WISSENSWERTES
Das Gedicht - Eine alte Kunstform

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Gedichte - Karl Philipp Conz

Zueignung

(Vor der Übersetzung der Perser des Aeschylos.)

Die freudig standen, unberührt vom Schrecken,
Als Persis Stolz, zahllos wie Sand am Meere,
Aus seines Reiches, ... weiterlesen


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Die Göttinn an ihren Priester

An Herrn Prof. von Kielmeyer bei seiner Verbindung.

Du hast an meinem heiligen Altare,
Als wär` ich Deine auserkohrne Braut
Mir fromm gedient so viel beglückte Jahre
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Die Bäume

Auch euch verlieh`n hat Sprache, vernehmlich nur
Des Forschers Sinn, der Vater, ihr heilten,
In euch verborg`nen, still verschloß`nen
Kinder der Erd` und des ew`gen Himmels,
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Friedenslied

Auf den Frieden abgeklungen,
Und dem edeln Gaste heut,
Der die Welt so schön erneut
Herzlichen Willkomm gesungen!

Blüth` und Frucht will er uns bringen;
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Der Sänger

Aus reicher Fülle des Gemüths
Des Lebens Mangel frisch ergänzen,
Und mit den Lilien des Lieds
Und Rosen sich die Schläfe kränzen,
Wem solch` ein Glück ein Gott ... weiterlesen


Petrarcha

Das Herz geschwellt, von hoher Andacht Drang,
Eilt mit dem Stral der ersten Morgenhelle,
Weil süsser Klang ihn mahnt und Festgesang
Der fromme Jüngling zu der Dorfkapelle.
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An meinem Geburtstage

den 28ten Oktober 1814

Jahreführender Sonnen sind mir manche
Schon entschwunden; des Schönen und des Edlen
Stralte vieles wir, doch Gewölk umtrübte
Oefter das ... weiterlesen


Herbstlied

Des Sommers Gluthen sterben
Allmählich vor dem Hauch
Des Herbstes; schon entfärben
Die Blätter sich am Strauch
Das muntre Lustgewimmel
Ist aus der Flur ... weiterlesen


Der Muse

Die eckle Welt, der Moden Thorenspiel
Und Tüncherey zum Spotte hingegeben,
Hat längst verlernt das kindliche Gefühl
Der Urnatur und ihr geheimes Leben.

Sie ... weiterlesen


Abendphantasie

Die Phantasie, des Himmels schönstes Kind,
Kommt auf Gewölk von Rosen hergezogen;
Der Abendsonne Zauberdüfte sind
Schon vor ihr her den Bergen angeflogen:

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Das Lieblingsplätzchen

Ein heimlich Plätzgen, dort im Grünen,
In singendes Gebüsch versteckt,
Lind von der Sinne Hauch beschienen,
Und von dem weichsten Klee beheckt,

Dies nimmt ... weiterlesen


Menschenleben

Ein Räthsel sey, ein Irrgewind das Leben?
So haben Weis und Thoren viel geklagt:
Wo mag der Faden Ariadnens schweben,
Der aus dem Labyrinthe führt? wer wagt
Des ... weiterlesen


Mailied

Eja, seht! da fährt er nieder;
Grüßt den Bräutigam der Welt!
Seht, wie herrlich hat er wieder
Ausgeschmückt sein blaues Zelt,
Das auf sonnerhelltem Wagen
Weste ... weiterlesen


Frühlingsphantasie

Erwacht der Lenz, erwacht‘s in meinem Herzen,
Es regen sich des Lebens alte Schmerzen
Und Freuden jetzt. Ach alle werben neu!
Weit ferne, doch bekannte Bilder mahnen,
... weiterlesen


Die deutschen Schlachten

Freue dich, Winifelds Schlacht, Herrmanns Schlacht,
Deines erhabenen Ruhms!
Die du Deutschland befreit,
Und deutsche Sitt` und Sprache gerettet und deutsches Recht!
... weiterlesen


Der Herbsttag

Friedlich an die Berge gelehnt
Schatten die Dörfer umher;
Ausgebreitet über ihnen Herrscher
In heiterem Blau
Ein festlicher Tag
Und die Wiesen und Pappeln und ... weiterlesen


Stiller Sinn

Fromm mit liebendem Gemüthe
Fest vertrau`n der ew`gen Güte,
Ob der Erde Stürme weh`n, -
In des Lebens irrem Treiben
Stets muß doch dies Eine bleiben,
Ohne Wank ... weiterlesen


Corfu

Göttergeliebt warst du, Eiland der wackern Phäaken,
Scheria, freudig des Throns, den dir Poseidon erkor,
Wo die Füße dir netzt die liebliche Amphitrite,
Und dich fern in dem ... weiterlesen


Sonnenuntergang

Hinunter sinkt des Tages Herrscherinn,
Die Sonne steigt hinab in Thetys Schoos;
Noch streut sie dorr die letzten Stralen hin,
Und Blick und Geist wird an der Aussicht groß.
... weiterlesen


Troubadours Maigesang

Ich liebe dich, du frohe Zeit der Lieder,
Du Zeit der Lust, der liebesüßen Düfte,
Wenn Heerden kehren nach den Weiden wieder,
Und vom Gesang erklingen alle Lüfte;
Wenn ... weiterlesen


Gesang an die Deutschen - II.

II.

Da welche Kunde schlägt an meine Ohren!
Welch` unwillkommne Töne
Ertödten mir die Freude, kaum geboren;
Die lang die Welt zerfleischende Hyäne,
Mit ... weiterlesen


Gesang an die Deutschen - III.

III.

Und Schande! die, der Knechtschaft Joch entgangen,
Der Sonne neues Glücks sich freuten,
Und Dankeshymnen ihren Rettern weihten,
Sie lassen sich gleich zahmen ... weiterlesen


Gesang an die Deutschen - I.

Im Frühling 1815

I.

Von frischem Grün, von Blumen wollt` ich singen,
Von Freudenmelodieen,
Die durch die zweyfach jetzt befreyten Lande
Klangvoll ... weiterlesen


Die Lebensalter

In der zarten Unschuld Hülle
Eine liebliche Idylle
Tritt die Kindheit vor uns hin.
Bald als Ode braust die Jugend,
Ober schmilzt in Elegie`n,
Wenn der Liebe, wenn ... weiterlesen


An einen Säugling

In des Äthers süssem Duft
Athme leichte Lebenslust!
Geister pflegen deiner Seele,
Daß der zarten, unbewußt,
Früh sich jede reine Lust,
Jedes Bessern Keim ... weiterlesen


Die Finnenhochzeit

In König Sumblus Hallen erhub sich Freudenspiel,
es saßen da der Recken und edlen Degen viel,
der König in der Krone mit Edelstein geschmückt;
bei ihm die schöne Tochter in ... weiterlesen


Gesang an die Deutschen - IV.

IV.

Nun fort mit Freudeschall und Hirtenweisen
Von frohen Maientänzen,
Wo liebeleis und los auf grünen Matten
Die Ruhe spielt im Dämmerlicht der Schatten,
... weiterlesen


Die abgeschiedenen Stunden

Manche selige Momente,
Welche mir der Himmel gönnte,
Hat das Schicksal hingerafft;
Doch die Samen sind geblieben,
Die sie mir ins Herz geschrieben,
Und noch regt ... weiterlesen


An die Muse

Mir blüht der Jugend Fabelzeit nicht mehr,
Die schönen Wundertage sind verflossen,
Doch um die Trümmer der vergang`nen her
Seh` ich noch viel der holden Blumen sprossen.
... weiterlesen


Der Suchende

Nach Wahrheit hab` ich viel gerungen,
Und frühe war ich nach, ihr aus;
Doch ist mir nicht der Fund gelungen,
Und matt und leer kam ich nach Haus.
Ich fragte groß` und ... weiterlesen


Selbstgespräche III.

Noch denk` ich fromm der süssen Knabenzeiten
Dort in der alten gothischen Abtey.
Noch hör` ich dumpf die Glockentöne läuten
Vom nahen Thurm, und meinen Geist vorbey
... weiterlesen


Die Aussicht nach den Bergen

Noch stehen sie wie in den alten Tagen
Der Berge Reih`n, die mich so oft entzückt,
Wonach so oft mit sehnsuchtsvollem Schlagen
Mein junges Herz so manchen Gruß geschicket.
... weiterlesen


Trost

Noch steh`n die festen Sterne
In den azurnen Hallen;
In seiner blauen Ferne
Der Himmel unerschüttert;
Ob Meereswogen wallen,
Ob auch die Erd erzittert,
Und ... weiterlesen


Selbstgenüge

Rosen, Freunde, bringt die Zeit,
Hofft` ich oft mit Sehnen:
Dornen nur und bitt‘res Leid
Brachte sie und Thränen.

Doch die Dornen bald vom Wind
Sah` ich ... weiterlesen


Die Mutterliebe

Sagt mir, wo die heil`ge Quelle
Treuer Mutterlieb` entspringt,
Die sich, ewig frisch und helle
Nie versiegend, stets verjüngt!
Was der Himmel hat von Güte,
Was ... weiterlesen


Maigewitter

Schwüles Gewölk zieht
Um die Berge hin; mit des Waldes Dunkel dort,
Wo durch den Forst
Niederstürzet der Steig,
Mischt es die Schatten.
Wie sich Heere rüsten ... weiterlesen


Krieg und Frieden

Schön klingt die Hirtenflöte,
Die heim der Heerde tönt,
Im Schein der Abendröthe,
Die hold die Berge krönt;
Doch auch die Kriegskommete
Erfreut mit süßer ... weiterlesen


Liebe

Schöners Leben in dem Leben!
Liebe, die uns Gott gegeben,
Daß der Mensch zu ihm sich, finden
Könnt`, und Göttliches empfinden;
O in aller Herz geschrieben,
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Frühlingslied

Sieh! aus Hagen, Hügeln, und Au`n,
Holde Liebesgesichter, schau`n
Freundliche Blumen überall,
Und ein Himmel von Blüthen das Thal.

Auf und nieder durch Bäum` ... weiterlesen


Des Menschen Sehnsucht

So ist der Mensch: Ein längst vergeßnes Wort,
Ein Bild, ein dürftig Zeichen ihm vors Ohr,
Vors Auge, vor des Innern Geist gerückt:
Des Orts, der Zeiten trauliche ... weiterlesen


Die Nemesis

So weit der Zeitgeschichte Flut
Aus ungeseh`nen Quellen, wie die Wogen
Des Nilus rauscht, vom Arm des Schicksals fortgezogen,
Und von der Himmlischen Aug` umruht;

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Schlachtlied

Trommetten erschallen
Mit freudigem Klang,
Die Herzen, sie wallen
Und schallen Gesang!
Die funkelnden Wehre
In drönender Pracht,
Die Helme, die Speere,
... weiterlesen


Grabschrift eines Kanarienvogels

Unter der Rose Gedüft und von Schmetterlingen umgaukelt,
Lieblicher Sänger, sanft ruhe bestattet von mir.
Auch der Heimath südliche Pflanz` umschattet dein Grab noch,
Dort das ... weiterlesen


Gesang an die Deutschen - V.

V.

Auf meine Deutschen, die ihr schon errungen
Der Freiheit euch geraubte Palme,
Um die der Sieg den Lorber schon geschwungen,
Daß eure Dankgebet` und ... weiterlesen


Gesang an die Deutschen - VI.

VI.

Geh` hin, Gesang, froh, sie zum Kampf sich rüsten
Die Starken nun zu grüßen.
Der Ehre Blumen seh` ich ihre Fahnen
Schon mit des Sieges Lorber rund ... weiterlesen


An die Harfe

Vieles mahnt mich aus der Ferne,
Wo die Nähe wenig giebt,
Alter Glanz erloschner Sterne,
Manches, was ich einst geliebt,
Manches, was mich süß betrübt.

... weiterlesen


Wanderers Nachtreise

Von den Bergen klingen Quellen,
Echo`s Stimme schallt darein,
Und der Mond mit silberhellen
Stralen zittert durch den Hain.
Ruhe weht durchs Thal ergossen,
Manches ... weiterlesen


Die Heimathkranke

Von der Heimath abgeschieden,
In der Fremde kaltes Haus
Hingebannt, mit kummermüden
Augen schaut` ich oft hinaus
Sehnsuchtsvoll in jene Ferne,
Nach der Väter ... weiterlesen


An einen Künstler

Was ans tiefem Born nicht quillet,
Ob es auch mit falschem Schein
Leicht betrog`ne Augen füllet,
Nimmer wird es Wahrheit seyn.
Was das Herz erkennt in Klarheit,
... weiterlesen


Der fremde Spielmann

Was rennen die Straßen auf und ab
die Väter, die Mütter so bange?
`Schon sank hinunter der Sonnenschein,
schon grauet die Nacht von den Bergen herein;
wo bleiben die ... weiterlesen


Maas

Wem im gemeßnen Streben,
Im Großen selbst begränzt,
Sein blüthereiches Leben
Hinauf zum Himmel glänzt;
Wer nichts ins Weite schweifet
Mit ungebund`nem Sinn,
... weiterlesen


Selbstgespräche I.

Wenn aus der Träume labyrinth`schen Irren
Des Tages Licht die Sinnen linde schreckt,
Der Hähne Kräh`n, der Tauben süsses Girren,
So mancher Laut zur Welt zurück uns ... weiterlesen


Die Quellen

Wenn des Tages Lärm erschallt
Rauscht vorüber öd` und kalt
Uns des Volks Getümmel,
In der Dämm`rung stiller Ruh`
Hören uns die Sterne zu,
Lauscht auf uns der ... weiterlesen


Elektra

Wie ein rächender Geist, von stachelndem Schmerze getrieben
Um den Todten, dem sie ewige Thränen gelobt,
Durch das entweihete Haus, die hohen atridischen Hallen,
Rennt das ... weiterlesen


Menschenstimme

Wie erklingt herauf von dem Thal zu des Berges Höh`n
Nicht der Schnitt`rinn Lied und der Mäherinn! wie von selbst
Von der Kehle scheint sich zu lösen der Hall in der
Lust der ... weiterlesen


Selbstgespräche II.

Wie herrlich nicht das Thal hier ausgeweitet
Nach Oft und West in reichen Schmuck sich streckst,
Vom Himmel, lieblich über ihm verbreitet,
Und von der Sonne Strahlenschild` ... weiterlesen


Mailied

Wieder kommt der holde Mai,
Aller Herzen anzuziehn,
Blumen bringt er mancherley;
Schöner sah kein Ang` ihn blüh`n.
Wie er über Blumen wallt!
Seht des Tanzenden ... weiterlesen


Hoffnung

Wo auf den ergrauten Höhen
Noch die alten Warten stehen,
Wo die Geister tapfrer Ahnen
Aus zerfallnen Burgen mahnen,
schwebe nieder, Freiheitschwinge,
Säusle, ... weiterlesen


Die Natur

Zu dir, du ewig reine wahre,
Zu dir, weit von der Menschen Spur,
Im Wandel selbst unwandelbare,
O dürft` ich flieh`n zu dir, Natur!
Den Herzen, welche treu dich ... weiterlesen



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