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Gedichte - Louise Brachmann


Ach, wie Blumen sich entfärben...

Ach, wie Blumen sich entfärben, Wenn
ein Hauch den Schmelz entführt, Muß
der Liebe Blüte sterben, Von der
Sünde Hauch berührt. Edles Feuer
schöner Jugend, Bebe
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Der Befreite

Blühend standen die Orangenhaine In
des Königsgartens Lustgebiet, Und die
Mandeln und die Rosen alle, Und am
Springquell und am Wasserfalle War der
ganze Blumenflor entglüht.
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Versöhnung

Die gekränkte Liebe Weint im
Kämmerlein Sich die Augen
trübe, Schluchzt in sich hinein.
Und der wilde Knappe Pocht an ihre
Tür: Draußen steht mein Rappe,
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Meine Wahl

Du gehst dahin? O, mein Geliebter,
weile, nur einen Augenblick noch bleib`
zurück! Vielleicht schon warten dein
des Todes Pfeile in blut`ger Schlacht,
erfüllend dein Geschick! Wo i
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Treue Liebe

Laß stürmen hin, laß stürmen
her, mein Herz und zage nicht! Sey
ruhig wie der Fels im Meer, an dem die
Woge bricht. Zwar trennt von ihr,
für die du schlägst, Di
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Der Führer

Nieder von des Berges Höhen, Stieg ein
Jüngling schön und licht, Hold und
freundlich anzusehen, Wie ein Stern
durch Wolken bricht. Eine sanfte
Fackel glühte Hoch
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Klosterstille

Sterne leuchten aufs Gefild, Sanfte
Blumen schlafen, Wie so friedlich ist`s
und mild, In der Ruhe Hafen! Seid
mir dankbar froh gegrüßt, Gott
geweihte Mauern!
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Roccafrieda

Um die schöne Roccafrieda Warben viel
der schönen Ritter; Um sie Grafen,
schön und stattlich, Warben sieben an
der Zahl. Doch es wies bescheiden,
sittig All` sie a
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Terzinen

Was willst du doch mit fruchtlos
heft`gen Tränen   Bei andern,
wenn gekränkt das Herz dir
schlägt?   Der Muse klag es! Heb
zu ihr dein Sehnen! Sie ist`s, die ewig
dich im Herze
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Das Hirtenmädchen

Wohin im Hauch der Lüfte, Ihr Wolken,
so geschwind? Hier wehn ja
Blumendüfte, In Blüten spielt der
Wind. Die Schäfchen gehn und
weiden In Blumen tief am Bach;
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Columbus

»Was willst du, Fernando, so trüb und
bleich? Du bringst mir traurige
Mähr!« »Ach edler Feldherr, bereitet
euch, Nicht länger bezähm` ich das
Heer! Wenn jetzt nicht die Küste
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