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Gedichte - Louise von Plönnies


Abälard an Heloise

Als Weltendichter hab ich mir
gedacht Den höchsten Gott, der Alles
wirkt und schafft, Der aus dem
unerschöpften Born der Kraft Unendlich
zeugt in gränzenloser Macht. Durch
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Sonette

Aus der ungedruckten Novelle
Clementine 1. Als Fels im Meer
seh` ich dich einsam ragen, Den
unruhvoll die Wellen rings
umziehen, Die an sein Herz bald
angstvoll stür
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Der goldne Stern

Der goldne Stern in meinen dunklen
Nächten, Bist Du! Der Trost, mir
zugesandt von Liebesmächten, Bist
Du! Der Morgensaum von allen meinen
Träumen, Bist Du! Die Liebe
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Die Blume sehnt sich...

Die Blume sehnt sich nach des Lichtes
Segen, Es sehnt die glüh`nde Flur sich
nach dem Regen; Der Morgen sehnt sich
nach der goldnen Sonne, Der Abend sehnt
sich nach der Ruhe Wonne,
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Der kleine Schiffer

Die Königstochter sticket ein gülden
Gewand in Ruh`, Da naht der kleine
Schiffer und schaut ihr schweigend
zu. »Sag`, willst du mit mir würfeln,
du Schiffer jung und hold?« »Wie
könn
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Du fragst, ob in der blauen Ferne

Er sprach: Du fragst, ob in der blauen
Ferne Ein jeder Stern von Seelen sei
belebt? Ein schöner Glaube, d`ran ich
glauben lerne, Wenn sich mein Blick zu
deinen Augen hebt. Wenn sie
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Es schaute in die Wogen

Es schaute in die Wogen Die Maid im
Abendschein, Da hat der Neck gezogen Sie
in die Flut hinein. Sie sitzt in klaren
Hallen, Auf goldigem Bernsteinthron Und
trägt von
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Der Blick der Liebe

Es sprach der Freund: `Wie ist der Blick
der Liebe Doch wunderbar! Er strahlt,
und alles, was sonst dunkel
bliebe, Wird licht und klar.` ``Er ist
ein Stern, der, wenn die Wogen schwe
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Frauenliebe

Frauenliebe ist die Quell` im
Thale, Die, ob Eis sie noch so fest
umschließt, Bei dem ersten warmen
Sonnenstrahle Wieder reicher wallend,
sich ergießt. Frauenlieb` ist glei
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An das Meer

Ich lieg` auf`s neu` anbetend dir zu
Füssen, du ewig schöne, wunderbare
See. Aus tiefster Brust, lass` mich
auf`s neu` dich grüssen, du nur allen
verstehst mein heimlich Weh! Gehe
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Ihr lieben Blumen

Ihr lieben Blumen, könnt ihr mir nicht
sagen, Was euch so wunderbar verwandelt
hat? Ihr konntet gestern kaum das
Köpfchen tragen, Ihr senktet es so
thränenschwer und matt.
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Glas

In einer engen kleinen Hütte Liegt,
marmorbleich und todesmatt, Ein
sterbend Weib mit edlen Zügen Auf
einer harten Lagerstatt. Der Mutter
blasses Haupt umschlinget E
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Glas

In einer engen kleinen Hütte Liegt,
marmorbleich und todesmatt, Ein sterbend
Weib mit edlen Zügen Auf einer harten
Lagerstatt. Der Mutter blasses Haupt
umschlinget Ein hol
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Dein Bild

In`s Allerheiligste von meinem
Herzen, Hab` ich dein Bild gerettet vor
der Welt; Dort hab` ich es in
wundersel`gen Schmerzen, Umweht von
süßen Schauern, aufgestellt; Dort
brennen h
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Tinctura Thebaica

Laß mich dein wunderbares Glück
erwerben, Leblos zu leben, ohne Tod zu
sterben. Gebt mir den Saft! den
braunen Saft vom Mohne, Den Wundertrank
von einer fremden Zone,  
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Tinctura Thebaica

Laß mich dein wunderbares Glück
erwerben, Leblos zu leben, ohne Tod zu
sterben. Gebt mir den Saft! den braunen
Saft vom Mohne, Den Wundertrank von
einer fremden Zone, Der ko
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Auf der Eisenbahn

Rascher Blitz, der mich
trägt Pfeilschnell, von der Gluth
bewegt, Sausend durch des Tages
Pracht, Brausend durch die dunkle
Nacht, Donnernd über
Stromesschäumen, Blitzend a
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Auf der Eisenbahn

Rascher Blitz, der mich
trägt Pfeilschnell, von der Gluth
bewegt, Sausend durch des Tages
Pracht, Brausend durch die dunkle
Nacht, Donnernd über
Stromesschäumen, Blitzend an des
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Sie ist herauf gestiegen

Sie ist herauf gestiegen Aus der
kristallnen Gruft, Läßt froh die
Blicke fliegen In Gottes freie
Luft. Sie grüßt den Strand
entzücket, Wo sie als Mägdlein saß,
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Sie ist herauf gestiegen

Sie ist herauf gestiegen Aus der
kristallnen Gruft, Läßt froh die
Blicke fliegen In Gottes freie
Luft. Sie grüßt den Strand
entzücket, Wo sie als Mägdlein saß,
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Die Welle

Still, in majestätischer Ruhe, lag der
schöne breite Rhein, Millionen
Silbersterne strahlten ihren Glanz
hinein; Schimmernd wunderbare Streifen
warf darauf des Mondes Glanz, Daß die
hell
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Warum schlägt so laut mein Herz?

Warum schlägt so laut mein Herz? Ist
es Wonne, ist es Schmerz? Es ist Glück
und Schmerz zugleich, Ach, ein Glück
so schmerzenreich, Ach, ein Schmerz so
reich an Glück, Da
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Wo weilest du?

Wo weilest du? – Die Stunde hat
geschlagen, Die liebe Stunde, die dich
sonst mir bringt; Die Luft hat mir die
Klänge zugetragen, Von heißer
Sehnsucht ist mein Herz beschwingt.
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Zwei Bäume

Zwei Bäume hab` ich einst im Wald
gesehn, Die wollten sich einander nahe
stehn. Sie schau`n sich an voll
Sehnsucht, möchten gern Sich fest
umschlingen; doch sie stehn zu
fern, Denn
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Zwei Bäume

Zwei Bäume hab` ich einst im Wald
gesehn, Die wollten sich einander nahe
stehn. Sie schau`n sich an voll
Sehnsucht, möchten gern Sich fest
umschlingen; doch sie stehn zu
fern, Denn and
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