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Gedichte - Leopold von Goeckingk


Nach dem ersten nächtlichen Besuche

Bin ich nüchtern, bin ich trunken? Wach
ich oder träum ich nur? Bin ich aus der
Welt gesunken? Bin ich anderer
Natur? Fühlt` ein Mädchen schon so
was? Wie begreif ich alles das
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Als der erste Schnee fiel

Gleich einem König, der in seine
Staaten Zurück als Sieger kehrt,
empfängt ein Jubel dich! Der Knabe
balgt um deine Pflocken sich Wie bei der
Krönung um Dukaten. Selbst mir, o
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An seine Freunde

Hört ihr einst, ich sei gestorben, O!
dann spielet auf Theorben Keine
Trauermelodie. Ich, der euch im Leben
nie Eure Freude hat verdorben: Ich
verdürb` im Sterben sie? Nein
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Entschluß

Ich lieb`, und will mein Lebenlang Der
Liebe willig fröhnen. Ich sing`, und
ihr soll mein Gesang Bis an mein End`
ertönen. Das Leben wird zur langen
Nacht, Wenn nicht ein Kuß es
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Das Scheiden

Muss es einmal geschieden sein, Und ist
das Scheiden Pflicht, So mehre deines
Herzens Pein Durch langes Zögern
nicht. O hätt` ich selber dies
bedacht, Als Morgens schon um vier
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