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Gedichte - Karl Rudolf Tanner


Trübe Maitage

Ferne flieht, ihr Wolkenschatten, Ab
den jungen grünen Matten! Störet
nicht die kurze Lust; Diese Blumen
unverschuldet Haben Schmerz genug
geduldet An des Winters kalter Bru
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Nachtgang

Ich wandle in der Stille, Bergüber
geht mein Lauf; Der Nachthauch trägt
der Grille Einsames Lied
herauf. Wohlan! Aus
Waldesgründen Ersteigt der Mond die
Bahn;
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In der Stille...

In der Stille
Ist mein Wille
Nur auf dich, mein Gott, gestellt;
All mein Ringen, all mein Denken
Strebt in Gott sich einzusenken,
Dessen Hauch mich süß umschwebt.
Herbstabend

Rote Wolken sind geschichtet, Lachen
mild ins Abendgolg, Doch der Mond so
blass und hold Hat sein schmerzreich
Lied gedichtet. `Ach, dass stehs der
dunkeln Trauer Unsr
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Seelenfrieden...

Seelenfrieden
Ist bescheiden
Mir, der so in Gott sich wiegt.
O ihr Schmerzen, Gram und Trauer,
Seid ihr mehr als Mainachtsschauer,
Draus der Tag erglänzt und siegt?