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Gedichte - Ludwig Giesebrecht


Der Normann

1. Siehst du die Krone auf den
Sparren? Bald wird mein Häuslein
fertig sein, Und ehe Wald und Bach
erstarren, Zieh’ ich in meine Wohnung
ein. Da unter ihr die Meere
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Der Normann

1. Siehst du die Krone auf den
Sparren? Bald wird mein Häuslein fertig
sein, Und ehe Wald und Bach
erstarren, Zieh` ich in meine Wohnung
ein. Da unter ihr die Meereswogen, V
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Des Polus Taufe

Bischof: Glaubst du in Gott, den
Vater, Sohn und Geist? Polus: Ich
glaub` in ihn, der mir den Glauben
giebt. Bischof: Sagst du dem Teufel
ab und seinem Wes
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Es steht ein Kelch in der Kapelle

Es steht ein Kelch in der Kapelle,
neu, goldig, hell, auf dem Altar;
auch das Metall brach an der Stelle,
wo ich gehauen Jahr um Jahr. Seh`
ich es nun in Pfarrers Händen,
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Gott sei mit euch...

Gott sei mit euch! Uns ist es nicht
beschieden, In die vor`ge Heimat
einzugehn; Hier ist unsre Rast in
Gottes Frieden, Bis die Toten werden
auferstehn. Denn der Geist des Her
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Im Schacht der Adern und der Stufen

Im Schacht der Adern und der Stufen
fahr` ich hinab, steig` ich empor,
und meines Hammers ernstes Rufen
lockt mir gehaltig Erz hervor. Es
geht aus meiner Hand in andre,
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Gesang der Persis

Kann ich fürchten, zweifeln,
meinen? Seh ich Christi Spuren
nicht? seh ich seine Spuren
nicht? Wandeln nicht ihm nach die
Seinen durch das Dunkel auch im
Licht? Glaub
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Nun auf dem fremden Boden mehret...

Nun auf dem fremden Boden mehret Und
baut euch, Israels Geschlecht; Der
Pflug allein ist euch verwehret, Gewerb
und Handel euer Recht. Zu Herr`n
erhöhet die Verlornen
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Einsegnungslied

O Lämmlein bleibt, gedenkt an diesen
Tag, da ihr es ihm vor allem Volk
versprochen. Er klopfte an und hat
durch manchen Schlag in Liebeskraft das
harte Herz zerbrochen. Ihr sagtet w
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Spielt, Mägdlein, unter euer Weide...

Spielt, Mägdlein, unter euer
Weide, Sucht Schäfchen, die der Wind
verstreut! Ihr seid mein Trost in
meinem Leide, Mein Schmerz, der
täglich sich erneut. Mit
Tränenflut, m
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Gesang des Kaisers

Voll banger Sorge hab ich längst
bemerkt: Die Römertugend wankt, und
Rom mit ihr. Denn düstre Schwermut
liegt auf unsrer Stadt wie eine
Pest. Die Christensecte hat sie
eingeschleppt.
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Wie wohnst du in des Reiches Städten...

Wie wohnst du in des Reiches Städten,
Israel, frei und unbeschwert, Magst
Sabbath halten, feiern, beten, Wie
deine Väter dich gelehrt! Verarmt
sind jetzo deine Treiber,
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Der König auf dem goldnen Stuhle

`Der König auf dem gold`nen Stuhle Hat
dich gesehn, er ist dir hold, Und er
begehrt, als seiner Buhle, Der schönen
Esther Minnesold.` `Fort, Kuppler!`
`Jüdin, eins von bei
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Sankt Mariens Ritter

`Jung stritt ich einst um Accons
Schloß; Und wenn ich froh bestieg mein
Roß, Mit Inbrunst blick` ich da
empor, Und aus den Lippen quoll
hervor: Ave Maria! Ave Maria!
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Unser Herzog hat...

`Unser Herzog hat herrliche Taten
vollbracht, seine Lande geweitet,
gestärkt seine Macht. Und die Ritter
begehen`s, er stimmet mit ein, fortan
unter Königen König zu sein.
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Der Lotse

“Siehst du die Brigg dort auf den
Wellen? Sie steuert falsch, sie treibt
herein und muss am Vorgebirg
zerschellen, lenkt sie nicht
augenblicklich ein. Ich muss hinaus,

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Wie früh das enge Pförtchen knarre...

»Wie früh das enge Pförtchen
knarre, Das in die Judengasse
führt, Schleich ich herein, und
harre, Harre, bis leise sich dein
Riegel rührt; Und ob der Adel mich
verhöhne
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