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Gedichte - Karl von Gerok


Albumsprüche

1. Der liebste Name Was soll auf diesen
Blättern Der erste Name sein? Bald
schreibt mit seinen lettern manch liebe
Hand sich ein, Bald füllt sich bis zum
Ende Mit ma
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Die Rosse von Gravelotte

18. August Heiß war der Tag und blutig
die Schlacht, Kühl wird der Abend und
ruhig die Nacht. Droben vom Waldsaum
nieder ins Thal Dreimal schmettert
Trompetensignal;
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Als du geboren warst

Als du geboren warst ans Licht,
da weintest du, es freuten sich die Deinen;
lebe so, daß, wenn dein Auge bricht,
du dich freust, die Menschen aber weinen!
Abendmahl

Joh. 6, 55. Mein Fleisch ist die rechte
Speise und mein Blut ist der rechte
Trank. Reicher König, Wirt voll
Gnaden, Mich verlangt nach deinem
Mahl; Deine Knechte gingen lad
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Abschied von der Klosterkammer

Leb wohl, du stille klösterliche
Kammer, Wo, schwelgend in der Jugend
Lust und Jammer, Der Rose gleich in
schwüler Mainacht Schoß, Mein
Jünglingsherz den Blütenkelch
erschloss.
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Herbst-Gefühl

Müder Glanz der Sonne! Blasses
Himmelblau! Von verklungner
Wonne Träumet still die Au. An der
letzten Rose Löset lebenssatt Sich der
letzte lose, Bleiche Blum
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Alle Kreatur Gottes ist gut

Nach einer persischen Legende Dort in
Nazareth am letzten Hause, Wo das
Kleeblatt hoher Palmen raget, Wo vom
dunkelblauen Sommerhimmel An der
blendendweißen Gartenmauer Gl
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Advent

Offenb. 3, 20. Siehe, ich stehe vor der
Tür und klopfe an. Ich klopfe an zum
heiligen Advent Und stehe vor der
Tür! O selig, wer des Hirten Stimme
kennt, Und eilt un
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Abendregen

Psalm 68, 10. Nun aber gibst Du, Gott,
einen gnädigen Regen, und dein Erbe,
das dürre ist, erquickest du. Horch,
was klopft auf Busch und Baum? Fenster
auf, zu lauschen!
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Abendrot

Sach. 14, 7. Und um den Abend wird es
lichte sein. Schau hin, im Westen wird
es helle, Und um den Abend wird es
licht, Wo noch des Spätrots
Feuerwelle Den düstern Wolkenda
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Abschied vom großväterlichen Pfarrgarten

zu Osterdingen. So geht es denn ans
Scheiden, Mein Jugendparadies, Das mir
so viele Freuden Als Blumen blühen
ließ, Mit deinen Rosen allen Im
Sommersonnenschein,
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Das Kind des Steuermannes

`Die Segel eingezogen, und alle Mann
aufs Deck!` Der Sturm kommt
angeflogen aus finsterem Versteck; die
Wogen wälzen rollend sich schon heran
mit Macht; der Donner regt sich
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