach und wieder Schach.
Flieht Pompejus, drängt dem Armen
Cäsar in sein Lager nach.

Kraft und List sei aufgeboten,
... weiterlesen


Der Lustschmaus

Schakaback, der Bettelmann,
Geht durch Bagdads Gassen,
Fleht um Brot, so laut er kann,
Pocht an zwanzig Thüren an,
Wird nicht eingelassen.
Alles heißt ihn weiter ... weiterlesen


Nachruf an Henning

Schlaf wohl! schlaf wohl, mein Jugendfreund!
Zur Nacht aus alten Treuen!
Zu guter Letzt noch, gut gemeint,
Soll Uebesgruß dich freuen.
In Lust und Leid mir einst ... weiterlesen


Die Schmetterlinge

Schweb’ her von deinem Blumenhügel,
Du flatternde Sylphidenschaar!
Entfalte deine Schimmerflügel,
Enthülle deiner Farben Spiegel,
Und stelle deine Reize dar!
... weiterlesen


Ergebung

Schweigend, Schicksal, ehr` ich dein Gebot.
Durchgenossen ist der Glanz der Stunden.
Blumen blühten, Kränze find gewunden.
Flamm`, o Sonne, noch im Abendroth,
Und dann ... weiterlesen


Die Schmetterlinge II

Sei mir gegrüßt am Blumenhügel,
Du leichtbeschwingte Flatterschaar.
Entfalte deine Schimmerflügel,
Und breite deiner Farben Spiegel
Dem froh erstaunten Auge dar.
... weiterlesen


Auf Moreaus Fall

So bald hast du vollendet,
Und stehst nun ewig fern?
Der sich zu uns gewendet,
Ein fremder Heller Stern!

Empor vom Abendmeere
Ging ungehofft dein Strahl,
... weiterlesen


Das Wachskind an Julchen

So komm doch her, du junge Frau,
Besieh dir alles ganz genau:
Ich bin ja nur aus Wachs.

So nimm mich doch auf deinen Arm,
Und drück` mich an den Busen warm:
... weiterlesen


Luftschlösser

Sollt` ich nicht mehr hoffen,
So möcht` ich nicht mehr leben.
Ich baue mir ein andres Schloß,
Wenn dies und das in Luft zerstoß.
Ich hart` es nicht getroffen.
... weiterlesen


Inibaca

Trenmor, Morwens kühner König,
Schweift` auf wild empörtem Meer.
Sonn` und Himmel sind umdunkelt,
Durch die grauen Nebel funkelt
Nicht Tonthena`s Fackel her.

... weiterlesen


Doch

Täuschest du, Wunsch, den, still empfangen,
Inniger stets mein Herz genährt?
Blühe mir dennoch, o Verlangen,
Unversehrt!
Freundliches Bild, an dir zu hangen,
War ... weiterlesen


Rückkehr des Insulaners

Um Ufer stand er,
Am Dornbuschhügel,
Ließ wehn am Stabe
Das weiße Tuch.

Erscheine, Fährmann!
Ich bin am Ziele.
Die letzte Welle;
... weiterlesen


Lebensmuth

Von der Hand in den Mund,
Das ist kurz, gut und gesund,
Und erspart unnöthiges Sorgen.
Werd` ich immer heute satt,
Findet nie ein Mangel Statt;
Denn das Morgen, ... weiterlesen


Die Rede der Wellen

Von Uferbergen
Horch` ich hinnieder,
Am Saum der Welle
Lausch` ich umher.
Aus Liethenthälern,
Von Dünenhügeln
Erforsch` ich sinnend
Die ... weiterlesen


Der Einsame

Wann meine Grillen schwirren,
Bei Nacht, am spät erwärmten Herd,
Dann sitz` ich, mit vergnügtem Sinn,
Vertraulich zu der Flamme hin,
So leicht, so unbeschwert.
... weiterlesen


Guter Rath

Warum will das Herz dir brechen,
Wenn dich spitze Zungen stechen?
Warum glüht dein Angesicht,
Wenn man albern von dir spricht?
Thorheit ist es, Reden rächen.
Ei, ... weiterlesen


Der Meth

Was duftet vom Pokale
So würzemild und frisch?
Sitz` ich beim Heldenmahle
An Vater Odins Tisch?
Reicht eine der Walküren
Den ersten Meth mir dar,
Den ... weiterlesen


Hochzeitslied in die Fremde

Was hört man da für neue Mähr`
Von dem geliebten Rostock her!
Es will der Karl die Julie frei`n,
Und das soll hier besungen sein?

Ein eigner Handel, das ist ... weiterlesen


An einen Freund

Wehre nicht der Liebe, wenn im Lenze
Unter Veilchen sie dein Herz beschleicht;
Wenn sie deiner Locke Blumenkränze
Mit dem ersten Nektarkusse reicht.

Scheue, ... weiterlesen


Gebet um Hilfe

Weltenvater, unser Vater,
Hör` aus deinen Himmelshöhn
Deiner Erdenkinder Flehn!
Ewigvater, Einzigvater,
Laß uns deine Hilfe sehn!

Bang` ist uns um Hilfe, ... weiterlesen


Ossian

Wer du auf deiner Wolke,
Du trübes Flatterbild?
Dein Kleid aus Dunst gegohren,
Das Schwert aus Meteoren,
Ein Nebelkranz der Schild.
Wer du auf deiner Wolke,
... weiterlesen


Abwehr

Wer gut ist, wird gedrückt: das laß dir nur gefallen!
Doch bist du noch so gut, zerdrücken laß dich nicht.
Du mußt ein dreifach Erz um deinen Busen schnallen,
Wenn man mit ... weiterlesen


Dorfphilosophie

Wer nicht viel sein kann auf Erden,
Der sei ein wenig mit Geschmack.
Schulze kann nur Einer werden,
Die andern bleiben Hack und Mack.
Doch jeder kann und soll auf eignen ... weiterlesen


Forster und Wales auf der Südsee

Wer sind Jene dort im kleinen Kahne,
Auf dem ungeheuren Oceane,
An des Südpols nie beschifftem Saum?
Auf den mast- und steuerlosen Brettern
Ausgestoßen von erzürnten ... weiterlesen


Zum Jahreswechsel

Wie soll man doch das Glück erhaschen,
Das wie ein Pfeil vorüberschwirrt?
Wo ist das Netz, in dessen Maschen
Der blanke Goldfisch sich verirrt?

Es bleibt auf ... weiterlesen


Am Morgen

Willkommen, Tag, von Gott gesandt,
Mit allem, was du trägest
In der verschlossnen Hand!

Gegrüßt, du heller Morgenglanz!
Wofür hast du geflochten
Den ... weiterlesen


Lenzliebe

Willst du in Wonne schweben
Im Philomelenmai:
Flicht dir ein J ins Leben,
Daß Leben Lieben sei.
In Sonnengluth und Glänzen
Glüht Sinn und Seele neu.
Wir ... weiterlesen


Fainasollis

Wir schifften auf den Wogen
Noch war ich jung, wie du —
Da kam ein Kahn geflogen,
Ein Mädchen rief uns zu.

Ihr Auge schwamm in Jähren,
Im Winde flog ihr ... weiterlesen


An die deutschen Künstler in Rom

Wo sich allen Göttern Dome
Hell und mächtig aufgebaut,
An dem gelben Tiberstrome
Grüß` ich euch mit deutschem Laut.

Heil dem Künstler, denn im Busen
... weiterlesen


Der Hausvater

Wofür ich sinn` und strebe?
Es hüpft ja um mich her.
Es mahnt, für wen ich lebe,
Mich jede Stunde mehr.
Die Jahre nicht vermindern
Das vorbestimmte Loos.
... weiterlesen


An meine Lieder

Zieht aus, geliebte Lieder,
Die Welt ist groß und weit.
Durchmeßt sie auf und weder,
Grüßt alte Freunde wieder
Aus unsrer Jugendzeit.

Mit Nichten ... weiterlesen


Zu dir!

Zu dir! zu dir! Wer giebt mir Schwalbenflug,
Wer Täubchenschwingen, die mit raschem Streben,
Eilfertig in der Liebe Zauberzug,
Mich über Wald und Ströme heben?

... weiterlesen


Heimweh

Zu dir, mein Dorf, du meines Daseins Wiege,
Sehn` ich mich heim vom heißen Lebenskriege,
Nur Eines Kampfs noch froh, um dich, um dich.
Was ich erstrebt in arbeitherben ... weiterlesen


Erinnerung an Rügen

Zum schönen Rügenlande
Steht mir die Sehnsucht hin,
So oft ich an dem Strande
Der Pommerküste bin.
Gleich wünscht` ich Vogelschwingen,
Die durch die Lüfte ... weiterlesen


Moderne Legende

Zur Nacht ins weiche Bett geschmiegt
Der junge Pred`ger sinnend liegt,
Zwei Herzen geben hellen Brand,
Er hält die Predigt in der Hand;
Im Herzen hegt er liebe Sorgen,
... weiterlesen


Beschränkung

Zurück, zurück, ihr schwärmenden Gedanken!
Zeuch, Phantasie, den irren Flügel ein.
Den Sohn des Staubes fesseln seine Schranken.
Ob früher, später seine Träume sanken ... weiterlesen


Sanfter Tod

`Was staunst du dort der Welle nach?
Freut dich der zarte Schaum?«`
Wie, leb` ich noch? Du rufst mich wach
Aus einem süßen Traum.

Ich malte mir ein Todesbild, ... weiterlesen



Das beliebteste Wort in unserem Synonymwörterbuch ist derzeit darstellen.
Für mehr beliebte Synonyme: Top 200 | Alle beliebten Synonyme
Gedichte vom Autor Karl Lappe

Suche in 361046 Wörtern und 109461 Wortgruppen - Impressum
© WIE SAGT MAN NOCH 2004-2019

Synonym Wörterbuch - online Synonyme in diversen Sprachen - kostenlose Synonymsuche englisch, spanisch, italienisch, französisch, portugiesisch, niederländisch, polnisch, russisch



Wörterbücher

Anzeigen


Dies & Das
Abkürzungen - wichtige u. oftgesuchte Abkürzungen
Universitäten - deutsche Fach - und Hochschulen
Vornamen - Herkunft und Bedeutung von Vornamen
Zitate - umfangreiche Zitatdatenbank, Sprüche, Reime,...